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Vernichtendes Urteil für "Experten"

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  1. Re: Webseite vs. Flyer

    Autor: DragonHunter 11.08.20 - 15:32

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DragonHunter schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn die Infos, die ich auf einer Webseite bereitstellen kann die
    > gleichen
    > > sind, wie die, die ich in einer PDF darstellen kann, wieso sollte ich
    > dann
    > > mehr in die, UX-technisch bescheidene, PDF packen, als auf die Webseite?
    >
    > > Er ergibt schlichtweg keinen Sinn.
    >
    > Weils weniger kostet. Die PDF ist in der Regel schon fertig, wenn diese
    > Informationen eh gedruckt werden. Fürs Web müsste der Content und alle
    > inhaltlichen Funktionen nochmal aufbereitet werden.
    >
    > > Es gibt keinen wirklichen Grund, Infos NUR in eine PDF zu packen und
    > NICHT
    > > auf die Webseite.
    >
    > Weils weniger kostet.

    Kosten gegen user... Wer da auf Kosten setzt, rennt irgendwann gegen die Wand.

  2. Re: Vernichtendes Urteil für "Experten"

    Autor: TheUnichi 11.08.20 - 15:36

    hle.ogr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der werte "Experte" scheint wohl keiner zu sein. Ich haette da einen
    > Vorschlag, dass er seinen naechsten Vertrag in HTML, anstatt als
    > PDF-Dokument, bekommt. Und die Honorarverguetungen werden ganz toll mit
    > -webkit-CSS Animationen dargestellt. Der Ausdruck hat dann natuerlich auh
    > einen anderen Inhalt. Dann wird er vielleicht verstehen, warum es zu PDF
    > aktuell keine Alternative gibt. Und zudem sollte man ihn vielleicht noch
    > einmal einen Kurs an einer Hochschule bzgl. Informationstheorie besuchen
    > lassen, wie Informationen konsmiert werden, wenn diese oeffentlich sind.
    >
    > Oder aber der Autor sollte einfach es richtig formulieren:
    > Informatonsintermediaere verwenden an den falschen Stellen aus seiner Sicht
    > PDF. Und er persoenlich versucht immer auf alles zu klicken und es passiert
    > aber nichts.

    PDF ist, funktionell gesehen, eine Untermenge von HTML. Es gibt nichts in PDF, was sich mit HTML nicht darstellen lässt. Keiner zwingt jemanden, Animationen in HTML/CSS zu verwenden.

    Man kann SVGs einbetten, jedes Element vollumfänglich und lesbar stylen etc., es gibt Print-Styles um Farben etc. zu reduzieren, es gibt CSS-Eigenschaften um das Drucken zu steuern

    Klar ist HTML eine Alternative zu PDF, sobald ein Mechanismus in den Webstandards landet, der z.b. Signatur und Unkompromittierbarkeit des HTML-Dokuments zulässt (ist z.B. auch mit einfachen Content-Hashes etc. realisierbar)

    Das einzige was fehlt ist eine saubere Unterstützung in den klassischen Office-Programmen (z.B. dass Word auch in der Lage wäre, mal wirklich eine saubere, gut definierte HTML-Datei abzuspeichern und nicht zerwurstetes IE/MSO HTML/CSS.

    Scanner könnten mit OCR arbeiten, aber das Ziel ist ja eigentlich, dass es keine Scanner und Drucker mehr braucht.

    Danach könnten wir alle PDF endlich in die Tonne treten und so was wie automatische Dokument-Verarbeitung wirklich realisieren.

    Stellt euch vor, ihr könntet Rechnungen der GEZ automatisch in den Papierkorb wandern lassen...

  3. Re: Webseite vs. Flyer

    Autor: DragonHunter 11.08.20 - 15:39

    Qbit42 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frage mich nur, wo diese Frage her kommt. Das hat doch keiner
    > behauptet. Ich habe jetzt noch mal den Thread rückwärts verfolgt.

    Es ist Teil einiger Argumentationen... Wenn gesagt wird "PDFs sind für längere Texte" impliziert das, man kann auf ne Webseite nicht so viel tun... Das ist aber schlichtweg Blödsinn.
    >
    > > Er ergibt schlichtweg keinen Sinn.
    > > Darum ging es mir.
    > > Es gibt keinen wirklichen Grund, Infos NUR in eine PDF zu packen und
    > NICHT
    > > auf die Webseite.
    >
    > Auch wenn Nielsen genau hiervon spricht, so gibt es doch trotzdem
    > Szenarien, wo ein fixes Layout gepaart mit anderen Kriterien
    > (Austauschbarkeit, Offline-Verfügbarkeit, usw.) auch nur für ein PDF
    > sprechen. Und genau das sind nicht die Fälle, über die Nielsen spricht.

    Naja, Layout fix-stellen kann man auch mit CSS, aber das ist zu Recht eine Unsitte. Wichtiger ist viel mehr, das alle Informationen auf dem Gerät angezeigt werden können, auf dem sie konsumiert werden und das sind zunehmend auch mobile Geräte und da sind PDFs ein Graus.

  4. Re: Webseite vs. Flyer

    Autor: The Insaint 11.08.20 - 17:25

    DragonHunter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Qbit42 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > Es ist Teil einiger Argumentationen... Wenn gesagt wird "PDFs sind für
    > längere Texte" impliziert das, man kann auf ne Webseite nicht so viel
    > tun... Das ist aber schlichtweg Blödsinn.

    Nein, das ist kein Blödsinn, das hat mit Optimierung und usability zu tun. Nehmen wir an, wir haben einen Text der 10 A4 Seiten entspricht. Kein Mensch liest sich auf einer Website einen Text durch, der auf einem pipifax kleinen Bildschirm dann zu, sagen wir, 300 Seiten wird. Bis du da an's Ende kommst, hat dein Streichelgerät auf der rechten Seite eine Furche.
    Das wäre ein Nur-Text PDF. Wenn dann vielleicht auch noch Bilder dazwischen geklatsch sind, dann kommt noch ein Faktor dazu: Kosten. Andere Kosten, die du oberhalb kritisiert hast. Kosten, die durch das Herunterladen beim User entstehen. Plus das unsägliche warten, wenn die Internetanbindung unterwegs nicht so gut ist. Daher ist es ein weiterer Vorteil, wenn ein PDF angeboten wird. Denn das kann ich dann daheim am Rechner schneller und ohne zusätzliche Kosten herunterladen.

    > > Auch wenn Nielsen genau hiervon spricht, so gibt es doch trotzdem
    > > Szenarien, wo ein fixes Layout gepaart mit anderen Kriterien
    > > (Austauschbarkeit, Offline-Verfügbarkeit, usw.) auch nur für ein PDF
    > > sprechen. Und genau das sind nicht die Fälle, über die Nielsen spricht.
    >
    > Naja, Layout fix-stellen kann man auch mit CSS, aber das ist zu Recht eine
    > Unsitte. Wichtiger ist viel mehr, das alle Informationen auf dem Gerät
    > angezeigt werden können, auf dem sie konsumiert werden und das sind
    > zunehmend auch mobile Geräte und da sind PDFs ein Graus.

    Nein, der einzige Graus ist lediglich der, daß man mit meist hochformatige PDFs auf einem Querformatigen Monitor zu tun hat (ich kenne keinen einzigen, der seinen Monitor deswegen ständig verdreht). Das ist aber der Vorteil, den die Mobilen Geräte haben, weil man die meist ohnehin schon vertikal in der Hand hält. Deswegen ist ein PDF dort auch meist angenehmer zu konsumieren.

  5. Re: Vernichtendes Urteil für "Experten"

    Autor: The Insaint 11.08.20 - 17:27

    Wer bitte will sich eine Website ausdrucken und für was ... ??? Ein Internet-Ausdrucker vielleicht, aber das sind doch keine normalen Menschen ...

  6. Re: Vernichtendes Urteil für "Experten"

    Autor: krakos 11.08.20 - 17:37

    hle.ogr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der werte "Experte" scheint wohl keiner zu sein. Ich haette da einen
    > Vorschlag, dass er seinen naechsten Vertrag in HTML, anstatt als
    > PDF-Dokument, bekommt. Und die Honorarverguetungen werden ganz toll mit
    > -webkit-CSS Animationen dargestellt. Der Ausdruck hat dann natuerlich auh
    > einen anderen Inhalt. Dann wird er vielleicht verstehen, warum es zu PDF
    > aktuell keine Alternative gibt. Und zudem sollte man ihn vielleicht noch
    > einmal einen Kurs an einer Hochschule bzgl. Informationstheorie besuchen
    > lassen, wie Informationen konsmiert werden, wenn diese oeffentlich sind.
    >
    > Oder aber der Autor sollte einfach es richtig formulieren:
    > Informatonsintermediaere verwenden an den falschen Stellen aus seiner Sicht
    > PDF. Und er persoenlich versucht immer auf alles zu klicken und es passiert
    > aber nichts.


    Entweder Artikel nicht gelesen oder nicht verstanden.

    Scheint irgendwie immer mehr Standard bei Golem zu werden...

  7. Re: Vernichtendes Urteil für "Experten"

    Autor: krakos 11.08.20 - 17:39

    Tuxee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DragonHunter schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn Verträge ausgedruckt werden sollen, ist die Nutzung von PDF
    > > angebracht, das ist ihr Sinn.
    > > Aber bloße Informationsdarstellung auf Webseiten ist KEIN UseCase von
    > > PDFs.
    >
    > Und wie oft passiert das? Zudem: Bevor ich mir ein Online-Manual verteilt
    > auf drölfzig Seiten antue, ist mir ein PDF in meinem präferierten
    > PDF-Reader um vieles lieber.
    >
    > > Und DAS prangert Nielsen, auch in meinen Augen völlig zurecht, an.
    > > Da denken Leute immernoch in Print-Seiten und stellen ihre Infos so
    > online,
    > > anstatt sich darüber Gedanken zu machen, wie man das sinnvoll als
    > Webseite
    > > darstellen kann.
    >
    > Wie gesagt: Das ist mir schon ewig nicht mehr untergekommen. Mal abgesehen
    > davon, dass das - Nielsen hin oder her - jetzt wirklich eine "Erkenntnis"
    > der "na no na ned"-Kategorie ist.

    Aktuelles Extrembeispiel: LogiLink. Nach der Treibersuche und klick auf Download öffnet sich ein PDF(!) in dem sich der Link zur Datei befindet.

  8. Re: Vernichtendes Urteil für "Experten"

    Autor: The Insaint 11.08.20 - 17:41

    DragonHunter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ein Beispiel, was ich selbst erst die Tage erlebt hab:
    > Deutsche Diabetes Gesellschaft: Leitlinien und Behandlungs-Ratgeber... gibt
    > es NUR als PDF... ne schöne Auffbereitung als Webseite? Fehlanzeige...

    Ja und? Das ist genau _der_ Anwendungsfall für ein PDF.
    Warum sollte das nur online existieren? Leitlinien und Behandlungs-Ratgeber gerade für Diabetes sind Informationen, die man sich (vielleicht gerade als "Neuzugang" dieser Krankeit) abspeichern und ausdrucken möchte. Quasi zum "immer nachlesen". Oder für Pflege-Hilfen. Was auch immer.

    > Tarifinfos beim VRR: gibts stellenweise auch nur als PDF...
    > Und ich verwette meinen Arsch drauf, dass ich da nicht die zwei
    > Einzelffälle erwischt habe...

    Auch das ist absolut legitim. Diese Traifinfos können dann z.B. als Aushang irgendwo existieren. Soll sich da jeder nur deswegen jedesmal auf einer Website durchhangeln, nur um festzustellen, daß es eh noch immer die gleichen Tarife sind?

    Und bleiben wir kurz mal bei diesen "Tarifoptionen". Angenommen, der "Chef" fordert von "Sekretärin": "Suchen Sie mir mal die 5 besten Tarifoption für X heraus."
    Was meist du erwartet er? Fünf ausgedruckte Blätter, wo er alle "physisch" vergleichen kann, oder das "Sektretärin" ihm eine Email schreibt, wo drin steht: "Habe Tarifoptionen gefunden auf Website 1, Website 2, Website 3, Website 4 und Website 5."
    Im letzteren Fall kannst du davon ausgehen, daß "Sekretärin" danach keine mehr ist ...

  9. Re: Vernichtendes Urteil für "Experten"

    Autor: The Insaint 11.08.20 - 17:44

    Das mag ganz, ganz vereinzelt so sein, aber generell, nein. Das hat mit anderen Dingen zu tun. Z.B. Preispolitik, Aufwand oder auch Dienst am User.

  10. Re: Vernichtendes Urteil für "Experten"

    Autor: The Insaint 11.08.20 - 17:48

    krakos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aktuelles Extrembeispiel: LogiLink. Nach der Treibersuche und klick auf
    > Download öffnet sich ein PDF(!) in dem sich der Link zur Datei befindet.

    Was auf den ersten Blick volkommen verblödet aussieht, kann einen ernsten Hintergrund haben. Z.B. hotlinking.
    Damit der Server nicht von bots oder sonstigen Automatismen ständig getriggert und traffic generiert wird, wird das damit unterbunden und der Download wird tatsächlich nur von einem Menschen durchgeführt.

  11. Re: Vernichtendes Urteil für "Experten"

    Autor: The Insaint 11.08.20 - 17:54

    DragonHunter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > violator schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Aber was stellt er sich dann vor, wie ich mir z.b. Bedienungsanleitungen
    > > übers Web ansehen kann? Soll die Firma alles doppelt erstellen und
    > pflegen
    > > und die komplette Anleitung in ihre Website als Content einpflegen?
    >
    > Dokumentation ist EINER der UseCases, wo eine PDF sinnvoller sein KANN,
    > aber nicht zwingend muss!
    > Du kennst gewiss auch den Ausspruch "Keine Regel ohne Ausnahme", oder?
    > PDF ist für Dokumentation und Archivierung gemacht, aber nicht für
    > Allerwelts-Infos.

    Dir ist aber schon klar, wer definiert, ob das "Allerwelts-Infos" sind?
    Tip: nicht du.
    Die Entscheidung, ob ein PDF verwendet wird, obliegt immer der Entscheidung der GF und deren Abwägung von Kosten/Nutzen. Und wenn ein Dokument, welches vielleicht ohnehin als PDF erstellt wird, online durch einen upload schneller verfügbar ist, als wenn sich ein Mitarbeiter erst in's CMS einloggt und dort den Text (und vielleicht auch Bilder) eingeben und formatieren muß, ist klar, wofür man sich entscheiden wird ...

  12. Re: Vernichtendes Urteil für "Experten"

    Autor: The Insaint 11.08.20 - 17:58

    DragonHunter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > broedli schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Am besten noch, wie das BVA, nen Antrag als PDF anbieten, aber nicht
    > digital ausfüllbar... den MUSS man ausdrucken und von Hand ausfüllen!...
    > Was ein Irrsinn ... #Neuland

    Ja ... weil man den Antrag vielleicht tatsächlich auch unterschreiben muß ... ?
    Da die meisten (Behörden) keine elektronischen Verifizierungsmöglichkeiten nutzen, die das unnötig machen, muß man es eben so machen. Das ist aber kein Fehler oder Problem des PDFs.

  13. Re: Vernichtendes Urteil für "Experten"

    Autor: The Insaint 11.08.20 - 18:02

    Qbit42 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kläre mich bitte auf, wo du konkret Probleme bei den Äußerungen von Nielsen
    > siehst.

    Steht eh im Absatz:
    "Sie sind unangenehm zu lesen und zu navigieren und bleiben für die Anzeige digitaler Inhalte ungeeignet"

    Das einzig schwammige an dieser Aussage ist, was er für "digitale Inhalte" hält. Das _kann_ in's Extreme rutschen, halte ich aber für seltene Ausnahmen.
    Und natürlich hängt es auch immer damit zusammen, wie und aus welchem Motivationsgrund ein PDF erstellt wurde.

  14. Re: Vernichtendes Urteil für "Experten"

    Autor: The Insaint 11.08.20 - 18:11

    DragonHunter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > violator schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es haben so ziemlich alle Firmen erkannt. Aber UX kostet halt Geld.
    > Daher
    > > machens die wenigsten. Ganz simpel.
    >
    > Ne, sie haben eben nicht erkannt, welche Vorteile, auch finanzielle, es
    > bringt, sonst würden sie es ja machen.

    Irgendwie hast du so absolut keine Ahnung, wie es in einen Betrieb so zugeht, welche Prioritäten gesetzt werden, welche Aufgaben von wem übernommen werden müssen, etc.
    Es ist natürlich richtig, daß Information generell auf einer Website sein sollen. Schon alleine wegen der Suchmaschinen. Aber dennoch gibt es auch Informationen, die zwar auch wichtig, aber wurscht sind. Und die Abwägung von Kosten/Nutzen/Aufwand macht _jede_ Firma und sie richtet sich danach, ob es dir nun paßt oder nicht. Und schlußendlich kann ich dir sagen, was du als Außenstehender nicht wissen kannst, daß es (leider) deutlich mehr User gibt, die sich etwas ausdrucken und "offline" lesen, als das sie eine website besuchen.
    Muße ich in den letzten 1, 2 Jahren selber befremdlich zur Kenntnis nehmen.

  15. Re: Vernichtendes Urteil für "Experten"

    Autor: The Insaint 11.08.20 - 18:15

    krakos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hle.ogr schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der werte "Experte" scheint wohl keiner zu sein. Ich haette da einen
    > > Vorschlag, dass er seinen naechsten Vertrag in HTML, anstatt als
    > > PDF-Dokument, bekommt. Und die Honorarverguetungen werden ganz toll mit
    > > -webkit-CSS Animationen dargestellt. Der Ausdruck hat dann natuerlich
    > auh
    > > einen anderen Inhalt. Dann wird er vielleicht verstehen, warum es zu PDF
    > > aktuell keine Alternative gibt. Und zudem sollte man ihn vielleicht noch
    > > einmal einen Kurs an einer Hochschule bzgl. Informationstheorie besuchen
    > > lassen, wie Informationen konsmiert werden, wenn diese oeffentlich sind.
    > >
    > > Oder aber der Autor sollte einfach es richtig formulieren:
    > > Informatonsintermediaere verwenden an den falschen Stellen aus seiner
    > Sicht
    > > PDF. Und er persoenlich versucht immer auf alles zu klicken und es
    > passiert
    > > aber nichts.
    >
    > Entweder Artikel nicht gelesen oder nicht verstanden.

    Eigentlich unglaublich gut auf den Punkt zusammengefaßt.

    > Scheint irgendwie immer mehr Standard bei Golem zu werden...

    Ja, Meldungen abzugeben ohne sinnvollen Inhalt zum Thema ...

  16. Re: Vernichtendes Urteil für "Experten"

    Autor: DragonHunter 11.08.20 - 21:30

    The Insaint schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dir ist aber schon klar, wer definiert, ob das "Allerwelts-Infos" sind?
    > Tip: nicht du.
    > Die Entscheidung, ob ein PDF verwendet wird, obliegt immer der Entscheidung
    > der GF und deren Abwägung von Kosten/Nutzen. Und wenn ein Dokument, welches
    > vielleicht ohnehin als PDF erstellt wird, online durch einen upload
    > schneller verfügbar ist, als wenn sich ein Mitarbeiter erst in's CMS
    > einloggt und dort den Text (und vielleicht auch Bilder) eingeben und
    > formatieren muß, ist klar, wofür man sich entscheiden wird ...

    Und genau da liegt ein Problem: Wenn nur die BWLer entscheiden, die an vielen Stellen den Wert von Usability und UX noch gar nicht verstanden haben, kann das böse in die Hose gehen.
    Spätestens dann, wenn ein Wettbewerber kommt und es besser macht.
    Bequemlichkeit zahlt sich da am Ende NICHT aus, sondern kann mit einem bösen Schuss ins Knie enden.

  17. Re: Vernichtendes Urteil für "Experten"

    Autor: DragonHunter 11.08.20 - 21:33

    The Insaint schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DragonHunter schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > broedli schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > Am besten noch, wie das BVA, nen Antrag als PDF anbieten, aber nicht
    > > digital ausfüllbar... den MUSS man ausdrucken und von Hand ausfüllen!...
    > > Was ein Irrsinn ... #Neuland
    >
    > Ja ... weil man den Antrag vielleicht tatsächlich auch unterschreiben muß
    > ... ?
    Aber wieso muss ich DEN GANZEN Antrag von Hand ausfüllen? Das ergibt keinen Sinn.
    > Da die meisten (Behörden) keine elektronischen Verifizierungsmöglichkeiten
    > nutzen, die das unnötig machen, muß man es eben so machen. Das ist aber
    > kein Fehler oder Problem des PDFs.
    Das Problem ist oft einfach, dass die QES ein enorm großer Aufwand ist, den sich keiner geben will. Das ist eher politisch gefailed.
    Der Fehler ist der, dass das gesamte Dokument nur ein großes JPEG ist, mit PDF als Endung... Du kannst da NICHTS ausfüllen... Das kriegen BaföG-Amt und Jobcenter besser hin. ;-)

  18. Re: Webseite vs. Flyer

    Autor: DragonHunter 11.08.20 - 21:37

    The Insaint schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, das ist kein Blödsinn, das hat mit Optimierung und usability zu tun.
    > Nehmen wir an, wir haben einen Text der 10 A4 Seiten entspricht. Kein
    > Mensch liest sich auf einer Website einen Text durch, der auf einem pipifax
    > kleinen Bildschirm dann zu, sagen wir, 300 Seiten wird. Bis du da an's Ende
    > kommst, hat dein Streichelgerät auf der rechten Seite eine Furche.
    Aha, wieso? Schon mal was von Unterseiten gehört? Verlinkungen? Ankerpunkten?
    Noch nie nen längeren Wikipedia-Artikel gelesen?
    > Das wäre ein Nur-Text PDF. Wenn dann vielleicht auch noch Bilder dazwischen
    > geklatsch sind, dann kommt noch ein Faktor dazu: Kosten. Andere Kosten, die
    > du oberhalb kritisiert hast. Kosten, die durch das Herunterladen beim User
    > entstehen. Plus das unsägliche warten, wenn die Internetanbindung unterwegs
    > nicht so gut ist. Daher ist es ein weiterer Vorteil, wenn ein PDF angeboten
    > wird. Denn das kann ich dann daheim am Rechner schneller und ohne
    > zusätzliche Kosten herunterladen.
    >
    Auch Webseiten kann man zuhause "vorladen" und offline genießen. Nennt sich Cache und ich kein Hexenwerk.
    Zur Not baue ich die Webseite, wenn ich weiß, sie wird oft offline genutzt, als PWA, dann kann ich das erst recht offline sichern.
    Wieso tun alle so, als gäbe es keine Technologien, die Webseiten offline verfügbar machen? Sind alle so schlecht in Sachen Webtechnologien unterwegs?
    >
    > Nein, der einzige Graus ist lediglich der, daß man mit meist hochformatige
    > PDFs auf einem Querformatigen Monitor zu tun hat (ich kenne keinen
    > einzigen, der seinen Monitor deswegen ständig verdreht). Das ist aber der
    > Vorteil, den die Mobilen Geräte haben, weil man die meist ohnehin schon
    > vertikal in der Hand hält. Deswegen ist ein PDF dort auch meist angenehmer
    > zu konsumieren.
    Schon mal ne DIN-A4-PDF mit kleiner Schrift auf nem Smartphone unter 5" Display-Diagonale gelesen? Have Fun!

  19. Re: Vernichtendes Urteil für "Experten"

    Autor: schnedan 11.08.20 - 23:14

    einer der bedeutendsten UX-Professionals unserer Zeit...

    und das hat wer bestimmt?

  20. Re: Vernichtendes Urteil für "Experten"

    Autor: hle.ogr 11.08.20 - 23:26

    Was willst du mit deiner API-Dokumentation? Es hat doch keiner behauptet, dass API als PDF existieren muss. Es geht um die Äußerungen von Herrn Nielsen.

    BTW: Ja, ich finde eine API in PDF auch nicht schlecht. Wenn ich wieder einmal im ICE Sitze und mir Code anschauen und in einem einzigen PDF-Dokument verlinkt hin- und her navigieren kann, finde ich solche PDF sehr gut. Es ist ja nicht so, dass man bei PDF nicht schnell hin und her springen kann. Ebenso Format-Spezifikation, die ich mir öfters mal durchlesen muss, lese ich komplett als annotiertes PDF.

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