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Cloud Akzeptanz

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  1. Cloud Akzeptanz

    Autor: x-beliebig 29.07.15 - 14:38

    Mein IMAP-Server steht bei mir zuhause! Man kann sehen, wohin es mit Windows 10 gehen soll. Software as a Service wird dazu führen, dass die Einnahmen bei dem Börsen notierten Unternehmen Microsoft so weiter steigen sollen, wie sich das für die Börse gehört. Früher oder später werden die Menschen feststellen müssen, dass sie mit der Kontrolle über ihre Daten auch die Kontrolle über die Ausgaben für IT abgegeben haben.

  2. Re: Cloud Akzeptanz

    Autor: Aurora_momo 29.07.15 - 14:40

    sehr logisch.... wo ist da der bezug?

  3. Re: Cloud Akzeptanz

    Autor: TheUnichi 29.07.15 - 14:49

    x-beliebig schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein IMAP-Server steht bei mir zuhause! Man kann sehen, wohin es mit
    > Windows 10 gehen soll. Software as a Service wird dazu führen, dass die
    > Einnahmen bei dem Börsen notierten Unternehmen Microsoft so weiter steigen
    > sollen, wie sich das für die Börse gehört. Früher oder später werden die
    > Menschen feststellen müssen, dass sie mit der Kontrolle über ihre Daten
    > auch die Kontrolle über die Ausgaben für IT abgegeben haben.

    Du redest jetzt worüber genau?

    Du bist also der Ansicht, ein 3-Mann Startup sollte sich einen G9 mit Windows Server Essentials Lizenz zulegen, eine NAS mit 4-8 Platten, eine SharePoint-Lizenz, eine Lync/Skype-for-Business-Lizenz, dafür einen ITler anstellen, der monatlich nochmal seine 5.000¤ abzwackt, dazu Strom-Kosten, USV für den Notfall etc. etc. anstatt dass sie ein Office 365-Abo für 60¤ im Monat abschließen und dasselbe Ergebnis zu haben?

    Kann es einfach sein, dass du Cloud an sich nicht verstanden hast?

    Es geht nicht darum, Daten abzugeben.
    Es geht darum, Infrastruktur aus der Ferne bereitstellen zu können und Rechenleistung auszulagern.

    Einfach mal über den Tellerrand gucken.

  4. Re: Cloud Akzeptanz

    Autor: windermeer 29.07.15 - 14:56

    TheUnichi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du redest jetzt worüber genau?

    Hat er doch geschrieben, seine Daten sollen bei ihm zu Hause bleiben.

    > Du bist also der Ansicht, ein 3-Mann Startup sollte sich einen G9 mit
    > Windows Server Essentials Lizenz zulegen, eine NAS mit 4-8 Platten, eine
    > SharePoint-Lizenz, eine Lync/Skype-for-Business-Lizenz, dafür einen ITler
    > anstellen, der monatlich nochmal seine 5.000¤ abzwackt, dazu Strom-Kosten,
    > USV für den Notfall etc. etc. anstatt dass sie ein Office 365-Abo für 60¤
    > im Monat abschließen und dasselbe Ergebnis zu haben?

    Das alles brauch das 3-Mann Startup wahrscheinlich gar nicht. Für alles gibt es alternativen, oder sie sind ohnehin nicht wichtig.
    Und ja, eine Firma sollte meiner Meinung nach kein Office365-Abo haben, schon allein, aus Datenschutzgründen.

    > Kann es einfach sein, dass du Cloud an sich nicht verstanden hast?
    > Es geht nicht darum, Daten abzugeben.
    > Es geht darum, Infrastruktur aus der Ferne bereitstellen zu können und
    > Rechenleistung auszulagern.

    Grundsätzlich hast du hier recht. Im Endkundenbereich ist Cloud aber meist stellvertretend für Speicherplatz im Netz und Datensynchronisation. Und genau das will der OP nicht. War meiner Meinung nach nicht schwer zu erkennen. Über die Formulierung kann man natürlich diskutieren.

  5. Re: Cloud Akzeptanz

    Autor: Aurora_momo 29.07.15 - 15:26

    Grade die CeBit 2014 hat doch deutlich gezeigt wie stark microsoft versucht auch im b2b Bereich Kunden zu erhalten/bekommen. Wenn ein Betrieb also ein 365Abo macht, wird den betrieb das sicher nicht von microsofts Seite schaden. Und Die microsoft Server zählen mit zu den sichersten. Da würde ich mir als Firmenchef eher gedanken um die gesundheitskartenserver machen x)

  6. Re: Cloud Akzeptanz

    Autor: JJBatz 29.07.15 - 15:35

    x-beliebig schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein IMAP-Server steht bei mir zuhause!

    Bei dir und bei gefühlten 1% aller anderen Leute, die mit E-Mails zu tun haben.

    Ein Großteil hat die Mails nicht einmal mehr im PC sondern macht alles nur über das Web. Und wenn jetzt über MS meine gespeicherten Spielstände und meine Termine vom Kalender dazukommen, dann spielt das überhaupt keine Rolle mehr.

    Das einzige Problem ist, dass die 1% immer denken, dass sie die Mehrheit wären...

  7. Re: Cloud Akzeptanz

    Autor: chefin 29.07.15 - 15:54

    Wie will jemand dessen Arbeit NICHT darin besteht Email-Server zu pflegen auch nur Ansatzweise das Knowhow haben und permanent auf dem laufenden bleiben was die Sicherheitspflege eines solchen Systems angeht.

    Dazu kommt, das man auch mit einem heimischen Email-server nur die Mails aus einem öffentlichen Emailserver abrufen kann. Den man benötigt zum ersten eine feste IP, dann einen DNS-Eintrag(also eine eigene Domain) und dann viel Zeit und Geduld bis man international akzeptiert wird. Es ist ja leider so, das nur noch ausgewählte Emailserver akzeptiert werden aus Spamschutzgründen. Das ganze ist also kompletter Humbug, zumal es sich ausschliesslich um Mails handelt die du empfängst, alle Mails die du rausschickst landen irgendwo und du hast keinen Einfluss drauf, wer die dann alles sieht.

    Dazu sollte man sich auch immer überlegen: die Mail von Abdul der dich fragt ob du Bomben bauen kannst, belastet Abdul und nicht dich. Du kannst immer abstreiten, damit etwas zu tun zu haben. Die Antwort, das du ihm 20 liefern kannst belastet dich und liegt bei Abdul auf dem IMAP-Account.

    Aber hauptsache auch mal was zusammen gesülzt, auch wenn es völlig sinnlos ist.

  8. Re: Cloud Akzeptanz

    Autor: windermeer 29.07.15 - 15:55

    Aurora_momo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ein Betrieb also ein
    > 365Abo macht, wird den betrieb das sicher nicht von microsofts Seite
    > schaden. Und Die microsoft Server zählen mit zu den sichersten. Da würde
    > ich mir als Firmenchef eher gedanken um die gesundheitskartenserver machen
    > x)
    Es geht mir nicht direkt um Sicherheit. Wenn ein Betrieb Handbücher o.ä. in 365Abo macht, ist mir das Jacke wie Hose. Aber wenn sie z.B. ein Dokument an mich Adressieren (mit meiner Adresse, Mail, Telefonnummer etc pp), dann möchte ich nicht, dass das bei Microsoft liegt (oder bei Google, bei IBM oder sonst wen). Meine Daten gehen eine Drittfirma nichts an. Wenn ich dort selbst meine Daten hinterlege ist es meine Sache, aber in dem beschriebenen Fall habe ich darauf keinen Einfluss, wo meine Daten landen. Klar sehe ich den Vorteil, da die Firmen sich um weniger kümmern müssen. Davon sind sie aber auch sehr sehr abhängig vom entsprechenden Anbieter (Preise, Dateiformate usw. usf.).

  9. Re: Cloud Akzeptanz

    Autor: Aurora_momo 29.07.15 - 15:57

    Berechtigtes Argument. Da hast du meine zustimmung

  10. Re: Cloud Akzeptanz

    Autor: TheUnichi 29.07.15 - 16:04

    windermeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > TheUnichi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Du redest jetzt worüber genau?
    >
    > Hat er doch geschrieben, seine Daten sollen bei ihm zu Hause bleiben.

    Er baut sich eine eigene Cloud.
    Ist an welchem Punkt ein Argument _gegen_ Cloud?

    > > Du bist also der Ansicht, ein 3-Mann Startup sollte sich einen G9 mit
    > > Windows Server Essentials Lizenz zulegen, eine NAS mit 4-8 Platten, eine
    > > SharePoint-Lizenz, eine Lync/Skype-for-Business-Lizenz, dafür einen
    > ITler
    > > anstellen, der monatlich nochmal seine 5.000¤ abzwackt, dazu
    > Strom-Kosten,
    > > USV für den Notfall etc. etc. anstatt dass sie ein Office 365-Abo für
    > 60¤
    > > im Monat abschließen und dasselbe Ergebnis zu haben?
    >
    > Das alles brauch das 3-Mann Startup wahrscheinlich gar nicht. Für alles
    > gibt es alternativen, oder sie sind ohnehin nicht wichtig.
    > Und ja, eine Firma sollte meiner Meinung nach kein Office365-Abo haben,
    > schon allein, aus Datenschutzgründen.

    Integriertes Directory, Mail, Kalender, Kontakte, Telefonie und ein Wiki mit massiven Erweiterungsmöglichkeiten (Später dann auch gerne CRM, ERP etc.)?

    Das braucht jedes 3-Mann Unternehmen.

    Und warum?
    Einmal, weil sie damit nicht nur in alle Richtungen arbeitsfähig sind, sondern dies auch von überall aus, egal welcher Ort, egal welches Gerät.

    Noch dazu brauchen sie keinen Administrator, da sich alle Informationen und Einstellungen sauber in einer zentralen Oberfläche verwalten lassen, von jedem Laien.

    Weiterhin, weil sie es für 60¤ im Monat haben können.

    Microsoft interessiert sich sicher riesig für das Bread&Butter des deutschen Mittelstands.

    > > Kann es einfach sein, dass du Cloud an sich nicht verstanden hast?
    > > Es geht nicht darum, Daten abzugeben.
    > > Es geht darum, Infrastruktur aus der Ferne bereitstellen zu können und
    > > Rechenleistung auszulagern.
    >
    > Grundsätzlich hast du hier recht. Im Endkundenbereich ist Cloud aber meist
    > stellvertretend für Speicherplatz im Netz und Datensynchronisation. Und
    > genau das will der OP nicht. War meiner Meinung nach nicht schwer zu
    > erkennen. Über die Formulierung kann man natürlich diskutieren.

    Natürlich will der OP Speicherplatz im Netz und Datensynchronisation.
    Er will nur nicht, dass die Daten bei Microsoft liegen.

    Auch Home-Cloud ist Cloud, spricht aber immer noch nicht _gegen_ Cloud.


    Wer will denn Microsoft aus welchem Grund verübeln, dass sie ihre Cloud-Produkte anbieten, wenn das offensichtlich tatsächlich gute Lösungen sind und auch für viele Klein- und Mittelstandsunternehmen sehr sinnvoll sind?
    Sie zwingen einen ja nicht dazu, es zu nutzen.
    Sie bieten es einem nur an.

  11. Re: Cloud Akzeptanz

    Autor: Captain 29.07.15 - 19:09

    Und Microsoft hat seinen Firmensitz in welchem Land?

    Ich würde als Firmenchef beiden Servern nicht vertrauen....

  12. Re: Cloud Akzeptanz

    Autor: Captain 29.07.15 - 19:12

    Das aber mit einer nicht mehr zu überbietenden Penetranz...

  13. Re: Cloud Akzeptanz

    Autor: Niaxa 29.07.15 - 19:31

    Na dann ist es ja gut , das man nirgendwo gezwungen wird Clouddienste zu nutzen. Problematisch wird es nur, wenn man es dennoch macht, wie man auf die Annehmlichkeiten nicht verzichten möchte.

    Wenn es niemand nutzen würde (und momentan hat man diese Möglichkeit noch) würde es sich nicht so sehr verbreiten und irgendwann eingestellt werden.

  14. Re: Cloud Akzeptanz

    Autor: plutoniumsulfat 29.07.15 - 19:49

    Naja, Windows drückt einen seit 8 ja ziemlich in die Richtung. Selbst viele versierte Nutzer mussten erst mal gucken, wie man ein Offline-Konto erstellt.

  15. Re: Cloud Akzeptanz

    Autor: divStar 29.07.15 - 19:55

    TheUnichi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > x-beliebig schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mein IMAP-Server steht bei mir zuhause! Man kann sehen, wohin es mit
    > > Windows 10 gehen soll. Software as a Service wird dazu führen, dass die
    > > Einnahmen bei dem Börsen notierten Unternehmen Microsoft so weiter
    > steigen
    > > sollen, wie sich das für die Börse gehört. Früher oder später werden die
    > > Menschen feststellen müssen, dass sie mit der Kontrolle über ihre Daten
    > > auch die Kontrolle über die Ausgaben für IT abgegeben haben.
    >
    > Du redest jetzt worüber genau?
    >
    > Du bist also der Ansicht, ein 3-Mann Startup sollte sich einen G9 mit
    > Windows Server Essentials Lizenz zulegen, eine NAS mit 4-8 Platten, eine
    > SharePoint-Lizenz, eine Lync/Skype-for-Business-Lizenz, dafür einen ITler
    > anstellen, der monatlich nochmal seine 5.000¤ abzwackt, dazu Strom-Kosten,
    > USV für den Notfall etc. etc. anstatt dass sie ein Office 365-Abo für 60¤
    > im Monat abschließen und dasselbe Ergebnis zu haben?
    >
    > Kann es einfach sein, dass du Cloud an sich nicht verstanden hast?
    >
    > Es geht nicht darum, Daten abzugeben.
    > Es geht darum, Infrastruktur aus der Ferne bereitstellen zu können und
    > Rechenleistung auszulagern.
    >
    > Einfach mal über den Tellerrand gucken.

    Es mag zwar sein, dass das nicht jeder kann - weder technisch noch finanziell. Man muss sich aber bewusst sein, dass man über Infrastruktur bei sich Zuhause komplett verfügen kann. Die Daten werden auch nicht zu Werbezwecken oder für sonst etwas aggregiert, weitergegeben oder ausgewertet.

    Es kommt halt darauf an wie viel einem diese Punkte wert sind. Ich habe meine Daten gerne gänzlich unter meiner Kontrolle - auch wenn das Internet mal nicht da ist oder der Router ausfällt. Mit meiner VDSL-Leitung Zuhause kann ich bequem Daten von unterwegs nutzen wenn ich möchte.

    Natürlich ist das für nicht-IT-Spezialisten oder Startups ohne Geld ein Problem. Aber die können dann ja die Infrastrukturen nutzen - und aus einem möglichen Gewinn dann in bessere und zuverlässigere Infrastruktur investieren.

  16. Re: Cloud Akzeptanz

    Autor: BenjaminWagner 29.07.15 - 20:09

    windermeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht mir nicht direkt um Sicherheit. Wenn ein Betrieb Handbücher o.ä. in
    > 365Abo macht, ist mir das Jacke wie Hose. Aber wenn sie z.B. ein Dokument
    > an mich Adressieren (mit meiner Adresse, Mail, Telefonnummer etc pp), dann
    > möchte ich nicht, dass das bei Microsoft liegt (oder bei Google, bei IBM
    > oder sonst wen). Meine Daten gehen eine Drittfirma nichts an. Wenn ich dort

    Da stellt sich doch die frage, was eine Drittfirma ist. Und ob du nur mit vertrauenswürdigen Unternehmen und Behörden kommunizierst, bei denen deine Daten relativ sicher sind. Wohl eher nicht, denn Du musst ja auch mit Einwohnermeldeämtern und vielen anderen arbeiten. Gezwungenermaßen.

    Und wenn Du Kunde bei irgendeinem Unternehmen bist, haben die auch deine Daten. Und wie war das noch mit dem kurzzeitigen Einkauf von Serverleistung bei Amazon? Oder was den Mittelstand angeht, die stiefmütterliche Behandlung der iT-Sicherheit?

    Ich vermute, dass ein Unternehmen Office365 nutzt, ist das kleinere Übel. Also ich persönlich fühle meine Daten auf den Microsoft-Servern geschützter als beim Durchschnittsunternehmen bzw -Behörde in Deutschland.

    Anekdote dazu: War gestern beim Straßenverkehrsamt Duisburg. Rechner, über die Kennzeichen umgemeldet werden sind mit dem Internet verbunden und auf diesen Rechnern läuft Windows XP Professional 32-Bit.

    Und Du hast Angst, dass deine Mailadresse auf den Microsoft-Servern nicht sicher ist?!

  17. Re: Cloud Akzeptanz

    Autor: Katsuragi 29.07.15 - 21:15

    TheUnichi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    Bei vielen deiner Punkte gebe ich Dir Recht, aber...

    > Noch dazu brauchen sie keinen Administrator, da sich alle Informationen und
    > Einstellungen sauber in einer zentralen Oberfläche verwalten lassen, von
    > jedem Laien.

    muahaha, schön aus der Werbung abgeschrieben.
    Wir haben einige kleine Kunden, die das schon hinter sich haben. Plötzlich weiß kein Mensch mehr welcher Mitarbeiter eigentlich wem (in der Firma oder sonstwo) vertrauliche Daten freigegeben hat. Ist schon blöd wenn Interna der Personalbuchhaltung plötzlich beim Praktikanten landen, weil Hinz und Kunz darüber selbst entscheiden. Backups gibts dann auch i.d.R. nicht, die macht ja Microsoft - nicht. Gesetzeskonformes eMail-Archiv? Fehlanzeige beim "Cloud Business-Angebot" des weltweit größten Softwareherstellers (genau wie bei allen anderen).
    Vereinbarung für Auftragsdatenverarbeitung, vorgeschrieben nach deutschem Datenschutzrecht? Vielleicht zu bekommen, aber darf man das ernst nehmen bei einem Anbieter, der die Cloud-Speicher seiner Kunden selbständig nach "illegalem Material" (nach _eigener_ Auffassung, _nicht_ nach deutschem Recht) durchsucht und die Ergebnisse an amerikanische Berhörden weiter gibt...?

    Die Liste lässt sich fortsetzen.

    Und die Endgeräte, mit denen auf all diese Dienste zugegriffen wird, müssen auch verwaltet werden. Das als Laie selbst zu machen ist i.d.R. eine vergleichbar schlechte Idee wie selbst die Bremsen seines Autos zu warten.

    Am Ende finden sie alle auf die harte Tour heraus, dass sie eben doch jemanden brauchen, der sich mit Daten und deren Handhabung beschäftigt. Ob man den jetzt "Sysadmin" oder "großer Organisator" nennt, ist eigentlich egal.

    Diese Leute kann man übrigens auch "mieten". Zugegeben, damit verdiene ich mein Geld.

    VG

  18. Re: Cloud Akzeptanz

    Autor: AIM-9 Sidewinder 29.07.15 - 22:07

    > Wir haben einige kleine Kunden, die das schon hinter sich haben. Plötzlich weiß kein Mensch mehr welcher Mitarbeiter eigentlich wem (in der Firma oder sonstwo) vertrauliche Daten freigegeben hat. Ist schon blöd wenn Interna der Personalbuchhaltung plötzlich beim Praktikanten landen, weil Hinz und Kunz darüber selbst entscheiden.
    Das ist aber eindeutig ein Fehler der Kunden. Sowas muss verwaltet werden. Ich hab zu jeder Zeit immer eine Übersicht, wer was im Netzwerk und im ERP tun darf.

  19. Re: Cloud Akzeptanz

    Autor: exxo 29.07.15 - 23:02

    Wenn ich Freelancer wäre der sein Geld damit verdient, bei kleinen Firmen die IT am laufen zu halten wäre ich definitiv kein Freund der Wolke und Saas Lösungen. Der Admin wird halt nicht mehr so oft gebucht wenn Dienste inkl Wartung einfach gemietet werden.

    Bei IT Infrastruktur mag die Saas Geschichte auch ganz gut passen so lange keine Extrawürste gewünscht werden. Diese Kostenersparnis in der Wolke kommt ja nicht daher das der Cloud Anbieter seine Dienste verschenkt sondern entsteht dadurch das standardisierte Lösungen vermietet werden. Große Anpassung an die Wünsche der Kunden gibt es entweder gar nicht oder halt extra teuer.

    Wenn ERP Systeme als Saas genommen werden muss der Kunde sich halt mit seinen Prozessen an die Saas Lösung anpassen weil Customizing entweder nicht möglich oder sehr teuer ist.

    Für kleine Junge Unternehmen ist das okay weil die noch flexibel sind und wenig Budget haben. In Konzernen mit ihren gewachsenen Strukturen und Prozessen sind unflexible Lösungen wie ein Fremdkörper. Da wird keiner bereit sein den halben laden umzukrempeln damit die Arbeitsprozesse den Anforderungen einer Saas Lösung entsprechen.

    Ich kreuze meine Finger das dass Management weiß was es tut wenn es Saas ERP Systeme einkauft.

  20. Re: Cloud Akzeptanz

    Autor: TheUnichi 30.07.15 - 18:45

    Captain schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das aber mit einer nicht mehr zu überbietenden Penetranz...

    Das streite ich nicht ab.
    Jeder möchte gerne seine Produkte loswerden.

    Es sind aber eben durchaus gute und sinnvolle Produkte, sie brauchen nur den richtigen Anwendungsfall und der ist für einige noch nicht, für viele nie, vorhanden.

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