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Urwahn

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: Urwahn

    Autor: Sorji62 22.04.22 - 09:56

    kayozz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hardtech schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Finde den trend zum e-rad fraglich. Viele haben eins. Meist ist der
    > rahmen
    > > sehr bullig und es macht laute geräusche, wenn so ein teil an einem
    > > vorbeifährt.
    > >
    >
    > Der Trend ist nicht fraglich, sondern super, da mehr Leute aktiv auf dem
    > Rad sind und die Leute, die eh Rad gefahren wären, fahren mehr.
    >
    > Was fraglich ist: Wenn ich im Park ein Pärchen über 50 mit ihren 2
    > baugleichen Fully MTB mit Scheibenbremsen sehe, das definitiv noch nie
    > einen Single Trail gesehen hat, oder wird, zweifle ich an der
    > Beratungskompetenz der Fahrradhändler. Mehr noch: Bei uns im Ort beim
    > Fahrradhändler mit großer Auswahl findet man kaum ein E-Bike unter 3000,
    > und selbst das ist selten, eher deutlich teurer.
    >
    > Hier werden IMHO vielen unwissenden Kunden überdimensionierte Fahrräder
    > verkauft.
    >
    > Oma braucht keinen Bosch Performance Line Motor zum Brötchen holen vom
    > Bäcker!!!

    Ich kann nachvollziehen was du meinst, aber ein Fully mit dicken Schlappen ist einfach die absolute Wellneskutsche.

  2. Re: Urwahn

    Autor: rjsedv 22.04.22 - 10:06

    Es wird niemand gezwungen so viel Geld für ein ebike auszugeben. Wem es Spass macht und das Geld da ist - why not? Jedes Rad auf der Strasse ist ein Auto weniger (es sei denn, mehrere Personen wären im Auto). Egal ob Biobike oder ebike.
    Da ich nur in der freien Natur und viel in den Bergen fahre, wäre das Teil nichts für mich, aber grundsätzlich gefällt es mir. Und tatsächlich hat das 1. Auto von meinem Sohn die letzten Wochen genau den Preis von dem Rad gekostet - und da können wir gleich 3 - 4 unserer Räder reinpacken. Aber das ist wie gesagt absolut kein Argument für oder gegen das Rad. Als ich mir vor knapp 2 Jahren ein Trek Procaliber für 1.800 EUR geleistet habe, dachte ich, dass ich wahnsinnig geworden wäre, wegen dem vielen Geld - für ein Rad. Erst danach ist mir aufgefallen, dass die meisten Räder an den typischen Radlertreffs weit teurer sind. Ist halt im Moment mit Fahrrädern ganz große Mode - und das ist gut so. Mit der Differenz zu den Preisen der dort durchschnittlich vorfahrenden Rädern habe ich mir mein altes MTB noch mit einem Bafang-Motor aufrüsten lassen. Was übrigens den Effekt hat, dass ich viel weniger Motorrad fahre - und auch Auto. Biobike für den Sport, ebike für normale Strecken, wenn ich nur wohin will. Alles gut im Sinne von Umwelt.

  3. Re: Urwahn

    Autor: dreamtide11 22.04.22 - 10:27

    > Oma braucht keinen Bosch Performance Line Motor zum Brötchen holen vom
    > Bäcker!!!

    Tut mir leid, auch hier gilt die alte Regel "Du weißt nicht, was andere brauchen!" :)

    Persönliche Geschichte dazu: In meiner Firma lief vor ca. 2 1/2 Jahren das Jobrad-Angebot, also "e-Bike auf Kucki" quasi. Meine Freundin und ich, beide zu der Zeit mit normalen Rädern ausgestattet, wollten da mitmachen und sind zunächst mal zum Beratungstermin nach Rose Biketown gefahren. Das war auch wirklich gut und ausführlich. Die Räder kamen aber auf 4.500¤. Die haben uns gefallen, aber das erschien uns arg teuer.
    In den folgenden Wochen sind wir a) um auch andere zu sehen und b) im Hintergrundwissen auch fitter zu werden durchs halbe Ruhrgebiet gereist, bei allen großen und namhaften Anbietern mal sehen, was da so geht.

    Um das hier nicht ausufern zu lassen, hier mal die komprimierten Erkenntnisse.
    - Du bekommst nicht wirklich einen "Schnapper", sondern bekommst du genau das, was du bereit bist zu zahlen. Zu der Zeit war es so.
    - Bei den Getrieben gab es zu der Zeit derer 2. Eines das völlig seamless mit 9-Gang arbeitete, das andere, günstigere liess aber noch eine manuele Schaltung per Knopfdruck zu. Letzteres war halt nix, selber ausprobiert.
    - Riemen- oder Kette. Da wir sowieso _auf keinen Fall_ Kettenschaltung haben wollten und sich schnell herausschälte, dass Kette bei eBike eher nicht so der Hit ist, weil die Belastung der Kette wesentlich höher ist, als beim normalen Bike und die Haltbarkeit im Mittel bei 1.500 km liegt, was uns deutlich zu wenig war, war Riemen dann schnell gesetzt. Nach diversen Testfahrten war die ordentliche Laufruhe des Riemens noch ein zusätzlicher, gewünschter Effekt.
    - über minimale Motorleistung und Akkudimensionen haben wir uns so gut es geht vorher informiert. Da kamen nicht mehr viele in Frage. Bosch mit Laufleistung von min. 120km sollte es dann schon sein.
    - auch wegen der Kräfteverteilung waren Bremsen dann auch wichtig. Scheibe vorne und hinten war schnell in der Wahl. Hydraulisch hatte zusätzlich mir wegen der hervorragenden Dosierbarkeit gut gefallen.
    - zu guter Letzt das Informationssystem. Viele sind groß, statisch verbaut, LCD screen. Uns gefiel das Briefmarken große Kiosk-System, abnehmbar dank Magnetverschluss, am besten.

    Lange Rede kurzer Sinn: Die Quintessenz war nach der Exkursion dann, dass die Preise sich aus den Unterschieden des verbauten Materialien und Ausstattungen ergaben (hört sich eigentlich logisch an, uns hat es aber seinerzeit eher verblüfft).
    In letzter Instanz haben wir uns dann... schweren Herzens wegen dem Preis, für die Rose-Räder entschieden, die wir als allererstes ausprobiert hatten.

    Seit den 2 1/2 Jahren, in denen wir jetzt damit fahren haben wir die Entscheidung nicht bereut und freuen uns immer noch darüber, dass wir "so hoch" eingestiegen sind. Wir fahren deutlich mehr als früher und das beste, auch weite Strecken, die wir früher niemals gewagt hätten.
    Ich habe wirklich nicht das Gefühl, das wir überproportioniert ausgerüstet sind, sondern "genau richtig". Das war zwar ein Risikospiel, aber für uns ist es erfreulich gut ausgegangen :).

  4. "Es wird niemand gezwungen"

    Autor: demon driver 22.04.22 - 17:38

    rjsedv schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wird niemand gezwungen so viel Geld für ein ebike auszugeben [...]

    Das ist allgemein bekannt. Ein Preis, sei's absolut oder in Relation zum Gegenwert, ist dennoch ein Kriterium, das diskutiert werden darf und aus guten Gründen weiter wird.

    Zumal E-Bike und (zu) teuer ja eher die Norm als die Ausnahme ist.

  5. Re: Urwahn

    Autor: wire-less 23.04.22 - 06:57

    ThorstenMUC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hardtech schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was bezwecken die leute? Fahren die nun durch die ganze stadt damit
    > > (reichweite) oder wollen sie sich sportlich betätigen (kein
    > zusatzantrieb
    > > notwendig)?
    >
    > Beides - und genau da ist dein Denkfehler, dass mit einem eBike Fahren
    > keinen Trainingseffekt hätte. Die sportliche Betätigung fällt mit
    > Unterstützung nur leichter - im Fitnessstudio fängt man ja auch nicht
    > gleich mit der 200kg Langhantel an.

    Als Fortbewegungsmittel oder für ältere ist das Ebike super. Ich sehe aber viele die meinen damit Sport zu treiben. Auch viele zu dicke Kinder fahren damit rum. Ich sehe die alle nicht Schwitzen/Sporteln.

  6. Re: Urwahn

    Autor: lappenkaese 23.04.22 - 22:34

    ThorstenMUC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Beides - und genau da ist dein Denkfehler, dass mit einem eBike Fahren
    > keinen Trainingseffekt hätte. Die sportliche Betätigung fällt mit
    > Unterstützung nur leichter - im Fitnessstudio fängt man ja auch nicht
    > gleich mit der 200kg Langhantel an.

    Nur, dass Fahrradfahren eins der effizientesten Fortbewegungsmittel überhaupt ist. Menschen, die es nicht schaffen, ein paar Kilometer Fahrrad aus Eigenkraft zu fahren, die würde ich persönlich als körperlich behindert einstufen. Ist nicht diskriminierend gemeint. Dafür sind ja eBikes super - so kann man sich auch noch mit kaputten Knien o.ä. draußen fortbewegen oder Steigungen erklimmen, die ansonsten nicht mehr möglich wären.
    Der Vergleich mit 200kg Trainingsgewicht anzufangen hinkt - sonst müssten Kinder ja schon Motorunterstützung haben beim Erlernen des Fahrradfahrens.

  7. Re: Urwahn

    Autor: hardtech 25.04.22 - 08:42

    Danke thorsten, finde der vergleich mit 200kg hinkt stark.

    Für mich gibt es entweder sport (kein e-rad) oder reichweite, natur, ausflug auto stehen lassen (=e-rad).

    Es ist immer wieder erstaunlich welch moppelchen sich aufs rad quält und dann laut an einem vorbeisaust.
    Ich gönne es den leuten. Dennoch ist das bild, was die abgeben, etwas schizophren.

    Je mehr leute rad fahren, umso mehr wird auf auto verzichtet.
    Leider sind wir noch lange nicht auf dem stand von holland, wo die wegen entsprechend radgünstig ausgebaut sind. Hier ist alles auf auto audgelegt. Besonders ungünstig bei 70-100kmh landstrassen ohne zumindest einseitigem streifen für räder. Das sorgt für gefährliche situationen und dass hält mich vom radfahren ab, weils einfach saugefährlich ist.

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