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Früher...

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  1. Früher...

    Autor: MarkusXXX 11.08.20 - 11:42

    So vor 10-12(?) Jahren, als Smartphones mit Internet im großen Stil aufkamen, hatte ich oft den Effekt, dass Webseiten auf dem Smartphone völlig unbenutzbar waren, aber dass Pdfs immer korrekt dargestellt wurden.

    Dazu kommt noch, dass ich die Informationen aus pdfs (insb. Datenblätter) typischerweise nicht in html möchte.

  2. Re: Früher...

    Autor: TheUnichi 11.08.20 - 16:41

    MarkusXXX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So vor 10-12(?) Jahren, als Smartphones mit Internet im großen Stil
    > aufkamen, hatte ich oft den Effekt, dass Webseiten auf dem Smartphone
    > völlig unbenutzbar waren, aber dass Pdfs immer korrekt dargestellt wurden.

    29. Juni 2007 war das Release des ersten iPhones. Erst ab diesem Punkt haben sich Websites überhaupt Gedanken darüber gemacht, wie sie auf dem Smartphone dargestellt werden können.

    Media Queries, die für responsive design notwendig sind, wurden erst danach überhaupt breitflächig in die Browser implementiert. Davor gab es so was wie Responsive Design einfach nicht.

    Heute gibt es eben Responsive Design, die Inhalte können sich nach belieben je nach Screen-Eigenschaften dynamisch formatieren, d.h. sofern man Responsive Design korrekt betreibt, kannst du auf jedem Screen dieselben Informationen unterbringen, nur passend für das Gerät dargestellt.

    Wer heute seine Website nicht responsive baut, verliert ca. 50% der Nutzer.

    > Dazu kommt noch, dass ich die Informationen aus pdfs (insb. Datenblätter)
    > typischerweise nicht in html möchte.

    Und warum? Klingt sehr subjektiv.

    Da z.B. das Clipboard mittlerweile Mime-Types mitspeichert, kann er die HTML-Informationen mit-kopieren und so kannst du z.B. eine Tabelle aus Wikipedia (bestehend aus table, tr und td Elementen) unmittelbar in Excel einfügen und sie wird sauber strukturiert eingefügt.

    Oder man kann formatierte Texte auf einer Website kopieren und diese werden 1:1 in den Editor übernommen.

  3. Re: Früher...

    Autor: The Insaint 11.08.20 - 16:49

    TheUnichi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MarkusXXX schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > 29. Juni 2007 war das Release des ersten iPhones. Erst ab diesem Punkt
    > haben sich Websites überhaupt Gedanken darüber gemacht, wie sie auf dem
    > Smartphone dargestellt werden können.

    Weil es plötzlich wieder den "Trend" zu kleinen Bildschirmen gab, der vorher eher stetig gewachsen ist.

    > Media Queries, die für responsive design notwendig sind, wurden erst danach
    > überhaupt breitflächig in die Browser implementiert. Davor gab es so was
    > wie Responsive Design einfach nicht.

    Doch, natürlich gab es das. Das war das berühmt-berüchtigte "fluid layout". Tabellen layouts mit Prozent- anstatt mit Pixel-Angaben. Und das fehlende Wissen darüber machte es so schön hässlich.
    Heute gibt es (hoffentlich) keine Tabellen layouts mehr, aber die Prozent-Angabe ist immernoch der Grundbestandteil von responsive design.

    > Heute gibt es eben Responsive Design, die Inhalte können sich nach belieben
    > je nach Screen-Eigenschaften dynamisch formatieren, d.h. sofern man
    > Responsive Design korrekt betreibt, kannst du auf jedem Screen dieselben
    > Informationen unterbringen, nur passend für das Gerät dargestellt.

    Das hat es früher auch, nur halt nicht so schön.

  4. Re: Früher...

    Autor: TheUnichi 11.08.20 - 17:05

    The Insaint schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil es plötzlich wieder den "Trend" zu kleinen Bildschirmen gab, der
    > vorher eher stetig gewachsen ist.

    Bin mir ziemlich sicher, dass ab Release des iPhones die Bildschirme alles wurden, aber nicht kleiner. Maximal wenn man auf die Wearables guckt (die von Responsive Design genau so abgedeckt sind)

    In jedem Fall kann ich durch Media Queries meine Website mit deinem Toaster kompatibel machen und sobald man die Basics betreibt, ist sie es meist auch schon (Content-Flow kann sehr vorteilhaft sein, wenn man ihn versteht)

    > Doch, natürlich gab es das. Das war das berühmt-berüchtigte "fluid layout".
    > Tabellen layouts mit Prozent- anstatt mit Pixel-Angaben. Und das fehlende
    > Wissen darüber machte es so schön hässlich.

    Ja, das war vllt. für Auflösungen gedacht, die zwischen 800px und 1280px Breite variieren, aber definitiv nicht für Geräte, die auf zwischen 350px (iPhone 5) und 3840px variieren (4k display) und dazu noch unterschiedliche Pixeldichten besitzen

    Das war kein Responsive Design. Es waren einfach nur prozentuale Werte. Da konnte nichts umbrechen oder sonst was und auch nichts ohne weiteres dynamisch reagieren.

    Meist hatte man einen Button oder eine Einstellung in den Plattformen, mit der man "fluid" aktivieren konnte und dann war es einfach die breite Version.

    > Heute gibt es (hoffentlich) keine Tabellen layouts mehr, aber die
    > Prozent-Angabe ist immernoch der Grundbestandteil von responsive design.

    Nein, sind sie nicht. Wenn man noch 2010 Float Grids macht, vielleicht, aber dann hackt man sich auch nur einen ab.

    Flexbox und auch CSS-Grids, die tatsächlichen Layout-Systeme für Responsive Design, arbeiten primär mit Teilen des freien Raumes, Flexbox z.B. flex-grow, CSS-Grid mit fr-Einheiten.

    > > Heute gibt es eben Responsive Design, die Inhalte können sich nach
    > belieben
    > > je nach Screen-Eigenschaften dynamisch formatieren, d.h. sofern man
    > > Responsive Design korrekt betreibt, kannst du auf jedem Screen dieselben
    > > Informationen unterbringen, nur passend für das Gerät dargestellt.
    >
    > Das hat es früher auch, nur halt nicht so schön.

    Nein hatte man nicht. Vorher konntest du mit Media Queries nicht die Screen-Breite oder Pixeldichte abfragen (die Browser haben nicht mal verstanden, was Pixeldichte ist) und deine CSS-Klassen dadurch dynamisch modifizieren, das einzige was man konnte ist mit JS die Screen-Weite auslesen und sich seinen eigenen Media-Query-Fake bauen, der mit riesigem Entwicklungsaufwand und eben JS verbunden war.

    Prozentuale Werte sind ohne Media Queries einfach erst mal nur prozentuale Werte. Zwei Container, die mit 50% nebeneinander stehen, müssen auf einem kleineren Gerät auf 100% Container umgebrochen werden und das konnte HTML/CSS ohne Media Queries einfach nicht sauber und vor allem nicht ohne JS-Libraries, die dafür sorgen.

    Heute kann ich Kram wie

    @media handheld and (device-orientation: landscape, min-device-pixel-ratio: 3) {
    :root {
    --font-size-base: 14px;
    }
    }

    machen und meine Seite dynamisch und nachhaltig exakt für bestimmte Screen-Eigenschaften zuschneiden.

    Erzähl mir nicht dass auch nur ein Bruchteil davon damals schon möglich war. Dann weißt du vielleicht einfach nicht, was heute alles möglich ist...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.08.20 17:07 durch TheUnichi.

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