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Software ist keine Frau

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  1. Software ist keine Frau

    Autor: HaMa1 23.01.18 - 12:00

    Kann man überhaupt sexistisch gegenüber einer Software sein?

    Ich meine Alexa, Siri, Cortana & Co. haben zwar (wahlweise) eine weibliche Stimme. Aber es sind keine Frauen, sondern Programme deren Sinn es ist den Benutzern zu dienen.

    Vielleicht sollte man das Geschlecht da einfach raushalten, da es nicht um Menschen geht sondern um Software.
    Oder gibt es bereits die ethische Entscheidung, dass Software oder später auch Androiden die gleichen Rechte haben wie Menschen?

  2. Re: Software ist keine Frau

    Autor: cnMeier 23.01.18 - 12:44

    Dann sollte man die Stimme auch so anpassen dass es nicht nach einer attraktiven Frau klingt...

  3. Re: Software ist keine Frau

    Autor: Niaxa 23.01.18 - 12:49

    Wollte ich auch gerade schreiben. Da wäre ich mal gespannt, wie viele das Teil noch kaufen, wenn es sich anhört wie eine Computerstimmer aus 70 ger Jahre Roboterfilmen.

  4. Re: Software ist keine Frau

    Autor: lestard 23.01.18 - 13:40

    Ob Software oder nicht. Alexa und Co. sind Kommunikationspartner. Und die Art, wie sie reagieren schult und beeinflusst das Kommunikationsverhalten der Menschen.

  5. Re: Software ist keine Frau

    Autor: twil 23.01.18 - 13:48

    Ich habe das Gefühl ob diese Themen schon die Vorläufer einer Weltweiten Debatte sein werden, ob Künstliche Intelligenz die gleiche Rechte haben dürfen wie wir Menschen.

  6. Re: Software ist keine Frau

    Autor: SelfEsteem 23.01.18 - 14:06

    lestard schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ob Software oder nicht. Alexa und Co. sind Kommunikationspartner. Und die
    > Art, wie sie reagieren schult und beeinflusst das Kommunikationsverhalten
    > der Menschen.

    Und das ist ein Fakt, ja?
    Weisst ... vorstellen kann ich mir das auch, aber wo bitte wurde das denn bitte mit vernuenftig grossen Samples reproduzierbar gemessen?
    Ich mag vermuten: Nirgends und du nimmst deine Vorstellung einfach als Fakt an.

    Und nein, bitte nicht immer wieder die Kinder heranziehen. Wer seine Kinder vor einer Plastikbuechse parkt und sie von der erziehen laesst, produziert eine bunte Palette an Defekten - da waeren ein paar ungehobelte Ausdruecke vermutlich noch das geringste Problem.

  7. Re: Software ist keine Frau

    Autor: Bremsklotz 23.01.18 - 14:11

    lestard schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ob Software oder nicht. Alexa und Co. sind Kommunikationspartner. Und die
    > Art, wie sie reagieren schult und beeinflusst das Kommunikationsverhalten
    > der Menschen.


    Könntest du mir passende Studien nennen? Finde das interessant, finde aber nichts



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.01.18 14:13 durch Bremsklotz.

  8. Re: Software ist keine Frau

    Autor: mxcd 23.01.18 - 14:18

    Das ist am Punkt vorbei.
    Es ist vernünftig, anzunehmen, dass auch die Kommunikation mit Maschinen kommunikative Verhaltensweisen beeinflußt.
    Wenn diese Maschinen mit hauptsächlich weiblich wahrgenommener Stimme/Namen/Wortwahl daherkommen, macht es auch Sinn, bestimmte Stereotype zu meiden, wenn man als Firma (Amazon, Apple ...) nicht für deren Förderung verantwortlich gemacht werden will.

    Es geht also nicht um das Recht der Maschine nicht beschimpft zu werden, sondern um das Recht der Frauen, darauf, dass Firman mit extrem viel Einfluss nicht zu einer Manifestation schlechter Angewohnheiten beitragen.

  9. Re: Software ist keine Frau

    Autor: Prypjat 23.01.18 - 14:20

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wollte ich auch gerade schreiben. Da wäre ich mal gespannt, wie viele das
    > Teil noch kaufen, wenn es sich anhört wie eine Computerstimmer aus 70 ger
    > Jahre Roboterfilmen.

    Wie bitte? Echte Nerds würden dafür sogar ihren Tamagotchi killen.

  10. Re: Software ist keine Frau

    Autor: Clown 23.01.18 - 14:25

    mxcd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist vernünftig, anzunehmen, dass auch die Kommunikation mit Maschinen
    > kommunikative Verhaltensweisen beeinflußt.

    Warum?

    http://www.heise.de/ct/ausgabe/2015-17-Editorial-Nichts-zu-verbergen-2755486.html
    http://www.commitstrip.com/en/2016/06/02/thank-god-for-commenters/

  11. Re: Software ist keine Frau

    Autor: Prypjat 23.01.18 - 14:25

    Bremsklotz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Könntest du mir passende Studien nennen? Finde das interessant, finde aber nichts

    Es gibt bestimmt auch keine. Das einzige was ich mir vorstellen kann, ist ein etwas anderer Sprachgebrauch gegenüber den Sprach Assistenten.
    Also so wie im täglichen Leben auch.
    Auf Arbeit nett und freundlich ... bei Kumpels etwas lockerer und manchmal auch direkt ... und zuhause liebevoller.
    Menschen passen sich an und können von einer Sekunde auf die andere ihr Sprechverhalten umstellen. Ich sehe da keine Schwierigkeiten, es sei denn man nimmt es als Dauerhaften Erziehiehungsersatz für die Kids.
    Dann dürfen sich die Eltern aber später nicht wundern, wenn die Kids sich beim sprechen Emotionslos anhören.

  12. Re: Software ist keine Frau

    Autor: Eisboer 23.01.18 - 14:36

    https://www.npr.org/2017/07/10/536424647/can-robots-teach-us-what-it-means-to-be-human
    In dieser Folge von Hidden Brain geht es in die Richtung. Alexa und andere Sprachassistenten werden auch kurz angesprochen. Es gibt definitiv Studien dazu.

  13. Re: Software ist keine Frau

    Autor: mxcd 23.01.18 - 14:39

    - Weil Kommunikation generell das Verhalten insbesondere das Kommunikationsverhalten beeinflußt.
    - Weil auch bei passiver Kommunikation (Konsum) mit Maschinen eine Änderung am Verhalten und den Erwartungend er Menschen feststellbar ist.

    Für die These, dass die Kommunikation mit Maschinen das Verhalten der Menschen beeinflußt, habe ich keinen Beleg, allerdings gibt es Indizien aus anderen Beobachtungen, die nahelegen, dass eine Beeinflussung stattfindet.
    Welcher Art diese ist, und wie sie sich je nach Gestaltung der betreffenden Ansprache durch die Maschine niederschlägt muss natürlich zum gegenwärtigen Zeitpunkt Spekulation bleiben.

  14. Re: Software ist keine Frau

    Autor: Clown 23.01.18 - 15:07

    mxcd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Weil Kommunikation generell das Verhalten insbesondere das
    > Kommunikationsverhalten beeinflußt.

    Das "generell" ist das wichtige Wort. Bei bidirektionaler. interpersoneller Kommunikation stimme ich zu. Aber ab dem Moment in dem dem Menschen klar ist, dass es sich bei dem Gesprächspartner um eine Maschine handelt, ist das Verhalten genauso vergleichbar (und die Folgen genauso unbeweisbar) wie bereits bei der Killerspieldebatte. So neigen "Killerspieler" nicht häufiger als Kontrollgruppenmitglieder zu Gewalt oder gar Mord nur weil sie auf Pixelmenschen schießen.

    > - Weil auch bei passiver Kommunikation (Konsum) mit Maschinen eine Änderung
    > am Verhalten und den Erwartungend er Menschen feststellbar ist.
    >
    > Für die These, dass die Kommunikation mit Maschinen das Verhalten der
    > Menschen beeinflußt, habe ich keinen Beleg, allerdings gibt es Indizien aus
    > anderen Beobachtungen, die nahelegen, dass eine Beeinflussung stattfindet.
    > Welcher Art diese ist, und wie sie sich je nach Gestaltung der betreffenden
    > Ansprache durch die Maschine niederschlägt muss natürlich zum gegenwärtigen
    > Zeitpunkt Spekulation bleiben.

    Gut, dass Du den Absatz noch dazu geschrieben hast :) Also mit Indizien können wir an der Stelle nichts anfangen. Aber der Vollständigkeit könntest Du ja auch diese mal posten.
    Bleibt abschließend festzustellen, dass es - jedenfalls nach jetzigem Kenntnisstand -
    überhaupt nicht "vernünftig" ist anzunehmen, "dass auch die Kommunikation mit Maschinen [interpersonelle] kommunikative Verhaltensweisen beeinflußt".

    http://www.heise.de/ct/ausgabe/2015-17-Editorial-Nichts-zu-verbergen-2755486.html
    http://www.commitstrip.com/en/2016/06/02/thank-god-for-commenters/

  15. Re: Software ist keine Frau

    Autor: gfa-g 23.01.18 - 18:29

    cnMeier schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann sollte man die Stimme auch so anpassen dass es nicht nach einer
    > attraktiven Frau klingt...
    Sie klingt überhaupt nicht attraktiv. Eher nüchtern und seltsam.

  16. Re: Software ist keine Frau

    Autor: gfa-g 23.01.18 - 18:34

    > > Ob Software oder nicht. Alexa und Co. sind Kommunikationspartner. Und
    > die
    > > Art, wie sie reagieren schult und beeinflusst das
    > Kommunikationsverhalten
    > > der Menschen.
    >
    > Und das ist ein Fakt, ja?
    > Weisst ... vorstellen kann ich mir das auch, aber wo bitte wurde das denn
    > bitte mit vernuenftig grossen Samples reproduzierbar gemessen?
    Die Gegenbehauptung braucht genauso Studien um sie zu unterstützen. Wo sind diese?
    Puppen trainieren auch Verhalten. Ich bin mir sehr sicher dass es zu Barbie und Co Studien gibt. Es hilft auch einfach Veränderungen in der Gesellschaft zu beobachten, nachdem es wichtig Veränderungen gab (z.b. Smartphonenutzung) und wie das die Interaktion der Menschen beeinflusst.

    Oder fragst du auch jedesmal nach einem Beweis wenn jemand beleidigt wurde und wie groß die Samplegröße/Häufigkeit war?

    Zum Leben gehört auch Muster zu erkennen und nicht jeden offensichtlichen Mist mit Statistik (die auch wieder nur für Massen gilt und daher auch nicht unbedingt relevant ist) zu hinterlegen.

    Sowas nennt man Anpassungsfähigkeit und Erkenntnisfähigkeit. Haben auch zu viele verlernt.

  17. Re: Software ist keine Frau

    Autor: gfa-g 23.01.18 - 18:36

    > Es geht also nicht um das Recht der Maschine nicht beschimpft zu werden,
    > sondern um das Recht der Frauen, darauf, dass Firman mit extrem viel
    > Einfluss nicht zu einer Manifestation schlechter Angewohnheiten beitragen.
    Dann sollten sie Beleidiungen ablehnen, aber ebenso Ideologie wie Feminismus.
    Und wenn sie wirklich ehrlich wären, verschiedene Persönlichkeitsprofile anbieten, anstatt einer "wahren" Lehre.

  18. Re: Software ist keine Frau

    Autor: gfa-g 23.01.18 - 18:40

    > > Es ist vernünftig, anzunehmen, dass auch die Kommunikation mit Maschinen
    > > kommunikative Verhaltensweisen beeinflußt.
    >
    > Warum?
    Menschen können Idole/Filmstars/Rockstars lieben, Objekte lieben, Fantasieliebe haben, alles zu einem großen Teil irreal.
    Vermenschlichung von Dingen/Tieren ist auch ein sehr deutliche menschliche Eigenschaft.

    Genauso wie Menschen falsche Vorstellungen von Liebe durch Filme haben und dann enttäuscht sind, so auch hier.

    Es ist wirklich offensichtlich.

    Fraglich ist nur wie groß der Einfluss ist, und der hängt sicherlich von der Glaubwürdigkeit der Simulation ab. Das Potential ist auf jeden Fall vorhanden.

    Ich finde allgemein sollte aggressives Verhalten entsprechend freundlich abgelehnt werden. Aber Flirten und anzügliches Verhalten ist erstmal nichts schlechtes.

  19. Re: Software ist keine Frau

    Autor: gfa-g 23.01.18 - 18:41

    > für die Kids.
    > Dann dürfen sich die Eltern aber später nicht wundern, wenn die Kids sich
    > beim sprechen Emotionslos anhören.
    Die Kids? Immer peinlich wenn man so redet um cool wirken zu wollen. Kinder tut es auch.

  20. Re: Software ist keine Frau

    Autor: SelfEsteem 23.01.18 - 19:19

    gfa-g schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Gegenbehauptung braucht genauso Studien um sie zu unterstützen. Wo sind
    > diese?

    Die beruehmte Teekanne im Orbit kennst du aber und verstehst, warum das Statement einfach unterirdisch ist, oder?

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