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Wozu?
Autor: Sven68 20.07.22 - 11:45
"Nutzer können Bilder und Meinungen posten, auf andere Posts reagieren und diese kommentieren, Follower sammeln oder die Profile anderer Personen abonnieren."
Wer so etwas möchte, hätte es schon lange mit SharePoint umsetzen können. Wirklich neue Funktionen wie Stories braucht doch kaum jemand im geschäftlichen Umfeld, oder? Mitarbeiter*innen, die sich näher kennen bzw. befreundet sind, folgen sich bereits auf ihren privaten Kanälen. -
Re: Wozu?
Autor: oceansize 20.07.22 - 12:07
Endlich noch mehr Selbstdarstellung vom Kultur- und Veränderungsmanagement, von Strategischen Business Development und vom Vertrieb.
Ist zumindest bei uns so (non IT-Branche): Ständig Mails und Sharepoint-Einträge über jeden kleinen Shice. Währenddessen werden in den technischen Abteilungen die komplexesten und größten Projekte sang- und klanglos durchgeackert.
Vor kurzem habe ich nach Abschluss eines großen technischen Projekts einen Post im Intranet veröffentlichen lassen, die Resonanz war beeindruckend und bezeichnend: "Endlich mal was Relevantes / Technisches".
Naja, vielleicht kann man zusammenfassend sagen, dass Techniker keine Zeit oder keine Ader für diese ständige Selbstdarstellung haben (zumindest mein pers. Eindruck).
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Re: Wozu?
Autor: Peace Ð 20.07.22 - 12:44
Ich sehe den Sinn dahinter auch nicht so richtig. Das könnten vor allem die Chefs und andere Führungspersonen nutzen, um evtl. über aktuelle Events oder erreichte Meilensteine zu informieren oder sowas.
Aber warum dafür nicht einfach den "Allgemein"-Kanal des Organisations-Teams nutzen? Klar, das würde nicht so hübsch aufbereitet dargestellt, aber naja... -
Dazu
Autor: Mnt 20.07.22 - 13:27
Sharepoint? Sieht angestaubt aus, bedient sich angestaubt, fühlt sich angestaubt an. Das macht keinen Spaß.
Engage soll eher die Gespräche am Kaffeeautomaten und das gemeinsame Mittagessen ersetzen, wenn man remote arbeitet.
MS meint, dass man mit engen Kollegen zwar meist hervorragend Kontakt hält, chattet und telefoniert, aber der erweiterte Kollegenkreis - also die Kollegen, mit denen man weder Gemeinsamkeiten noch ein gemeinsames Projekt hat - vernachlässigt wird, man also ohne ein Büro in einer Art Kollegenblase sitzt.
Das ist nicht ganz falsch, sehe ich auch an mir selbst - wenn ich mit XY nichts anfangen kann werde ich ihn nicht anrufen und Smalltalk machen. Klar, will ich ja bewußt so. Aber tatsächlich gehen so Gespräche verloren, die auch geschäftlich oder organisatorisch wertvoll hätten sein können, Ideen und Dinge die man in den 2 Minuten an der Kaffeemaschine doch angesprochen hätte, egal ob man die Personen nicht mag oder kaum kennt.
Um diese Dinge aber überhaupt ans Tageslicht zu bringen braucht es eine Möglichkeit lockeren Umgangs, eine Entsprechung für "ich bin auf der Arbeit, ich nehme mir jetzt aber 5 private Minuten". Das ist Engage.
Oder soll es sein, weiß der Geier ob das Konzept fruchten wird, Yammer hat auch nach den 10 Jahren, seit MS es übernommen hat, kaum jemanden überzeugt. Die Intention verstehe ich aber, die ist imho berechtigt... -
Re: Dazu
Autor: Eisklaue 20.07.22 - 19:33
Mnt schrieb:
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> Oder soll es sein, weiß der Geier ob das Konzept fruchten wird, Yammer hat
> auch nach den 10 Jahren, seit MS es übernommen hat, kaum jemanden
> überzeugt. Die Intention verstehe ich aber, die ist imho berechtigt...
Wir haben bei uns yammer am Laufen und es ist eigentlich ganz gut. Hatte am Anfang beide er Einführung auch meine Zweifel aber die haben sich nach ner Weile gelegt. Wir haben da zig Gruppen zu jedem möglichen Themen Gebiet zu Entwicklerthemen, Cloud, Docker, Kubernetes, AWS, Azure, Testing, usw. Oder auch zu innerbetrieblichen Sachen oder Beta Programme für Laptop Clients, Software etc. Was einen interessiert, kann man abonnieren und lesen oder mit wirken. Oder wenn man zu irgendwas ne Frage/ Problem hat, wird da einem schneller geholfen als wenn man erst ein Ticket irgendwo aufmachen muss.



