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Klar, das OS muss in 10s fertig sein wenn das BIOS sich 30s genehmigt (KT)

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  1. Klar, das OS muss in 10s fertig sein wenn das BIOS sich 30s genehmigt (KT)

    Autor: asdasd 25.05.10 - 16:46

    KT

  2. Re: Klar, das OS muss in 10s fertig sein wenn das BIOS sich 30s genehmigt (KT)

    Autor: potter 25.05.10 - 17:18

    Lassmich raten: Du hast ein Gigabyte-Board? Mit aktiviertem AHCI?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.05.10 17:19 durch potter.

  3. Re: Klar, das OS muss in 10s fertig sein wenn das BIOS sich 30s genehmigt (KT)

    Autor: Gaius Baltar 25.05.10 - 23:37

    Neuere BIOS-Versionen bei Gigabyte sind zum Glück einen Tacken schneller geworden bei der AHCI-Prüfung. Auch wenn mich 18 Sekunden BIOS-Laufzeit immer noch stark nerven. Naja, das war mein erstes und letztes Gigabyte-Board. Da ist noch einiges andere kaputtgegangen oder schlecht gelöst.

  4. Re: Klar, das OS muss in 10s fertig sein wenn das BIOS sich 30s genehmigt (KT)

    Autor: DocSpeedUp 26.05.10 - 00:04

    Es gibt leider keine brauchbar( implementiert)e Alternative. Dabei würde man doch meinen, daß sich sowas gut verkaufen ließe.

  5. Re: Klar, das OS muss in 10s fertig sein wenn das BIOS sich 30s genehmigt (KT)

    Autor: Joe User 26.05.10 - 00:57

    Lerne Assembler schreiben und Datenblätter verstehen, dann kannst Du nach gut 20 Jahren täglicher praktischer Anwendung dieses Wissens langsam daran denken Dich an einem BIOS für ein sehr simples Board zu versuchen. Wenn das Programmieren von BIOS so einfach wäre, hätten wir nicht nur eine Handvoll BIOS-Hersteller.

    Joe User

  6. Re: Klar, das OS muss in 10s fertig sein wenn das BIOS sich 30s genehmigt (KT)

    Autor: /mecki78 26.05.10 - 01:52

    Du wirst lachen, aber das ist ganz einfach. Tatsächlich muss ein BIOS nur zwei Aufgaben erfüllen (und bei weiten nicht das, was die meisten BIOSe heute alles tun):

    1. Die Hardware soweit initialisieren, dass ein Betriebsystem geladen werden kann.

    2. Das Betriebsystem laden.

    Das Problem ist, dass die meisten BIOSe schon deutlich mehr als (1) tun; das wäre aber gar nicht nötig. Alles was die tun, könnte ein Betriebsystem genauso gut, bzw. macht ein Betriebsystem sowieso nochmal neu. Wenn du ernsthaft MS-DOS oder so was booten möchtest, dann muss ein BIOS viel mehr machen, aber wenn du WindowsXP oder neuer bootest, dann ist das völlig irrelevant.

    Um (2) zu machen, muss dein BIOS nur den ATA Kontroller initialisieren, nur die Bootplatte hochfahren und von dort den Bootloader laden und ihm die Kontrolle übergaben.

    Es gibt z.B. einen Linux Kernel, den man in sein BIOS EPROM flashen kann und damit bootet dann der Computer. Da der Linux Kernel auch so ziemlich alles kann, was dein BIOS oder Windows kann, braucht man nur einen Linux Kernel, der die nötigen Treiber besitzt um (1) und (2) zu machen und ab dort übernimmt wie gesagt der Bootloader, der dann wiederum deinen Betriebssystemkern lädt und der macht den Rest.

    BIOSe brauchen so lange beim Boot, weil sie viel, viel, viel zu viel machen. Das wäre alles gar nicht nötig. Wie gesagt, bei MS-DOS oder vergleichbaren Systemen ist das nötig, weil die sich drauf verlassen, dass das BIOS bereits alle Hardware initialisiert haben und dann auch nur über BIOS Routinen auf diese Hardware zugreifen. Aber ernsthaft, wer benutzt denn noch MS-DOS? Und wozu sollte man MS-DOS auf einen heutigen Rechner laufen lassen? Dafür tut es auch eine 10 Jahre alte Kiste.

    Zum Thema meines Vorposters: Es gibt bereits den Nachfolger des BIOSes, nur hat der sich noch nicht so richtig durchgesetzt. Allerdings jeder Mac benutzt den schon: Nennt sich EFI. EFI ist wirklich ein Minimalbios wie ich oben beschrieben habe. Es initialisiert wirklich nur das absolute Minimum, was das System braucht um den OS Kernel zu booten. Der muss sich dann um den Rest kümmern. Lediglich wenn man am Mac Windows oder Linux bootet lädt EFI eine BIOS Emulation nach, die das gute alte BIOS diesen Systemen vorgaukelt, weil sonst würden die meisten von ihnen nicht booten können.

    /Mecki

  7. Re: Klar, das OS muss in 10s fertig sein wenn das BIOS sich 30s genehmigt (KT)

    Autor: Joe User 26.05.10 - 10:03

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zum Thema meines Vorposters: Es gibt bereits den Nachfolger des BIOSes, nur
    > hat der sich noch nicht so richtig durchgesetzt. Allerdings jeder Mac
    > benutzt den schon: Nennt sich EFI. EFI ist wirklich ein Minimalbios wie ich
    > oben beschrieben habe. Es initialisiert wirklich nur das absolute Minimum,
    > was das System braucht um den OS Kernel zu booten. Der muss sich dann um
    > den Rest kümmern. Lediglich wenn man am Mac Windows oder Linux bootet lädt
    > EFI eine BIOS Emulation nach, die das gute alte BIOS diesen Systemen
    > vorgaukelt, weil sonst würden die meisten von ihnen nicht booten können.

    Ah ja, das (U)EFI ist also minimaler als das gute alte BIOS? Du solltest vielleicht nochmals die UEFI-Spezifikation lesen und diese verstehen. Für den primitiven Anfang reicht auch schon der zweite Satz auf http://en.wikipedia.org/wiki/Extensible_Firmware_Interface
    Zum Rest Deines versuchten Flames muss ich wohl Nichts mehr sagen...

    Joe User

  8. Re: Klar, das OS muss in 10s fertig sein wenn das BIOS sich 30s genehmigt (KT)

    Autor: mac in bush 26.05.10 - 10:08

    FSC amilo Li3910 Notebook: BIOS-Zeit: 2 Sekunden.

  9. Re: Klar, das OS muss in 10s fertig sein wenn das BIOS sich 30s genehmigt (KT)

    Autor: /mecki78 26.05.10 - 11:09

    Joe User schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ah ja, das (U)EFI ist also minimaler als das gute alte BIOS?

    Um Welten. Du kannst dir ja gerne mal die Referenz Implementierung von Intel herunterladen und dir den Code anschauen. UEFI ist nur größer, weil es nicht wie normales BIOS in großen Teilen von Hand in Assembler geschrieben wird, sondern weil man hierfür durchaus Hochsprachen benutzen kann (mindestens C, C++ in abgespeckter Form ginge auch). Ich habe auch nie behauptet, dass EFI weniger Code ist auf dem EPROM, aber EFI macht deutlich weniger als ein normales BIOS. Das sagt auch deine Wikipedia Seite, die du wahrscheinlich nicht mal gelesen oder nicht verstanden hast, was auch immer.

    Alleine die Tatsache, dass das E in EFI für "Extensible" steht, sollte dir eigentlich klar machen, dass EFI selbst ein minimales Interfaces ist, dass man erst durch Module erweitern muss (deswegen Extensible), weil der EFI Kern selber könnte nicht mal dein Betriebsystem starten. D.h. du brauchst ein Modul um den ATA Kontroller zu initialisieren, ein Modul um den Bootloader von der Bootplatte zu lesen, usw. Und weil jeder Mainboardhersteller derartige Module selber schreiben muss (EFI ist nur das Grundgerüst außen herum), werden die meisten Mainboardhersteller den Teufel tun und auch nur ein Modul mehr schreiben, als sie wirklich brauchen.

    Die meisten EFI Implementierungen, die derzeit im Einsatz sind haben ja nicht einmal ein BIOS Menü (das wo man bei PCs mit der DEL Taste beim Boot rein kommt). Wenn überhaupt, dann haben sie noch wie bei Apple ein Menü, wo man die Bootplatte bzw. das Bootlaufwerk auswählen kann. Aber auch das hat Apple selber geschrieben und ist nicht Teil von EFI. Abgesehen von Festplattenkontroller braucht so ein EFI oft noch ein Modul um das Dateisystem zu verstehen, wenn der Kernel nicht immer garantiert defragmentiert an einer bestimmten Position zu finden ist.

    /Mecki

  10. Re: Klar, das OS muss in 10s fertig sein wenn das BIOS sich 30s genehmigt (KT)

    Autor: Joe User 26.05.10 - 12:14

    Lies die aktuelle Spezifikation nochmal, vielleicht fällt Dir dann auf, dass UEFI aus Kompatibilitätsgründen ein vollständiges BIOS enthält. Ebenso wie weitere per Spezifikation vorgeschriebene Module. Soetwas nennst Du minimaler als BIOS?

    Joe User

  11. Re: Klar, das OS muss in 10s fertig sein wenn das BIOS sich 30s genehmigt (KT)

    Autor: Olli_Olli 26.05.10 - 20:09

    Lässt du auch jeden Windows-Dienst mitstarten, obwohl du ihn gar nicht brauchst? Nur weil EFI auch ein Standard-BIOS enthält, muss es doch nicht ausgefhrt werden?
    Wenn ich alle installierten Programme bei mir in den Autostart-Ordner packen würde, würde meine Bootzeit auch nach oben gehen (trotz SSD).

    mfg Olli

  12. Re: Klar, das OS muss in 10s fertig sein wenn das BIOS sich 30s genehmigt (KT)

    Autor: Joe User 26.05.10 - 22:45

    Warum sollte ich mit dem voll beladenen Sprinter (UEFI) Brötchen holen fahren, wenn es der Käfer meiner Frau (BIOS) auch tut? Warum soll ich für UEFI ein BIOS und diverse andere Module mitschleppen, wenn das BIOS allein völlig ausreicht? Brennst Du etwa eine DVD, wenn eine Diskette ausreicht, nur weil Du es kannst? Sorry, aber UEFI in seiner aktuellen Form braucht auf non-Itanium-Plattformen kein vernünftiger Mensch und die Unvernünftigen kaufen sich 'nen Mac...

    Joe User

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