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Feminist != gleichberechtigung

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  1. Feminist != gleichberechtigung

    Autor: johnDOE123 23.01.18 - 12:10

    Man muss akzeptieren, dass wir derzeitig nicht in einer welt leben, die vollständige gleichberechtigung verwirklicht hat.

    dabei können wir in deutschland anfangen, z.b. in Mecklenburg vorpommern, wo "der" gleichstellungsbeauftragte nur weiblich sein darf. Oder einen flüchtigen blick richtung familiengericht werfen. In mehr als 50% der fälle bekommt die frau das sorgerecht für das kind.

    Seit der Me2 debatte rücken frauen weiterhin in den fokus. Doch statt für wirkliche gleichberechtigung sich einzusetzen, werden nur frauen in den fokus geholt.

    Ich denke das ist falsch, es braucht keine feministen oder menisten, sondern menschen die für gleichberechtigung kämpfen, anstatt nur für ein geschlecht. Die umsetzung von alexa ist mehr als nur fraglich. Gänzlich davon abgesehen, ob ein gerät ohne wahrnehmung des eigenen seins, ein geschlecht haben kann.

  2. Re: Feminist != gleichberechtigung

    Autor: sinner89 23.01.18 - 13:14

    johnDOE123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich denke das ist falsch, es braucht keine feministen oder menisten,
    > sondern menschen die für gleichberechtigung kämpfen, anstatt nur für ein
    > geschlecht.

    So sehe ich das auch.

    Zwar sind die Man Activist als Gegenbewegung entstanden, so sind sie Heute eine Ergänzung zum Feminismus und vertreten die Recht von Jungs und Männer. Wir sollte aufhören gegeneinander zu kämpfen und uns gegenseitig akzeptieren.

    jetzt kommt das Aber: Jede Gruppe und Bewegung braucht einen gemeinsamen Feind.

    Deswegen wird es schwierig beide Geschlechter zu vereinbaren, ohne sich gegenseitig als "der Feind" darzustellen.

  3. Re: Feminist != gleichberechtigung

    Autor: johnDOE123 23.01.18 - 13:18

    sinner89 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > johnDOE123 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Ich denke das ist falsch, es braucht keine feministen oder menisten,
    > > sondern menschen die für gleichberechtigung kämpfen, anstatt nur für ein
    > > geschlecht.
    >
    > So sehe ich das auch.
    >
    > Zwar sind die Man Activist als Gegenbewegung entstanden, so sind sie Heute
    > eine Ergänzung zum Feminismus und vertreten die Recht von Jungs und Männer.
    > Wir sollte aufhören gegeneinander zu kämpfen und uns gegenseitig
    > akzeptieren.
    >
    > jetzt kommt das Aber: Jede Gruppe und Bewegung braucht einen gemeinsamen
    > Feind.
    >
    > Deswegen wird es schwierig beide Geschlechter zu vereinbaren, ohne sich
    > gegenseitig als "der Feind" darzustellen.


    kein problem, wir machen es wie die rechten und schieben es auf ausländer, flüchtlinge oder andere minderheiten. Einfach mal kreativ sein.
    aelxa: "was ist die kleinste minderheit in deutschland?"

  4. Re: Feminist != gleichberechtigung

    Autor: sinner89 23.01.18 - 13:25

    johnDOE123 schrieb:
    > kein problem, wir machen es wie die rechten und schieben es auf ausländer,
    > flüchtlinge oder andere minderheiten. Einfach mal kreativ sein.
    > Alexa: "was ist die kleinste minderheit in deutschland?"

    Alexa's Antwort: "Gut informiert Politiker, die sich mit Fakten und Statistiken auskennen."

    Ich finde die Gleichberechtigung gut. So auch den Versuch, mehr Mädels in IT zu bringen, denn das Fördert die Kreativität. Wobei Homogintät einer Gruppe oder Gesellschaft steigert das "Soziale-Vertrauen".

  5. Re: Feminist != gleichberechtigung

    Autor: twil 23.01.18 - 13:46

    Du glaubst wohl auch an den "Weltfrieden"

    Jordan Peterson hat mal erwähnt, das jede Kultur eine gewisse Tyrannei inne hat. Alles andere ist Wunschdenken.

    Bei der Gleichberechtigung ist der weg entscheidend, und nicht das Ziel,den ein status Quo gibt es bei dieser Vorstellung nicht. Wir Menschen müssen akzeptieren das es keine Absoluten Zustände gibt.

  6. Re: Feminist != gleichberechtigung

    Autor: stuempel 23.01.18 - 14:17

    johnDOE123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seit der Me2 debatte rücken frauen weiterhin in den fokus. Doch statt für
    > wirkliche gleichberechtigung sich einzusetzen, werden nur frauen in den
    > fokus geholt.

    Es waren schon immer diese unterschwellig-femininen Züge, die mich an Kevin Spacey am meisten gestört haben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.01.18 14:20 durch stuempel.

  7. Re: Feminist != gleichberechtigung

    Autor: mxcd 23.01.18 - 14:35

    Männer besitzen mehr, verdienen mehr, besetzen mehr Führungspositionen ...

    Jede Regelung, die Frauen bevorzugt behandelt, dient dem Ausgleich dieses Ungleichgewichts.
    Und das ist ok so.

  8. Re: Feminist != gleichberechtigung

    Autor: Clown 23.01.18 - 15:20

    mxcd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jede Regelung, die Frauen bevorzugt behandelt, dient dem Ausgleich dieses
    > Ungleichgewichts.
    > Und das ist ok so.

    Das Problem ist die Herangehensweise: Es wird Ergebnisgleichheit statt Chancengleichheit propagiert. Und Chancengleichheit existiert bereits.

    http://www.heise.de/ct/ausgabe/2015-17-Editorial-Nichts-zu-verbergen-2755486.html
    http://www.commitstrip.com/en/2016/06/02/thank-god-for-commenters/

  9. Re: Feminist != gleichberechtigung

    Autor: djslimer 23.01.18 - 15:49

    Clown schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mxcd schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Jede Regelung, die Frauen bevorzugt behandelt, dient dem Ausgleich
    > dieses
    > > Ungleichgewichts.
    > > Und das ist ok so.
    >
    > Das Problem ist die Herangehensweise: Es wird Ergebnisgleichheit statt
    > Chancengleichheit propagiert. Und Chancengleichheit existiert bereits.

    Das sehe ich nicht so. Bsp. Alleinerziehende Eltern habe nicht die gleichen Chancen wie Erwachsene ohne Kinder oder 2 Erwachsene mit Kind (gemeinhin Familie genannt). Oder die Chancen von Kindern aus Hartz 4 Familien o.Ä.. Um Ergebnisgleichheit zu schaffen, ist Chancengleichheit aber ein möglicher Weg. Es gibt aber mehrere davon. Ich bin jetzt kein übertriebener Freund davon, die Ungerechtigkeiten gegeneinander aufzuwiegeln (Diskussionen die z.B. das Preisniveau von Frauen- und Herren-Frisuren bzw. von Frauen- und Herren-Bekleidung miteinander vergleicht treibt mich fast zur Weißglut), halte die Diskussion aber für wichtig.
    Gibt es das Gehaltsgefälle wirklich? Können Frauen, in der gleichen (Dienst-)Zeit die selben Posten erreichen? Oder sind diese Unterschiede ein Ergebnis körperlich (die Schwangerschaft sind nun mal mind. 2 Monate Pause) und charakterlich (falls z.B. Frauen eher im Sozialen Berufen arbeiten und diese eher schlechter bezahlt sind) bedingter Unterschiede bei der Priorisierung.

    Chancengleichheit würde hier bedeuten, Ausfallzeiten jedweder Art aufzurechnen, eine Nettoarbeitszeit zu etablieren und auf Basis dieser die Beruferfahrung anzugeben. Aber wäre das gerecht?

    Ich nutze beim Thema Gleichberechtigung gerne den Vergleich, Metall zurechtzubiegen. Manchmal muss man das Metall überbiegen, damit es nach dem zurückschwingen in der Form ist, wie ich es geplant hatte.

  10. Re: Feminist != gleichberechtigung

    Autor: frostbitten king 23.01.18 - 16:18

    mxcd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Männer besitzen mehr, verdienen mehr, besetzen mehr Führungspositionen ...
    >
    > Jede Regelung, die Frauen bevorzugt behandelt, dient dem Ausgleich dieses
    > Ungleichgewichts.
    > Und das ist ok so.
    Nein ist es nicht. Es ist nicht die Schuld der Männer dass sie kompetitiver agieren.
    Es ist nicht die Aufgabe des Mannes die Frauen hochzuhieven, oder ihnen den Vortritt zu lassen. Wenn sie fähig sind, werden sie sich durchsetzen. So einfach ist das.

  11. Re: Feminist != gleichberechtigung

    Autor: SelfEsteem 23.01.18 - 16:26

    @djslimer

    Was du aufzaehlst geht unlaengst weit ueber Chancengleichheit hinaus und schrammt nur ganz knapp an der Ergebnisgleichheit vorbei.

    Erstmal ist perfekte Chancengleichheit natuerlich unmoeglich. Man versucht halbwegs eine gleiche Qualitaet der Chancen zu bieten bzw. sich daran anzunaehern, aber die exakt selben Chancen koennen garnicht an alle verteilt werden. Vergleiche z.B. die Kinder eines Kuenstlerpaares mit den Kindern eines Physikerpaares. Beide Eltenpaare koennen ihren Kindern eine Menge beibringen, aber die Kids werden sicher nicht identisch aufwachsen. Trotz der Unterschiede kann es aber "identisch gut" werden.

    Darueber hinaus meint man immer "Chancengleichheit ab dem Start ins Leben" und nicht ab jeder erdenklichen Situation (das fuehrt wieder zur unsaeglichen Ergebnisgleichheit). Wenn wir beide mit 100 Euro starten und ich gebe mein Geld direkt fuer Kaugummies aus, so brauche ich nicht um fortwaehrende Gleichheit jammern, weil du ja nun schliesslich mehr Geld hast.

  12. Re: Feminist != gleichberechtigung

    Autor: stuempel 23.01.18 - 16:50

    SelfEsteem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was du aufzaehlst geht unlaengst weit ueber Chancengleichheit hinaus und
    > schrammt nur ganz knapp an der Ergebnisgleichheit vorbei.

    Natürlich kann man das Ziel der Chancengleichheit sowohl input- als auch outputorientiert betrachten. Eine solche inputorientierte Chancengleichheit siehst du dann in den USA praktisch in Reinform. Das Ergebnis:

    • 0% der Staatsanwälte sind dunkelhäutig *)
    • 5% der Strafverfolger sind dunkelhäutig *)
    • Es sitzen mehr Dunkelhäutige im Gefängnis als auf dem Campus *)
    • 37% der Gefängnisinsassen sind dunkelhäutig, obwohl sie 13,2% der Bevölkerung ausmachen *)

    Rein formell haben sie alle das selbe Recht und somit die Chance auf das gleiche Maß an Bildung. Für mich sind solche Realitäten der inputorientierten Chancengleichheit jedenfalls Grund genug, sie als ungenügend zu erachten, um eine gerechte Gesellschaft zu realisieren.

  13. Re: Feminist != gleichberechtigung

    Autor: SelfEsteem 23.01.18 - 17:17

    stuempel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für mich sind solche Realitäten der
    > inputorientierten Chancengleichheit jedenfalls Grund genug, sie als
    > ungenügend zu erachten, um eine gerechte Gesellschaft zu realisieren.

    Also ... sollte man was tun? Ungleichbehandlung, um Gerechtigkeit zu erzeugen?

    Darueber hinaus solltest du dir unbedingt mal ein paar konservative Schwarze aus den USA anhoeren - rein um ein Gefuehl dafuer zu entwickeln, welche Aspekte bei deinen Quellen evtl. untergehen koennten. "Larry Elder" waere z.B. eine gute Adresse, weil der gegen die Opferrolle ankaempft, die man ihm wegen seiner Hautfarbe anzudichten versucht.

  14. Keine Gleichberechtigung oder Kategorisieren; Individuelles Widmen

    Autor: gfa-g 23.01.18 - 17:36

    > Ich denke das ist falsch, es braucht keine feministen oder menisten,
    > sondern menschen die für gleichberechtigung kämpfen, anstatt nur für ein
    > geschlecht.
    Es braucht keine Gleichberechtigung. Es braucht individuelles Zuhören und Verständnis. Diese Kategorien nach Alter und Geschlecht sind hoffnungslos verallgemeinernd und unpassend. So handeln Statistiker um große Menschenmassen einzuschätzen.

    Wir aber interagieren mit Individuuen und sollten dies auch individuell tun und diese Kategorien einfach mal ablegen. Mit so viele Menschen hat man nicht zu tun, als dass dies nicht möglich wäre.

    Es ist sogar ganz normal, aber die Gesellschaft erzieht einen dazu zu kategorisieren.

    Das ist das echte Problem.

  15. Re: Feminist != gleichberechtigung

    Autor: Frittenjay 23.01.18 - 17:51

    mxcd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Männer besitzen mehr, verdienen mehr, besetzen mehr Führungspositionen ...

    Und, warum ist das so? Könnte es eventuell auch zum Teil an den Frauen selbst liegen? Nach 30 Jahren Tätigkeit in der Gastro (Disco, Kneipe und Festivals) kann ich ruhigen Gewissens (auch im Namen meiner Cheffin (!)) sagen, das der einzige Grund für weibliche Tresen- und Servicekräfte das hübsche Gesicht und der tiefe Ausschnitt sind. Zwei Dinge, die sicherlich umsatzfördernd sind. Was aber Leistungsfähigkeit (Kraft, Ausdauer, Geschwindigkeit, Streßresistenz), Leistungsbereitschaft (zu warm, zu kalt, zu laut, zu schwer, Kaffeemaschine/Kasse zu kompliziert), Zuverlässigkeit (Pünktlichkeit, Krankheitstage, kurzfristige Absagen, Bereitschaft zu Überstunden) usw. betrifft sind/waren die männlichen Angestellten immer WEIT überlegen. Vom ständigen Zickenkrieg der Mädels untereinander ganz abgesehen. Trotzdem gehen die jeden Abend mit deutlich mehr Geld als die Männer nach Hause. Push-Up, enges Top und tiefer Ausschnitt lassen halt das Trinkgeld fließen. Wer wird jetzt hier, finanziell gesehen, diskriminiert?

    >
    > Jede Regelung, die Frauen bevorzugt behandelt, dient dem Ausgleich dieses
    > Ungleichgewichts.
    > Und das ist ok so.

    Nein, ist es nicht. Jede Regel, die Frauen bevorzugt behandelt, diskriminiert wieder einen Mann. So funktioniert das auch nicht. Wir brauchen ein stabiles Gleichgewicht, aber nicht durch Regeln und Quoten, sondern durch Erziehung, Aufklärung und Bildung. Nur diese Eckpfeiler schaffen wir mit einer importierten Religion ja gerade wieder ab.

  16. Re: Feminist != gleichberechtigung

    Autor: unbuntu 23.01.18 - 18:20

    Als damals die Männer zum Wehrdienst gezwungen wurden und die Frauen nicht, da hat niemand aufgeschrien. Feministinninnen schon gar nicht. Die haben lieber gegen die Ungerechtigkeit gekämpft, dass Frauen nicht alles beim Bund dürfen. Dann aber mit der Vorraussetzung, dass sie gefälligst die Wahl haben und keinen Zwang wie bei den Männern. Das wär ja sonst diskriminierend.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  17. Re: Feminist != gleichberechtigung

    Autor: unbuntu 23.01.18 - 18:22

    stuempel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > • 37% der Gefängnisinsassen sind dunkelhäutig, obwohl sie 13,2% der
    > Bevölkerung ausmachen *)

    Das heisst wir brauchen mehr weiße Straftäter, um diese Ungerechtigkeit auszugleichen!

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  18. Re: Feminist != gleichberechtigung

    Autor: stuempel 23.01.18 - 21:38

    SelfEsteem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > stuempel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Für mich sind solche Realitäten der
    > > inputorientierten Chancengleichheit jedenfalls Grund genug, sie als
    > > ungenügend zu erachten, um eine gerechte Gesellschaft zu realisieren.
    >
    > Also ... sollte man was tun? Ungleichbehandlung, um Gerechtigkeit zu
    > erzeugen?

    Wesentlich ist, dass wenn Herr XY seinen Posten verlässt, um zum Unternehmen ZD zu wechseln, man sich bei der Nachfolgersuche die Frage stellt, was und wer da ersetzt wird. Eine Frau ersetzt nun einmal viele Adjektive nicht, die mit Herrn XY verbunden werden - und das führt zu Ungleichbehandlung bei der Stellenvergabe. Diese gilt es, im Sinne der Chancengleichheit, anzupassen. Wenn 48% der BWL-Absolventinnen/-Absolventen weiblich sind und das Verhältnis auf Vorstandsebene in den DAX-Unternehmen 50 Frauen zu 636 Männern beträgt*), kann von Chanengleichheit auf dem Arbeitsmarkt wohl kaum die Rede sein.

    > Darueber hinaus solltest du dir unbedingt mal ein paar konservative
    > Schwarze aus den USA anhoeren - rein um ein Gefuehl dafuer zu entwickeln,
    > welche Aspekte bei deinen Quellen evtl. untergehen koennten. "Larry Elder"
    > waere z.B. eine gute Adresse, weil der gegen die Opferrolle ankaempft, die
    > man ihm wegen seiner Hautfarbe anzudichten versucht.

    Schreib doch einfach, was ich dort erfahren soll. Oder soll ich mir jetzt tagtäglich republikanisches Geschwätz darüber anhören, weshalb finanzschwache Bürgerinnen und Bürger keine Krankenversicherung bekommen sollten? Jedenfalls wüsste ich nicht, dass hier jemand Frauen oder Dunkelhäutigen unterstellt hat, bessere Menschen zu sein. Es gab jüdische NS-Verfechter, es gibt schwule CDU-Mitglieder, dunkelhäutige AfD-Mitglieder und sogar 1/5 Frauen in der CSU. Und, oh Zufall, für eines der vier Beispiele fällt mir sogar jemand mit Führungsposition ein. Beinahe 'ne Alibi-Quote.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.01.18 21:39 durch stuempel.

  19. Re: Feminist != gleichberechtigung

    Autor: plutoniumsulfat 24.01.18 - 07:10

    stuempel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SelfEsteem schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > stuempel schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Für mich sind solche Realitäten der
    > > > inputorientierten Chancengleichheit jedenfalls Grund genug, sie als
    > > > ungenügend zu erachten, um eine gerechte Gesellschaft zu realisieren.
    > >
    > > Also ... sollte man was tun? Ungleichbehandlung, um Gerechtigkeit zu
    > > erzeugen?
    >
    > Wesentlich ist, dass wenn Herr XY seinen Posten verlässt, um zum
    > Unternehmen ZD zu wechseln, man sich bei der Nachfolgersuche die Frage
    > stellt, was und wer da ersetzt wird. Eine Frau ersetzt nun einmal viele
    > Adjektive nicht, die mit Herrn XY verbunden werden - und das führt zu
    > Ungleichbehandlung bei der Stellenvergabe. Diese gilt es, im Sinne der
    > Chancengleichheit, anzupassen. Wenn 48% der BWL-Absolventinnen/-Absolventen
    > weiblich sind und das Verhältnis auf Vorstandsebene in den DAX-Unternehmen
    > 50 Frauen zu 636 Männern beträgt*), kann von Chanengleichheit auf dem
    > Arbeitsmarkt wohl kaum die Rede sein.

    Klar, wenn ein bestimmtes Ergebnis gefordert wird. Wie schon nebenan beim Feuerwehrbeispiel zu sehen: Es muss eine bestimmte Leistung X erbracht werden. Die kann jetzt nicht gesenkt werden, nur weil da eine Frau arbeitet.

  20. Re: Feminist != gleichberechtigung

    Autor: Clown 24.01.18 - 09:12

    djslimer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das sehe ich nicht so. Bsp. Alleinerziehende Eltern habe nicht die gleichen
    > Chancen wie Erwachsene ohne Kinder oder 2 Erwachsene mit Kind (gemeinhin
    > Familie genannt). Oder die Chancen von Kindern aus Hartz 4 Familien o.Ä..

    Das ist eine gänzlich andere Baustelle und hat nichts mit _geschlechterbasierter_ Chancengleichheit zu tun.

    > Um Ergebnisgleichheit zu schaffen, ist Chancengleichheit aber ein möglicher
    > Weg.

    Warum sollte Ergebnisgleichheit überhaupt erstrebenswert sein?

    > (Diskussionen die
    > z.B. das Preisniveau von Frauen- und Herren-Frisuren bzw. von Frauen- und
    > Herren-Bekleidung miteinander vergleicht treibt mich fast zur Weißglut),

    Was gibts denn da auch zu diskutieren? Es wird der Preis verlangt, der von den Kunden (noch) bezahlt wird. Dass Frauen im Schnitt für schöne Dinge (oder Dinge, die sie verschönern) mehr Geld ausgeben als Männer, mag Dir zwar (aus welchen Gründen auch immer) nicht schmecken, aber das ist letztlich eine Entscheidung, die Frauen selbst treffen dürfen. Oder willst Du ihnen das absprechen?

    > Chancengleichheit würde hier bedeuten, Ausfallzeiten jedweder Art
    > aufzurechnen, eine Nettoarbeitszeit zu etablieren und auf Basis dieser die
    > Beruferfahrung anzugeben. Aber wäre das gerecht?

    Natürlich nicht. Aber wenn Du mal drüber nachdenkst, fällt Dir auf, dass Du damit Ergebnisgleichheit forderst, nicht Chancengleichheit.

    > Ich nutze beim Thema Gleichberechtigung gerne den Vergleich, Metall
    > zurechtzubiegen. Manchmal muss man das Metall überbiegen, damit es nach dem
    > zurückschwingen in der Form ist, wie ich es geplant hatte.

    Klar, weil Metallbearbeitung und Gleichberechtigung sind natürlich exakt das selbe...

    http://www.heise.de/ct/ausgabe/2015-17-Editorial-Nichts-zu-verbergen-2755486.html
    http://www.commitstrip.com/en/2016/06/02/thank-god-for-commenters/

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