Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Applikationen
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Test Final Cut Pro X: 64 Bit…

Nichts für framegenauen Profischnitt

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Nichts für framegenauen Profischnitt

    Autor: Justin75 16.11.11 - 18:46

    Final Cut Pro ist jetzt eine Amateurschnittsoftware. Während früher selbst Kinofilme wie z.B. Dancer in the Dark von Lars von Trier damit zu schneiden waren, hat sich Apple nun anscheinend entschieden, lieber viele Amateure mit einem günstigen Preis anzusprechen, als Qualität für Profis zu liefern. Dies wurde mir soeben vom Telefonsupport auch mehr oder weniger bestätigt.

    Nun mag man als Profi denken, dass Simplizität auch viele Vorteile hat. Das stimmt sicher, aber beim neuen Final Cut gibt es nicht einmal die Möglichkeit das Trimmen von Material per Tastatur oder über zwei Trimfenster vorzunehmen. Das Trimmen muss direkt in der Timeline erfolgen, die Maus in der Hand. Ein framegenauer-Schnitt ist so in vertretbarer Zeit schlichtweg nicht möglich.

    D.h. hier war sogar das längst überholte "Media 100" aus dem Jahre 1999 fortschrittlicher und besser bedienbar. Das neue Final Cut Pro erinnert an das Rentnerschnittsystem Casablanca. Man wird schlicht wahnsinnig, wenn man einen halbwegs funktionierenden Dialogschnitt mit versetzten Bidl- und Audiospuren vornehmen will. Aufgrund meiner Erfahrungen mit dem Programm in den letzten 7 Tagen kann ich nur ernsthaft raten: Finger weg. Es ist eine Zeit des Leidens.

    Um Urlaubsvideos aneinanderzupappen und mit Effekten und Musik zu versehen, eignet es sich aber sicher hervorragend.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.11.11 18:46 durch Justin75.

  2. Re: Nichts für framegenauen Profischnitt

    Autor: Pebowski 17.11.11 - 09:54

    Man mag ja FCP X lieben oder hassen, aber ich finde, gerade ein Dialogschnit mit versetzten Bild- und Ausiospuren (wenn du jetzt einen L- oder J-Schnitt meinst), geht in FCP X komfortabler als in anderen Programmen: mit Doppelklick die Tonspur von der Videospur entkoppeln und dann ins andere Bild hineinziehen oder die Schnittmarke der Bilder verschiben.

    LG, Peter

  3. Re: Nichts für framegenauen Profischnitt

    Autor: derthorsten 18.11.11 - 08:56

    Es war schon immer so, dass bei der Einführung von vereinfachenden Werkzeugen die ehemalige Profiliga berechtigter Weise ihre Felle davonschwimmen sah. Man schaue sich nurmal an, was nach der Einführung vom DTP anfang der 80er aus der Ecke der Schriftsetzer und Drucker kam. Die Formulierungen gleichen sich wie ein Ei dem anderen, man muss nur Subjekt und Objekt austauschen ...

    FCP X ist nur ein allererstes Werkzeug, dass die Marginalisierung einer sich vormals sehr wichtig nehmenden Berufsgruppe einleitet. Diese Prozesse passieren seit vielen hunderten Jahren und sind absolut nichts neues.

  4. Re: Nichts für framegenauen Profischnitt

    Autor: Wave 30.04.13 - 11:55

    Justin75 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Final Cut Pro ist jetzt eine Amateurschnittsoftware.

    das ist quatsch.
    vorweg: ich bin selbst skeptisch bei final cut pro x. ich finde final cut
    pro 7 ist eines der besten schnittprogramme, das noch seinesgleichen sucht.
    aber wir in der firma haben auch das neue x um zu lernen bzw. um mitreden zu können.

    final cut pro x: es gibt viele neuerungen, die ich im 7ner gerne gehabt hätte, aber
    apple macht schon wieder seinen sturen „ach lassen wir einfach mal einiges weg“-fehler.
    es ist an der zeit für veränderungen in solchen schnittprogrammen, aber man sollte
    wenigstens die möglichkeit geben, das programm im herkömmlichen sinne zu
    verwenden. dass ich auf einen knopf in den einstellungen drücke und dann hab ich
    ein programm, das aussieht wie final cut pro 8 oder eben final cut pro 10.
    aber apple hat wirklich viele wichtige dinge weg gelassen (die apple natürlich
    in updates tröpfchenweise wieder einführt). meiner meinung nach leidet
    das 10er im compositing. ich hab damals viel mit überlagerungen, schnipsel, nachträgliche
    tiefenunschärfen gemacht. das geht meinr meinung nach nicht mehr so elegant.

    fazit: für schnelle schnitte im sinne von „quick and dirty“ oder „du, schneid mir doch
    mal bitte schnell was cooles zusammen“ ist es genial. auch um am set vielleicht
    schnell mal vorschaubilder zusammenzufügen. der automatische sync ist auch goldwert.
    es sind auf jeden fall geniale ideen mit dabei. das darf man nicht vergessen. aber
    mein 7er bleibt auf jeden fall noch mal ein paar jahre auf meinem rechner... ;)

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Harting Electric GmbH & Co. KG, Espelkamp
  2. Dr. Wolfrum Management- und Personalberatung, Düsseldorf
  3. Dürr Systems AG, Bietigheim-Bissingen
  4. ALDI International Services GmbH & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  2. (u. a. Logan, John Wick, Alien Covenant, Planet der Affen Survival)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Red Dead Online angespielt: Schweigsam auf der Schindmähre
Red Dead Online angespielt
Schweigsam auf der Schindmähre

Der Multiplayermodus von Red Dead Redemption 2 schickt uns als ehemaligen Strafgefangenen in den offenen Wilden Westen. Golem.de hat den handlungsgetriebenen Einstieg angespielt - und einen ersten Onlineüberfall gemeinsam mit anderen Banditen unternommen.

  1. Spielbalance Updates für Red Dead Online und Battlefield 5 angekündigt
  2. Rockstar Games Red Dead Redemption 2 geht schrittweise online
  3. Games US-Spielemarkt erreicht Rekordumsätze

Google Nachtsicht im Test: Starke Nachtaufnahmen mit dem Pixel
Google Nachtsicht im Test
Starke Nachtaufnahmen mit dem Pixel

Gut einen Monat nach der Vorstellung der neuen Pixel-Smartphones hat Google die Kamerafunktion Nachtsicht vorgestellt. Mit dieser lassen sich tolle Nachtaufnahmen machen, die mit denen von Huaweis Nachtmodus vergleichbar sind - und dessen Qualität bei Selbstporträts deutlich übersteigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Pixel 3 Google patcht Probleme mit Speichermanagement
  2. Smartphone Google soll Pixel 3 Lite mit Kopfhörerbuchse planen
  3. Google Dem Pixel 3 XL wächst eine zweite Notch

Drahtlos-Headsets im Test: Ohne Kabel spielt sich's angenehmer
Drahtlos-Headsets im Test
Ohne Kabel spielt sich's angenehmer

Sie nerven und verdrehen sich in den Rollen unseres Stuhls: Kabel sind gerade bei Headsets eine Plage. Doch gibt es so viele Produkte, die darauf verzichten können. Wir testen das Alienware AW988, das Audeze Mobius, das Hyperx Cloud Flight und das Razer Nari Ultimate - und haben einen Favoriten.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Sieben Bluetooth-Ohrstöpsel im Test Jabra zeigt Apple, was den Airpods fehlt
  2. Ticpods Free Airpods-Konkurrenten mit Touchbedienung kosten 80 Euro
  3. Bluetooth-Ohrstöpsel im Vergleichstest Apples Airpods lassen hören und staunen

  1. Echo Sub im Test: Amazon braucht Nachhilfe von Sonos
    Echo Sub im Test
    Amazon braucht Nachhilfe von Sonos

    Mit dem Echo Sub lässt sich bei Echo-Lautsprechern Tiefbass nachrüsten. Wir haben das Ganze mit alten und neuen Echo-Modellen ausprobiert. Leider ist Amazon die Umsetzung gründlich misslungen - es gibt zu viele Beschränkungen. Der Hersteller sollte unbedingt bei Sonos Nachhilfe nehmen.

  2. Unitymedia-Übernahme: EU-Kommission prüft Verkauf an Vodafone
    Unitymedia-Übernahme
    EU-Kommission prüft Verkauf an Vodafone

    Die EU-Kommission will den Verkauf von Unitymedia an Vodafone auf kartellrechtliche Probleme hin untersuchen. Es gibt die Befürchtung, dass die Milliardenübernahme dem Wettbewerb schaden könnte.

  3. Callkit-Unterstützung: Fritzapp Fon 4 ersetzt Festnetztelefon mit iPhone
    Callkit-Unterstützung
    Fritzapp Fon 4 ersetzt Festnetztelefon mit iPhone

    AVM hat mit Fritzapp Fon 4 eine neue Version seiner Telefoniesoftware für iOS veröffentlicht, mit der Besitzer einer Fritzbox ihr iPhone oder iPad auch als Festnetztelefon verwenden können. Durch die Callkit-Unterstützung wird die App tief ins Betriebssystem integriert.


  1. 09:00

  2. 08:30

  3. 07:26

  4. 07:16

  5. 17:15

  6. 16:50

  7. 16:35

  8. 16:20