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Was ist denn jetzt das Problem
Autor: blbm9 05.10.20 - 12:25
>Daten werden dabei nicht mehr hierarchisch in einem Filesystem abgelegt, sondern flach als Objekt in einem Datensee
Man kann auch ein normales Filesystem wie einen See nutzen. Das POSIX-API - ich gehe mal davon aus, dass hier der "open"-Syscall gemeint ist - verlangt ja nicht, dass man seine Daten hierarchisch organisiert. Man könnte genauso gut open("/c5068b7c2b1707f8939b283a2758a691", O_RDONLY) aufrufen.
>Das Portable Operating System Interface (Posix) hat ein Skalierungsproblem. [...] Bisher gab es mit den Objektspeichern allerdings ein Problem, es gab keine Zugriffsart, die vergleichbar mit dem memory-mapped file aus Posix ist.
Das spricht dann aber eher *für* POSIX als gegen POSIX.
>weg von einer Posix-Schnittstelle und hin zu einem REST-Interface
Das halte ich für vollkommenen Unsinn. Allein schon, um den REST-Request zu machen, braucht man ja typischerweise ein Socket bzw. Filedeskriptor zum MDS/OSD - und schon ist man wieder (unter Linux) beim POSIX-API.
Oder, genereller gesagt: man wird *immer* ein betriebssystemspezifisches Filehandle haben. Entweder macht das Programm selbst den Kontakt zum OSD, oder der Kernel machts und stellt es oder Teile davon als klassiches Filesystem dar (dies widerrum hierarchisch oder flach, alles je nach Wunsch).



