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Bevor an der GUI herumgepopelt wird ...
Autor: tibrob 11.02.16 - 11:29
... sollte man sich den mehr als zahlreichen Bugs annehmen.
Impress beispielsweise ist, zumindest unter Linux, so furchtbar schrottig, dass ich die Arbeit damit aufgegeben habe. Soll das etwa ein Feature sein, dass beispielsweise ein markierter Text unsichtbar wird, sobald man die Textfarbe ändert oder Impress ganz abraucht, sobald man das Fenster verkleinert und wieder vergrößert?
Deine Jacke ist jetzt trocken! -
Re: Bevor an der GUI herumgepopelt wird ...
Autor: TrollNo1 11.02.16 - 11:35
Ach Menno. Ich dachte ich könnte einen Thread eröffnen, in dem ich frage, wann der erste kommt, der sagt, dass man LibreOffice immer noch nicht benutzen kann, weil Spezialfeature XY nicht tut.
Ich bin sehr zufrieden und froh, dass ich privat kein Office kaufen muss.
Werd dann auch mal updaten. -
Re: Bevor an der GUI herumgepopelt wird ...
Autor: Mr. Zylinder 11.02.16 - 11:47
Muss mich tibrob leider anschließen. Habe die neuste Version gerade gezogen und sie läuft allein schon von der Performance her schlechter als 4.4.
Ich hatte es vor einigen Jahren viel genutzt und war insbesondere nach der Abspaltung von OO euphorisch, dass sich jetzt auch inhaltlich was tut, aber mittlerweile bin ich da ziemlich ernüchtert. Das UI ist meiner Meinung nach immer noch 90er und man sucht sich halb tot. Auch einfache Sachen wie Animationen oder Folienübergänge sind in Impress ein einziger Krampf und nichtmal ansatzweise so einfach gelöst wie bei PowerPoint. Ich beklage mich also nicht über fehlende Funktionen (das wäre ein Kapitel für sich), sondern darüber, dass auch bestehende Funktionen einfach sehr umständlich und nicht mehr zeitgemäß umgesetzt sind. -
Re: Bevor an der GUI herumgepopelt wird ...
Autor: zZz 11.02.16 - 11:53
tibrob schrieb:
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> ... sollte man sich den mehr als zahlreichen Bugs annehmen.
>
> Impress beispielsweise ist, zumindest unter Linux, so furchtbar schrottig,
> dass ich die Arbeit damit aufgegeben habe. Soll das etwa ein Feature sein,
> dass beispielsweise ein markierter Text unsichtbar wird, sobald man die
> Textfarbe ändert oder Impress ganz abraucht, sobald man das Fenster
> verkleinert und wieder vergrößert?
Bleibt zu hoffen, dass die LibreOffice-Macher fleissig deutsch gelernt haben um das Golem-Forum auf derartig nützlich Hinweise zu durchforsten. Man könnte natürlich auch die Bugs reporten, schonmal daran gedacht? -
Re: Bevor an der GUI herumgepopelt wird ...
Autor: zenker_bln 11.02.16 - 11:55
Mr. Zylinder schrieb:
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> Das UI ist meiner Meinung nach
> immer noch 90er und man sucht sich halb tot.
Wenn man LO auch nur alle 8-10 Monate nutzt, ist das auch kein Wunder!
Und was man mit 2015er-UIs für eine Grütze abliefern kann, sieht man ja an den Ribbons von Word und Konsorten.
Wer ein Programm regelmäßig nutzt, weiß wo was liegt. -
Re: Bevor an der GUI herumgepopelt wird ...
Autor: Bosancero 11.02.16 - 11:55
Läuft sehr gut und sieht jetzt sogar gut aus. Ihr könnt euch ja MSOffice kaufen, wenn LibreOffice zu Noobhaft ist aber für 99% ist LibreOffice schon zu viel.
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Re: Bevor an der GUI herumgepopelt wird ...
Autor: L3v3l0rd 11.02.16 - 11:58
Preis PowerPoint war ääh...
Und Preis Libreoffice ist...
Das Herummäkeln ist fehl am Platz. Wer professionell arbeiten will, muss auch professionell sein Portemonnaie aufmachen können.
Für den Heimgebrauch ist Libre Office erste Klasse. -
Re: Bevor an der GUI herumgepopelt wird ...
Autor: violator 11.02.16 - 12:10
TrollNo1 schrieb:
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> Ach Menno. Ich dachte ich könnte einen Thread eröffnen, in dem ich frage,
> wann der erste kommt, der sagt, dass man LibreOffice immer noch nicht
> benutzen kann, weil Spezialfeature XY nicht tut.
Spezialfeature? Für mich war Impress unbrauchbar, weil man nichtmal Musterseiten oder Elemente auf Musterseiten duplizieren konnte. Geht das mittlerweile? In jedem anderen Programm ist sowas selbstverständlich. -
Re: Bevor an der GUI herumgepopelt wird ...
Autor: violator 11.02.16 - 12:11
zenker_bln schrieb:
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> Wer ein Programm regelmäßig nutzt, weiß wo was liegt.
Ja und sobald ein schlechtes System verbessert wird kommen Leute wie du und heulen rum, weil auf einmal Dinge nicht mehr da sind, wo man gelernt hat, wo sie mal waren und sagen, dass das neue System deswegen schlechter ist.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.02.16 12:13 durch violator. -
Re: Bevor an der GUI herumgepopelt wird ...
Autor: DebugErr 11.02.16 - 12:47
Wie viele Leute machen für MS Office schon ihr Portemonnaie für den Heimgebrauch auf?
Das gibt's doch auch umsonst, oder? :-P -
Re: Bevor an der GUI herumgepopelt wird ...
Autor: zilti 11.02.16 - 12:53
SoftMaker stellt die jeweils vorherige Version kostenlos als Freeoffice zur Verfügung. Eine sehr gute Officesuite, performant und stabil.
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Re: Bevor an der GUI herumgepopelt wird ...
Autor: Spiritogre 11.02.16 - 13:51
Wollte auch sagen, für den Heimgebrauch geht eigentlich nichts über Softmaker Office.
Wobei derzeit die alte Version 2012 eigentlich kostenlos erhältlich sein sollte oder alternativ halt gleich als Softmaker Free Office (da fehlen halt die Wörterbücher).
Weitere interessante Office Alternativen wären Agility Office oder WPS Office (ehemals Kingsoft Office). Die kosten im Normalfall auch eine kleine Summe sind aber gelegentlich auch mal kostenlos bei Aktionen abzustauben.
Libre Office oder Open Office würde ich mir jedenfalls nicht mehr freiwillig antun. -
Re: Bevor an der GUI herumgepopelt wird ...
Autor: TrollNo1 11.02.16 - 14:53
Grad mal gegoogelt. Impress ist sowas wie Powerpoint.
Ich schreib daheim Briefe und mach Übersichten in Calc/Excel. Fertig. Dafür reicht das dicke. Und genau das meinte ich oben. Für eine kostenlose, freise Software reicht mir das auch. -
Re: Bevor an der GUI herumgepopelt wird ...
Autor: Trollversteher 11.02.16 - 14:55
>Wenn man LO auch nur alle 8-10 Monate nutzt, ist das auch kein Wunder!
>Und was man mit 2015er-UIs für eine Grütze abliefern kann, sieht man ja an den Ribbons von Word und Konsorten.
Wenn man die Ribbons nur flüchtig von Screenshots und aus der Meckerjammerabteilung diverser Foren kennt, ist das auch kein Wunder!
>Wer ein Programm regelmäßig nutzt, weiß wo was liegt.
Das gilt dann aber auch für Ribbons... -
Re: Bevor an der GUI herumgepopelt wird ...
Autor: Trollversteher 11.02.16 - 15:00
>Grad mal gegoogelt. Impress ist sowas wie Powerpoint.
>Ich schreib daheim Briefe und mach Übersichten in Calc/Excel. Fertig. Dafür reicht das dicke. Und genau das meinte ich oben. Für eine kostenlose, freise Software reicht mir das auch.
Naja, das hängt vielleicht damit zusammen, dass überzeugte Linux-Fans hier immer wieder Libre-Office als vollwertigen Ersatz für MS Office verkaufen wollen - und zwar auch im professionellen Einsatz (siehe Diskussion "Linux in der Verwaltung"). Dann muss es sich eben auch daran messen lassen. Dass es auch viele zufriedene Anwender gibt, die ihre alltäglichen Aufgaben damit lösen können, bestreitet ja keiner. Aber wenn es schon einen "Powerpoint"-Clone in der Libre Office suite gibt, dann zählt das Argument "Powerpoint braucht doch zuhause eh keiner" auch nicht wirklich - wenn dem so wäre, könnten sie sich das ja ganz sparen und die Arbeit lieber in die Programmteile stecken, die wirklich wichtig sind... -
Re: Bevor an der GUI herumgepopelt wird ...
Autor: tibrob 11.02.16 - 15:37
TrollNo1 schrieb:
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> Ach Menno. Ich dachte ich könnte einen Thread eröffnen, in dem ich frage,
> wann der erste kommt, der sagt, dass man LibreOffice immer noch nicht
> benutzen kann, weil Spezialfeature XY nicht tut.
Die Textfarbe zu ändern würde ich jetzt nicht unbedingt in die Liste der Spezialfeatures einreihen.
> Ich bin sehr zufrieden und froh, dass ich privat kein Office kaufen muss.
> Werd dann auch mal updaten.
Man kann es drehen und wenden wie man möchte, aber Microsoft Office ist nunmal einfach besser als sämtliche Alternativen. Das Argument, dass der Privatmann MSO nicht brauchen würde (wer legt das eigentlich fest?), zählt m.E. auch nicht wirklich.
Gut, ich selbst brauche die ganzen Officeprogramme eher selten, vielleicht 2-3 mal im Jahr, aber selbst dann würde ich trotzdem zu MSO greifen - und sei es nur deshalb, weil die GUI nicht wie die 90er aussieht.
Deine Jacke ist jetzt trocken! -
Re: Bevor an der GUI herumgepopelt wird ...
Autor: Paykz0r 11.02.16 - 15:41
TrollNo1 schrieb:
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> Ach Menno. Ich dachte ich könnte einen Thread eröffnen, in dem ich frage,
> wann der erste kommt, der sagt, dass man LibreOffice immer noch nicht
> benutzen kann, weil Spezialfeature XY nicht tut.
>
> Ich bin sehr zufrieden und froh, dass ich privat kein Office kaufen muss.
> Werd dann auch mal updaten.
Wird Zeit das du lernst das es UI Entwickler gibt, Core Entwickler, Leute die neue Features bauen und Leute die Wartungsarbeiten machen und Fehler bereinigen.
Dein Aufruf alle sollen die Finger vom Keyboard nehmen und sich sofort um die Bugs kümmern zeugt also von deiner nicht vorhandener Kenntnis. -
Re: Bevor an der GUI herumgepopelt wird ...
Autor: tibrob 11.02.16 - 15:52
Paykz0r schrieb:
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> Dein Aufruf alle sollen die Finger vom Keyboard nehmen und sich sofort um
> die Bugs kümmern zeugt also von deiner nicht vorhandener Kenntnis.
Es sollte aber nicht unerwähnt bleiben, dass einige Bugs schon etliche Jahre existieren, um die sich kein Mensch kümmert bzw. kümmern will. Das ist leider keine Seltenheit.
Ist zwar OT, aber beispielsweise dem Wine-Team reicht es aus, wenn eine Software startet - ob diese benutzbar ist, ist völlig egal. Hauptsache die WoW läuft. Alle 6 Monate reiche ich eine Bugmeldung ein, die dann einfach nach 2 Tagen geschlossen wird - Software startet, also kein Bug. Blöd ist nur, dass ich mit einer Software, die zwar startet, aber kein Button funktioniert, einfach nichts machen kann. Selbst ein von mir möglicher Lösungsansatz (getestet und Patch erstellt) wird ignoriert.
Leider ist bei LO ein ähnliches Verhalten zu beobachten :(
Deine Jacke ist jetzt trocken! -
Re: Bevor an der GUI herumgepopelt wird ...
Autor: Wombatz 11.02.16 - 16:23
Ich verwende SoftMaker Office plattformübergreifend auf Windows, Linux und Android. LibreOffice ist zwar kostenlos, lam in der Vergangenheit aber nicht an SoftMaker Office heran (Stichwort bessere Benutzeroberfläche, Geschwindigkeit, diverse Features, vora allem aber in puncto Kompatibilität zum de-facto Standard, also Microsoft Office).
Habe den Artikel zu LibreOffice 5.1 und die Kommentare mit Interesse gelesen und es mir heute mittag aus Interesse mal runtergeladen. Tatsächlich sieht es etwas hübscher aus als früher, dass es performanter geworden oder die Microsoft-Office-Kompatibiliät besser geworden sei kann ich allerdings nicht erkennen. Große Excel-Tabellen und Word-Dokumente wurden im Test wie eh und je zerschossen, bei PowerPoint-Präsentationen fehlten Animationen und Sound, Folienübergänge und Diagramme waren verändert etc.
Kurzum: Es ist aufgehübscht, für mich aber nach wie vor nicht praktikabel aus diesen Gründen. Die paar Euro für SoftMaker Office 2016 (habe als Upgrade <30 Euro für 3 Lizenzen bezahlt) sind nach wie vor Bestens investiert. -
Re: Bevor an der GUI herumgepopelt wird ...
Autor: Conzious 11.02.16 - 20:25
zenker_bln schrieb:
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> Wer ein Programm regelmäßig nutzt, weiß wo was liegt.
Korrektur:
Wer die für ihn wichtigen Funktionen regelmäßig nutzt, weiss wo er sie findet, wenn sich nichts ändert. Bei allen anderen Funktionen hat er keine Ahnung.
Jetzt weiss ich, warum alle gegen die Ribbons hetzen!
Das sind die 1%-als Heilige verehrte, welche arrogant ins Büro kommen, wenn ein Nutzer mal wieder nicht weiterkommt und die dann sagen: "Was für ein Idiot. Das ist doch so einfach, einfach Drop-Drop-Drop-Drop-Down und dann Klick hier und Klick da. Fertig."
Und die müssten sich plötzlich Fähigkeiten aneignen, weil alle Nutzer durch die logische Aufteilung* der Ribbons auch selten genutzte Funktionen ohne die Hilfe dieser arroganten Säcke finden.
*
Die Ribbons wurden - glücklicherweise - nicht von Gewohnheitstieren oder - mal wieder - von scheuklappentragenden Ingenieuren entwickelt, sondern MS hat sich ein paar Tausend Menschen ins Haus geholt und sie gefragt, wo sie eine Funktion suchen würden. Und oh Wunder, wenn man auf die gleiche Art eine Funktion sucht, findet man sie im Ribbon in Sekunden.



