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Multidesktop quark?

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  1. Multidesktop quark?

    Autor: Steggesepp 29.07.15 - 13:59

    Ich habe vor meiner Installation nur die Info wahrgenommen, dass Win10 Multidesktop-support bietet und das fand ich natürlich schon klasse.

    Nun hab ich Win10 installiert und wtf, es geht beim Multidesktop nur darum, geöffnete Fenster zu verteilen? Keiner wirklicher eigener Desktop auf dem man Dateien und Verknüpfungen ablegen kann? Gibt es vllt. dafür eine Einstellmöglichkeit? Alles andere ist doch totaler quark und komplett unnütz in meinen Augen.

    Grüßle

  2. Re: Multidesktop quark?

    Autor: TheUnichi 29.07.15 - 14:52

    Steggesepp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe vor meiner Installation nur die Info wahrgenommen, dass Win10
    > Multidesktop-support bietet und das fand ich natürlich schon klasse.
    >
    > Nun hab ich Win10 installiert und wtf, es geht beim Multidesktop nur darum,
    > geöffnete Fenster zu verteilen? Keiner wirklicher eigener Desktop auf dem
    > man Dateien und Verknüpfungen ablegen kann? Gibt es vllt. dafür eine
    > Einstellmöglichkeit? Alles andere ist doch totaler quark und komplett
    > unnütz in meinen Augen.
    >
    > Grüßle

    Dein Desktop ist kein Launcher!
    Das ist schon seit Windows 7 so und es wird trotzdem immer wieder derselbe Mist verzapft.

    Der Desktop ist wie ein Temp-Ordner, da landen Daten, mit denen du gerade arbeitest und wenn du sie nicht mehr brauchst, verschiebst du sie.

    Die einzige Verknüpfung, die wirklich auf den Desktop gehört, ist der Papierkorb (und der ist ja keine richtige Verknüpfung, wenn man so will)

    Der Desktop ist _KEIN_ Launcher, auf dem man sich 300 Verknüpfungen für jeden Scheiß platziert.

    Dafür ist das Startmenü gedacht, in dem man sich saubere Gruppen anlegen kann (Zumal es kompakter und komfortabler zu nutzen ist)

    Sehr häufig benutzte Programme (E-Mail Client, Browser, Explorer etc.) gehören in die Taskleiste gepinnt.

    Du hast einfach das allgemeine Bedienungskonzept von Windows nicht verstanden.

    Würdest du das, wärst du dankbar für die virtuellen Desktops, denn so funktionieren sie unter OSX z.B. auch seit Jahren und die Leute arbeiten glücklich und zufrieden damit.

  3. Re: Multidesktop quark?

    Autor: Lemo 29.07.15 - 15:10

    Die Aussage halte ich für gewagt, denn eigentlich IST der desktop ein launcher.
    Sonst würde nicht jede Installation dort eine Verknüpfung anlegen wollen. Übrigens tun das auch die MS eigenen Programme, also erzähl mir nicht wie der Desktop genutzt werden soll.

  4. Re: Multidesktop quark?

    Autor: Aurora_momo 29.07.15 - 15:12

    Naja zwischen ist und sollte ist ein Unterschied.. Dann müsste für jeden zusätzlichen Desktop ein neuer ordner angelegt werden. Eigentlich möglich, aber kompliziert. Genutzt wird er aber alle male als launcher, das ist absolut richtig!

  5. Re: Multidesktop quark?

    Autor: windermeer 29.07.15 - 15:22

    TheUnichi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dein Desktop ist kein Launcher!

    Bei mir schon.

    > Das ist schon seit Windows 7 so und es wird trotzdem immer wieder derselbe
    > Mist verzapft.

    Bei Win7 ist was "so"? Mein Desktop ist voll mit Dateien, Ordnern und Verknüpfungen. Funktioniert wunderbar.

    > Die einzige Verknüpfung, die wirklich auf den Desktop gehört, ist der
    > Papierkorb (und der ist ja keine richtige Verknüpfung, wenn man so will)

    Ich habe bedeutend mehr dort als den Papierkorb.

    > Der Desktop ist _KEIN_ Launcher, auf dem man sich 300 Verknüpfungen für
    > jeden Scheiß platziert.
    >
    > Dafür ist das Startmenü gedacht, in dem man sich saubere Gruppen anlegen
    > kann (Zumal es kompakter und komfortabler zu nutzen ist)

    Wo steht das? Jeder soll seinen Desktop so nutzen wie er will.

    > Sehr häufig benutzte Programme (E-Mail Client, Browser, Explorer etc.)
    > gehören in die Taskleiste gepinnt.

    An der Taskleiste habe ich gar nichts gepinnt. Gepinnte Programme nehmen zu viel Platz weg und bringen zudem Unordnung rein (offene und geschlossenen gepinnte Programme).

    > Du hast einfach das allgemeine Bedienungskonzept von Windows nicht
    > verstanden.

    Der Desktop ist der Hauptarbeitsplatz. Daher auch der Name. Alles womit man oft arbeitet und auch Sachen, die man gerade brauch, liegen dort. Packst du dein Telefon auch in den Schrank, wenn du gerade nicht telefonierst?
    Jeder Benutzer gestaltet seinen Arbeitsplatz so wie er möchte. Da gibt es kein Konzept. Freiheit ist hier das Stichwort. Schade, dass Benutzer darauf heutzutage keinen Wert mehr legen.

    > Würdest du das, wärst du dankbar für die virtuellen Desktops, denn so
    > funktionieren sie unter OSX z.B. auch seit Jahren und die Leute arbeiten
    > glücklich und zufrieden damit.

    Da ich die virtuellen Desktops eigentlich nie nutze, mag ich keine Einschätzung dazu geben. Aber sein Vorschlag ist doch berechtigt? Wenn er auf jedem Desktop Dateien ablegen möchte, wieso sollte er den Wunsch nicht stellen dürfen? Keiner hat ihm vorzuschreiben, wie er sein System nutzen soll.

  6. Re: Multidesktop quark?

    Autor: Aurora_momo 29.07.15 - 15:24

    Dem stimme ich voll und ganz zu. Ich erwarte da übrigens entweder von Windows oder aber von usern eine Erweiterung. Schau mal in 2 Monaten nochmal bei google ;) Vielleicht setze ich mich mal dran :D

  7. Re: Multidesktop quark?

    Autor: Sharra 29.07.15 - 15:33

    TheUnichi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >BLABLABLA und noch mehr BLA.

    Gut, du kannst das handhaben wie du willst. Wenn du deinen Desktop gerne leer haben möchtest, oder lieber Vollbild auf das Hintergrundbild starrst... ganz allein deine Sache.

    Aber was meinst du woher bei so ziemlich jedem Programm die Möglichkeit einer DESKTOP-Verknüpfung kommt? Und das direkt aus dem Setup heraus.

    99% der Leute in meinem Bekanntenkreis nutzen den Desktop als Launcher. Und nur, weil du es nicht wahrhaben willst, ändert sich daran auch nichts. Also: Zurück unter deinen Stein. Aber bitte vorher die Würmer entfernen. Die haben da ja wohl nichts zu suchen.

  8. Re: Multidesktop quark?

    Autor: leed 29.07.15 - 15:40

    Ich nutze regelmässig Windows, OS X und Ubuntu, je nach dem wo ich gerade arbeite. Bislang war Windows das einzige dieser Systeme, welches nicht mehrere Desktops unterstützte.

    Was aber bei den anderen beiden genau gleich ist, ist dass der Inhalt des Desktops, also Icons, Dateien, Ordner etc. auf jedem Virtuellen Desktop erschien, war nie anders und ist an sich auch gut so, sonst müsste man richtig wild suchen.

    Ich weiss nicht wo die Vorstellung von eigenen Ordnern für jeden Desktop herkommt, aber es ist jedenfalls nicht das, was man normalerweise unter mehreren Desktops versteht bzw. haben möchte.

  9. Re: Multidesktop quark?

    Autor: TheUnichi 29.07.15 - 15:41

    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Aussage halte ich für gewagt, denn eigentlich IST der desktop ein
    > launcher.
    > Sonst würde nicht jede Installation dort eine Verknüpfung anlegen wollen.
    > Übrigens tun das auch die MS eigenen Programme, also erzähl mir nicht wie
    > der Desktop genutzt werden soll.

    Unter Windows XP und Vista war das z.B. auch noch anders.
    Da war der Desktop tatsächlich gleichzeitig Launcher.

    Was meinst du, warum die Task-Bar und das Startmenü so umgemodelt wurden seitdem.

    Ich erzähle dir nicht, wie du ihn nutzen sollst, ich erzähle dir, wie es gedacht ist.
    Wie du es nutzt, bleibt dir überlassen, aber reg dich dann am Ende nicht auf, wenn du es falsch nutzt und es dann nicht das macht, was du willst.

  10. Re: Multidesktop quark?

    Autor: Lemo 29.07.15 - 15:48

    Ich bleibe dabei, mindestens seit XP legen Microsoft-eigene Installationen Verknüpfungen auf dem Desktop ab, das ist nichts Neues.

  11. Re: Multidesktop quark?

    Autor: TheUnichi 29.07.15 - 15:53

    windermeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > TheUnichi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dein Desktop ist kein Launcher!
    >
    > Bei mir schon.

    Schade.

    > > Das ist schon seit Windows 7 so und es wird trotzdem immer wieder
    > derselbe
    > > Mist verzapft.
    >
    > Bei Win7 ist was "so"? Mein Desktop ist voll mit Dateien, Ordnern und
    > Verknüpfungen. Funktioniert wunderbar.

    Offensichtlich ja nicht, sonst würde dieser Thread hier nicht existieren.

    Auch bei Win7 wurde damit begonnen, die "Launcher"-Fehlinterpretation abzulösen.
    Dafür gab es Taskbar-Pinning, keine Texte mehr neben den Icons und ein Startmenü mit diversen Anpassungsmöglichkeiten.

    > > Die einzige Verknüpfung, die wirklich auf den Desktop gehört, ist der
    > > Papierkorb (und der ist ja keine richtige Verknüpfung, wenn man so will)
    >
    > Ich habe bedeutend mehr dort als den Papierkorb.

    Nochmal, schade.

    > > Der Desktop ist _KEIN_ Launcher, auf dem man sich 300 Verknüpfungen für
    > > jeden Scheiß platziert.
    > >
    > > Dafür ist das Startmenü gedacht, in dem man sich saubere Gruppen anlegen
    > > kann (Zumal es kompakter und komfortabler zu nutzen ist)
    >
    > Wo steht das? Jeder soll seinen Desktop so nutzen wie er will.

    Das steht nirgendwo, das ist offensichtlich.

    Du kannst machen, was du willst, aber reg dich am Ende, wie o.g. nicht auf, wenn es nicht so arbeitet, wie du es gerne hättest.
    Denn dann weißt du: Du nutzt es falsch.

    > > Sehr häufig benutzte Programme (E-Mail Client, Browser, Explorer etc.)
    > > gehören in die Taskleiste gepinnt.
    >
    > An der Taskleiste habe ich gar nichts gepinnt. Gepinnte Programme nehmen zu
    > viel Platz weg und bringen zudem Unordnung rein (offene und geschlossenen
    > gepinnte Programme).

    Hast du einen 800x600-Screen oder was?
    Da nimmt gar nichts Platz weg, ich arbeite seit Jahren damit und habe Hunderte von Tools gleichzeitig offen, das lässt sich prima bedienen.

    Warum funktioniert das Prinzip denn seit Jahren mit dem OSX Dock?
    Da haut sich auch niemand Verknüpfungen zu seinen Apps auf den Desktop.

    > > Du hast einfach das allgemeine Bedienungskonzept von Windows nicht
    > > verstanden.
    >
    > Der Desktop ist der Hauptarbeitsplatz. Daher auch der Name.

    Desktop heißt primär erstmal "Schreibtisch" und nicht "Hauptarbeitsplatz".

    > Alles womit man oft arbeitet und auch Sachen, die man gerade brauch, liegen dort. Packst du dein Telefon auch in den Schrank, wenn du gerade nicht telefonierst?

    Das Startmenü wäre in deiner Relation aber kein Schrank, sondern eher die hintere Hälfte deines Schreibtisches.

    Packst du dein Telefon penetrant und präsent vor dir auf den Tisch wie deine Unterlagen, die du gerade bearbeitest?

    Und alles, was du bearbeitest, schmeißt du auf das Telefon drauf?
    Und wenn du als Telefon musst, nimmst du erst mal alle Unterlagen runter?

    Anstatt in die hintere Schreibtischhälfte zu greifen?

    > Jeder Benutzer gestaltet seinen Arbeitsplatz so wie er möchte. Da gibt es
    > kein Konzept. Freiheit ist hier das Stichwort. Schade, dass Benutzer darauf
    > heutzutage keinen Wert mehr legen.

    Das wäre aber so, als würde ich mich darüber aufregen, dass ich keine YouTube-Videos in meinem Startmenü darstellen kann.
    Warum nicht? Kann ich das nicht machen wie ich will? Was ist mit meiner Freiheit?

    Jedes System verfolgt ein Bedienkonzept, ob du willst oder nicht.
    Zwischen OSX und Windows unterscheidet sich dieses z.B. massiv, jeder der von Windows auf OSX oder umgekehrt wechselt, weiß, wovon ich rede (Unter OSX wählt mal z.B. meist _erst_ die Datei aus und dann öffnet sich das Programm, unter Windows startet erst das Programm und dann öffnet man eine Datei)

    Unter Windows sieht das Bedienkonzept vor, dass für häufig genutzte Programme das Startmenü und die Taskleiste genutzt wird.

    Desktop-Verknüpfungen sind eine Altlast und die Leute haben sich dran gewöhnt, dass heißt aber nicht, dass es besser oder effizienter in irgendeiner Form ist.

    > > Würdest du das, wärst du dankbar für die virtuellen Desktops, denn so
    > > funktionieren sie unter OSX z.B. auch seit Jahren und die Leute arbeiten
    > > glücklich und zufrieden damit.
    >
    > Da ich die virtuellen Desktops eigentlich nie nutze, mag ich keine
    > Einschätzung dazu geben. Aber sein Vorschlag ist doch berechtigt? Wenn er
    > auf jedem Desktop Dateien ablegen möchte, wieso sollte er den Wunsch nicht
    > stellen dürfen? Keiner hat ihm vorzuschreiben, wie er sein System nutzen
    > soll.

    Nein, aber Microsoft kann durch Richtlinien versuchen, die Nutzung zu optimieren und für einen effizienteren Arbeitsfluss zu sorgen, bevor es am Ende wieder heißt, OSX hätte ein klares Bedienkonzept gegenüber Windows.

    Freiheit ist immer von zwei Seiten zu betrachten, so wie Sicherheit.
    Wer viel anrichten kann, kann auch viel falsch machen.

  12. Re: Multidesktop quark?

    Autor: TheUnichi 29.07.15 - 15:57

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > TheUnichi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >BLABLABLA und noch mehr BLA.
    >
    > Gut, du kannst das handhaben wie du willst. Wenn du deinen Desktop gerne
    > leer haben möchtest, oder lieber Vollbild auf das Hintergrundbild
    > starrst... ganz allein deine Sache.

    Hab ich ja nicht, ich habe da massig Daten drauf, aber eben Arbeitsdaten, keine Verküpfungen quer ins System.

    > Aber was meinst du woher bei so ziemlich jedem Programm die Möglichkeit
    > einer DESKTOP-Verknüpfung kommt? Und das direkt aus dem Setup heraus.

    Altlast. Ist in meinem Post weiter oben gut erklärt.

    Bis Windows XP war es der richtige Ansatz, Verknüpfungen zu nutzen.
    Danach eben nicht mehr.

    > 99% der Leute in meinem Bekanntenkreis nutzen den Desktop als Launcher. Und
    > nur, weil du es nicht wahrhaben willst, ändert sich daran auch nichts.

    Mindestens 99%. Vielleicht sogar 99.999999999%, richtig?

    Und 99% Menschen können nie falsch liegen.

    Du brauchst einfach nur dein Hirn anschalten und du verstehst das Konzept, aber du maulst mich hier lieber grundlos voll, weil ich auf etwas wichtiges, von Microsoft so vorgesehenes, hinweise.

    > Also: Zurück unter deinen Stein. Aber bitte vorher die Würmer entfernen.
    > Die haben da ja wohl nichts zu suchen.

    Und der persönliche Angriff ist dann der Ausguss deiner Kompetenz oder was?

  13. Re: Multidesktop quark?

    Autor: Aurora_momo 29.07.15 - 16:05

    also erstmal agiert man auf einen persönlichen angriff doch nciht mit einem persönlichen Angriff x)
    Verknüpfungen wurden danach mit kacheln ab Windows 8 genutzt und sind und bleiben ein standard. Das kann man nciht bestreiten. Da Microsoft aber eben die Meinung der meisten hier stützt, bitte ich dich den Support von microsoft aufzusuchen und nicht hier herumzumotzen...

  14. Re: Multidesktop quark?

    Autor: windermeer 29.07.15 - 16:26

    TheUnichi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Offensichtlich ja nicht, sonst würde dieser Thread hier nicht existieren.

    Im Thread ging es ja darum, dass die Möglichkeit bei virtuellen Desktops unterschiedliche Desktops zu haben fehlt. Die gibt es erst ab Win10 also hat es doch mit Win7 Nichts zu tun? Zumal die "virtuellen Desktops" im engeren Sine eigentlich nur Fenstergruppen sind und eben keine "Desktops".

    > Das steht nirgendwo, das ist offensichtlich.

    Um dich zu zitieren: "Offensichtlich ja nicht", sonst gäbe es diese Diskussion nicht.

    > Du kannst machen, was du willst, aber reg dich am Ende, wie o.g. nicht auf,
    > wenn es nicht so arbeitet, wie du es gerne hättest.
    > Denn dann weißt du: Du nutzt es falsch.

    Mache ich doch nicht. Aber ich kann doch wohl sagen, dass ich gerne Feature XY hätte, damit ich besser arbeiten kann.

    > Hast du einen 800x600-Screen oder was?
    > Da nimmt gar nichts Platz weg, ich arbeite seit Jahren damit und habe
    > Hunderte von Tools gleichzeitig offen, das lässt sich prima bedienen.

    Nein habe ich nicht, aber ich müsste dort 10+ Icons platzieren und damit wäre ca 1/4 der Taskleiste besetzt. Ich habe die Gruppierung ausgeschaltet und zeige die Fenstertitel an. Da brauche ich jeden Platz.

    > Warum funktioniert das Prinzip denn seit Jahren mit dem OSX Dock?
    > Da haut sich auch niemand Verknüpfungen zu seinen Apps auf den Desktop.

    Es "funktioniert" weil es nicht anders geht. Ob es in OSX nun besser gelöst ist oder nicht, ist Geschmackssache. Ich hätte es gern anders.

    > Desktop heißt primär erstmal "Schreibtisch" und nicht "Hauptarbeitsplatz".
    Oder eben Arbeitsfläche.

    > Das Startmenü wäre in deiner Relation aber kein Schrank, sondern eher die
    > hintere Hälfte deines Schreibtisches.
    > Packst du dein Telefon penetrant und präsent vor dir auf den Tisch wie
    > deine Unterlagen, die du gerade bearbeitest?

    Nein, der Win Desktop ist 2D und der Schreibtisch ist 2D (ich stapele nicht, mal von Papier abgesehen). Das Telefon steht direkt neben der Tastatur. Das Startmenü ist kein Teil des Schriebtischs, sondern der Rollcontainer daneben.

    > Und alles, was du bearbeitest, schmeißt du auf das Telefon drauf?
    > Und wenn du als Telefon musst, nimmst du erst mal alle Unterlagen runter?
    > Anstatt in die hintere Schreibtischhälfte zu greifen?

    Nein, in Windows kann man auch keine Dateien auf Verknüpfungen schmeißen, sondern nur daneben (gestapelt sind es dann Ordner).

    > Das wäre aber so, als würde ich mich darüber aufregen, dass ich keine
    > YouTube-Videos in meinem Startmenü darstellen kann.
    > Warum nicht? Kann ich das nicht machen wie ich will? Was ist mit meiner
    > Freiheit?

    Wieso meint eigentlich jeder, der etwas zu Windows sagt, was Windows nicht kann, oder ihm nicht passt, wäre "sich aufregen"? Der OP hat geschrieben, dass das neue Feature seiner Ansicht nach unnütz ist. Du meinst, dass er den Desktop so nutzen sollte, wie du ihn verstanden hast. Damit nehmt ihr euch beide nichts. Aber ihr regt euch nicht auf, sondern sagt einfach, wie es euch persönlich besser gefällt/gefallen würde.

    > Jedes System verfolgt ein Bedienkonzept, ob du willst oder nicht.
    > Zwischen OSX und Windows unterscheidet sich dieses z.B. massiv, jeder der
    > von Windows auf OSX oder umgekehrt wechselt, weiß, wovon ich rede (Unter
    > OSX wählt mal z.B. meist _erst_ die Datei aus und dann öffnet sich das
    > Programm, unter Windows startet erst das Programm und dann öffnet man eine
    > Datei)

    Ich habe ein Macbook zu hause und wechsle ständig zwischen Win und OSX. Das von dir genannte kann ich nicht nachvollziehen. Ich arbeite mit beiden System eigentlich gleich.

    > Unter Windows sieht das Bedienkonzept vor, dass für häufig genutzte
    > Programme das Startmenü und die Taskleiste genutzt wird.

    Vielleicht sieht es das nicht vor, sondern bietet nur eine weitere Möglichkeit an? Das ist es, was ich mit Freiheit meine. Wieso nicht mehrere Arbeitsweisen ermöglichen? Wieso sich künstlich beschneiden?

    > Desktop-Verknüpfungen sind eine Altlast und die Leute haben sich dran
    > gewöhnt, dass heißt aber nicht, dass es besser oder effizienter in
    > irgendeiner Form ist.

    Hat auch niemand behauptet, aber die neuen Features sind eben auch nicht unbedingt besser oder effizienter. Ich weiß, wo auf meinem Desktop die entsprechende Datei liegt und bin nahezu genauso schnell dort, wie im Startmenü. Und ich nutze manchmal auch die Suche des Startmenüs. Trotzdem benutze ich beide Möglichkeiten, eben je nachdem, was mir gerade am Besten erscheint. Und selbst wenn ich alles über den Desktop machen würde, würde ich doch nie auf die Idee kommen jemandem vorzuschreiben es genauso zu tun.

    > Nein, aber Microsoft kann durch Richtlinien versuchen, die Nutzung zu
    > optimieren und für einen effizienteren Arbeitsfluss zu sorgen, bevor es am
    > Ende wieder heißt, OSX hätte ein klares Bedienkonzept gegenüber Windows.

    Anders ja, nicht klarer. Bisher bietet Windows mehr Möglichkeiten, das vermisse ich bei OSX.

    > Freiheit ist immer von zwei Seiten zu betrachten, so wie Sicherheit.
    > Wer viel anrichten kann, kann auch viel falsch machen.
    Im Fall von Software gibt es dafür "Default-Einstellungen". Das heißt aber nicht, dass man die Einstellungsmöglichkeiten beim Default belassen muss.
    Man muss Sicherheit nicht immer mit einem goldenen Käfig erkaufen, auch wenn das auf den ersten Blick am leichtesten und günstigsten ist.

  15. Re: Multidesktop quark?

    Autor: TheUnichi 29.07.15 - 16:32

    leed schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich nutze regelmässig Windows, OS X und Ubuntu, je nach dem wo ich gerade
    > arbeite. Bislang war Windows das einzige dieser Systeme, welches nicht
    > mehrere Desktops unterstützte.
    >
    > Was aber bei den anderen beiden genau gleich ist, ist dass der Inhalt des
    > Desktops, also Icons, Dateien, Ordner etc. auf jedem Virtuellen Desktop
    > erschien, war nie anders und ist an sich auch gut so, sonst müsste man
    > richtig wild suchen.
    >
    > Ich weiss nicht wo die Vorstellung von eigenen Ordnern für jeden Desktop
    > herkommt, aber es ist jedenfalls nicht das, was man normalerweise unter
    > mehreren Desktops versteht bzw. haben möchte.

    Das kommt von Linux, da ist es nämlich eigentlich standardmässig so afaik.

  16. Re: Multidesktop quark?

    Autor: TheUnichi 29.07.15 - 16:33

    Aurora_momo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > also erstmal agiert man auf einen persönlichen angriff doch nciht mit einem
    > persönlichen Angriff x)

    War ja auch nur eine Frage, er kann ja auch "Nein" antworten :)

    > Verknüpfungen wurden danach mit kacheln ab Windows 8 genutzt und sind und
    > bleiben ein standard. Das kann man nciht bestreiten. Da Microsoft aber eben
    > die Meinung der meisten hier stützt, bitte ich dich den Support von
    > microsoft aufzusuchen und nicht hier herumzumotzen...

    Ich motze doch nicht, ich versuche dem verwirrten Multi-Desktop-User klar zu machen, warum Microsoft sich bewusst für diesen Weg entschieden hat und das auch gut so ist.

  17. Re: Multidesktop quark?

    Autor: Steggesepp 29.07.15 - 17:08

    Dass es immer wieder zu persönlichen Ausschreitungen kommen muss .. es ist echt schlimm, wenn jeder glaubt es immer besser wissen zu müssen. Da gab es doch mal eine Spezies, die intelligenter gewesen sein müsste, als wir .. ich weiß den Grund deren Untergangs.. je blöder man ist, desto eher überlebt man evolutionär.

    Es ist natürlich schön und gut, dass Microsoft sich das einzig wahrhaftige Nutzerkonzept ausgedacht hat, jedoch wurde mir das seitens Microsoft wohl nicht korrekt übermittelt und ich habe demnach meine alten Gewohnheiten (Wie es eben 99% aller User wohl machen) weitergenutzt. Die Aufgabe eines UI-Designers ist es unter anderem, dem Nutzer Arbeit zu ersparen und das bedeutet auch, dass man sich klicks sparen möchte. Wieso also sollte ich mir eine Desktopverknüpfung ersparen, um dann umständlich über mehrere Klicks mit dem Startmenu meine Programme zu starten? Die allerwichtigsten sind natürlich in der Schnellstartleiste, die selten benutzten Programme findet man natürlich über das Startmenu aber die "regelmäßig" benutzten Programme liegen eben mit all dem anderen "Müll" auf dem Desktop, da das Startmenu oft nicht schnell genug zu erreichen ist.

    Zum Thema "Virtueller Desktop". Meine Vorstellung eines Virtuellen Desktops ist, dass ich schnell zwischen verschiedenen Arbeitsbereichen (Gaming, Bildbearbeitung/Musik, Studium ...) switchen kann, meine aktuelle Arbeit dort aufgreifbar ist, die dazugehörigen Programme dort zu finden sind etc.. Ich denke dass das ein interessantes und zugleich angebrachtes Gedankenspiel von mir ist und auch einige die virtuellen Desktops so interpretieren möchten.

    Es ist aber nun gut zu wissen, dass es wohl wirklich nicht möglich ist.. schade.

  18. Re: Multidesktop quark?

    Autor: Aurora_momo 29.07.15 - 18:30

    wie gesagt hoffe ich auf NOCH nicht

  19. Re: Multidesktop quark?

    Autor: jdf 29.07.15 - 23:53

    TheUnichi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aurora_momo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > also erstmal agiert man auf einen persönlichen angriff doch nciht mit
    > einem
    > > persönlichen Angriff x)
    >
    > War ja auch nur eine Frage, er kann ja auch "Nein" antworten :)
    >
    > > Verknüpfungen wurden danach mit kacheln ab Windows 8 genutzt und sind
    > und
    > > bleiben ein standard. Das kann man nciht bestreiten. Da Microsoft aber
    > eben
    > > die Meinung der meisten hier stützt, bitte ich dich den Support von
    > > microsoft aufzusuchen und nicht hier herumzumotzen...
    >
    > Ich motze doch nicht, ich versuche dem verwirrten Multi-Desktop-User klar
    > zu machen, warum Microsoft sich bewusst für diesen Weg entschieden hat und
    > das auch gut so ist.
    Hm, MS darf sich gerne für was auch immer entscheiden: als User interessiert mich das nur bedingt. Was du ganz sicher bisher _nicht_ getan hast ist aufzuzeigen, warum dieses von MS präferierte Nutzungskonzept besser sein sollte als das Konzept "der Desktop ist mein Launcher". Also bitte Butter bei die Fische: Vorteile? ODer lass' uns simpel beginnen: EIN Vorteil? Ich bin gespannt...

  20. Re: Multidesktop quark?

    Autor: tomatentee 30.07.15 - 09:05

    Bei KDE konnte man das umstellen (ka ob das noch so ist). Je nachdem, wie man arbeitet kann das durchaus Sinn machen. Mein Vater hatte z.B. immer verschiedene Desktops für verschiedene Kategorien: Personalverwaltung, Konzepte, Privat, ... mit den jeweils meist genutzten Programmen als Verknüpfung...

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Energy Robotics: Ein kopfloser Hund für 74.500 US-Dollar
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Ein kopfloser Hund für 74.500 US-Dollar

Als eines der ersten deutschen Unternehmen setzt Energy Robotics den Roboterhund Spot ein. Sein Vorteil: Er ist vollautomatisch und langweilt sich nie.
Ein Bericht von Werner Pluta

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