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Vor 15 oder 20 Jahren ..

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Vor 15 oder 20 Jahren ..

    Autor: longthinker 16.06.21 - 14:18

    .. wäre ein solcher Artikel (bzw. große Teile davon) in einem IT-Magazin reinste Satire gewesen und hätte einige Lacher erzeugt. Oder wäre als Aprilscherz erschienen. Ein Artikel über eine neue Betriebssystemversion, der sich allen Ernstes um Kern-Aussagen wie diese dreht:

    "Wir bemerken zudem schnell die überarbeiteten Symbole und Icons, die Microsoft hier überall einsetzt, etwa neue Bilder für den Papierkorb, den Microsoft Store, den Windows Explorer und andere System-Icons"

    Und damit will ich gar nicht den Artikel kritisieren... mir scheint Windows wandert thematisch von Technik-Magazinen zu Mode- und Lifestyle-Magazinen.

  2. Re: Vor 15 oder 20 Jahren ..

    Autor: Mixermachine 16.06.21 - 14:33

    Das ist eine Vorabversion aus unbekannter Quelle.
    Daraus würde ich noch wenig Schlüsse ziehen.

    Getter, Setter, Hashcode und Equals manuell testen in Java?
    Einfach automatisieren: https://github.com/Mixermachine/base-test

  3. Re: Vor 15 oder 20 Jahren ..

    Autor: Truster 16.06.21 - 14:50

    Zumal sich noch viel ändern kann. Oft genug erlebt in (Beta-)Releases. Ich hab noch Whistler in Erinnerung, wo bis kurz vor Release so eine art blaue Kachelmatrixoptik für aktiviere bzw Rote für inaktive Fenster zierten und erst kurz vor Finalem Release kam das Luna-Design drüber.

    Verifizierter Top 500 Poster!

    Signatur von quineloe geklaut!

    Signatur von Gunslinger Gary geraubmordkopiert!

  4. Re: Vor 15 oder 20 Jahren ..

    Autor: ufo70 16.06.21 - 14:59

    Mein Highlight waren ja die neu abgemischten Sounds... :D

    Dieses ständige Basteln an Optik und Bedienung ohne klare Linie nervt einfach nur. Dinge fallen weg, andere kommen hinzu, wieder andere kommen wieder. Einstellungen sind mal hier, dann woanders, werden umbenannt... einfach nur ätzend.

    Ich weiß auch nicht was das soll, für den Absatz dürfte so etwas nicht nur auf mich abschreckend wirken.

  5. Re: Vor 15 oder 20 Jahren ..

    Autor: Akaruso 16.06.21 - 15:33

    Tja, so ist es auch mit anderen Produkten.
    Wenn ein Produkt schon ziemlich ausgereift ist, kann man halt nicht mehr so viel große Neuerungen bringen.
    Also bleiben nur noch die Details und Optik übrig.

  6. Re: Vor 15 oder 20 Jahren ..

    Autor: x1r5 16.06.21 - 16:27

    Im Vergleich zu anderen Systemen hinkt Windows doch hinterher.

  7. Re: Vor 15 oder 20 Jahren ..

    Autor: xSureface 16.06.21 - 16:46

    Welche anderen Systeme? Für den normalen Endnutzer ist Windows 10 das entspannteste Betriebssystem zum Arbeiten. Klar kann man sich auch mit Linux und Co rumschlagen. Der normale Endanwender will aber nur sein Programm starten und arbeiten können und sich nicht nur parallel um die administrativen Aufgaben kümmern müssen, damit das System stabil läuft. Treiber installieren und los gehts. Und selbst das übernimmt Windows schon teilweise.

  8. Re: Vor 15 oder 20 Jahren ..

    Autor: ikso 16.06.21 - 17:24

    Man muss aber auf festhalten, das Design vor 15-20 Jahren eine eher untergeordnete Rolle spielte.
    So wie sich die Designer weiterentwickelt haben, so erwarten auch die Nutzer heute ein schickes Design das zum jeweiligen Lifestyle passt.

  9. Re: Vor 15 oder 20 Jahren ..

    Autor: foobarJim 16.06.21 - 17:41

    xSureface schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welche anderen Systeme? Für den normalen Endnutzer ist Windows 10 das
    > entspannteste Betriebssystem zum Arbeiten. Klar kann man sich auch mit
    > Linux und Co rumschlagen. Der normale Endanwender will aber nur sein
    > Programm starten und arbeiten können und sich nicht nur parallel um die
    > administrativen Aufgaben kümmern müssen, damit das System stabil läuft.
    > Treiber installieren und los gehts. Und selbst das übernimmt Windows schon
    > teilweise.

    Das was du beschreibst sind aber nicht die Probleme von Linux. Um Treiber muss man sich im Allgemeinen überhaupt nicht kümmern. Es sei denn es ist exotische Hardware. Aber so etwas wie meinen Samsung Farb-Laserdrucker über WLAN anzuschließen läuft unter Linux deutlich smoother ab als unter Windows. Klar, es gibt Hardware die nicht unter Linux läuft. Es gibt aber auch Hardware die unter Windows nicht läuft.

    Administrative Aufgaben hab ich unter Linux deutlich weniger als unter Windows. Einen Neustart braucht man nur wenn der Kernel geupdatet wird. Ansonsten macht man alle paar Tage ein Update und arbeitet einfach weiter. Windows dagegen will wegen jedem Pups einen Neustart. Das Linux auf meinem Privat-Rechner wurde vor ca. 8 Jahren installiert, hat schon mehrere Umzüge auf verschieden Platten, Mainboard und CPUs mitgemacht und ist auf dem neuesten Stand. Windows will schon oft nicht mehr, wenn man die Platte in ein neues System einbaut. Vom Verschieben auf eine andere Platte will ich mal gar nicht reden.

    Ansonsten kommen z.B. mit KDE eine Menge Tools mit, die man unter Windows umständlich händisch, womöglich noch aus unbekannten Quellen, installieren muss. Gutes Screenshot-Tool, Clipboard-History, Passwort-Manager, usw. Entweder ist es schon bei der Grundinstallation dabei oder man klickt es einfach im Paketmanager an.

    Nein, von der Bedienung her ist Windows völlig abgeschlagen. Aber einige Programme, gerade im Bereich Fotobeareitung, CAD oder auch Spiele, gibt es nicht für Linux. Das ist der entscheidende Punkt warum Linux sich auf dem Desktop nicht durchsetzt. Windows ist nur deswegen für viele entspannt weil sie nichts anderes kennen. Aber bestimmt nicht weil es technisch anderen System etwas voraus hätte.

  10. Re: Vor 15 oder 20 Jahren ..

    Autor: Hotohori 16.06.21 - 18:04

    Es ist eine Vorabversion und somit ist der Artikel quasi auch als Vorabeindruck zu sehen. Die finale Version wird dann sicherlich auch noch mal tiefer angesehen und getestet.

  11. Re: Vor 15 oder 20 Jahren ..

    Autor: McWiesel 16.06.21 - 18:11

    foobarJim schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    Eigentlich will ich gar nicht drauf schreiben.. aber da steht halt wieder so viel...

    >
    > Das was du beschreibst sind aber nicht die Probleme von Linux. Um Treiber
    > muss man sich im Allgemeinen überhaupt nicht kümmern. Es sei denn es ist
    > exotische Hardware. Aber so etwas wie meinen Samsung Farb-Laserdrucker über
    > WLAN anzuschließen läuft unter Linux deutlich smoother ab als unter
    > Windows.

    Ganz gewiss. Ich hab auch ein Samsung All-in-One-Drucker, geh in den Windows-App-Store, lade mir die Samsung Printer Experience runter, die sofort den Drucker im Netz erkennt, nach ca 20s kann ich was einscannen oder drucken. Was gibt's an sowas auszusetzen?

    > Klar, es gibt Hardware die nicht unter Linux läuft.

    Und zwar massig - zuzüglich der Hardware, die nur rudimentär mit Legacy-Treibern läuft oder irgendwelche selbstgebastelten Hobby-Treiber braucht (die man nach 25 Forenthreads durcharbeiten auf github gefunden hat).

    > gibt aber auch Hardware die unter Windows nicht läuft.

    Ach ja? Mir fällt da außer einem Playstation-Controller und einer Apple Mouse nichts ein. Und am Ende bringt man wohl das sicher auch nach etwas Googlen zum laufen.

    > Administrative Aufgaben hab ich unter Linux deutlich weniger als unter
    > Windows. Einen Neustart braucht man nur wenn der Kernel geupdatet wird.

    Ich fahre mein PC jeden Tag nach Arbeitsende herunter. Wenn das 1x im Monat beim Patchday mal 1 Minute länger dauert, ist das irrelevant.

    > Windows dagegen will wegen jedem Pups einen Neustart.

    Der Pups nennt sich Patchday und ist regulär 1x im Monat. Wenn einem das so stört, kann man die Updates noch einige weitere Monate verschieben. Windows-Server booten hier z.B. 4x im Jahr vollautomatisch, die 3 Minuten Downtime Samstagnachts kriegt niemand mit. Sehr schlimm, oder?

    > Das Linux auf meinem
    > Privat-Rechner wurde vor ca. 8 Jahren installiert, hat schon mehrere
    > Umzüge auf verschieden Platten, Mainboard und CPUs mitgemacht und ist auf
    > dem neuesten Stand. Windows will schon oft nicht mehr, wenn man die Platte
    > in ein neues System einbaut. Vom Verschieben auf eine andere Platte will
    > ich mal gar nicht reden.

    Ich habs kürzlich hier geschrieben, dass ich mal eine Celeron-Notebook-Festplatte in ein Ryzen7-System eingebaut hab, das Windows 10 hat direkt gebootet, sofort die fehlenden Treiber für alle Komponenten installiert und war startklar. Das wollte weder eine Neuaktivierung, noch ein Neustart.

    > Ansonsten kommen z.B. mit KDE eine Menge Tools mit, die man unter Windows
    > umständlich händisch, womöglich noch aus unbekannten Quellen, installieren
    > muss. Gutes Screenshot-Tool, Clipboard-History, Passwort-Manager, usw.
    > Entweder ist es schon bei der Grundinstallation dabei oder man klickt es
    > einfach im Paketmanager an.

    Windows hat mittlerweile auch ein Paket-Manager, gerade ein Passwortmanager ist auch nicht schlecht als Browser-Addon (Bitwarden, lastpass, etc). Mit 2 Klicks erledigt.

    > Nein, von der Bedienung her ist Windows völlig abgeschlagen. Aber einige
    > Programme, gerade im Bereich Fotobeareitung, CAD oder auch Spiele, gibt es
    > nicht für Linux. Das ist der entscheidende Punkt warum Linux sich auf dem
    > Desktop nicht durchsetzt.

    Seien wir mal ehrlich und sagen grob 50% aller professioneller Software gibts entweder gar nicht oder nur eingeschränkt für Linux, während es sie zu 100% für Windows gibt.

    > Windows ist nur deswegen für viele entspannt weil
    > sie nichts anderes kennen.

    Wie lange gibts nun diese Windows-Linux-Diskussion? 30 Jahre? Du glaubst ernsthaft, dass es noch groß Leute gibt, die Linux nicht kennen? Die kennen das sehr wohl, die wollen halt einfach nur möglichst effektiv mit dem PC arbeiten und nicht Probleme lösen, die das Betriebssystem selbst verursacht (und das hat man mit Linux nunmal sehr oft, Nerds macht es Spaß an conf-Dateien rumzuspielen, Anwendern hingegen nicht)

    > Aber bestimmt nicht weil es technisch anderen
    > System etwas voraus hätte.

    Es ist so ziemlich auf dem selben Level, die Unterschiede, was ein OS wirklich richtig besser macht, sind letztlich marginal. Regelmäßig abstürzen etc. tut keines mehr.

  12. Re: Vor 15 oder 20 Jahren ..

    Autor: echterhoff 16.06.21 - 18:21

    Danke! 100% Deiner Meinung! Linux ist im professionellen Bereich für viele Dinge spitze. Als Endnutzer-OS ist es wirklich nur sehr eingeschränkt empfehlenswert. Aber das ist auch gar nicht schlimm. Aber man kann es einfach auch mit Liebesschwüren von Liebhabern nicht verbessern. Linux Segen ist sein Fluch.

  13. Re: Vor 15 oder 20 Jahren ..

    Autor: foobarJim 16.06.21 - 18:49

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ganz gewiss. Ich hab auch ein Samsung All-in-One-Drucker, geh in den
    > Windows-App-Store, lade mir die Samsung Printer Experience runter, die
    > sofort den Drucker im Netz erkennt, nach ca 20s kann ich was einscannen
    > oder drucken. Was gibt's an sowas auszusetzen?

    Bei mir ging das leider nicht so einfach, da die Samsung-Software unter Windows partout wollte, dass ich den Drucker, den ich per WLAN anschließen wollte, zuerst mit USB anschließen muss.

    > > Windows dagegen will wegen jedem Pups einen Neustart.
    >
    > Der Pups nennt sich Patchday und ist regulär 1x im Monat. Wenn einem das so
    > stört, kann man die Updates noch einige weitere Monate verschieben.

    Es geht eher darum, dass Windows in vielen Fällen nach der Installation von normaler Software einen Neustart will. Und das ist in der Tat ziemlich lästig.

    > Seien wir mal ehrlich und sagen grob 50% aller professioneller Software
    > gibts entweder gar nicht oder nur eingeschränkt für Linux, während es sie
    > zu 100% für Windows gibt.

    Das kommt darauf an, was man macht. Ich arbeite als Softwareentwickler im Bereich Scala, Java, Kotlin usw. Ich kenne niemanden der es sich in diesem Bereich antut unter Windows zu arbeiten, einfach weil es viele Tools nicht gibt oder dermaßen umständlich zu installieren sind, dass man gerne darauf verzichtet.

    > > Windows ist nur deswegen für viele entspannt weil
    > > sie nichts anderes kennen.
    >
    > Wie lange gibts nun diese Windows-Linux-Diskussion? 30 Jahre? Du glaubst
    > ernsthaft, dass es noch groß Leute gibt, die Linux nicht kennen?

    Die Leute gehen gerade auf die Barrikaden weil sich das Startmenü bei Win11 etwas verändert. Vor einigen Wochen beim Update von Firefox sind sie ausgerastet weil die Tabs etwas anders aussehen wie vorher. Für viele ist schon der Wechsel auf eine neuere Windows-Version eine Zumutung. Natürlich wollen die kein System bei dem noch viel mehr anders aussieht.

    > (und das hat man mit Linux nunmal sehr oft, Nerds macht es Spaß an
    > conf-Dateien rumzuspielen, Anwendern hingegen nicht)

    Na, ein Glück, dass es unter Windows die Registry gibt. Damit ist das alles besser.

    > Es ist so ziemlich auf dem selben Level, die Unterschiede, was ein OS
    > wirklich richtig besser macht, sind letztlich marginal. Regelmäßig
    > abstürzen etc. tut keines mehr.

    Letztlich kommt es darauf an was man macht. Als Entwickler könnte ich nicht unter Windows arbeiten. Meine Eltern wollen ihr Lightroom haben, also werde ich ihnen ganz sicher kein Linux empfehlen. An Linux gibt es manche Dinge zu bemängeln. Die mangelnde Unterstützung bestimmter Software ist eines davon. Die Gründe, die der Vorposter genannt hatte, dass man ständig mit administrativen Aufgaben zu tun hat, ganz sicher nicht. Und die Behauptung, Windows 10 sei das entspannteste Betriebssystem, stellt man wohl eher dann auf, wenn man nichts anders kennt.

  14. Re: Vor 15 oder 20 Jahren ..

    Autor: Blaubeerchen 16.06.21 - 20:32

    longthinker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > .. wäre ein solcher Artikel (bzw. große Teile davon) in einem IT-Magazin
    > reinste Satire gewesen und hätte einige Lacher erzeugt. Oder wäre als
    > Aprilscherz erschienen. Ein Artikel über eine neue Betriebssystemversion,
    > der sich allen Ernstes um Kern-Aussagen wie diese dreht:
    >
    > "Wir bemerken zudem schnell die überarbeiteten Symbole und Icons, die
    > Microsoft hier überall einsetzt, etwa neue Bilder für den Papierkorb, den
    > Microsoft Store, den Windows Explorer und andere System-Icons"
    >
    > Und damit will ich gar nicht den Artikel kritisieren... mir scheint Windows
    > wandert thematisch von Technik-Magazinen zu Mode- und Lifestyle-Magazinen.

    Design ist wichtig. Es trägt viel zur Nutzerfreundlichkeit und auch einer optisch angenehmen Atmosphäre bei. In anderen Branchen wie Mode, Automobil, Architektur ist das halt Basiswissen - in der IT-Welt (die halt auch wesentlich jünger ist) hat es eine Weile gedauert, bis sich diese Erkenntnis durchgesetzt hat.

    Wie sahen denn Browser, Betriebssysteme und Webseiten vor 20 Jahren aus?

    Ein Wort: GRAUENHAFT!

    Benutzeroberflächen waren überladen bis zum geht nicht mehr, Icons waren klumpig, pixelig und einfach hässlich (ein altes Windows 95 Icon in Windows 7 stach sofort ins Auge), Menüs waren verschachtelt und überladen, die farbliche Kontraste wandelten zwischen den Extremen "optisch total bissig" oder "gar nicht vorhanden", von einem Dunkelmodus hatte man noch nicht mal angefangen zu träumen, und die Webseiten... oh man...

    Geh doch mal auf Waybackmachine und schau dir Webseiten aus der "guten alten Zeit" an. Es war inhaltlich vielleicht die goldene Zeit des Internets, aber gewiss nicht optisch. Ja es ist schade, dass viel Individualisierung verloren gegangen ist. Aber prinzipiell haben sich Designs qualitativ weiterentwickelt.

    Und das eine schlechte UI ein Betriebssystem für den Anwender komplett zerstören kann, hat Windows 8 grandios unter Beweis gestellt. Und auch über die schwarzen Fensterrahmen bei maximierten Fenstern unter Windows Vista waren nach den Bugs und "hohen" Systemanforderungen ein Hauptkriterium dieses Systems.

    Realsatire ist es nur, als angeblicher IT-Veteran bis heute immer noch nicht zu Begreifen, was für eine Geschichte und Bedeutungsgewinn Softwaredesign durchgemacht hat.

    Ich möchte an dieser Stelle auch noch mal drauf hinweisen, dass die GUI überhaupt erst den Durchbruch der Heimcomputer ermöglicht hat. GUI und Computermaus haben den PC überhaupt erst für die Massen zugänglich gemacht. Und selbst heutige Kommandofenster-Liebhaber, die GUI gern abfällig als "Klickibunti" bezeichnen, verbringen 100%ig an einem Heimcomputer mehr Zeit vor einer GUI, als vor einem Terminal-Fenster.

  15. Re: Vor 15 oder 20 Jahren ..

    Autor: KarlWurstbernd 16.06.21 - 20:48

    Die Leute die entspannt arbeiten wollen nehmen macOS. :)

  16. Re: Vor 15 oder 20 Jahren ..

    Autor: crazypsycho 16.06.21 - 21:01

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > > Administrative Aufgaben hab ich unter Linux deutlich weniger als unter
    > > Windows. Einen Neustart braucht man nur wenn der Kernel geupdatet wird.
    >
    > Ich fahre mein PC jeden Tag nach Arbeitsende herunter. Wenn das 1x im Monat
    > beim Patchday mal 1 Minute länger dauert, ist das irrelevant.
    >
    > > Windows dagegen will wegen jedem Pups einen Neustart.
    >
    > Der Pups nennt sich Patchday und ist regulär 1x im Monat. Wenn einem das so
    > stört, kann man die Updates noch einige weitere Monate verschieben.

    Ich hab da etwas andere Erfahrungen. Kürzlich wollte mein Spiel nicht mehr starten, weswegen ich Windows neustarten musste. Das runterfahren war nicht das Problem. Beim Hochfahren hat er dann über 30min gebraucht um die Updates zu installieren.
    Und das Schlimme war, dass dabei nicht mal alle Updates dabei waren. Nachdem er fertig war, standen wieder weitere Updates zur Verfügung.

  17. Re: Vor 15 oder 20 Jahren ..

    Autor: McWiesel 16.06.21 - 21:32

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > McWiesel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------

    > Ich hab da etwas andere Erfahrungen. Kürzlich wollte mein Spiel nicht mehr
    > starten, weswegen ich Windows neustarten musste. Das runterfahren war nicht
    > das Problem. Beim Hochfahren hat er dann über 30min gebraucht um die
    > Updates zu installieren.
    > Und das Schlimme war, dass dabei nicht mal alle Updates dabei waren.
    > Nachdem er fertig war, standen wieder weitere Updates zur Verfügung.


    IDE 5400rpm Festplatte mit Pentium D CPU und 2GB RAM? Chinesische Antivirus Software?

    Ich frage mich immer, was manche Leute für Probleme haben. 30 Minuten hat nicht mal das Upgrade von 19H1 auf 20H1 gedauert. Das normale monatliche Update installiert sich größtenteils im Hintergrund und das bisschen, was dann beim Neustart zusätzlich dazukommt, ist selten mehr als eine Minute. 0-33-66-99%, fertig. Und die meisten meiner Rechner sind wahrlich keine Höllenmaschinen..

  18. Re: Vor 15 oder 20 Jahren ..

    Autor: crazypsycho 16.06.21 - 21:41

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > crazypsycho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > McWiesel schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > Ich hab da etwas andere Erfahrungen. Kürzlich wollte mein Spiel nicht
    > mehr
    > > starten, weswegen ich Windows neustarten musste. Das runterfahren war
    > nicht
    > > das Problem. Beim Hochfahren hat er dann über 30min gebraucht um die
    > > Updates zu installieren.
    > > Und das Schlimme war, dass dabei nicht mal alle Updates dabei waren.
    > > Nachdem er fertig war, standen wieder weitere Updates zur Verfügung.
    >
    > IDE 5400rpm Festplatte mit Pentium D CPU und 2GB RAM? Chinesische Antivirus
    > Software?

    Ne, SSD Crucial MX500 1TB, 16gb Ram und ein i5.

    > Ich frage mich immer, was manche Leute für Probleme haben. 30 Minuten hat
    > nicht mal das Upgrade von 19H1 auf 20H1 gedauert. Das normale monatliche
    > Update installiert sich größtenteils im Hintergrund und das bisschen, was
    > dann beim Neustart zusätzlich dazukommt, ist selten mehr als eine Minute.
    > 0-33-66-99%, fertig. Und die meisten meiner Rechner sind wahrlich keine
    > Höllenmaschinen..

    Normalerweise dauert das bei mir auch keine 30min, aber so 5-10min muss ich eigentlich immer warten, schon weil ja gerne mal öfter neugestartet wird.
    Wobei inzwischen macht Windows die Neustarts einfach von sich aus Nachts, weil meine Maßnahmen das zu unterbinden nicht mehr greifen.

  19. Re: Vor 15 oder 20 Jahren ..

    Autor: McWiesel 16.06.21 - 22:16

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > McWiesel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------

    > Normalerweise dauert das bei mir auch keine 30min, aber so 5-10min muss ich
    > eigentlich immer warten, schon weil ja gerne mal öfter neugestartet wird.

    Also mehr als ein Neustart wird nie gebraucht - vorausgesetzt, man patcht halt auch regelmäßig und lässt es nicht monatelang auflaufen.

    > Wobei inzwischen macht Windows die Neustarts einfach von sich aus Nachts,
    > weil meine Maßnahmen das zu unterbinden nicht mehr greifen.

    Das hoffe ich ja auch, denn MS hat wie manch andere Hersteller (AVM..) auf die harte Tour lernen müssen, dass eben viele Leute ihre Systeme nicht pflegen und es kaum eine andere Chance als puren Zwang gibt um grob unsichere Versionen möglichst zeitnah aus dem Verkehr zu ziehen, damit sowas wie WannaCry möglichst nicht mehr passiert.

    Und ein nächtlicher Neustart ist vollkommen in Ordnung. Systeme, für die 10 Minuten nächtliche Downtime nicht akzeptabel sind, konfiguriert man entsprechend in einem HA-Cluster und patcht die dann nacheinander.

  20. Re: Vor 15 oder 20 Jahren ..

    Autor: BLi8819 16.06.21 - 23:13

    > Das was du beschreibst sind aber nicht die Probleme von Linux.
    Doch ist es. Vollkommen egal wer nun Schuld daran ist, ob Linux-Entwickler oder Hardware-Entwickler. Es ist ein Problem von Linux, wenn die Hardware nicht unterstützt wird.

    > Es gibt aber auch Hardware die unter Windows nicht läuft.
    Im Consumer-Bereich? Eher nein.

    > Windows will schon oft nicht mehr, wenn man die Platte in ein neues System einbaut.
    Außer das man Windows neu aktivieren muss, hatte ich da noch nie Problem.

    > Gutes Screenshot-Tool, Clipboard-History,
    Hat Windows doch beides integriert. Man muss es halt einmalig aktivieren.

    > Passwort-Manager
    Da nutze ich ein Plattformunabhängigen Manager. Mir egal welches OS da läuft.

    > Aber einige Programme, gerade im Bereich Fotobeareitung, CAD oder auch Spiele, gibt es nicht für Linux.
    Was Linux für viele Obsolet macht. Niemanden bringt ein OS etwas, wenn dort die benötigte Software nicht läuft.

    > Aber bestimmt nicht weil es technisch anderen System etwas voraus hätte.
    Die "Technik" ist dem Endanwender vollkommen schnuppe. Davon abgesehen hat Windows da einige modernere Architekturen implementiert als der Linux Monolith. Aber wen interessiert das schon??? Den Endanwender ist es egal, welche Technik da läuft.

    Ich nutze im übrigen beides.

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