Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Applikationen
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Office 2013: Microsoft Word wird…

Schritt in die falsche Richtung

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Schritt in die falsche Richtung

    Autor: BLMagazine 27.07.12 - 16:12

    Vielleicht wird Word aber auch nur deshalb so oft zum Lesen verwendet, weil die Datei die Endung .docx hat und sich solche Dateien standardmäßig in Word öffnen. Worin soll der Autor die Word-Datei denn konvertieren außer in PDF?

    Daraus würde ich nicht unbedingt ableiten, daß die Menschheit dieses Spiel noch weiter treiben will.

    Es gibt das ODT-Format und daneben das Trotzformat .docx, das sich von .odt nur darin unterscheidet, daß die Tags umbenannt wurden und dabei unnötig lang und kompliziert gemacht wurden. Dann hebt sich .docx noch durch einem unfaßbaren Verhau im Markup ab, den man auf diesem Niveau nur im Markup des Appstores für Windows 8 findet (For every pixel, make a DIV!).

    Daneben wird dann EPUB erschaffen, das sich von ODT nur darin unterscheidet, daß hier HTML-Markup verwendet wird, man jedes Kapitel in eine HTML-Datei packt und dann natürlich auch eine Inhaltsverzeichnisdatei braucht, während ODT nur eine einzige content.xml hat.

    Schreit das nicht nach einem vereinheitlichten Textformat für Schreiben und Lesen in HTML-Markup? Und was in HTML noch fehlt (Fußnoten-Markup), könnte man doch auch in HTML gebrauchen.

    Und was man in einer ODT-Datei als styles.xml findet, könnte man effizienter als styles.css machen.

    Dann brauchte man in Zukunft nur eine Markup-Sprache erlernen und könnte ein Projekt ins Internet hochladen oder für den Kindle verpacken.

  2. Re: Schritt in die falsche Richtung

    Autor: gollumm 27.07.12 - 17:01

    BLMagazine schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht wird Word aber auch nur deshalb so oft zum Lesen verwendet, weil
    > die Datei die Endung .docx hat und sich solche Dateien standardmäßig in
    > Word öffnen. Worin soll der Autor die Word-Datei denn konvertieren außer in
    > PDF?

    Wenn es nur zum Lesen gedacht ist? JA, warum nicht?

  3. Re: Schritt in die falsche Richtung

    Autor: ianmcmill 27.07.12 - 18:34

    oder man ignoriert die lese-modus-funktion einfach, wenn man sie nicht braucht.

    der otto-normalverbraucher schert sich einen feuchten kehricht darum wie lang irgendwelche tags hinter einem dokument sind und was der unterschied zu ODT ist. ob irgendwelche styles.xml oder sytles.css benutzt werden.

    zudem hab ich noch keine sprache ausser deutsch lernen müssen um mit word zu arbeiten. gut, in meinem post glänze ich wohl nicht sonderlich mit groß- und kleinschreibung.

    was ich damit eigentlich sagen will: die 99% (darunter auch ich) interessiert das nicht oder versteht es nicht warum das ein schritt in die richtige richtung sein soll.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.07.12 18:35 durch ianmcmill.

  4. Re: Schritt in die falsche Richtung

    Autor: Makorus 27.07.12 - 21:53

    Das ist ja kompletter Bullshit.. Word ist der defacto Standard für Textverarbeitung und damit das Format .docx.

    Da immer weniger ausgedruckt wird, werden auch mehr Dokumente einfach so am Rechner, auf dem Tablet oder Smartphone gelesen, außer vllt in Hintertupfingen in der Poststelle. Warum soll man den Nutzern dann keinen Lesemodus integrieren? Im Gegensatz zu PDF kann das Dokument dann sogar bei Fehlern korrigiert oder ergänzt werden. Und es wird niemand gezwungen den Lesemoduzs zu nutzen oder Office 15 zu kaufen.

    Der nächste richtige Schritt wäre Word zu einer Leseapp für alle digitalen Formate auszubauen, damit die Anwender keine 10 Reader für 3 Dateiformate brauchen weil immer irgendetwas nicht funktioniert... Wenn der docx Standard noch zur Integration in andere Software und Geräte freigegeben werden würde hätten wir ein brauchbares Universalformat und alles andere hat sich dann hoffentlich schnell erledigt. Denn wenn es in dem Tempo weitergeht dümpeln wir noch 20 Jahre mit odt und Konsorten herum..

  5. Re: Schritt in die falsche Richtung

    Autor: samy 27.07.12 - 22:31

    gollumm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > BLMagazine schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Vielleicht wird Word aber auch nur deshalb so oft zum Lesen verwendet,
    > weil
    > > die Datei die Endung .docx hat und sich solche Dateien standardmäßig in
    > > Word öffnen. Worin soll der Autor die Word-Datei denn konvertieren außer
    > in
    > > PDF?
    >
    > Wenn es nur zum Lesen gedacht ist? JA, warum nicht?

    Eben das denke ich auch. Klar PDF ist vermutlich etwas größer. Aber a) Kann es jeder Empfänger lesen und b) kann er es auf jeden Fall so lesen wie ich bei mir lesen kann.. was bei MS-Office nicht unbedingt gesagt ist...

    -------------------------------------------------
    Für offene Standards
    -------------------------------------------------

  6. Re: Schritt in die falsche Richtung

    Autor: Knarzi 27.07.12 - 22:34

    > Der nächste richtige Schritt wäre Word zu einer Leseapp für alle digitalen
    > Formate auszubauen, damit die Anwender keine 10 Reader für 3 Dateiformate
    > brauchen weil immer irgendetwas nicht funktioniert... Wenn der docx
    > Standard noch zur Integration in andere Software und Geräte freigegeben
    > werden würde hätten wir ein brauchbares Universalformat und alles andere
    > hat sich dann hoffentlich schnell erledigt. Denn wenn es in dem Tempo
    > weitergeht dümpeln wir noch 20 Jahre mit odt und Konsorten herum..

    Bei docx braucht nichts für andere Anwendungen freigegeben werden, den Standard kann genau odf jeder implementieren, der will und kann.

  7. Re: Schritt in die falsche Richtung

    Autor: Makorus 28.07.12 - 09:32

    Ok, das wusste ich nicht. Ich dachte er wäre nur teilweise frei, bzw nicht komplett dokumentiert.

  8. Re: Schritt in die falsche Richtung

    Autor: IrgendeinNutzer 29.07.12 - 11:31

    > Klar PDF ist vermutlich etwas größer. Aber a) Kann
    > es jeder Empfänger lesen und b) kann er es auf jeden Fall so lesen wie ich
    > bei mir lesen kann.. was bei MS-Office nicht unbedingt gesagt ist...


    Das Fehler passieren (können) wenn man doc(x) Dateien in Open / Libre Office öffnen will erwähnst du natürlich nicht... Und warum sollen pdf Dateien größer sein? Bei mir sind sie oft kleiner, vorallem wenn Bilder im Dokument sind.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Bonn
  2. SYCOR GmbH, Göttingen
  3. Fresenius Medical Care Deutschland GmbH, Sankt Wendel
  4. Deloitte, verschiedene Einsatzorte

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 33,99€
  2. 42,99€
  3. (-56%) 19,99€
  4. 13,95€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Adblock Plus: Adblock-Filterregeln können Code ausführen
Adblock Plus
Adblock-Filterregeln können Code ausführen

Unter bestimmten Voraussetzungen können Filterregeln für Adblocker mit einer neuen Funktion Javascript-Code in Webseiten einfügen. Adblock Plus will reagieren und die entsprechende Funktion wieder entfernen. Ublock Origin ist nicht betroffen.
Von Hanno Böck

  1. Urheberrecht Axel-Springer-Verlag klagt erneut gegen Adblocker
  2. Whitelisting erlaubt Kartellamt hält Adblocker-Nutzung für "nachvollziehbar"
  3. Firefox Klar Mozilla testet offenbar Adblocker

Jobporträt: Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht
Jobporträt
Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht

IT-Anwalt Christian Solmecke arbeitet an einer eigenen Jura-Software, die sogar automatisch auf Urheberrechtsabmahnungen antworten kann. Dass er sich damit seiner eigenen Arbeit beraubt, glaubt er nicht. Denn die KI des Programms braucht noch Betreuung.
Von Maja Hoock

  1. Struktrurwandel IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen
  2. IT-Jobporträt Spieleprogrammierer "Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"
  3. Recruiting Wenn die KI passende Mitarbeiter findet

Urheberrechtsreform: Was das Internet nicht vergessen sollte
Urheberrechtsreform
Was das Internet nicht vergessen sollte

Die Reform des europäischen Urheberrechts ist eine Niederlage für viele Netzaktivisten. Zwar sind die Folgen der Richtlinie derzeit kaum absehbar. Doch es sollten die richtigen Lehren aus der jahrelangen Debatte mit den Internetgegnern gezogen werden.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht VG Media will Milliarden von Google
  2. Urheberrecht Uploadfilter und Leistungsschutzrecht endgültig beschlossen
  3. Urheberrecht Merkel bekräftigt Zustimmung zu Uploadfiltern

  1. AWS: Apple zahlt monatlich 30 Millionen Dollar für Amazons Cloud
    AWS
    Apple zahlt monatlich 30 Millionen Dollar für Amazons Cloud

    Apple Pay, App Store und iCloud: All diese Dienste werden größtenteils nicht von Apple selbst, sondern von Unternehmen wie Amazon Web Services gehostet. Das kostet 30 Millionen US-Dollar im Jahr. Allerdings will sich Apple in Zukunft unabhängiger machen.

  2. Direktbank: Sparkassen überlegen, noch eine Onlinebank zu gründen
    Direktbank
    Sparkassen überlegen, noch eine Onlinebank zu gründen

    Die Sparkassen wollen nach der 1822Direkt und Yomo laut einem Medienbericht eine weitere Direktbank gründen. Damit soll mehr Konkurrenz zu den anderen Onlinebanken geschaffen werden. Gerade jüngere Kunden wollen die Sparkassen so erreichen.

  3. Javascript-Server: Node.js 12 bringt TLS 1.3 und wird LTS
    Javascript-Server
    Node.js 12 bringt TLS 1.3 und wird LTS

    Die aktuelle Version 12 von Node.js bekommt Langzeitunterstützung und unterstützt erstmals TLS 1.3. Das Team hat außerdem die Heap-Zuweisung verändert, die Startzeiten beschleunigt und einen neuen HTTP-Parser eingepflegt.


  1. 10:44

  2. 10:30

  3. 10:13

  4. 10:00

  5. 09:53

  6. 09:39

  7. 09:27

  8. 09:03