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nichts verstanden, PGP mehr als EMail-Verschlüsselung

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  1. nichts verstanden, PGP mehr als EMail-Verschlüsselung

    Autor: nicoledos 24.06.15 - 14:27

    Der Umgang mit PGP mag anfänglich umständlich erscheinen. Das ist allerdings nur eine Frage der täglichen Praxis. Wenn die großen Firmen, Handelskonzerne und Banken endlich anfangen würden ihre E-Mails und auch die Rechnungen zu signieren würde ein großteil der Physingversuche bereits im Ansatz scheitern. So steigert man das Bewusstsein. Fehlt nur noch die Möglichkeit den publickey für Verschlüsselungen bei der Bank zu hinterlegen.

    Auch der Gesetzgeber könnte Firmen und Behörden verschlüsselte oder mindestens signierte Kommunikation vorschreiben. Dabei aber auch Lösungen wie gpg endlich anerkennen. Nicht dass man sich erst wie bisher die Zertifikate von einer Hand voll offizieller Stellen kaufen muss.

    Die Konzepte und der Code hinter den ...PG-Projekten mögen angestaubt sein. Dafür funktionieren diese erstaunlich gut und haben sich bewährt. Soll jedes Jahr alles umgeschrieben werden, nur damit es aktuellen Modetrends des Softwaredesigns entspricht?

    Das Problem ist auch nicht PGP, sondern das Ökosystem. Es gibt kaum Software, welche die vorhandenen Sicherheitslösungen von sich aus integrieren. Weder GPG noch SSL-Zertifikate. Wenn überhaupt möglich, muss man Plugins dritter anbauen. Mozilla baut jeden Mist im FF ein, aber auf diesem Gebiet sieht man nichts von denen. Dass es hierbei gelegentlich hakt ist kein Wunder. PGP ist auch nicht auf E-Mail beschränkt. Man kann damit auch ganz konventionell Dateien verschlüsseln, Dokumente signieren, ... . Wo ist die Integration in MSO, LibreOffice, Softmaker, ... ? Man könnte es auch in Messengern integrieren um eigene Keys, denen ich vertraue zu nutzen. Das sieht man auch nur in Untergrundlösungen. Selbst die vermeintlich sicheren Dienste schaffen es nicht eine derartige Funktion bereit zu stellen.

    Nur wenn ein NewPrivacyProject (NPP) ist noch lange nichts gewonnen. Auch dann müssen alle bereit sein die Lösungen so integrieren, dass diese auch praktisch nutzbar sind. Ein gutes Beispiel, wie man es nicht macht ist mal wieder die SSL-Zertifikatsverwaltung. Von Systemweit bis Anwendungsintern gibt es alles, dazu teils versteckt und für Laien unverständlich umgesetzt. Da ziehe ich GPG doch vor.

    Ein Problem von PGP ist Namentlich Symantec. Welche die eigentliche Softwaresuite aufgekauft und eingestampft haben. Die Reste finden sich in deren teuren Business-Lösungen mit kryptischen Namen wieder. Eine klassische Softwarelösung ist praktisch nicht mehr vorhanden. Symantec macht auch nichts dafür, dass sich das jemals ändern könnte. PGP als solches ist tatsächlich tot, aber aus anderen Gründen. Man sollte also nicht von PGP, sondern gleich von GPG reden.

    Kurz, ja ich nutze mittlerweile bewusst SSL-Zertifikate von CACert und auch GPG. So kompliziert ist es nicht. Man muss es nur wollen. Wer aber überall den Namen seines vierbeinigen Hausfreundes als Passwort verwendet, der wird auch keine Verschlüsselung einsetzen. Egal wie einfach diese zu nutzen wäre.

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