Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Applikationen
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › PGP: Hochsicher, kaum genutzt…

Einen kleinen Erfolg kann ich Berichten

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Einen kleinen Erfolg kann ich Berichten

    Autor: lisgoem8 24.06.15 - 12:42

    Meine Bank hat meinen GPG-Schlüssel, den ich vor kurzen sogar nochmal auf deutlich mehr Bits erhöht habe.

    Das ganze funktioniert schon über 7 Jahre (glaube bin mir gar nicht mehr sicher).

    Diesen öffentlichen Schlüssel habe ich aber nie woanders irgendwo hochgeladen.

    Von daher falle ich schon mal aus der Statistik.

    Ich empfange damit ständig alle Kontotransaktionen und kann sie nach wie vor von den Anfängen auch entschlüsseln.


    Aber nun auch was negatives:

    In all den Jahren hat es kein Program geschafft, mir die Daten auch komfortable zu entschlüsseln.

    Thunderbird mit Enigmail ist das anzeigt was so halbwegs geht. Aber eine suche ist damit nicht möglich.

    Und viele Jahre musste ich mir auch eine idea.dll aus dobiosen Quellen besorgen.

    Auf dem modernen Smartphone kann man die Daten inzwischen auch entschlüsseln, doch nur indem man in die E-Mail geht. Alles makiert und dann in einer anderen App aus der Zwischenablage wieder einfügt.

    Viel zu kompliziert also. Und absolut kein Komfort.

    Es müsste längst in jedem E-Mail Programm ein Key-Integration geben, die man einfach nur noch einstellt.

    Auch im Browser / HTML5 sollte es längst ein neues input/textarea geben, dass automatisch mit den PGP/GPG-Methoden verknüpft wird, so dass gar nicht mehr die vers. Anbieter darum kümmern müssen, sondern nur noch der Browser.

    Gerade von Mozilla hätte ich das längst erwartet. Und wenn man nach Addons sucht, findet man zwar was, aber das wird auch schon Jahre nicht mehr geplegt und das ist nicht mal als "Sicher" eingestuft.

    Und gerade Google Chrome versucht wenigsten etwas gerade sowas irgendwie (wenn auch anders) umzusetzen.


    Es sollte wirklich so sein.. E-Mail öffnen. Browser erkennt das im Textarea PGP/GPG Text ist und dann - entweder automatisch oder per knopfdruck - wird es sofort entschlüsselt.

  2. Re: Einen kleinen Erfolg kann ich Berichten

    Autor: dabbes 24.06.15 - 12:44

    Und genau darum setzt es sicht nicht durch.

    Sicherheitsgewinn ja, aber dafür ein gewaltiger Komfortverlust gepaart mit zusätzlichem Aufwand.

    Ich muss öfter meine Mailbestände durchsuchen, da ist eine Verschlüsslung nur hinderlich.

  3. Re: Einen kleinen Erfolg kann ich Berichten

    Autor: Mark24 24.06.15 - 14:19

    > Meine Bank hat meinen GPG-Schlüssel,

    Welche Bank kann das?

  4. Re: Einen kleinen Erfolg kann ich Berichten

    Autor: mangold 24.06.15 - 14:33

    lisgoem8 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Thunderbird mit Enigmail ist das anzeigt was so halbwegs geht. Aber eine
    > suche ist damit nicht möglich.

    In TheBat! kannst Du ab Version v4 (glaub ich) auch in verschlüsselten Mails suchen.

  5. Re: Einen kleinen Erfolg kann ich Berichten

    Autor: ikhaya 24.06.15 - 14:44

    Enigmail 1.8 : Possibility to permanently decrypt messages via filter rules
    Damit ist das Suchproblem gelöst

  6. Re: Einen kleinen Erfolg kann ich Berichten

    Autor: Mark24 24.06.15 - 15:00

    > Damit ist das Suchproblem gelöst

    Aber es ist wird immer wie ein Running Gag als Problem hervorgeholt.

    Ich habe auch das Gefühl, dass das Mantra "PGP ist kompliziert" gebetsmühlenartig in solchen Formen wiederholt wird.
    Dabei haben vermutlich die wenigsten, die das behaupten, sich mal eine moderne OpenPGP Integration angeschaut.

  7. Re: Einen kleinen Erfolg kann ich Berichten

    Autor: HansiHinterseher 24.06.15 - 15:11

    Die Mails muss man auch nach dem Empfang entschüsselt lokal speichern, auf einer _verschlüsselten_ Fesplatte!

    Das Mailprogramm oder auch die Desktop-Suche muss dann natürlich die Plain-Daten durchsuchen können. Die Sicherheit muss dann über das Crypto-Filesystem gehen.

  8. Re: Einen kleinen Erfolg kann ich Berichten

    Autor: cola79 24.06.15 - 15:27

    HansiHinterseher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Mails muss man auch nach dem Empfang entschüsselt lokal speichern, auf
    > einer _verschlüsselten_ Fesplatte!
    >
    > Das Mailprogramm oder auch die Desktop-Suche muss dann natürlich die
    > Plain-Daten durchsuchen können. Die Sicherheit muss dann über das
    > Crypto-Filesystem gehen.

    Ihr wisst aber schon, dass ihr euch den ganzen Zirkus auch sparen könntet-jeder halbwegs gute Trojaner von vor 10 Jahren macht dann einfach Screenshots, und verschickt diese-heute merkt man das nicht mal mehr an einbrechenden Internetleitungen, wie anno dunnemals, wo es nur 12kb upstream gab.

    Soll heissen, verschlüsselt ist nur so lange sicher, wie es verschlüsselt bleibt. Sobald ihr das öffnet, habt ihr theoretisch schon verloren.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. ista International GmbH, Essen
  2. Vodafone GmbH, Düsseldorf, Eschborn
  3. Freiberger Lebensmittel GmbH & Co. Produktions- und Vertriebs KG, Berlin
  4. MicroNova AG, München/Vierkirchen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-55%) 5,40€
  2. (-79%) 11,99€
  3. 2,49€
  4. 2,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Bethesda: Ich habe TES Blades für 5,50 Euro durchgespielt
Bethesda
Ich habe TES Blades für 5,50 Euro durchgespielt

Rund sechs Wochen lang hatte ich täglich viele spaßige und auch einige frustrierende Erlebnisse in Tamriel: Mittlerweile habe ich den Hexenkönig in TES Blades besiegt - ohne dafür teuer bezahlen zu müssen.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades erhält mehr Story-Inhalte und besseres Balancing
  2. Bethesda TES Blades ist für alle verfügbar
  3. TES Blades im Test Tolles Tamriel trollt

e.Go Life: Ein Auto, das lächelt
e.Go Life
Ein Auto, das lächelt

Das Auto ist zwar klein, bringt aber sogar gestandene Rennfahrer ins Schwärmen: Das Aachener Unternehmen e.Go Mobile hat seine ersten Elektroautos ausgeliefert. In einer Probefahrt erweist sich der Kleinwagen als sehr dynamisch.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Eon-Studie Netzausbau kostet maximal 400 Euro pro Elektroauto
  2. EZ-Pod Renault-Miniauto soll Stadtverkehr in Kolonne fahren
  3. Elektromobilität EnBW will weitere 2.000 Schnellladepunkte errichten

Strom-Boje Mittelrhein: Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein
Strom-Boje Mittelrhein
Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein

Ein Unternehmen aus Bingen will die Strömung des Rheins nutzen, um elektrischen Strom zu gewinnen. Es installiert 16 schwimmende Kraftwerke in der Nähe des bekannten Loreley-Felsens.

  1. Speicherung von Überschussstrom Wasserstoff soll bei Engpässen helfen
  2. Energiewende DLR-Forscher bauen Kohlekraftwerke zu Stromspeichern um
  3. Erneuerbare Energien Wellenkraft als Konzentrat

  1. Elektroauto: Opel Corsa-e soll 330 km weit kommen
    Elektroauto
    Opel Corsa-e soll 330 km weit kommen

    Vor der Vorstellung des Opel Corsa-e am 4. Juni hat der deutsch-französische Konzern bereits erste Details des kommenden Elektroautos bekanntgegeben.

  2. SpaceX: 60 von 12.000 Satelliten sind im Orbit
    SpaceX
    60 von 12.000 Satelliten sind im Orbit

    Die Starlink-Konstellation soll weltweit Internetverbindungen mit Satelliten möglich machen. Am Freitag sind die ersten Prototypen gestartet. Golem erklärt, was es mit der Konstellation auf sich hat.

  3. Günther Schuh: Streetscooter-Gründer will Unternehmen zurückkaufen
    Günther Schuh
    Streetscooter-Gründer will Unternehmen zurückkaufen

    Der Elektroautohersteller Streetscooter steht offenbar vor dem Verkauf. Der Aachener Maschinenbauprofessor und Mitbegründer Günther Schuh will das Unternehmen angeblich von der Deutschen Post zurückerwerben.


  1. 08:45

  2. 08:26

  3. 07:30

  4. 07:11

  5. 07:00

  6. 19:15

  7. 19:00

  8. 18:45