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Es ist ein Fehler, das die Software die Hardware bestimmt...
Autor: Captain 23.05.16 - 12:16
Andersrum wird eigentlich ein Schuh draus, ich habe saugute Hardware und M$ hat gefälligst die Software dazu zu programmieren...
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Re: Es ist ein Fehler, das die Software die Hardware bestimmt...
Autor: 1nformatik 23.05.16 - 12:20
Das Problem ist doch, wenn man eben keine "saugute Hardware" hat?
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Re: Es ist ein Fehler, das die Software die Hardware bestimmt...
Autor: My1 23.05.16 - 12:39
das was hier bestimmt wird sind die min anforderungen, mehr geht immer.
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Re: Es ist ein Fehler, das die Software die Hardware bestimmt...
Autor: Quantium40 23.05.16 - 15:09
Das ist so auch nicht ganz korrekt.
So manches Programm hat durchaus Probleme, wenn es auf einer zu aktuellen CPU laufen muss oder mit zuviel RAM oder zuviel Festplattenplatz konfrontiert wird.
Bei der CPU denke man dazu nur an den Support für die aktuellen Intel Skylakes oder auch damals an die Probleme mit den zu schnell loopenden K6-3, die gleich Reihenweise alte Software aus dem Tritt brachten, in dem sie eine Eich-Schleife für Warteoperationen schneller ausführten, als der Systemtimer hochzählen konnte, was dann wiederum in Division durch Null-Fehlern resultierte, die selbst Windows zum Absturz brachten. -
Re: Es ist ein Fehler, das die Software die Hardware bestimmt...
Autor: xenofit 23.05.16 - 15:24
Quantium40 schrieb:
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> Das ist so auch nicht ganz korrekt.
>
> So manches Programm hat durchaus Probleme, wenn es auf einer zu aktuellen
> CPU laufen muss oder mit zuviel RAM oder zuviel Festplattenplatz
> konfrontiert wird.
Ja wir hatten hier letzten auch Probleme als wir ein Debian Linux auf einer UltraViolet1000 mit 2TB RAM starten wollten. -
Re: Es ist ein Fehler, das die Software die Hardware bestimmt...
Autor: Quantium40 23.05.16 - 15:38
xenofit schrieb:
> Ja wir hatten hier letzten auch Probleme als wir ein Debian Linux auf einer
> UltraViolet1000 mit 2TB RAM starten wollten.
Nimmt man für die SGI Altix UV-Reihe nicht eher SLES oder RHEL? -
Re: Es ist ein Fehler, das die Software die Hardware bestimmt...
Autor: HubertHans 23.05.16 - 15:41
xenofit schrieb:
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> Quantium40 schrieb:
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> > Das ist so auch nicht ganz korrekt.
> >
> > So manches Programm hat durchaus Probleme, wenn es auf einer zu
> aktuellen
> > CPU laufen muss oder mit zuviel RAM oder zuviel Festplattenplatz
> > konfrontiert wird.
>
> Ja wir hatten hier letzten auch Probleme als wir ein Debian Linux auf einer
> UltraViolet1000 mit 2TB RAM starten wollten.
War definitiv ein Softwareproblem *duck*
Linux hat allgemein gerne Probleme mit groeßerer Serverhardware. Normalerweise bekommt man es aber mit den richtigen Parametern gebogen. Wo es gerne streikt sind z.B. 2 CPU-Maschinen mit vollbelegten PCIe-Steckplaetzen. (Quadport Netzwerkkarten z.B.) -
Re: Es ist ein Fehler, das die Software die Hardware bestimmt...
Autor: xenofit 23.05.16 - 16:50
Quantium40 schrieb:
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> xenofit schrieb:
> > Ja wir hatten hier letzten auch Probleme als wir ein Debian Linux auf
> einer
> > UltraViolet1000 mit 2TB RAM starten wollten.
>
> Nimmt man für die SGI Altix UV-Reihe nicht eher SLES oder RHEL?
Ja, da aber unsere Komplette Infrastruktur, sowohl Clients als auch die anderen Cluster, auf Debian aufsetzt war das so einfach.
Es hat auch dann irgendwann funktioniert aber war halt bisschen tricky. -
Re: Es ist ein Fehler, das die Software die Hardware bestimmt...
Autor: Wallbreaker 24.05.16 - 02:26
HubertHans schrieb:
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> War definitiv ein Softwareproblem *duck*
>
> Linux hat allgemein gerne Probleme mit groeßerer Serverhardware.
> Normalerweise bekommt man es aber mit den richtigen Parametern gebogen. Wo
> es gerne streikt sind z.B. 2 CPU-Maschinen mit vollbelegten
> PCIe-Steckplaetzen. (Quadport Netzwerkkarten z.B.)
Selten so einen Mist gehört. Vorwiegend wird Linux gerade bei solcher Hardware eingesetzt, da die restlichen Betriebssysteme dafür nicht taugen, und schon gar nicht gleichwertig skalieren können. Und bei allem was recht ist, kein Betriebssystem dieses Planeten muss mit 2TB RAM umgehen können. Noch nicht einmal bei Supercomputern ist das gängige Praxis, und woanders wird so etwas auch niemals ausgelastet werden. Wenn die Zeit reif ist wird auch das unterstützt werden von Haus aus, doch heutzutage macht das keinen Sinn. -
Re: Es ist ein Fehler, das die Software die Hardware bestimmt...
Autor: Niaxa 24.05.16 - 08:27
Ja ne is klar ^^. Weil du meinst ne NetApp FAS8000 Serie für deine Filmsammlung zu brauchen, muss dir MS ein System entwickeln, das diesen Datenspeicher ebenfalls ausnutzt ^^. Und die Filme sollen dann gefälligst in 1000 * 4k²² kommen, sonst brauchen die ja gar keinen Speicher. Unverschämtheit auch, dass Tetris keine Modernen Systeme zu 100% ausnutzt.
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Re: Es ist ein Fehler, das die Software die Hardware bestimmt...
Autor: gadthrawn 24.05.16 - 08:54
Wallbreaker schrieb:
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> Und bei allem was recht
> ist, kein Betriebssystem dieses Planeten muss mit 2TB RAM umgehen können.
> Noch nicht einmal bei Supercomputern ist das gängige Praxis,
2048 CPU Cores,16 TeraByte RAM, 192 TB Disk Storage -> UltraViolet1000, Uni Linz.
Du meinst einfach: DU brauchst das nicht und deswegen muss NIEMAND das brauchen, oder?
Supercomputer sind etwas wie die Tianhe-2. Und die braucht natürlich keine 2TB da du das so festgelegt hast - in Realität hat die übrigens 1,4 PB RAM. Sequoia (IBM BlueGen) 1,6 PB. Hermit im Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart benutzt dagegen nur 126 TB RAM auf einer CRAY XE6. -
Re: Es ist ein Fehler, das die Software die Hardware bestimmt...
Autor: HubertHans 24.05.16 - 09:44
Wallbreaker schrieb:
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> HubertHans schrieb:
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> > War definitiv ein Softwareproblem *duck*
> >
> > Linux hat allgemein gerne Probleme mit groeßerer Serverhardware.
> > Normalerweise bekommt man es aber mit den richtigen Parametern gebogen.
> Wo
> > es gerne streikt sind z.B. 2 CPU-Maschinen mit vollbelegten
> > PCIe-Steckplaetzen. (Quadport Netzwerkkarten z.B.)
>
> Selten so einen Mist gehört. Vorwiegend wird Linux gerade bei solcher
> Hardware eingesetzt, da die restlichen Betriebssysteme dafür nicht taugen,
> und schon gar nicht gleichwertig skalieren können. Und bei allem was recht
> ist, kein Betriebssystem dieses Planeten muss mit 2TB RAM umgehen können.
> Noch nicht einmal bei Supercomputern ist das gängige Praxis, und woanders
> wird so etwas auch niemals ausgelastet werden. Wenn die Zeit reif ist wird
> auch das unterstützt werden von Haus aus, doch heutzutage macht das keinen
> Sinn.
Komischerweise hatten wir hier schon genuegend Faelle. Bei solchen Maschinen ist das Einfachste, wenn du direkt 64Bit nutzen kannst etc. Aber wenn du eine Distribution nutzt, speziell Firewall & Co, dann stoeßt du sehr schnell an solche Macken. Linux kommt sehr oft mit spezieller Hardware nicht klar. Windows ist hier oft unproblematischer. Das Problem was ich beschrieben habe ist mit ein wenig Grundverstaendniss sogar leicht nachvollziehbar, da Linux Probleme hat, wenn zwei getrennte PCIe-Kanele existieren und man eben nicht die 64Bit Distribution einsetzen kann. Uebrigens ist das von mir erwaehnte Problem von Intel auch als solches bekannt.
Auch alte Thinkpads wie das x32 laufen erst einmal ohne Probleme mnit Linux, wenn man von der GPU absieht. Was aber passiert, wenn man eine Dockingstation einsetzt, die eigene PCI-Karten und eine entsprechende Bridge hat, steht auf einem anderen Stern. Da kommt Linux naemlich nicht drauf klar.



