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Wer nutzt den WMP wenn's doch MPC-HC gibt?

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  1. Re: Wer nutzt den WMP wenn's doch MPC-HC gibt?

    Autor: George99 09.05.12 - 10:56

    NeverDefeated schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > nachdem das BIOS bereit ist. Danach habe ich den ganzen Desktop samt
    > Fenster so, wie ich ihn verlassen habe. Sonst müsste ich ja alles neu
    > öffnen.

    Das ist natürlich Geschmackssache. Der eine zieht sich seine Unterhose morgens so wieder an, wie er sie am Vorabend ausgezogen hat, der andere schllüpft lieber in eine frische neue.
    OK, war ein kleiner Trollversuch. ;)
    Aber meine Erfahrung mit S2D ist, dass wenn man immer wieder nur so startet statt mit einem sauberen Boot, es mit der Zeit zu merkwürdigem Verhalten kommt. Irgendwann schaltet sich einfach die Bildschirmauflösung selbstständig um, die Maus/Tastatur reagiert nicht mehr und andere Merkwürdigkeiten. Erst nach einem sauberen Boot läuft wieder alles so, wie es soll.
    Da Windows 7 auch beim normalen Boot so schnell wieder up ist, benutze ich S2D wirklich nur noch, wenn ein Programm gerade etwas berechnet, was Tage dauert oder ähnliche Fälle.

  2. Re: Wer nutzt den WMP wenn's doch MPC-HC gibt?

    Autor: Dragos 09.05.12 - 11:03

    George99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > NeverDefeated schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > nachdem das BIOS bereit ist. Danach habe ich den ganzen Desktop samt
    > > Fenster so, wie ich ihn verlassen habe. Sonst müsste ich ja alles neu
    > > öffnen.
    >
    > Das ist natürlich Geschmackssache. Der eine zieht sich seine Unterhose
    > morgens so wieder an, wie er sie am Vorabend ausgezogen hat, der andere
    > schllüpft lieber in eine frische neue.
    > OK, war ein kleiner Trollversuch. ;)
    > Aber meine Erfahrung mit S2D ist, dass wenn man immer wieder nur so startet
    > statt mit einem sauberen Boot, es mit der Zeit zu merkwürdigem Verhalten
    > kommt. Irgendwann schaltet sich einfach die Bildschirmauflösung
    > selbstständig um, die Maus/Tastatur reagiert nicht mehr und andere
    > Merkwürdigkeiten. Erst nach einem sauberen Boot läuft wieder alles so, wie
    > es soll.
    > Da Windows 7 auch beim normalen Boot so schnell wieder up ist, benutze ich
    > S2D wirklich nur noch, wenn ein Programm gerade etwas berechnet, was Tage
    > dauert oder ähnliche Fälle.

    Wenn ich mein system in STD herunterfahre brauche ich ein jahrhundert um windows wieder zum Laufen zu bekommen. da fahre ich lieber ordentlich das windows runter und boot komplett neu das geht bei mir schneller.( Bis windows wieder einsatzbereit ist. Der Boot zum desktop geht bei beiden relativ schnell, ich habe 6 GB Ram)

  3. Re: Wer nutzt den WMP wenn's doch MPC-HC gibt?

    Autor: NeverDefeated 09.05.12 - 13:45

    George99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > NeverDefeated schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > nachdem das BIOS bereit ist. Danach habe ich den ganzen Desktop samt
    > > Fenster so, wie ich ihn verlassen habe. Sonst müsste ich ja alles neu
    > > öffnen.
    >
    > Das ist natürlich Geschmackssache. Der eine zieht sich seine Unterhose
    > morgens so wieder an, wie er sie am Vorabend ausgezogen hat, der andere
    > schllüpft lieber in eine frische neue.
    > OK, war ein kleiner Trollversuch. ;)
    > Aber meine Erfahrung mit S2D ist, dass wenn man immer wieder nur so startet
    > statt mit einem sauberen Boot, es mit der Zeit zu merkwürdigem Verhalten
    > kommt. Irgendwann schaltet sich einfach die Bildschirmauflösung
    > selbstständig um, die Maus/Tastatur reagiert nicht mehr und andere
    > Merkwürdigkeiten. Erst nach einem sauberen Boot läuft wieder alles so, wie
    > es soll.
    > Da Windows 7 auch beim normalen Boot so schnell wieder up ist, benutze ich
    > S2D wirklich nur noch, wenn ein Programm gerade etwas berechnet, was Tage
    > dauert oder ähnliche Fälle.

    Ich bin ja nicht gerade ein Windows-Fan und wenn es schon Windows sein muss, dann greife ich lieber zu Vista (das mir noch nicht einmal so abgestürzt ist, dass ich danach nur noch hätte neubooten können, ausser wenn ich es wirklich darauf angelegt und Systemdateien oder den Bootcode manipuliert habe) als zu Windows 7 (welches mir bei ein paar Programmen, die auf Vista seit Jahren und auch heute noch fehlerfrei laufen, jede Woche mal so abschmiert, dass ich den Desktop erst nach einem Neuboot wiedersehe). Aber das es zu einem merkwürdigen Systemverhalten kommt, wenn man Win 7 oder Vista ein paar Tage im Suspend-to-Disk-Modus parkt ist mir bisher nur bei Rechnern diverser Bekannter vorgekommen. Bei meinen eigenen nie.

    Meist stellte sich bei meinen Bekannten heraus, dass sie sich durch "raubkopierte" Software bzw. Cracks für Software aus dem Internet irgendwelche Trojaner mit Rootkit-Funktionalität auf den Rechner geschafft hatten und diese die Fähigkeit zum S2D störten und auch bei der Speicherverwaltung für Fehler sorgten, die das System auf die Dauer instabil werden liessen. Da es für einen Trojaner, wenn er andere Malware nachladen und installieren oder etwas am Rechner verändern will, unter Windows immer noch in vielen Fällen nützlich ist, dass der Rechner häufiger neu gebootet wird (bestimmte Einstellungen und Installationen akzeptiert Windows nämlich nach wie vor erst nach einem Neustart), sorgen diese kleinen Helferlein vielleicht sogar absichtlich dafür, dass ein Rechner über längere Zeit immer instabiler läuft, damit sein Benutzer ihn halt ab und an mal neu bootet um neue Malware im System zu installieren und diese beim Boot mitzustarten.

    Es gab aber auch Bekannte, deren Rechner Probleme mit Suspend-to-Disk hatten bzw. danach fehlerhaft liefen, weil sie für ein paar MHz mehr an ihrer Hardware herumbasteln mussten und etwa die Grafikkarte mit einem "Hacker-BIOS" geflasht hatten und, um sie tiefgreifender Einstellen zu können, nicht die Original-Treiber des Herstellers sondern ebenfalls "gehackte" Treiber verwendet haben.

    Ich verwende unter Windows und auch unter Linux gekaufte Originalsoftware (allerdings habe ich heute keine 60 Kaufprogramme auf Windows mehr, wie noch vor 12 Jahren, da es mittlerweile für fast alles teilweise sogar bessere Open-Source-Alternativen gibt, die mich zudem nicht mit irgendwelchen Aktivierungsszenarien und Hintertürchen des Herstellers quälen, sondern einfach direkt und komfortabel laufen, wenn man sie installiert) und bei den 10 privaten und einigen hundert geschäftlichen Rechnern, die ich zur Zeit "betreue", habe ich schon seit Jahren keine Instabilitäten beim Suspend-to-Disk mehr festgestellt. Das letzte Problem mit S2D auf einem garantiert raubkopien- und hackersoftwarefreien Rechner hatte ich auf einem Laptop vor bestimmt mehr als 8 Jahren. Bei allen anderen Rechnern danach habe ich irgendeine benutzerverschuldete Fehlkonfiguration, Malware oder halt ein Uralt-BIOS auf dem Mainboard gefunden, was mit Windows oder Linux nicht kooperierte wenn es um S2D ging. Mit den passenden Treibern hat Windows S2D meiner Meinung nach schon seit Jahren im Griff.

    Von "sauberem Boot" kann man also bei Systemen mit S2D-Problemen für gewöhnlich wirklich nicht reden. Bei einem Rechner, der trotz Standardeinstellungen, allen Systemupdates, neuem BIOS, aktuellen Original-Herstellertreibern und keinen ersichtlichen Wärmefehlern/ausgetrockneten Kondensatoren der Hardware gehe ich mittlerweile erstmal davon aus, dass er mit einen Rootkit-Trojaner verseucht ist. Ich habe sogar schon Trojaner manuell "enttarnt", die von mehreren Virenscanner (auch bei von externer Boot-CD gebootetem Rechner) nicht entdeckt worden sind.

    Bei mir wird deshalb sowohl privat als auch geschäftlich ein Rechner (ganz besonders wenn es ein Windows-Rechner ist) direkt nach vorherigem Überschreiben seiner Platte mit Nullen aus dem Backup neu installiert, sobald er irgendwelche Probleme mit dem Suspend-to-Disk hat und es wird übrprüft, ob er mit der neuesten Version des Backups ohne Probleme läuft oder ob ich auf ältere Generationen des Backup zurückgreifen muss, weil das letzte Backup auch schon verseucht war.

    Manchmal ist ein über die Zeit instabil laufendes Windows mit S2D-Problemen nämlich das einzige, was man von einem Rootkit-Trojaner sieht.

    Zum Reparieren und Testen der Rechner meiner trotz häufiger Ermahnungen offenbar Hacker-Erzeugnisse und Raubkopien liebenden Bekannten und Verwandten habe ich zu Hause übrigens ein völlig von meinen "guten" Rechnern getrenntes Netz mit einem getrennten Internetzugang und einem alten Rechner als Server für Virenscanner und Wartungssoftware, den ich zusätzlich mit Live-CDs auf Infektionen überprüfe. Kein fremder Rechner bekommt jemals Zugang zu meinem Haupt-Hausnetz welches zudem physikalisch vom Internet getrennt ist. Ich habe meistens nur zwei Rechner, die aus einem "guten" Netzbereich ins Internet dürfen und die Rechner meiner Bekannten dürfen eben aus dem "bösen" Netzbereich ins Internet (schon für Updates wichtig). Alle anderen Rechner bei mir werden das Internet nie sehen. Insgesamt habe ich also 3 voneinander getrennte Netze, zwei kleine mit Internet und ein grosses ohne, und daher auch unter Windoof keine Problem mit dem Suspend-to-Disk. ;-)

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