1. Foren
  2. Kommentare
  3. Applikationen
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › PDF: Vernichtendes Urteil von…

Vernichtendes Urteil für "Experten"

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Vernichtendes Urteil für "Experten"

    Autor: hle.ogr 11.08.20 - 11:35

    Der werte "Experte" scheint wohl keiner zu sein. Ich haette da einen Vorschlag, dass er seinen naechsten Vertrag in HTML, anstatt als PDF-Dokument, bekommt. Und die Honorarverguetungen werden ganz toll mit -webkit-CSS Animationen dargestellt. Der Ausdruck hat dann natuerlich auh einen anderen Inhalt. Dann wird er vielleicht verstehen, warum es zu PDF aktuell keine Alternative gibt. Und zudem sollte man ihn vielleicht noch einmal einen Kurs an einer Hochschule bzgl. Informationstheorie besuchen lassen, wie Informationen konsmiert werden, wenn diese oeffentlich sind.

    Oder aber der Autor sollte einfach es richtig formulieren: Informatonsintermediaere verwenden an den falschen Stellen aus seiner Sicht PDF. Und er persoenlich versucht immer auf alles zu klicken und es passiert aber nichts.

  2. Re: Vernichtendes Urteil für "Experten"

    Autor: Keridalspidialose 11.08.20 - 11:39

    Das ist derzeit ein Problem. Viele Usability Experten sind Leute die nur irgendwelche Statements der "Mobile First Kirche" rezitieren und dementsprechend alles nur mit dieser Brille sehen.

    ___________________________________________________________

  3. Re: Vernichtendes Urteil für "Experten"

    Autor: Akaruso 11.08.20 - 11:51

    Du musst aber unterscheiden. Es geht nicht um Dokumente wie Verträge oder irgendwelche Wissenschaftliche Arbeiten, die natürlich in den Vom Author gestylten Layout bleiben sollen und als Service herunterladbar sein müssen.

    Es geht um ganz normalen Webseiten, die irgenwelche Informationen liefern.
    Da habe ich z. B. auch schon Fälle gesehen, wo auf eine Webpage ein Link war mit "Weitere Informationen finden sie auf unserer Broschüre"

    Ach und zu wissenschaftlichen Arbeiten: Ich habe mich schon vor über 10 Jahren gefragt, ob diese irgendwann mal elektronisch als hypertext geschrieben werden.
    Doch der digitale Wandel in den Köpfen der Menschen geht halt noch langsamer voran.

  4. Re: Vernichtendes Urteil für "Experten"

    Autor: DragonHunter 11.08.20 - 11:56

    Wenn man keinen Schimmer hat, wer der Autor ist und wovon er redet.
    Aber vielleicht eine kleine Nachhilfe vom UX-Professional:
    Jakob Nielsen ist einer der bedeutendsten UX-Professionals unserer Zeit.
    Wenn er was sagt, hat das Hand und Fuß.

    Problem bei dir:
    Wenn Verträge ausgedruckt werden sollen, ist die Nutzung von PDF angebracht, das ist ihr Sinn.
    Aber bloße Informationsdarstellung auf Webseiten ist KEIN UseCase von PDFs.
    Und DAS prangert Nielsen, auch in meinen Augen völlig zurecht, an.
    Da denken Leute immernoch in Print-Seiten und stellen ihre Infos so online, anstatt sich darüber Gedanken zu machen, wie man das sinnvoll als Webseite darstellen kann.

  5. Re: Vernichtendes Urteil für "Experten"

    Autor: broedli 11.08.20 - 12:05

    Hmm, wenn man eine "Online Bewerbung" für eine Stelle im "Home Office" mal konsequent zu Ende denkt, dann kann man (zumindest gedanklich) bei einem "interaktiven" Vertrag landen, der ebenfalls online von beiden Vertragspartnern abgezeichnet wird (eID?, etc.).
    Von der "Usability" kann es nur besser werden als alles, was aktuell im PDF-Format abgeht ...

    Ein ausgedruckter Vertrag der in der analogen Welt unterschrieben wird, ist zudem ein völlig anderes Thema.

  6. Re: Vernichtendes Urteil für "Experten"

    Autor: Tuxee 11.08.20 - 12:11

    DragonHunter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn Verträge ausgedruckt werden sollen, ist die Nutzung von PDF
    > angebracht, das ist ihr Sinn.
    > Aber bloße Informationsdarstellung auf Webseiten ist KEIN UseCase von
    > PDFs.

    Und wie oft passiert das? Zudem: Bevor ich mir ein Online-Manual verteilt auf drölfzig Seiten antue, ist mir ein PDF in meinem präferierten PDF-Reader um vieles lieber.

    > Und DAS prangert Nielsen, auch in meinen Augen völlig zurecht, an.
    > Da denken Leute immernoch in Print-Seiten und stellen ihre Infos so online,
    > anstatt sich darüber Gedanken zu machen, wie man das sinnvoll als Webseite
    > darstellen kann.

    Wie gesagt: Das ist mir schon ewig nicht mehr untergekommen. Mal abgesehen davon, dass das - Nielsen hin oder her - jetzt wirklich eine "Erkenntnis" der "na no na ned"-Kategorie ist.

  7. Re: Vernichtendes Urteil für "Experten"

    Autor: DragonHunter 11.08.20 - 12:15

    Tuxee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DragonHunter schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn Verträge ausgedruckt werden sollen, ist die Nutzung von PDF
    > > angebracht, das ist ihr Sinn.
    > > Aber bloße Informationsdarstellung auf Webseiten ist KEIN UseCase von
    > > PDFs.
    >
    > Und wie oft passiert das? Zudem: Bevor ich mir ein Online-Manual verteilt
    > auf drölfzig Seiten antue, ist mir ein PDF in meinem präferierten
    > PDF-Reader um vieles lieber.

    Ein Beispiel, was ich selbst erst die Tage erlebt hab:
    Deutsche Diabetes Gesellschaft: Leitlinien und Behandlungs-Ratgeber... gibt es NUR als PDF... ne schöne Auffbereitung als Webseite? Fehlanzeige...

    Tarifinfos beim VRR: gibts stellenweise auch nur als PDF...
    Und ich verwette meinen Arsch drauf, dass ich da nicht die zwei Einzelffälle erwischt habe...
    Ein Beispiel, was ich selbst erst die Tage erlebt hab:
    Deutsche Diabetes Gesellschaft: Leitlinien und Behandlungs-Ratgeber... gibt es NUR als PDF... ne schöne Auffbereitung als Webseite? Fehlanzeige...

    Tarifinfos beim VRR: gibts stellenweise auch nur als PDF...
    Und ich verwette meinen Arsch drauf, dass ich da nicht die zwei Einzelffälle erwischt habe...

  8. Re: Vernichtendes Urteil für "Experten"

    Autor: Akaruso 11.08.20 - 12:22

    Tuxee schrieb:
    >
    > Und wie oft passiert das? Zudem: Bevor ich mir ein Online-Manual verteilt
    > auf drölfzig Seiten antue, ist mir ein PDF in meinem präferierten
    > PDF-Reader um vieles lieber.
    >
    Sorry, aber hier kann man auch bemerken, dass bei dir der digitale Wandel im Kopf auch noch nicht stattgefunden hat. Der Umgang mit dem guten alten seriellen Dokument ist halt noch zu gewohnt und vertraut.

    Aber ich vermute/befüchte mal, dass du noch zur Mehrheit gehörst ;-)
    Und auch ich lese noch manches ganz gerne in serieller Form.

    Nur glaube ich, dass es dem Herrn Nielsen gar nicht um längere zusammenhängende Dokumente geht, sondern wie Informationen generell im Web bereitgestellt werden.

  9. Re: Vernichtendes Urteil für "Experten"

    Autor: JTR 11.08.20 - 12:28

    Der werte Experte soll mal ein Monat in einem technischen Büro der Maschinen und Anlageindustrie arbeiten und dann nochmals sich äussern. Er hat keine Ahnung.

  10. Re: Vernichtendes Urteil für "Experten"

    Autor: DragonHunter 11.08.20 - 12:50

    broedli schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hmm, wenn man eine "Online Bewerbung" für eine Stelle im "Home Office" mal
    > konsequent zu Ende denkt, dann kann man (zumindest gedanklich) bei einem
    > "interaktiven" Vertrag landen, der ebenfalls online von beiden
    > Vertragspartnern abgezeichnet wird (eID?, etc.).
    > Von der "Usability" kann es nur besser werden als alles, was aktuell im
    > PDF-Format abgeht ...
    >
    Am besten noch, wie das BVA, nen Antrag als PDF anbieten, aber nicht digital ausfüllbar... den MUSS man ausdrucken und von Hand ausfüllen!... Was ein Irrsinn ... #Neuland

  11. Re: Vernichtendes Urteil für "Experten"

    Autor: DragonHunter 11.08.20 - 12:51

    JTR schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der werte Experte soll mal ein Monat in einem technischen Büro der
    > Maschinen und Anlageindustrie arbeiten und dann nochmals sich äussern. Er
    > hat keine Ahnung.

    Genau, Jakob Nielsen hat keine Ahnung... Wie wäre es denn, wenn du dich mal über ihn informierst, bevor du deinen unqualifzierten Senf abgibst?

    So viel Ignoranz und Dunning-Kruger tut schon weh!

  12. Re: Vernichtendes Urteil für "Experten"

    Autor: Qbit42 11.08.20 - 13:10

    Oder Speisekarten in Restaurants, die auch noch sehr oft als PDF angeboten werden. Klar, weil sie dann auch als Karte gedruckt werden können. Aber das ist eben genau die Faulheit, die Informationen nicht für das Medium passend aufzubereiten.

  13. Re: Vernichtendes Urteil für "Experten"

    Autor: Qbit42 11.08.20 - 13:18

    Oder er soll mal ein Praktikum in deutschen Arztpraxen machen, dann würde er nämlich sehen, dass man außer einem Fax-Gerät dieses doofe Internetz gar nicht braucht...

    Ganz ehrlich, warum sind die Leute nicht in der Lage, die Aussagen von Personen gescheit zu differenzieren? Obwohl Golem die Unterschiede eigentlich gut wiedergegeben hat. PDFs haben einen sinnvollen Einsatzzweck, nur werden sie im Netz sehr oft falsch verwendet. Wie Leute, die Fotos in Word-Dateien packen, um sie zu verschicken.

  14. Re: Vernichtendes Urteil für "Experten"

    Autor: hle.ogr 11.08.20 - 13:39

    Wir wissen ja nun, dass Herr Nielsen fuer dich der Guru ist. Wir andere folgen aber eben nicht blind solchen Sichtweisen. Der Herr Nielsen hat hier maechtig ins Klo gegriffen und das stellen wir nun einfach mal fest!

    Und deine Sichtweise solltest du auch mal ueberpruefen, wenn du so etwas schreibst: "Deutsche Diabetes Gesellschaft: Leitlinien und Behandlungs-Ratgeber... gibt es NUR als PDF"

    Vielleicht hat man sich auch dabei etwas gedacht, dass die Leitlinien als Ganzes zu verstehen und zu lesen sind. Nicht Auszugsweise, sondern von A-Z. Es ist ja schon eine Krankheit, dass viele Menschen es nicht schaffen, Textinhalt laenger als 255 Zeichen zu lesen. Wer kritisert, das Leitlinien NUR als PDF publiziert werden, der sollte sich selbst ueberpruefen.

  15. Re: Vernichtendes Urteil für "Experten"

    Autor: Qbit42 11.08.20 - 13:52

    Wenn ihr das schon feststellt, dann würde ich gerne noch einmal konkret wissen wollen, wo er denn mächtig ins Klo gegriffen haben soll?

    Bei den Beispielen, die ihr konstruiert habt, in denen PDFs tatsächlich nützlich sind? Dann habt ihr vielleicht den Artikel falsch verstanden. Sonst kann ich außer beleidigenden Äußerungen nicht viele Feststellungen feststellen.

    Kläre mich bitte auf, wo du konkret Probleme bei den Äußerungen von Nielsen siehst.

  16. Re: Vernichtendes Urteil für "Experten"

    Autor: jankapunkt 11.08.20 - 13:54

    Ist das jetzt schon getrolle? Lest ihr ernsthaft API Dokumentationen als PDF? Vor allem während des Entwickelns, wo es zum Teil nur darauf ankommt eine Spezielle Schnittstelle schnell und komfortable zu finden via guter Suchfunktion?

    Ein Glück werden bei uns die GUIs von Menschen entworfen, die mehrere Bedürfnisse / Sichtweisen miteinbeziehen.

    Wer Leitlinien nur als PDF bereitstellt hat aus meiner Sicht eher ein organisatorisches oder finanzielles Problem.

  17. Re: Vernichtendes Urteil für "Experten"

    Autor: FreiGeistler 11.08.20 - 13:58

    DragonHunter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Problem bei dir:
    > Wenn Verträge ausgedruckt werden sollen, ist die Nutzung von PDF
    > angebracht, das ist ihr Sinn.
    > Aber bloße Informationsdarstellung auf Webseiten ist KEIN UseCase von
    > PDFs.
    > Und DAS prangert Nielsen, auch in meinen Augen völlig zurecht, an.
    > Da denken Leute immernoch in Print-Seiten und stellen ihre Infos so online,
    > anstatt sich darüber Gedanken zu machen, wie man das sinnvoll als Webseite
    > darstellen kann.

    Wo seid ihr (und der UX-Professional) denn unterwegs?
    Ich finde nur Manuals, Vorträge, Diplomarbeiten und dergleichen als PDF. Sicher nicht als regulärer Teil einer Webseite.
    Längere zusammenhängende Texte, für die durchaus PDF besser geeignet ist als eine Webseite. Kann man auch besser abspeichern, fürs nachschlagen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.08.20 14:06 durch FreiGeistler.

  18. Re: Vernichtendes Urteil für "Experten"

    Autor: Qbit42 11.08.20 - 14:14

    FreiGeistler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo seid ihr (und der UX-Professional) denn unterwegs?

    Tja, gibt halt dunkle Gassen im Netz. :D

  19. Re: Vernichtendes Urteil für "Experten"

    Autor: DragonHunter 11.08.20 - 14:23

    Ich wüsste nicht, dass der VRR jetzt eine "dunkle Gasse" ist...

    Und auch Webseiten kann man sich zur Not "für später" speichern. Das KANN nicht das Argument sein.

  20. Re: Vernichtendes Urteil für "Experten"

    Autor: violator 11.08.20 - 14:28

    Akaruso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du musst aber unterscheiden. Es geht nicht um Dokumente wie Verträge oder
    > irgendwelche Wissenschaftliche Arbeiten, die natürlich in den Vom Author
    > gestylten Layout bleiben sollen und als Service herunterladbar sein
    > müssen.
    >
    > Es geht um ganz normalen Webseiten, die irgenwelche Informationen liefern.
    > Da habe ich z. B. auch schon Fälle gesehen, wo auf eine Webpage ein Link
    > war mit "Weitere Informationen finden sie auf unserer Broschüre"

    Und inwiefern unterscheidet sich eine Broschüre im Layout des Herstellers von einer wissenschaftlichen Arbeit im vom Author gestylten Layout? Das sind beides exakt die Anwendungsfälle, für die PDF gedacht ist.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Qualitus GmbH, Köln
  2. Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt am Main
  3. Dürr IT Service GmbH, Bietigheim-Bissingen
  4. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Zwickau, Dresden

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 32GB: 369,40€ / 128GB 466,90€
  2. ab 761,90€ auf Geizhals
  3. ab 1.503,65€ auf Geizhals
  4. 499,99€ (Release 10.11.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Probefahrt mit Citroën Ami: Das Palindrom auf vier Rädern
Probefahrt mit Citroën Ami
Das Palindrom auf vier Rädern

Wie fährt sich ein Elektroauto, das von vorne und hinten gleich aussieht und nur 7.000 Euro kostet?
Ein Hands-on von Friedhelm Greis

  1. Zulassungsrekord Jeder achte neue Pkw fährt elektrisch
  2. Softwarefehler Andere Marken laden gratis an Teslas Superchargern
  3. Lucid Motors Elektrolimousine Lucid Air kostet 170.000 US-Dollar

IT-Freelancer: Der kürzeste Pfad zum nächsten Projekt
IT-Freelancer
Der kürzeste Pfad zum nächsten Projekt

Die Nachfrage nach IT-Freelancern ist groß - die Konkurrenz aber auch. Der nächste Auftrag kommt meist aus dem eigenen Netzwerk oder von Vermittlern. Doch wie findet man den passenden Mix?
Ein Bericht von Manuel Heckel

  1. Selbstständiger Sysadmin "Jetzt fehlen nur noch die Aufträge"

Stellenanzeige: Golem.de sucht CvD (m/w/d)
Stellenanzeige
Golem.de sucht CvD (m/w/d)

Du bist News-Junkie, Techie, Organisationstalent und brennst für den Onlinejournalismus? Dann unterstütze die Redaktion von Golem.de als CvD.

  1. Stellenanzeige Golem.de sucht Verstärkung für die Redaktion
  2. Shifoo Golem.de startet Betatest seiner Karriere-Coaching-Plattform
  3. In eigener Sache Die 24-kernige Golem Workstation ist da