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300.000 Calls weltweit
Autor: NULLvs0 24.07.22 - 18:22
Bei rund 200 Mio monatlich aktiven Usern und 345 Mio verkauften Lizenzen (Quelle: office365itpros dot com/2022/04/28/office-365-number-of-users/) finde ich jetzt klar ärgerlich, aber nicht so unendlich wild. Zumal das Problem recht zügig kommuniziert und mit so gut wie keinen Aufwänden auf Kundenseite behoben wurde.
Also oh Wunder, Cloud kann ausfallen ;)
Siehe auch: golem dot de/news/klimawandel-hitzewelle-fuehrt-zu-serverausfaellen-bei-google-und-oracle-2207-167012.html
Böse Cloud aber auch :fingernachoben -
Re: 300.000 Calls weltweit
Autor: Oktavian 24.07.22 - 19:11
> Bei rund 200 Mio monatlich aktiven Usern und 345 Mio verkauften Lizenzen
> (Quelle: office365itpros dot com/2022/04/28/office-365-number-of-users/)
> finde ich jetzt klar ärgerlich, aber nicht so unendlich wild.
Naja, das muss man relativieren. Wenn ich (User) die Störung bemerke, mache ich bei unserem Support ein Ticket auf. Der Support-Agent (1. Level) wird das zügig eskalieren, da noch mehr User das bemerken, und er keine Lösung parat hat. Der 2. Level Agent ruft die Status-Seite von MS auf und sieht, Teams hat eine bekannte Störung, das Fehlerbild ist exakt so, wie es hier auftritt. Also wird er sich gar nicht mehr die Arbeit machen, ein Ticket aufzumachen, sondern den vorhandenen Status beobachten.
Ach ja, wir haben mehrere Tausend M365-Lizenzen. Selbst wenn der 2. Level doch ein Ticket aufmacht, kollabieren diese mehreren Tausend User zu einem Ticket.
> Zumal das
> Problem recht zügig kommuniziert und mit so gut wie keinen Aufwänden auf
> Kundenseite behoben wurde.
Keine Frage, das ist der Vorteil an Cloud. Auch wenn es mal ausfällt, man hat keine Arbeit damit, und insbesondere machen die eigenen Admins durch "Jugend forscht" nicht mehr kaputt. Einfach Füße stillhalten, nach ein paar Minuten/Stunden geht es wieder. -
Re: 300.000 Calls weltweit
Autor: Eheran 24.07.22 - 21:38
>Zumal das Problem recht zügig kommuniziert
Es wurde ein Tweet abgesetzt. Soll ich bei jedem Problem alle Tweets aller möglicherweise involvierten Firmen durchsuchen? Wo ich ja nicht weiß, an wem es denn nun liegt; andernfalls brauche ich den Tweet wohl auch nicht mehr.
>Microsoft meldete sich daher auf Twitter und kommunizierte den Ausfall. -
Re: 300.000 Calls weltweit
Autor: Oktavian 24.07.22 - 21:45
> Es wurde ein Tweet abgesetzt. Soll ich bei jedem Problem alle Tweets aller
> möglicherweise involvierten Firmen durchsuchen?
Nein, aber wenn man ein konkretes Problem mit M365 hat, dann ist die M365 für jeden versierten Admin die erste Anlaufstelle.
https://portal.office.com/adminportal/home?ref=/servicehealth
Und da stand der Service Ausfall natürlich auch.
Als MS hat auch auf Twitter kommuniziert. Und natürlich auch über die üblichen Kanäle. Multi Channel Communication sozusagen. -
Re: 300.000 Calls weltweit
Autor: TheDevilsLettuce 24.07.22 - 22:04
Eheran schrieb:
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> >Zumal das Problem recht zügig kommuniziert
>
> Es wurde ein Tweet abgesetzt. Soll ich bei jedem Problem alle Tweets aller
> möglicherweise involvierten Firmen durchsuchen? Wo ich ja nicht weiß, an
> wem es denn nun liegt; andernfalls brauche ich den Tweet wohl auch nicht
> mehr.
>
> >Microsoft meldete sich daher auf Twitter und kommunizierte den Ausfall.
Naja der MS Support Twitter Channel ist jetz nicht irgendwelche involviert Firmen -
Re: 300.000 Calls weltweit
Autor: NULLvs0 25.07.22 - 08:11
Oktavian schrieb:
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> Naja, das muss man relativieren. Wenn ich (User) die Störung bemerke, mache
> ich bei unserem Support ein Ticket auf. Der Support-Agent (1. Level) wird
> das zügig eskalieren, da noch mehr User das bemerken, und er keine Lösung
> parat hat. Der 2. Level Agent ruft die Status-Seite von MS auf und sieht,
> Teams hat eine bekannte Störung, das Fehlerbild ist exakt so, wie es hier
> auftritt. Also wird er sich gar nicht mehr die Arbeit machen, ein Ticket
> aufzumachen, sondern den vorhandenen Status beobachten.
Da hast absolut recht und will ich gar nicht klein reden. Mir ging es um das Verhältnis, zwischen betroffenen Calls (Zahlen zu betroffenen User Accounts habe ich noch gar nicht gefunden) und aktiven Nutzern.
Das beschriebene Szenario trifft schließlich immer bei (IT-) Störungen zu und das unabhängig, ob selbst betrieben, bei einem Dienstleister oder einem Hyperscaler. Daher habe ich es "rausgelassen".
> Ach ja, wir haben mehrere Tausend M365-Lizenzen. Selbst wenn der 2. Level
> doch ein Ticket aufmacht, kollabieren diese mehreren Tausend User zu einem
> Ticket.
Da habt ihr offenbar beim Ticket-Prozess sehr gut mitgedacht. #thumbsup
Wir informieren die Mitarbeiter zudem noch über Statuspage (gibt sicher genügend alternative Anbieter, bei Bedarf) um so das Callaufkommen zu reduzieren => Wer weiß, dass es eine Störung gibt braucht gar nicht erst bei der Hotline anrufen.
> > Zumal das
> > Problem recht zügig kommuniziert und mit so gut wie keinen Aufwänden auf
> > Kundenseite behoben wurde.
>
> Keine Frage, das ist der Vorteil an Cloud. Auch wenn es mal ausfällt, man
> hat keine Arbeit damit, und insbesondere machen die eigenen Admins durch
> "Jugend forscht" nicht mehr kaputt. Einfach Füße stillhalten, nach ein paar
> Minuten/Stunden geht es wieder. -
Re: 300.000 Calls weltweit
Autor: berritorre 25.07.22 - 23:03
Es geht doch bei den 300.000 nicht um Supporttickets, sondern um Calls via Teams, oder habe ich das falsch verstanden?
> "Unsere Telemetrie verrät uns, dass davon etwa 300.000 Calls weltweit betroffen waren",



