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Ja. Es ist faszinierend, aber...

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  1. Ja. Es ist faszinierend, aber...

    Autor: pool 16.12.14 - 03:59

    Seit den 1950ern wird an Spracherkennung geforscht.
    Sprachausgabe wird seit den 1960ern mit Computern umgesetzt.
    Maschinelle Übersetzung wird ebenfalls schon so lange erforscht.
    Eine Kombination aller drei Komponenten ist das erste Mal Ende der 1980er geschehen.
    Ja, es hat immense Fortschritte gegeben.

    Das, was dort vorgestellt wird, ist jedoch technologisch gesehen nicht neu.
    Die Sprachausgabe ist im Vergleich zur Konkurrenz dürftig. MÜ kann Google besser.
    Es erkennt sicher weder Prosodie, Emotion, Selbstkorrekturen oder Gesten.

    Ein System, das jetzt per Skype einfache, deutlich gesprochene (Haupt)Sätze in absolut standkonformem Spanisch/Englisch/Deutsch erkennt und übersetzt, ist zwar keines Falls nutzlos oder langweilig aber dennoch _extrem_ eingeschränkt. Den Babelfisch und der StarTrek Universalübersetzer als Vergleich heranzuziehen ist genauso überzogen, wie Half Life 2 mit Worten wie "fotorealistisch" zu beschreiben.

  2. Re: Ja. Es ist faszinierend, aber...

    Autor: Anonymer Nutzer 16.12.14 - 07:28

    Welche Technologie kann das denn zur Zeit?

  3. Re: Google Translator

    Autor: Bouncy 16.12.14 - 08:23

    noquarter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welche Technologie kann das denn zur Zeit?
    der Google Translator auf praktisch jedem Handy der Welt, identisches Prinzip.
    Hab ich öfter schon auf diese Weise benutzt - einer spricht rein, die Übersetzung kommt sofort raus, dann spricht der nächste rein, etc. Reicht aus um sich zu verständigen, wenn's keine gemeinsame Basis gibt...

  4. Re: Ja. Es ist faszinierend, aber...

    Autor: Vollstrecker 16.12.14 - 08:28

    Keine, und das ist der Knackpunkt. Zur Kommunikation gehört mehr als nur die Sprachsyntax, sondern auch noch Emotionen.

    Die Ampel ist grün.
    Die Ampel ist grün!
    Die Ampel ist grün?

  5. Re: Ja. Es ist faszinierend, aber...

    Autor: Bouncy 16.12.14 - 08:33

    Vollstrecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Keine, und das ist der Knackpunkt. Zur Kommunikation gehört mehr als nur
    > die Sprachsyntax, sondern auch noch Emotionen.
    >
    > Die Ampel ist grün.
    > Die Ampel ist grün!
    > Die Ampel ist grün?
    Inwiefern ist das emotional? Das ist reine Betonung, wenn man nicht nuschelt wie der Weihnachtsmann dann kann das auch erkannt werden...

  6. Der kann auch nichts anderes als der Bing-Übersetzer.

    Autor: Sybok 16.12.14 - 08:47

    Bei sehr langen und komplexen Sätzen versagen all diese Systeme aber trotzdem noch, genauso wie es Probleme mit Abkürzungen (besonders aus der Fachsprache) und anderssprachigen Begriffen im zu übersetzenden Text gibt (und ja, ich rede von gesprochenem Text - beim geschriebenen ist es schon etwas besser). Das ist aber alles noch weit weg von einer Revolution. Dennoch ist so ein Feature in einem Video-Messenger der richtige Weg das System zu verbessern. Da bekommt man garantiert Alltagssprache und kann die Datenbanken rapide mit Ausdrücken und Wortgruppen sowie ihren jeweiligen Betonungsvarianten und Entsprechungen befüllen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.12.14 08:48 durch Sybok.

  7. Re: Ja. Es ist faszinierend, aber...

    Autor: Vollstrecker 16.12.14 - 09:00

    Ja echt? Das wäre natürlich genial. Den meisten Spracherkennungssoftware die ich getestet hatte, musste man die Satzzeichen diktieren.

  8. Re: Ja. Es ist faszinierend, aber...

    Autor: Anonymer Nutzer 16.12.14 - 17:02

    Stimmt das in die Richtung geforscht wurde seit den 50ern, bis mitte der 80er war das aber nur ein "Govermentmoneybait" richtig weiter gegangen ist es da in den 90ern 00er etwas ruhiger und jetzt tut sich wieder was aufgrund der Entwicklungen im Smartphone Bereich.

  9. Re: Ja. Es ist faszinierend, aber...

    Autor: pool 17.12.14 - 11:02

    > aufgrund der Entwicklungen im Smartphone Bereich.

    Den Zusammenhang mit Smartphones verstehe ich nicht ganz.

    Auch das mit dem "Moneybait" erschließt sich mir nicht. Man forscht heutzutage sicher auch aus kommerziellen Interessen daran, aber warum ist die Forschung z. B. der (D)ARPA anders als die von Google? Ziel ist ja im Kern immer eine Verbesserung der Systeme, oder?

  10. Re: Ja. Es ist faszinierend, aber...

    Autor: Anonymer Nutzer 17.12.14 - 18:37

    Auf geräten mit Tastatur hat sich das Tippen durchgesetz einfach von der effizienz her und weil es ruhiger ist. Bei Smartphones / Tablets ist jetzt die Sprachsteuerung wieder interessanter, daher auch mehr Entwicklung in die Richtung (Siri, G Now, Cortana usw.)

    Moneybait deshalb weil es in der akademia nicht so unüblich ist sich über Fördergelder über einen längeren Zeitraum überwasser zu halten so wie jetzt sehr viele Wissenschaftler sich über das Human Brain Project der EU ihr Spielzeug finanzieren (z.B. Verhaltensforscher die gerne Kanarienvögel beobachten bauen in die Überschriften neuronal, learning, dynamics ein verstehen tuns die Beamten eh nicht die die Fördergelder verteilen da geht man nach gefühl - in den 80ern war das Spracherkennung und KI ganz einfach weil auch niemand das erforschte überprüfen konnte mangels Rechenleistung/Funktion.

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