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Ursache erklärt

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  1. Ursache erklärt

    Autor: kayozz 24.11.14 - 13:04

    Vorab: Keine Ahnung wie golem auf "User Agent" kommt. User Agent ist der Name für die Bezeichnung mit der ein Browser sich einem Webserver zu erkennen gibt. Der eigentliche Ausdruck wäre Operating System Version.

    Der Grund warum Microsoft sich immer schwer tut die Version hochzusetzen sind einfach nur schlampige Abfragen von Programmieren.

    Nehmen wir an, ein Entwickler nutzt eine Funktion, die erst ab Windows 8 ( = Version 6.2) verfügbar ist und baut in sein Programm eine Abfrage ein.

    > Wenn Hauptversion größer/gleich 6 und Unterversion größer/gleich 2
    > Dann ist Funktion verfügbar

    Das funktioniert so lange gut, bis Version 7.0 (oder 10.0) rauskommt. Problem 7 ist zwar größer als 6 aber 0 nicht größer als 2. => Anfängerfehler. Feature ist deaktiviert oder ein Workaround, der nur für XP bis Windows 7 nötig war, wird ausgeführt.

    Richtig wäre einfach.

    > Wenn Hauptversion größer 6 oder Wenn Hauptversion gleich 6 und Unterversion größer/gleich 2
    > Dann ist Funktion verfügbar.

  2. Re: Ursache erklärt

    Autor: Marc2 24.11.14 - 13:34

    wenn hauptversion größer/gleich 6 und unterversion größer/gleich 2
    dann restlicher schrott verfügbar ;)

  3. Re: Ursache erklärt

    Autor: taschenorakel 24.11.14 - 13:38

    Dieser komplizierte Mechanismus dürfte noch einen wichtigeren Grund haben: Software-Bibliotheken enthalten Fehler, wie jede Software. Wird eine Bibliotheken aber so häufig verwendet, wie die Windows-Runtime, dann ist es unvermeidlich, dass Programme sich auf genau diese fehlerhafte Verhalten verlassen. Dies führte in der Vergangenheit dazu, dass Microsoft offensichtliche Fehler der Kompatibilität zu liebe bebehalten hat, oder aufwändig die laufenden Programme erkannt hat, um dann benötigte Fehler zu simulieren. Was das für die Platformqualität, für den Entwicklungsaufwand bei Microsoft und Anwendungsentwickler bedeutet, was das für Frust erzeugt - offensichtlich. Dieser Manifest-Mechanismus liefert einen Ausweg: Sämtliche Bibliotheken werden mehrfach installiert, in einer alten, fehlerhaften Version und in einer modernen Version. In den alten Version werden höchstens noch sicherheitskritische Probleme behoben, der Rest bleibt unverändert. Ergebnis: Alte Programme laufen "sauber" und "rund" wie am ersten Tag, neue Programme können neue Features nutzen. Alte Zöpfe können behalten werden, ohne dass sie wesentliche Probleme verursachen, die Platform kann sich trotzdem weiter entwicklen. Eine saubere Sache also.

    (Habe ich jetzt wirklich gerade Microsoft verteidigt? Aber man darf ja mal sagen, wenn sie was richtig machen...)

  4. Re: Ursache erklärt

    Autor: kayozz 24.11.14 - 14:02

    > Dieser komplizierte Mechanismus dürfte noch einen wichtigeren Grund haben...

    Auch wenn dein ganzer Absatz inhaltlich richtig ist, geht er völlig am Thema vorbei.

    Jede neue Windows Version braucht eine eigene Versionsnummer. Es geht doch nur um die Frage, ob ein Sprung von x.y auf x.y+1 oder auf x+1.0

    Bei Mirosoft sitzen Tester, die gängie Software auf Kompabilität mit der neuen Windows-Version testen und auch große Softwareanbieter testen i.d.R. ihre Software mit der neuen Version.

    In der Vergangenheit war es oftmals so, dass der einzige Grund warum eine bestimmte Software nicht oder nicht richtig unter einer neuen Windowsversion lieft, diese Fehlerhafte Überprüfung, weshalb Microsoft sich oftmals entschieden hat die Hauptversion nicht zu ändern, sondern nur die Unterversion.

    Das selbe kann unter Linux passieren, wenn die Abfrage

    > if (kernel.version.major >= 3 && kernel.version.minor >= 4) { ... }

    in einem Programm steckt und das gibt es mit Sicherheit auch.

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