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Fragwürdige rechtliche Grundlage

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  1. Fragwürdige rechtliche Grundlage

    Autor: hackfin 23.10.13 - 14:29

    Es gab mal eine Firma namens MCS (m.W. niederländisch), die eine VID vom USB-Konsortium gekauft hatte und Zehnerblöcke an Endnutzer für geringes Entgelt abgab. Die Firma erhielt irgendwann Post von der Rechtsabteilung der usb.org.

    Nach wie vor empfinde ich deren Politik als kurzsichtig.
    Nochmal mitgedacht: VID/PID sind je 16 Bit lang, eine VID pro Firma, und irgendwann werden die VIDs ausgehen (wie auch ein IPv4-Adressbereich irgendwann mal versiegt).
    Kaum eine Firma wird aber 65535 verschiedene Produkte herstellen. Aber es dürfte bald mehr als 65536 Hersteller von USB-Produkten geben.

    So vergibt FTDI (wie hier in einem anderen Thread genannt) PIDs an ihre Kunden, während Cypress das eher nicht gern sieht.
    Nichtsdestotrotz sehe ich - und einige rechtlich bewandertere Kollegen - keine gesetzliche Grundlage dafür, jemandem den Diebstahl oder die zufällige Verwendung von VID/PIDs zu verbieten. Das einzige, was ohne Zahlung der 5000USD nicht erlaubt ist, ist die Nutzung der verschiedenen USB-Logos. Alles andere dürfte in Europa nicht greifen. Theoretisch. Denn die Macht der Lobby ist doch nicht allzu gering, so dass einige klein beigeben dürften (wie auch MCS keine weiteren Probleme riskieren wollte). Da die Vergabe einer Nummer allerdings keine besonders tolle Errungenschaft eines Standards ist, sollte sich die USB-org längstens mal überlegen, ein etwas flexibleres Registrierungsmodell einzuführen. Das würde für mich zu einem offenen Standard (wie IPv4) gehören.

    Einige chinesische Hersteller lösen das Problem, indem sie eine VID/PID kopieren und das Gerät schlicht als Massenspeicher oder HID-Device im System anmelden, so dass der Treiber die VID/PID ignoriert. Eine andere Möglichkeit für den Entwickler ist, ein "Gadget-Treiber"-kompatibles Backend einzusetzen - standardmässig beim Linux-USB-Stack mit dabei.

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