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Da könnte MS von Linux lernen

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  1. Da könnte MS von Linux lernen

    Autor: yeti 18.08.11 - 10:43

    und "Online Repositories" einrichten.
    Das fände ich besser als ein "Äpp Store".

    Zu den Repositories sollten alle Software Anbieter Zugang haben und für Virenfreiheit gerade stehen.
    Der Update sollte zentral darüber erfolgen.
    Auch "Requires" und "Provides" sollten darin vorhanden sein.

    Also kopiert das einfach vom Vorbild Linux.

    Für kommerzielle Software würde man nur noch einen Lizenzschlüssel erwerdebn.

  2. Re: Da könnte MS von Linux lernen

    Autor: Rapmaster 3000 18.08.11 - 10:50

    yeti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und "Online Repositories" einrichten.
    > Das fände ich besser als ein "Äpp Store".

    Wer sagt dass man im App Store nur kommerzielle Programme finden wird?

  3. Re: Da könnte MS von Linux lernen

    Autor: yeti 18.08.11 - 10:57

    Rapmaster 3000 schrieb:
    > Wer sagt dass man im App Store nur kommerzielle Programme finden wird?

    Darum geht es mir nicht.

    Ich möchte eine zentrale Anlaufstelle, die
    - (praktisch) jede Software beinhaltet
    - das Update zentral regelt
    - für Virenfreiheit gerade steht
    - alle Treiber beinhaltet
    - "Provides" und "Requires" enthält

    Und die "Systemsteuerung" sollte sich mal an "YaST" orientieren.
    Nach Eingabe des Admin Passwortes Konfiguration und Installation zulassen.

    Linux ist da meiner Meinung nach viel weiter, als Windows und OS-X.

  4. Re: Da könnte MS von Linux lernen

    Autor: Herr Lich 18.08.11 - 11:11

    Ich kenne die Repo- Funktion von yast nicht, da ich seit 8 Jahren einen großen Bogen um Suse mache.

    Aber Repositories a la Linux würde ich mir auch für Windows wünschen. Aber bitte mit folgenden Features:

    - man kann zusätzliche Repositories nach Wunsch adden kann.
    - man kann unerwünschte Repos entfernen.
    - Direkt beim Systemstart ein Programm das einen auffordert, seine bevorzugten Repos festzulegen, natürlich nach dem Vorbild der Browserauswahl - die finde ich sehr gut umgesetzt.

    somit hätte man nicht nur den Komfort von Repositories und Appstores kombiniert, sondern könnte gleichzeitig sicherstellen, daß sich kein Monopol auf Appstores bildet, wie er aktuell in der Apple- oder auch in der Spielewelt (Steam, Stores der Konsolenhersteller) besteht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.08.11 11:12 durch Herr Lich.

  5. Re: Da könnte MS von Linux lernen

    Autor: yeti 18.08.11 - 11:13

    Herr Lich schrieb:
    > - man kann zusätzliche Repositories nach Wunsch adden kann.

    Das ist bei Linux ja auch so.

  6. Re: Da könnte MS von Linux lernen

    Autor: malachi54 18.08.11 - 11:34

    das was der herr da beschreibt ist genau wie bei linux xP

    (aber ich mache auch einen großen bogen um yast *hust* xD )

    und monopole - ka was du meinst und wie du dir repos vorstellst. aber im endeffekt ist das eine riesige datenbank - in dem fall würde es von microsoft organisiert und verwaltet werden.

    bei linux gibt es auch multimedia datenbanken etc. pp. aber das hat im endeffekt nur mit den lizenzen zu tun.

    ubuntu hat mit dem neuen software-center auch neue akzente gesetzt. programmierer und auch spiele hersteller können sich nun mit denen in verbindung setzen und über das integrierte software center ihre software verkaufen. (da müssen sie aber einige bedingungen erfüllen hinsichtlich qualität etc. pp.)

    im endeffekt sind alle "app stores" den linux repos nachempfunden. oder gab es vergleichbares schon früher. (evtl unix systeme? sicherlich auch gnu aber das zähl ich einfach mal zu linux hinzu oder eben andersrum xD möchte hier keinen namensstreit vom zaun brechen)

  7. Re: Da könnte MS von Linux lernen

    Autor: Weegee 18.08.11 - 13:15

    malachi54 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > im endeffekt sind alle "app stores" den linux repos nachempfunden. oder gab
    > es vergleichbares schon früher. (evtl unix systeme? sicherlich auch gnu
    > aber das zähl ich einfach mal zu linux hinzu oder eben andersrum xD möchte
    > hier keinen namensstreit vom zaun brechen)


    I'd just like to interject for a moment. What you're referring to as Linux, is in fact, GNU/Linux, or as I've recently taken to calling it, GNU plus Linux. Linux is not an operating system unto itself, but rather another free component of a fully functioning GNU system made useful by the GNU corelibs, shell utilities and vital system components comprising a full OS as defined by POSIX.

    Many computer users run a modified version of the GNU system every day, without realizing it. Through a peculiar turn of events, the version of GNU which is widely used today is often called "Linux", and many of its users are not aware that it is basically the GNU system, developed by the GNU Project.

    There really is a Linux, and these people are using it, but it is just a part of the system they use. Linux is the kernel: the program in the system that allocates the machine's resources to the other programs that you run. The kernel is an essential part of an operating system, but useless by itself; it can only function in the context of a complete operating system. Linux is normally used in combination with the GNU operating system: the whole system is basically GNU with Linux added, or GNU/Linux. All the so-called "Linux" distributions are really distributions of GNU/Linux.

    *SCNR*

  8. Re: Da könnte MS von Linux lernen

    Autor: malachi54 18.08.11 - 13:27

    Weegee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > malachi54 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > im endeffekt sind alle "app stores" den linux repos nachempfunden. oder
    > gab
    > > es vergleichbares schon früher. (evtl unix systeme? sicherlich auch gnu
    > > aber das zähl ich einfach mal zu linux hinzu oder eben andersrum xD
    > möchte
    > > hier keinen namensstreit vom zaun brechen)
    >
    >

    > [...]
    > *SCNR*


    habs geahnt xD

  9. Re: Da könnte MS von Linux lernen

    Autor: Herr Lich 18.08.11 - 13:46

    malachi54 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das was der herr da beschreibt ist genau wie bei linux xP

    Upps, hab ich mich verraten?

    > (aber ich mache auch einen großen bogen um yast *hust* xD )

    Besser so ;)

    > und monopole - ka was du meinst und wie du dir repos vorstellst. aber im
    > endeffekt ist das eine riesige datenbank - in dem fall würde es von
    > microsoft organisiert und verwaltet werden.

    Genau das meine ich eben nicht.
    Unter Ubuntu (vermutlich allen Debian- basierten Distributionen) ist es so, daß es die 'offiziellen' Repos von Cannonical gibt, mann kann sich aber auch zusätzliche Repos von anderen Herstellern hinzufügen.
    Besonders beliebt ist das Repository das das Abspielen von angeblich patentgeschützten Dateiformaten erlaubt. Adobe hat ein eigenes Repo, oder z.B. auch XBMC. Als Enduser kann ich frei wählen, aus welchen Repos ich meine Software beziehen will - je nachdem welche Software ich brauche und welchem Repository (bzw. deren Verwaltern) ich vertraue.
    >
    > ubuntu hat mit dem neuen software-center auch neue akzente gesetzt.
    > programmierer und auch spiele hersteller können sich nun mit denen in
    > verbindung setzen und über das integrierte software center ihre software
    > verkaufen. (da müssen sie aber einige bedingungen erfüllen hinsichtlich
    > qualität etc. pp.)

    So wie ich mir das vorstelle, könnte eben nicht nur Microsoft ein Repo mit 'hochqualitativer' Software anbieten, sondern im Prinzip jeder, z.B. auch Amazon, Google, oder Valve. Je nachdem welchen dieser Anbieter ich vertraue, abonniere ich deren Repos oder eben nicht, und bekomme beim Aufruf des 'Appstores' dann alle Programme von allen Anbietern gleichberechtigt angezeigt.
    Interessant wirds natürlich dann, wenn Händler A ein Programm günstiger im Angebot hat als Händer B. Oder wenn ich aus einem Newsletter vom Hersteller erfahre, daß zwar Händer B und C das Produkt zum gleichen Preis im Shop haben, Händler B aber eine höhere Provision kassiert.

    > im endeffekt sind alle "app stores" den linux repos nachempfunden. oder gab
    > es vergleichbares schon früher. (evtl unix systeme? sicherlich auch gnu
    > aber das zähl ich einfach mal zu linux hinzu oder eben andersrum xD möchte
    > hier keinen namensstreit vom zaun brechen)

    Das erste Repo was ich kennengelernt habe war das von gentoo. Damals kamen alle anderen Distributionen eigentlich noch auf Silberscheibe daher, und höchstens Updates gab es online.
    Zum Namensstreit äußere ich mich mal nicht.

  10. Re: Da könnte MS von Linux lernen

    Autor: Milber 18.08.11 - 23:47

    Herr Lich schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kenne die Repo- Funktion von yast nicht, da ich seit 8 Jahren einen
    > großen Bogen um Suse mache.
    >
    > Aber Repositories a la Linux würde ich mir auch für Windows wünschen. Aber
    > bitte mit folgenden Features:
    >
    > - man kann zusätzliche Repositories nach Wunsch adden kann.
    > - man kann unerwünschte Repos entfernen.
    > - Direkt beim Systemstart ein Programm das einen auffordert, seine
    > bevorzugten Repos festzulegen, natürlich nach dem Vorbild der
    > Browserauswahl - die finde ich sehr gut umgesetzt.

    Finde ich ehrlich gesagt gar nicht toll.
    Wie soll ich mich als PC-Neuling entscheiden, welches Repository ich nehmen soll? Ich will doch nur surfen, ab und zu einen Brief schreiben. Meine Hauptaufgabe ist es aber, Mails zu schreiben, zu chatten und Facebook zu bereichern.
    Wenn Microsoft Euren Vorschlag annehmen sollte, dann ist deren Betriebssystem plötzlich nicht mehr benutzbar für DAUs (DAU = Der Angenehmste User = Einschalten, anfangen = MacOS) und somit auch nicht mehr in größerem Umfang zu verkaufen.
    Wenn man Linux verkaufen würde, weil es so gut ist, würde keiner Linux benutzen. Auch die Profis nicht.
    Mag sein, dass ich komplett falsch liege, aber ich bin mir doch ziemlich sicher.

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