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Datenschutz in Gefahr? Gegenmaßnahmen möglich oder nicht?

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  1. Datenschutz in Gefahr? Gegenmaßnahmen möglich oder nicht?

    Autor: Tim4 29.07.15 - 12:47

    Der User "Grag" aus dem computerbase-Forum hat einige Ausschnitte aus den Datenschutzbestimmungen zitiert, die ich hier nochmals aufwerfe und die nicht gerade kundenfreundlich klingen (Quelle: www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=1477421&page=6 Post #114).

    Insbesondere der allerletzte Satz klingt wie ein Blanko-Scheck.

    Kann man dagegen etwas tun? Gibt es ein Win10-Antispy wie es das für WinXP gab? Falls ja, ließe sich damit erträglicher Datenschutz unter Windows 10 realisieren oder ist das so tief im System, dass Leute, die nicht wollen, dass ihre eigenen Dokumente analysiert und hochgeladen werden, von diesem Betriebssystem Abstand nehmen sollten?


    Zitat:
    -----
    Wir sammeln Daten darüber wie Sie mit unseren Diensten interagieren. Dazu gehören Daten wie zum Beispiel Funktionen, die Sie verwenden, die Artikel, die Sie kaufen, die von Ihnen besuchten Webseiten und die von Ihnen eingegebenen Suchbegriffe...

    Wir sammeln Daten über Ihre Interessen und Favoriten wie z. B. die Mannschaften, denen Sie in einer Sport-App folgen, die Aktien, die Sie in einer Finanzierungs-App verfolgen oder die Lieblingsstädte, die Sie auf einer Wetter-App hinzufügen. Zusätzlich zu denen, die Sie explizit zur Verfügung stellen, können Ihre Interessen und Favoriten auch von weiteren unserer gesammelten Daten entnommen oder abgeleitet werden.

    Microsoft speichert und verwendet Daten über Ihre Aussprache, Ihren Schreibstil (Handschrift) und wie Sie auf Windows-Geräten tippen...

    Falls erforderlich sammeln wir die Inhalte Ihrer Dateien und Kommunikationen, um Ihnen die von Ihnen verwendeten Dienste anbieten zu können. Dazu gehören: Inhalte Ihrer Dokumente, Fotos, Musik oder Videos, die Sie auf einen Microsoft-Dienst wie Microsoft OneDrive hochgeladen haben. Es beinhaltet auch die Inhalte Ihrer über Microsoft-Dienste gesendeten oder empfangenen Kommunikationen wie beispielsweise:

    die Betreffzeile und der Textkörper einer E-Mail,
    ...

    Wir erfassen beispielsweise Ihre Spracheingabe sowie Ihren Namen und Spitznamen, Ihre letzten Kalenderereignisse und die Namen der Personen mit denen Sie einen Termin haben, sowie Informationen über Ihre Kontakte einschließlich der Namen, Spitznamen, um eine personifizierte Spracherkennung bereitstellen zu können. Diese zusätzlichen Daten erlauben es uns, Menschen und Ereignisse besser zu erkennen, wenn Sie Nachrichten oder Dokumente diktieren.

    Schließlich werden wir auf personenbezogene Daten zugreifen, diese offenbaren und bewahren, einschließlich privater Inhalte (wie der Inhalt Ihrer E-Mails und andere private Mitteilungen oder Dateien in privaten Ordnern), wenn wir in gutem Glauben sind...
    ---

    Zitat Ende.

  2. Re: Datenschutz in Gefahr? Gegenmaßnahmen möglich oder nicht?

    Autor: Aurora_momo 29.07.15 - 13:03

    Das meiste bezieht sich ganz stark auf Cortana, welche ohne diese Daten nicht arbeiten wird. Cortana ist deaktivierbar und ich weiß nicht wie es danach aussieht... Aber die begründung liegt, und leider verständlich beim vorlesen lassen einer email, bei Cortana

  3. Re: Datenschutz in Gefahr? Gegenmaßnahmen möglich oder nicht?

    Autor: MK899 29.07.15 - 13:05

    Du brauchst kein Tool, denn vieles davon kann gar nichts sammeln, wenn du es nicht nutzt. Die meisten dieser Punkte, dienen einfach der Funktion bzw. sollen es MS leichter machen die Funktion bestimmter Apps bereitzustellen.

    -Aussprache? Wird für Cortana genutzt. Am Anfang ist sie noch etwas holprig, aber später versteht sie einen sehr gut, sogar wenn man die Sprache wechselt
    -Handschrift wird für Onenote benötigt. Wenn MS deine Handschrift nicht verarbeiten dürfte, wie sollten sie die Geräte und Onenote sonst abgleichen?
    -Lieblingsmannschaft, Aktie etc. Wenn du angibst, dass du Schalke, Bulls, oder von was auch immer Fan bist, kriegst du halt immer aktuelle Nachrichten - ebenso bei Aktien.
    -Betreffzeile hat nix mit Windows zu tun (steht auch in den Richtlinien). Ist doch bekannt, dass ausländische Dienste (übrigens nicht nur US Dienste) nach bestimmten Schlagwörtern suchen
    -andere Dinge sind für personalisierte Werbung gedacht - z.B. auch für den Shop und können deaktiviert werden

    Ehrlich gesagt, will ich jetzt nicht alle Verwendungsmöglichkeiten aufzählen - die stehen nämlich in den neuen Bedingungen genau drin - einfach weiterlesen.

  4. Re: Datenschutz in Gefahr? Gegenmaßnahmen möglich oder nicht?

    Autor: Tim4 29.07.15 - 13:31

    Aber sich das Recht einzuräumen, persönliche Daten (lokale Dokumente, E-Mails) zu durchsuchen und hochzuladen, wenn "MS in gutem Glauben ist" ist doch eine andere Qualität und ein anderer Grund als würde da stehen "wir tun dies nur, wenn Sie das durch eine konkrete Aufforderung zur Ausübung einer ihnen zur Verfügung gestellten MS-Dienstleistung wünschen".

    Das klingt eher nach "Gefahr in Verzug" als nach Erbringen einer vom Kunden gewünschten Dienstleistung.

  5. Re: Datenschutz in Gefahr? Gegenmaßnahmen möglich oder nicht?

    Autor: Aurora_momo 29.07.15 - 13:33

    statt dem auszug hast du alles gelesen?

    "Ehrlich gesagt, will ich jetzt nicht alle Verwendungsmöglichkeiten aufzählen - die stehen nämlich in den neuen Bedingungen genau drin - einfach weiterlesen."

  6. Re: Datenschutz in Gefahr? Gegenmaßnahmen möglich oder nicht?

    Autor: non_sense 29.07.15 - 13:40

    Aurora_momo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > statt dem auszug hast du alles gelesen?
    >
    > "Ehrlich gesagt, will ich jetzt nicht alle Verwendungsmöglichkeiten
    > aufzählen - die stehen nämlich in den neuen Bedingungen genau drin -
    > einfach weiterlesen."

    Eben. In den Datenschutzbestimmungen steht alles drinnen. Welche Dienste betroffen sind, welche Daten sie sammeln und zu welchem Zweck:

    http://www.microsoft.com/de-de/privacystatement/default.aspx

    Ohne diese Daten könnten viele der Dienste gar nicht bzw nicht in deren Umfang funktionieren. Die Frage, ob man die Dienste braucht, muss sich jeder selbst stellen. Ich sehe da erstmal keine große Katastrophe, obwohl ich mir wünschen würde, dass Microsoft den Werbe-Mist, wie z.B. bei Skype, lassen würden.

  7. Re: Datenschutz in Gefahr? Gegenmaßnahmen möglich oder nicht?

    Autor: MK899 29.07.15 - 13:43

    @Tim
    Da steht eben nicht drin, dass MS nach gutem Glauben Daten hochladen werden. Du musst schonmal richtig lesen "Microsoft-Dienst wie Microsoft OneDrive hochgeladen haben". Da steht nirgends, dass dein lokaler Ordner durchsucht wird. Wenn es dich so stört verschlüsselst du dein Onedrive - fertig.
    Die letzte Aussage mit dem gutem Glauben steht bei vielen Anbietern drin. Diese verkümmerten Zitate lassen aber nicht erkennen, ob es sich
    a) um personalisierte Werbung und die Auswahl geeigneter Partner, oder
    b) die Kontrolle bei Durchsuchungsbeschlüssen und deren Annahme oder Ablehnung handelt


    Aurora_momo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > statt dem auszug hast du alles gelesen?
    >
    > "Ehrlich gesagt, will ich jetzt nicht alle Verwendungsmöglichkeiten
    > aufzählen - die stehen nämlich in den neuen Bedingungen genau drin -
    > einfach weiterlesen."

    War die Frage an mich gerichtet? Ich habe die Bedingungen tatsächlich gelesen und weiß auch, dass es schon eine neue komplette Fassung gibt. Ich lese immer erst nach, bevor ich auf fahrende Züge aufspringe.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.07.15 13:44 durch MK899.

  8. Re: Datenschutz in Gefahr? Gegenmaßnahmen möglich oder nicht?

    Autor: Tim4 29.07.15 - 14:01

    Mit OneDrive hat das nichts zu tun, das ist zwei Absätze zuvor.

    Die "Strafverfolgungsklausel" ist schonmal problematisch. Das klingt wie Bundestrojaner. Schlimm ist, dass es offenbar die technischen Maßnahmen im Betriebssystem dazu gibt.

    Die Kunden zu schützen, indem man ihre Dokumente durchsucht und hochlädt klingt auch zu abstrakt, nein hier hilft auch nicht das beispielhafte Aufzählen vor Todesgefahr, denn es ist nicht auf die Beispiele beschränkt, es sind wie gesagt nur Beispiele.

    Den Betrieb der MS-Infrastruktur schützen durch das Durchsuchen und Hochladen der Kundendokumente sowie die Rechte oder das Eigentum von MS zu schützen durch das Durchsuchen und Hochladen der Kundendokumente geht in Richtung Selbstjustiz.

    Ja, auch wenn sie schreiben, diese Daten dann an die Strafverfolgungsbehörden weiterzuleiten. Das Problem ist ja, sie handeln hier ohne Auftrag, den sie ohnehin nicht erhalten können, weil es um Straftaten geht und ich glaube nicht, dass es zulässig ist, selbst "Beweise" vom Kunden abzusaugen und dann die Strafverfolgungsbehörden entscheiden zu lassen ob da was dran ist oder nicht, schon gar nicht wenn man Betroffene Partei ist - was ist denn, wenn nichts dran ist?). Alleine die Bundestrojaner-Thematik ist so sensibel, dass das sicher höchst problematisch wäre - Zulassung als Beweismittel, hat ein Beamter alles überwacht, gab es Möglichkeiten zu absichtlichen oder zufälligen Manipulation, war das wirklich der Computer des XYZ?

    Bleibt am Ende also die technischen Möglichkeit im Betriebssystem zum Ausleiten von privaten Daten bei allen Nutzern und die juristische Zuständigkeit des Herstellers in einem Land, das diesen mittels Gag-Order dazu verpflichten darf, auf fremden Computern ohne deutsche Gerichtsbarkeit zuzugreifen.

  9. Re: Datenschutz in Gefahr? Gegenmaßnahmen möglich oder nicht?

    Autor: MK899 29.07.15 - 14:16

    Sag mal, willst du mich und die anderen hier eigentlich veralbern? Füttere ich gerade einen Troll?
    Wo steht in dieser Bedingung, dass lokale Daten automatisch hochgeladen werden? Das ist Quatsch. Dieses Durchsuchungszeugs bezieht sich auf deine Daten, die mit MS Diesten(!!!), also Onedrive, Outlookmail, MS Konto verknüpft sind.
    Wirklich so schwer zu verstehen?
    http://www.microsoft.com/de-de/privacystatement/default.aspx
    Auch in der alten Fassung steht nix davon
    https://www.microsoft.com/privacystatement/de-de/core/default.aspx


    Jedes Unternehmen, was Daten nicht vermeidet muss sich mit Strafverfolgungsbehörden auseinandersetzen... auch deutsche Unternehmen können nicht einfach nein sagen. Bundestrojaner ist eine ganz andere Sache. Dieses Passus bezieht sich darauf, dass MS bei einem Ersuchen einer Strafbehörde sich diesen anschaut und dann evtl. ja sagen wird, oder einen Anwalt beauftrag.
    Kommt es durch den Hass durch, oder soll ich es gleich lassen?

    https://www.microsoft.com/de-de/politik/artikel/behoerdliche-anfragen-zu-nutzerdaten.aspx



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.07.15 14:20 durch MK899.

  10. Re: Datenschutz in Gefahr? Gegenmaßnahmen möglich oder nicht?

    Autor: Aurora_momo 29.07.15 - 14:17

    Strafverfolgungsklausel ist leider schon häufig vorkommend bei vielen diensten.. nee meine Frage war an Tim gerichtet ^^

  11. Re: Datenschutz in Gefahr? Gegenmaßnahmen möglich oder nicht?

    Autor: JJBatz 29.07.15 - 15:41

    Manche Leute sollte vielleicht mal die Datenschutzbestimmungen von Google lesen, bevor sie das nächste mal was im Internet suchen...

    Denn darin steht bestimmt, das Suchbegriffe an Google gesendet werden. LOL! Damit wissen die wofür sich die Leute interessieren! Und platzieren auch noch Werbung und jeder weiß das! Nieder mit Google, nieder mit Facebook, nieder mit dem Internet!

  12. Re: Datenschutz in Gefahr? Gegenmaßnahmen möglich oder nicht?

    Autor: kvoram 29.07.15 - 15:59

    JJBatz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Manche Leute sollte vielleicht mal die Datenschutzbestimmungen von Google
    > lesen, bevor sie das nächste mal was im Internet suchen...
    >
    > Denn darin steht bestimmt, das Suchbegriffe an Google gesendet werden. LOL!
    > Damit wissen die wofür sich die Leute interessieren! Und platzieren auch
    > noch Werbung und jeder weiß das! Nieder mit Google, nieder mit Facebook,
    > nieder mit dem Internet!

    Das Google eine schlimmere Datenkrake ist, verneitn auch keiner. Das macht das Verhalten Microsofts und vieler anderer aber nicht besser.

    Und zur Google-Suche, die kann man scchließlich auch weitgehend anonym nutzen.

  13. Re: Datenschutz in Gefahr? Gegenmaßnahmen möglich oder nicht?

    Autor: JJBatz 29.07.15 - 16:11

    kvoram schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Google eine schlimmere Datenkrake ist, verneitn auch keiner. Das macht
    > das Verhalten Microsofts und vieler anderer aber nicht besser.
    >
    > Und zur Google-Suche, die kann man scchließlich auch weitgehend anonym
    > nutzen.

    Kann ich, aber warum sollte ich mir das antun? Nur weil Orwell ein Buch geschrieben hat? Das ist doch totaler Blödsinn. Die Daten, die über mich anfallen sind banal. Über Datenschutz sollte man anfangen nachzudenken, wenn man prominent ist und überlegt wo sein selbstgedrehtes Pornovideo am besten speichert.

    In Zukunft ist man ja schon verdächtig, wenn man keine Daten in der Cloud hat. Und je mehr Spam man produziert, desto leichter kann man darin sogar Dinge verstecken. Also, was soll das ganze Theater?

  14. Re: Datenschutz in Gefahr? Gegenmaßnahmen möglich oder nicht?

    Autor: Cok3.Zer0 29.07.15 - 16:16

    Hey Cortana, öffne eine Remote Shell nach xxx.xxx.xxx!
    Hey Cortana, durchsuche den Browserverlauf nach xxx!
    Hey Cortana, deinstalliere alle Programme!

    Die werden doch nicht so blöd sein, dass andere Personen (oder abgespieltes Audio!!!) dem Teil Befehle geben können?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.07.15 16:17 durch Cok3.Zer0.

  15. Re: Datenschutz in Gefahr? Gegenmaßnahmen möglich oder nicht?

    Autor: Katsuragi 29.07.15 - 21:29

    MK899 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jedes Unternehmen, was Daten nicht vermeidet muss sich mit
    > Strafverfolgungsbehörden auseinandersetzen... auch deutsche Unternehmen
    > können nicht einfach nein sagen.

    Das ist richtig. Microsoft durchsucht Daten in Onedrive und eMail-Accounts aber auch von sich aus, ohne Aufforderung im Einzelfall, und meldet dann "verdächtige" Inhalte an amerikanische Behörden.

    Beispiel gefällig?
    https://www.lawblog.de/index.php/archives/2015/01/12/eine-datei/
    Man beachte dabei, dass die von den Amerikanern informierte deutsche Staatsanwaltschaft eine Hausdurchsuchung veranlasste, vermutlich ohne die Datei selbst zu kennen. Es ist ausdrücklich nur vom "Hinweis auf eine Datei" die Rede.
    Das Beispiel zeigt auch schön wie schnell mal damit im Visier drakonischer Maßnahmen sein kann. Und selbst wenn sich (oft erst nach Jahren) die Unschuld herausstellt, dann sind Ruf und Leben schon ruiniert.

    Ein Wenig mehr Misstrauen gegenüber Datensammlern scheint angebracht.

    VG



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.07.15 21:30 durch Katsuragi.

  16. Re: Datenschutz in Gefahr? Gegenmaßnahmen möglich oder nicht?

    Autor: MK899 29.07.15 - 21:35

    Stimmt, da hast du absolut recht und ich habe auch nicht geschrieben, dass ich dies okay finde, allerdings, wurde oben behauptet, dass MS in seinen Bedingungen schreibt, dass lokale Daten zur Durchsuchung ausgesucht werden und dann hochgeladen werden und dies ist einfach nicht wahr. Davon steht nichts in den Bedingungen und bisher ;) gibt es hierfür noch keine Beweise - ja ich will nichts ausschließen, aber dies könnte auch bei W7 passieren.

    Die automatische Durchsuchung ist etwas, was viele Anbieter praktizieren, was ich dadurch aber nicht gutheißen will - wobei ich allerdings finde, dass die Behörden da auch nicht einfach sofort losrennen sollten.

    Der anderere Passus wurde von mir nur "verteidigt", weil er sich halt auf den anderen Fall bezieht, wenn sich die Behörden an MS wenden.

  17. Re: Datenschutz in Gefahr? Gegenmaßnahmen möglich oder nicht?

    Autor: Tim4 29.07.15 - 21:47

    Gut, das Wort "Hochladen" habe ich verwendet, wodurch sich nun meine Position schwächt, weil ich eine zu konkrete Beschreibung benutzt habe, wo im Orginal nicht klar genug darauf eingegangen wird, dort heißt es nur "zugreifen".

    Die Datenschutzbestimmungen beziehen sich laut Einleitung der Datenschutzbestimmungen auch auf Windows selbst und der Satz wirkt auf mich als könne MS auf meine privaten Ordner zugreifen:

    "Schließlich werden wir auf personenbezogene Daten zugreifen, diese offenbaren und bewahren, einschließlich privater Inhalte (wie der Inhalt Ihrer E-Mails und andere private Mitteilungen oder Dateien in privaten Ordnern), wenn wir in gutem Glauben sind, dass dies notwendig ist, um: ..."

    Was die ganzen Regeln zur Übergabe serverseitiger Daten an Strafverfolgungsbehörden angeht, so ist mir das bekannt, mir geht es nur darum, in wie weit hier plötzlich meine privaten Ordner in Windows betroffen sind.

    Und da finde ich, wird bei der Schwere der denkbaren Konsequenzen nicht klar genug differenziert zwischen lokalen Daten und Daten auf Servern. Kann sein, dass MS das in der Breite garnicht beabsichtigt, kann aber auch sein, dass die Datenschutzbestimmungen aufgrund ihrer Unbestimmtheit das "ungewollt" abdecken...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.07.15 21:48 durch Tim4.

  18. Re: Datenschutz in Gefahr? Gegenmaßnahmen möglich oder nicht?

    Autor: MK899 29.07.15 - 22:14

    Jetzt weiß ich endlich, was du genau meinst. Naja sicherlich könnte dies alles bedeuten. Die Punkte 1-4 erklären sich, jedenfalls für mich, von selber - nun kann es das bedeuten, was du denkst, allerdings könnte es auch einfach der Punkt sein, der notwendig ist, damit MS Dienste auf deine Daten zugreifen können, siehe Punkt 3, um z.b. Daten per Skype zu verschicken, oder automatisch mit Onedrive zu synchen, oder Phishingkontrolle bei xbox.

  19. Re: Datenschutz in Gefahr? Gegenmaßnahmen möglich oder nicht?

    Autor: exxo 29.07.15 - 22:33

    Wenn dir die Datensammlung nicht zusagt dann stell das in der Systemsteuerung ab.

    Dan funktioniert zwar einiges nicht mehr aber das tut nicht weiter weh.

    Wenn du kein Bock hast das Apps deine Daten sammeln erstellt du kein Microsoft Konto und nutzt weder Store noch Apps.

    So böse ist Microsoft nicht, sie zwingen dir das alles nicht auf. Zwang scheint ja so langsam zum Modewort zu werden.

  20. Re: Datenschutz in Gefahr? Gegenmaßnahmen möglich oder nicht?

    Autor: Koto 29.07.15 - 22:41

    Es ist aber ein unterschied, ob jemad weiß was ich suche, statt meine emails und Briefe zu lesen.

    Einiges geht bei Win 10 doch in Bereiche die gehen mir zuweit. Bei Facebook und so kann man auch selber entscheiden. Beim PC fallen dann doch nicht nur unwichtige Daten an.

    Die Qualität und Quantität geht mir zuweit.

    Und zu sagen andere machen es, das gilt nicht. Dadurch wird es ja nicht besser wenn es alle machen. Heißt kapitulation der Informalen Selbstbestimmung überall.

    Vor allem, da bin ich nicht bei facebook, suche mit Startpage, habe kein Smartphone und soll dann den Windows Datentrojaner installieren.

    Ich glaube das lasse ich lieber. Mag sein Win 7 macht es auch. Aber das weiß ich nicht. Wenn ich das wüsste würde es mir auch da zu weit gehen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.07.15 22:45 durch Koto.

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