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Aufrüstbare Ultrabooks - Wo ist da der Markt?

Expertentalk zu DDR5-Arbeitsspeicher am 7.7.2020 Am 7. Juli 2020 von 15:30 bis 17:00 Uhr wird Hardware-Redakteur Marc Sauter eure Fragen zu DDR5 beantworten.
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  1. Aufrüstbare Ultrabooks - Wo ist da der Markt?

    Autor: TrudleR 15.11.13 - 10:08

    Bin selber Besitzer eines Schenker Notebooks Modell A701, das man ebenfalls aufrüsten kann (und nebenbei ein Monster ist und zusammen mit dem Totschlägernetzteil wohl ziemlich weit über 5KG liegt). Und genau bei einem solchen Gerät macht Aufrüsten ja irgendwodurch auch Sinn. Ich mein, das ist ja schon ein Monster, ob da noch was dazukommt, spielt doch keine Rolle.

    Bei einem Ultrabook kauft man doch etwas, das so kompakt gebaut ist, dass es möglichst effizient verpackt ist und auf kleinstem Raum alles vorhanden ist. Wenn man da nun überall einfache Zugänge legen muss, braucht das doch Platz und seien wir doch mal ehrlich: Wer rüstet heutzutage schon noch seine Maschinen auf, wenn er nicht irgend ein Tower oder sonst was hat? Ich überlege mir bei einem Notebookkauf im vornherein, was ich alles kaufen will und überlege mir auch, was ich in Zukunft vielleicht brauchen könnte. Ich kauf nicht irgend eine Katze im Sack und tausche dann nach und nach die Komponenten aus.

    Wenn mal was kaputt geht, ist es mir lieber, wenn ich halt 15 Minuten statt nur 2 habe für die Demontage, wenn dafür das Notebook schlicht und kompakt daherkommt, aber dauern öffnen wird man das Ding wohl nicht.
    In den letzten Jahren waren Ram-Aufrüstungen teilweise noch Fokus, das geht auch bei den meisten Ultrabooks (genauso wie HD/SSD Wechsel), aber wer da irgend einen Prozessor oder so auswechseln möchte, hat sich wohl das falsche Gerät gekauft.

    Meine Devise: Lieber am Anfang etwas mehr investieren und dafür auf lange Sicht zufrieden sein. Leider habe ich das bei einem meiner Notebooks nicht so gehandhabt und bei der SSD gespaart, nun bin ich ständig am Platz freiräumen, da der Speicher die Obergrenze erreicht. 50¤ mehr und ich hätte diese "Sorgen" nie gehabt. Sowas zerstört irgendwie auch die "Liebe" zu einem Gerät.

    Ist alles meine Meinung. Würde mich mal interessieren, wie andere das so sehen. :)

  2. Re: Aufrüstbare Ultrabooks - Wo ist da der Markt?

    Autor: ms (Golem.de) 15.11.13 - 10:21

    Zumindest an die SSD, den RAM und das WiFi/HSDPA-Modul sollte meiner Meinung nach rankommen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Marc Sauter
    Golem.de

  3. Re: Aufrüstbare Ultrabooks - Wo ist da der Markt?

    Autor: TrudleR 15.11.13 - 10:24

    ms (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zumindest an die SSD, den RAM und das WiFi/HSDPA-Modul sollte meiner
    > Meinung nach rankommen.

    Ist das denn ansonsten nicht der Fall? Das geht ja meines Wissens sogar bei Apple?

    Also bei meinem Lenovo Yoga kann man RAM und SSD austauschen.

  4. Re: Aufrüstbare Ultrabooks - Wo ist da der Markt?

    Autor: mikamir 15.11.13 - 10:42

    Beim MacBook Air ist der RAM fest aufgelötet und die SSD hat einen propritären Apple Anschluss. Bei den MacBook Pro Retina sieht es glaube ich ähnlich aus, bin mir aber nicht sicher.

  5. Re: Aufrüstbare Ultrabooks - Wo ist da der Markt?

    Autor: rabatz 15.11.13 - 10:47

    Ja beim Macbook Pro Retina ists das gleiche.

  6. Re: Aufrüstbare Ultrabooks - Wo ist da der Markt?

    Autor: rabatz 15.11.13 - 10:48

    Naja ich kenne wenige Ultrabooks bei denen man wirklich noch den RAM aufrüsten kann. SSD geht meist, RAM leider sehr selten.

    Auch der Nachfolger vom Yoga das Yoga 2 Pro hat den RAM aufgelötet.

  7. Re: Aufrüstbare Ultrabooks - Wo ist da der Markt?

    Autor: TrudleR 15.11.13 - 11:23

    rabatz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja ich kenne wenige Ultrabooks bei denen man wirklich noch den RAM
    > aufrüsten kann. SSD geht meist, RAM leider sehr selten.
    >
    > Auch der Nachfolger vom Yoga das Yoga 2 Pro hat den RAM aufgelötet.

    Das ist gut möglich. Die Konsumgemeinschaft zieht ja auch immer mehr in die Richtung. "Alles kleiner, alles kompakter, HURRAA wieder 0,5 mm dünner".

    Beim Ram ist mir das eigentlich egal, da macht es irgendwodurch Sinn, habe ich den Eindruck (der Leistungshunger/Jahr ist in letzter Zeit ja ziemlich abgeflacht und Ram kostet quasi nichts mehr). Nur das mit dem "verkleben" der Komponenten geht mir ein bisschen zu weit. :)

  8. Re: Aufrüstbare Ultrabooks - Wo ist da der Markt?

    Autor: rabatz 15.11.13 - 11:38

    TrudleR schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist gut möglich. Die Konsumgemeinschaft zieht ja auch immer mehr in die
    > Richtung. "Alles kleiner, alles kompakter, HURRAA wieder 0,5 mm dünner".

    Für dünner und kompakter bin ich immer zu haben, aber eben nicht um jeden Preis. RAM und Massenspeicher tauschen zu können ist einfach ein Muss. Wenn ich auf den RAM-Tausch aufgrund der Bauweise verzichten, dann müsste mir das Gerät schon sonst erhebliche Vorteile gegenüber Konkurrenzprodukten bieten, dass ich diesen Kompromiss eingehen würde.

    > Beim Ram ist mir das eigentlich egal, da macht es irgendwodurch Sinn, habe
    > ich den Eindruck (der Leistungshunger/Jahr ist in letzter Zeit ja ziemlich
    > abgeflacht und Ram kostet quasi nichts mehr). Nur das mit dem "verkleben"
    > der Komponenten geht mir ein bisschen zu weit. :)
    RAM kostet im freien Handel fast nichts, aber die meisten Notebookhersteller lassen sich das Upgrade fürstlich bezahlen. Bei Apple zahlt man teilweise das 3-fache des Preises was ein entsprechender Riegel mit gleicher Geschwindigkeit und Kapazität im freien Handel kosten würde. SSD aufgrund des proprietären Formates ebenso.
    Bei Dell ist die Tendenz beim RAM ähnlich, aber noch nicht ganz so krass wie bei Apple.

  9. Re: Aufrüstbare Ultrabooks - Wo ist da der Markt?

    Autor: TrudleR 15.11.13 - 13:18

    rabatz schrieb:
    > RAM kostet im freien Handel fast nichts, aber die meisten
    > Notebookhersteller lassen sich das Upgrade fürstlich bezahlen. Bei Apple
    > zahlt man teilweise das 3-fache des Preises was ein entsprechender Riegel
    > mit gleicher Geschwindigkeit und Kapazität im freien Handel kosten würde.
    > SSD aufgrund des proprietären Formates ebenso.
    > Bei Dell ist die Tendenz beim RAM ähnlich, aber noch nicht ganz so krass
    > wie bei Apple.

    Ja das stimmt auch wieder, wobei ich Apple nicht gerne als Indikator benutze. Diese Bude sollte man einfach als einen "Luxus-Warenfabrikant" ähnlich wie Rolex oder so ansehen.

  10. Re: Logik ?

    Autor: Kasabian 15.11.13 - 14:25

    nur so vielleicht... weil sich die Welt nicht nur um Spiele dreht?

    Wenn du z.B. unterwegst bist aber trotzdem Rechenleistung brauchst, z.B. für große Grafiken/3D/Visualisation/Animationen, dann willst du nicht wirklich 5 KG mit dir herumschleppen oder hinter dir herzeihen. Oder?

    Da macht es sind aufrüsten oder auch austauschen zu können. Zweiter Punkt ist nebenbei ein weiterer posiviter Neben-Effekt ;)

  11. Re: Nicht dein Ernst oder?

    Autor: Kasabian 15.11.13 - 14:28

    Austauschbarkeit, Möglichkeit zur Reparatur
    Das würde mir so einfachen als Begründung.

    Festplatte/SSD oder RAM sind "eigentlich" eine Selbstverständlichkeit und es ist traurig genug dass noch erwähnen zu müssen.

    Ach ja. Was sich gerne verabschiedet ist der Lüfter und die Reinigung nicht zu vergessen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.11.13 14:30 durch Kasabian.

  12. Re: Logik ?

    Autor: TrudleR 15.11.13 - 15:45

    Kasabian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nur so vielleicht... weil sich die Welt nicht nur um Spiele dreht?

    Wenn du diesselbe Leistung erreichen willst, musst du kompromisse eingehen.

    > Wenn du z.B. unterwegst bist aber trotzdem Rechenleistung brauchst, z.B.
    > für große Grafiken/3D/Visualisation/Animationen, dann willst du nicht
    > wirklich 5 KG mit dir herumschleppen oder hinter dir herzeihen. Oder?

    ...sondern ein Ultrabook kaufen? Oder was meinst du denn damit? Zeig mir einen Grafiker, der sich ein Ultrabook gekauft und aufgerüstet hat, um darauf zu photoshoppen/visualisieren. :D
    Wer Leistung braucht, muss kompromisse eingehen, aber darum geht es nicht. Über Leute, die Leistung brauchen und sich ein Ultrabook kaufen, gehts hier nicht. Wir sind uns wohl alle einig, dass man keinen Smart kauft, wenn man ein Auto braucht, das einen Wohnwagen schleppen muss.

    > Da macht es sind aufrüsten oder auch austauschen zu können. Zweiter Punkt
    > ist nebenbei ein weiterer posiviter Neben-Effekt ;)

    Alles was über RAM und SSD/HD hinausgeht, war wohl eine Fehlentscheidung vor dem kauf und kann im Nachhinein höchstens mit Handständen und Hechtrollen, vor allem aber heftigen Kompromissen nachgebessert werden. Und mehr RAM bringt nicht mehr Leistung, es hilft nur, das die Leistung nicht gedrosselt wird. :)

    Gruss
    Trudler

  13. Re: Logik ?

    Autor: Kasabian 15.11.13 - 20:05

    TrudleR schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kasabian schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > nur so vielleicht... weil sich die Welt nicht nur um Spiele dreht?
    >
    > Wenn du diesselbe Leistung erreichen willst, musst du kompromisse
    > eingehen.
    >

    Man muss keine Kompromisse eingehne, wenn man weißt was man wofür braucht. Kompromisse sind nur gefragt wenn der Finanzierungsspielraum sehr eng gehalten ist.


    > > Wenn du z.B. unterwegst bist aber trotzdem Rechenleistung brauchst, z.B.
    > > für große Grafiken/3D/Visualisation/Animationen, dann willst du nicht
    > > wirklich 5 KG mit dir herumschleppen oder hinter dir herzeihen. Oder?
    >
    > ...sondern ein Ultrabook kaufen? Oder was meinst du denn damit? Zeig mir
    > einen Grafiker, der sich ein Ultrabook gekauft und aufgerüstet hat, um
    > darauf zu photoshoppen/visualisieren. :D
    > Wer Leistung braucht, muss kompromisse eingehen, aber darum geht es nicht.
    > Über Leute, die Leistung brauchen und sich ein Ultrabook kaufen, gehts hier
    > nicht. Wir sind uns wohl alle einig, dass man keinen Smart kauft, wenn man
    > ein Auto braucht, das einen Wohnwagen schleppen muss.
    >

    Ultrabook ist, wenn ich mich nicht täusche, ein Markenname von INTEL, für Geräte die derne Spezifikationen entsprechen und sich dann so nennen dürfen.

    Und Nein. Es muss nicht Ultrabook draufstehen.
    Allerdings ging es mir hier mehr ums Gewicht zur Leistung und je Leichter desto besser. Natürlich sollte es dabei nicht schwammig bis schwabelig daherkommen.

    Mein ThinkPad mit i7 und 16 GB RAM (noch Sandy) ist mit 14" und 1.7 Kg schon ziemlich optimal. Zumal noch eine dedifizierte Grafa mit 1 GB drin hängt.
    Es war einmal ein i5 mit 8 GB. Wichtig ist auch dass ich noch einen internen SATA-Steckplatz zur Verfügung habe und auch das WLAN-Modul austauschen kann - um wieder auf das Thema "öffnen" zurückzukommen. Lüfter kann auch ausgetauscht werden und zur Not reicht es auch noch für die meisten Spiele.


    > > Da macht es sind aufrüsten oder auch austauschen zu können. Zweiter
    > Punkt
    > > ist nebenbei ein weiterer posiviter Neben-Effekt ;)
    >
    > Alles was über RAM und SSD/HD hinausgeht, war wohl eine Fehlentscheidung
    > vor dem kauf und kann im Nachhinein höchstens mit Handständen und
    > Hechtrollen, vor allem aber heftigen Kompromissen nachgebessert werden. Und
    > mehr RAM bringt nicht mehr Leistung, es hilft nur, das die Leistung nicht
    > gedrosselt wird. :)
    >
    Sollte Sinn und nicht sind heißen ;)

    Darum ging es ja nicht. Es ging darum ob es eben SINN macht einen zu kaufen wo man das Innenleben auch selbst austauschen könnte.

    Mein ThinkPad wurde nur bis i5 verkauft und vom Hersteller wurden auch nur 8 GB max RAM ausgewiesen. Es gibt aber Leute die Wissen es besser als der Hersteller ;)

  14. Re: Aufrüstbare Ultrabooks - Wo ist da der Markt?

    Autor: Fotobar 15.11.13 - 22:20

    >TrudleR schrieb:

    > Das ist gut möglich. Die Konsumgemeinschaft zieht ja auch immer mehr in die
    > Richtung. "Alles kleiner, alles kompakter, HURRAA wieder 0,5 mm dünner".



    Da ich mein MBP Retina täglich in meiner Tasche zusammen mit vielen Unterlagen zur Uni schleppen muss, bin ich wirklich froh, dass es so sehr dünn ist.

  15. Re: Aufrüstbare Ultrabooks - Wo ist da der Markt?

    Autor: Schnarchnase 16.11.13 - 19:23

    Das bist du genau so lange, bis dein RAM oder die SSD defekt ist und du sie nicht schnell selbst tauschen kannst, sondern das Gerät einschicken musst.

  16. Re: Aufrüstbare Ultrabooks - Wo ist da der Markt?

    Autor: TrudleR 17.11.13 - 00:23

    @Kasbian: Wir reden aneinander vorbei.

    Schnarchnase schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das bist du genau so lange, bis dein RAM oder die SSD defekt ist und du sie
    > nicht schnell selbst tauschen kannst, sondern das Gerät einschicken musst.

    Klingt auf den ersten Blick logisch, ist mir aber dennoch in meiner "langjährigen PC-Karriere" noch nie passiert. :) Und falls sonst was kaputt geht, musst du es ja sowieso einschicken, SSD und RAM sind vielleicht 10% aller "Verschleissteile".
    Ähnlich ist es doch beim Auto, man sollte mittlerweile gar nicht mehr selber Hand anlegen, weil da so viel heikles Zeug drinsteckt. Aber man will halt nicht auf den ganzen Komfort verzichten.
    Aber ich bin mittlerweile auch der Meinung, dass RAM + SSD austauschbar sein sollten, da habt ihr mich überzeugt. :)

  17. Re: Logik ?

    Autor: Anonymer Nutzer 17.11.13 - 00:30

    @ Kasabian

    Welches Thinkpad gab es nur mit maximal i-5 ?
    Dafür muss es, oder sollte es bestimmt einen Grund geben.
    Bei Thinkpads ist es idR so, dass der best mögliche Chip auch ausgewählt werden kann.
    Oder es ändert sich einfach nur die Modelbezeichnung, wie zb bei der T-Serie.
    Und der beste mobile sandy i-5 kann meines wissens nur gegen einen eher schlechten i-7 getauscht werden.
    Es würde der kompletten Thinkpad Philosophie widersprechen wenn innerhalb von nur einer Prozessor-Generation, (und das beschränkt sich hier sogar nur auf ein Jahr) nachträglich ein besserer Chip verbaut werden kann, als der von lenovo in der maximalen Ausbaustufe angebotene.
    Das mit dem RAM ist natürlich was anderes, da wird lenovo entweder keine 8GB-Riegel anbieten können, oder aber die Graka ist nur aus der Mittelklasse und dann macht mehr Speicher auch kaum Sinn.
    Thinkpads können auch 32GB RAM haben,nur haben die Grakas dann auch idR mehrere GB an GDDR5 Speicher.


    Komponenten tauschen ist schon sinnig,aber innerhalb einer Generation die Prozessoren zur tauschen ist als würde man Geld verbrennen.
    Ausser natürlich der Prozessor ist gehimmelt worden,aber das ist ja etwas anderes.

  18. Re: Logik ?

    Autor: David64Bit 17.11.13 - 15:04

    Tzven schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @ Kasabian
    >
    > Welches Thinkpad gab es nur mit maximal i-5 ?
    > Dafür muss es, oder sollte es bestimmt einen Grund geben.
    > Bei Thinkpads ist es idR so, dass der best mögliche Chip auch ausgewählt
    > werden kann.
    > Oder es ändert sich einfach nur die Modelbezeichnung, wie zb bei der
    > T-Serie.
    > Und der beste mobile sandy i-5 kann meines wissens nur gegen einen eher
    > schlechten i-7 getauscht werden.
    > Es würde der kompletten Thinkpad Philosophie widersprechen wenn innerhalb
    > von nur einer Prozessor-Generation, (und das beschränkt sich hier sogar nur
    > auf ein Jahr) nachträglich ein besserer Chip verbaut werden kann, als der
    > von lenovo in der maximalen Ausbaustufe angebotene.
    > Das mit dem RAM ist natürlich was anderes, da wird lenovo entweder keine
    > 8GB-Riegel anbieten können, oder aber die Graka ist nur aus der
    > Mittelklasse und dann macht mehr Speicher auch kaum Sinn.
    > Thinkpads können auch 32GB RAM haben,nur haben die Grakas dann auch idR
    > mehrere GB an GDDR5 Speicher.
    >
    > Komponenten tauschen ist schon sinnig,aber innerhalb einer Generation die
    > Prozessoren zur tauschen ist als würde man Geld verbrennen.
    > Ausser natürlich der Prozessor ist gehimmelt worden,aber das ist ja etwas
    > anderes.

    Seh ich keines wegs so. Ich nehme da als beispiel das HP Probook 6475b. Das kostet mit A6 APU, 4 GB Ram und einer 500 Gb Platte knapp 500 Euro. Tolles 1600x900er Display in 14", gute Verarbeitungsqualität mit viel Alu und Magnesium - und ich hab gern einen dicke, schweren klopper.
    Wenn mir das Teil mal von den Knien rutscht, muss ich da keine Angst haben, dass was kaputt geht, während bei den meisten Ultrabooks schon ein zu fester druck aufs Alu für ne bleibende Delle reicht. Und auch sonst gibt mir sowas ein Gefühl von Wertigkeit. Kann den ganzen kleiner, leichter, dünner Wahn überhaupt nicht nachvollziehen.

    Wie dem auch sei, das 6475b gibt es z.B. hier in Deutschland nur mit Max. einem A8 und 128 Gb SSD - da lieg ich dann aber schon bei fast 1000 Euro. Kaufe ich jetzt das 6475b in der billigsten Variante, packe 16 Gb Arbeitsspeicher rein, einen A10 und eine 256 GB SSD bin ich auch bei knapp 1000 Euro, hab aber deutlich mehr als wenn ich das Ding so gekauft hätte.

    Die 500 Gb Platte kann ich als externe Platte benutzen, Arbeitsspeicher und APU kommen bei eBay für' wenig Geld rein - irgendwer kauft das schon. Schlussendlich hab ich dann aber noch ein bisschen Geld gut gemacht. Davon abgesehen, dass ich absolut kein Fan der Wegwerfgesellschaft bin und es bei AMD bis jetzt immer so war, dass die Nachfolgeneration aufs Board gepasst hat. Es gibt sogar ein paar Laptops mit AMD Chip, die einen MXM-Steckplatz haben und von einem Turion X2 auf nen Phenom aufgerüstet wurden - also 2 Generationen und eine neue Grafikkarte.

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