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  5. › Windows 10: Nur ein paar Monate…

An Bedenkenträger:

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  1. An Bedenkenträger:

    Autor: redmord 12.07.15 - 13:53

    - Seit Windows 8 rebootet das System nicht mehr einfach so, um Updates einzuspielen. Der User hat 2 Tage Zeit sich den Zeitpunkt selber auszuwählen. Bei jedem Loginscreen wird das verbleibende Zeitfenster angezeigt. Wenn die Kiste sich dann von selber rebootet, habt ihr einfach selber Schuld, weil euer Rechner seit Tagen läuft und ihr jegliche Hinweise partout ignoriert hat. Schließlich sind damit 2 Tage Laufzeit eures Rechners gemeint.

    - Seit Windows 8 lässt sich JEDE Verbindung als "getaktet" flaggen. Dann reduziert Windows den Traffic auf durch den User verursachten. Thethering und öffentliche Hotspots werden nach Möglichkeit automatisch erkannt und als "getaktet" markiert.

    Für Privatanwender Updates verpflichtend zu machen ist eine sehr gute Entscheidung. Kaum einer ist in der Lage selber zu entscheiden und befolgt dann nur irgendwelche verblödeten Ratgeber von Techseiten oder Nutzerforen.
    Ich wette den meisten Supportaufwand im Softwarebereich wird durch mangelhaft gepflegte Rechner verursacht.

    Lasst eure Rechner so vanilla wie möglich. Verstellt möglichst wenig, installiert nur Software, die ihr aktiv benutzt. Verzichtet möglichst auf "Optimierungssoftware" wie TuneUp und Co. Achtet auf vertrauenswürdige Quellen beim Download von Software (chip.de ist seit Jahren keine vertrauenswürdige Quelle mehr!). Lest euch die Installations-Dialoge auch mal durch!
    Und lasst verdammt nochmal die automatischen Updates an und klickt nicht über Tage und Wochen Dialoge weg, weil ihr für zwei Klicks zu faul seid!!!

    Ihr werden euch wundern wie reibungslos so ein Windows-Rechner läuft.

  2. Re: An Bedenkenträger:

    Autor: Anonymer Nutzer 12.07.15 - 14:13

    redmord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Seit Windows 8 rebootet das System nicht mehr einfach so, um Updates
    > einzuspielen. Der User hat 2 Tage Zeit sich den Zeitpunkt selber
    > auszuwählen. Bei jedem Loginscreen wird das verbleibende Zeitfenster
    > angezeigt. Wenn die Kiste sich dann von selber rebootet, habt ihr einfach
    > selber Schuld, weil euer Rechner seit Tagen läuft und ihr jegliche Hinweise
    > partout ignoriert hat. Schließlich sind damit 2 Tage Laufzeit eures
    > Rechners gemeint.
    >

    Zwei Tage sind ziemlich wenig - wer bei seiner Arbeit viele Fenster braucht und eventuell erst Resourcen heraussuchen muss würde vielleicht gerne durcharbeiten (kenne ich selbst so von anderen).

    Wenn man bestimmte Programme laufen lässt brauchen die Teilweise mehr als 2 Tage - vor allem wenn es Single-Thread-Anwendungen sind (kenne ich selbst mit RMG). Die kann auch Wochen laufen wenn man genug RAM und Geduld hat...

    Nur weil man meisten neu starten kann, heißt es nicht dass es immer so ist.
    Und 2 Tage.. auf dem Cluster der Uni gibt es maximal 48 Stunden pro Job, das kann bei 16 Kernen auch zu kurz sein - bei 4 Kernen hätte man dann 8 Tage...

  3. Re: An Bedenkenträger:

    Autor: redmord 12.07.15 - 14:25

    Zwei Tage Systemlaufzeit sind für 99 % der Heim- und Arbeitsrechner völlig ausreichend. Und dann hat man immer noch Dialoge ...

    Wer seinen Rechner mehrere Tage unbeaufsichtigt laufen lassen muss, lebt einen sehr speziellen Usecase, den er natürlich _selber_ abdecken muss.

    Wer seine Kiste einfach mehrere Tage idlen lässt ist nich nur eine Umeltsau sondern hat schlicht _selber schuld_. Wie wär's mit Standby?

  4. Re: An Bedenkenträger:

    Autor: Anonymer Nutzer 12.07.15 - 14:28

    redmord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zwei Tage Systemlaufzeit sind für 99 % der Heim- und Arbeitsrechner völlig
    > ausreichend. Und dann hat man immer noch Dialoge ...
    >
    > Wer seinen Rechner mehrere Tage unbeaufsichtigt laufen lassen muss, lebt
    > einen sehr speziellen Usecase, den er natürlich _selber_ abdecken muss.
    >
    > Wer seine Kiste einfach mehrere Tage idlen lässt ist nich nur eine Umeltsau
    > sondern hat schlicht _selber schuld_. Wie wär's mit Standby?

    Bringt nicht viel wenn warum auch immer Standby Programmen den Garaus macht...
    Das Firefox UI kommt mit Standby nicht klar, ebensowenig TeXnic Center (das ist sogar Win only...) - bei Thunderbird bin ich mir auch nicht ganz sicher...

    Standby ist in der Theorie nett, in der Praxis durchaus recht fehlerbehaftet.
    (Ich kenne das nur zu gut von meinem Ultrabook...)

  5. Re: An Bedenkenträger:

    Autor: redmord 12.07.15 - 14:40

    Immer mehr Programme sind in der Lage User-Sessions bei einem Neustart fortzuführen. Firefox ist das ein tolle Beispiel. Außerdem läuft das System nicht maximal 48 Stunden überhaupt. Wir diskutieren hier über einen Fall, der maximal 1x im Monat auftreten soll und da ist es jetzt unzumutbar für jeden mal innerhalb von 2 Tagen Zeit zu finden den Rechner neu zu starten??? :)

  6. Re: An Bedenkenträger:

    Autor: narfomat 12.07.15 - 15:09

    und was sagste jetzt wenn ich das einfach nicht will, weil gestern vollmond war? hier gehts es schlicht und ergreifend darum das ich ein produkt kaeuflich erworben habe und mir defakto jemand vorschreibt das ich regelmaessig mein notebook rebootn muss... oder das ich updates automatisch bekomme, auch wenn die evtl mein OS lahmlegen wie es in den letzten jahren nicht nur einmal vorgekommn ist. das will ich nicht. das heisst uebersetzt, so ein produkt werde ich nich kaufen und erst recht nirgendwo im produktivbereich implementieren. nebenbei, ich reboote mein notebook mit dem ich taeglich 10h arbeite vielleicht 1 mal in der woche. auserdem bin ich leider ein dinosaurier der gern die kontrolle darueber hat was auf seinem computer abgeht, dafuer moechte ich mich jetzt schon im vorraus auf diesem wegebei MS entschuldigen. nicht.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 12.07.15 15:12 durch narfomat.

  7. Re: An Bedenkenträger:

    Autor: Anonymer Nutzer 12.07.15 - 15:27

    redmord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Immer mehr Programme sind in der Lage User-Sessions bei einem Neustart
    > fortzuführen. Firefox ist das ein tolle Beispiel. Außerdem läuft das System
    > nicht maximal 48 Stunden überhaupt. Wir diskutieren hier über einen Fall,
    > der maximal 1x im Monat auftreten soll und da ist es jetzt unzumutbar für
    > jeden mal innerhalb von 2 Tagen Zeit zu finden den Rechner neu zu
    > starten??? :)

    Also eine Krücke (reload previous session in Firefox) um die Unzulänglichkeiten des Standby auszubügeln... nicht ideal.

    Aber um bei den Updates zu bleiben:
    Das mit dem ein Mal pro Monat ist so eine Sache... ein Mal pro Monat außer ab und zu wenn ein Patch dringlicher wird... und will Microsoft nicht vom Patch Tuesday abrücken (ich meine da so etwas mal gelesen zu haben...).
    Aber selbst wenn, das hieße dass ich, falls ich etwas länger laufen lassen will, meine Startzeit nun nach Windows Updates aussuchen soll? Also 1 Woche auf den Patch Tuesday warten, dann den Job nach einem Reboot starten wenn man eine Woche veranschlagt...? - Oder was ist wenn ich nicht weiß wie lange es läuft?

    Am Ende stiehlt - das kann man nur so sagen - Microsoft dem Nutzer die volle Kontrolle über den eigenen PC...

  8. Re: An Bedenkenträger:

    Autor: LordGurke 12.07.15 - 15:40

    Das kommt bestimmt überall da total gut an, wo aufwändige Berechnungen (Video-Export, Statistische Modelle...) mehr als 48 Stunden brauchen um fertig zu werden.

  9. Re: An Bedenkenträger:

    Autor: linus9000 12.07.15 - 15:52

    Nutzt diese Zielgruppe nicht ohnehin Win 10 Pro, wo man die Updates nach hinten schieben kann..?

  10. Re: An Bedenkenträger:

    Autor: SoniX 12.07.15 - 15:58

    Was andere entscheiden können oder du für gut hältst ist mir, mit Verlaub gesagt, scheissegal.

    Es ist mein Rechner der bei mir zuhause steht und nur ich alleine sage was da wann installiert wird.

    Hast du aus den bisherigen unzählbar vielen Windows Update Debakeln denn nichts gelernt? Kaum ein Monat dieses Jahr gabs Patches die reibungslos liefen.
    So ein PC ist durch ein unbedachtes Update schneller geschrottet als einem lieb ist.

    Ausserdem ist es ja auch nicht so als würde einem via Update nicht auch Schrott untergeschoben werden (auf meinem PC derzeit zB Skype, Silverlight, Windows 10 Upgrade etc... will ich alles nicht!)

    Nein, Zwangsupdates nehm ich nicht. Wird rausgepatcht. Fertig.

  11. an die (den) Obrigkeitshörigen

    Autor: wysen 12.07.15 - 16:11

    redmord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Seit Windows 8 rebootet das System nicht mehr einfach so, um Updates
    > einzuspielen. Der User hat 2 Tage Zeit sich den Zeitpunkt selber
    > auszuwählen. Bei jedem Loginscreen wird das verbleibende Zeitfenster
    > angezeigt. Wenn die Kiste sich dann von selber rebootet, habt ihr einfach
    > selber Schuld, weil euer Rechner seit Tagen läuft und ihr jegliche Hinweise
    > partout ignoriert hat. Schließlich sind damit 2 Tage Laufzeit eures
    > Rechners gemeint.
    Es ist egal wie kurz oder wie lange ich Zeit habe! Es ist *mein* Computer und der hat gefälligst das zutun, was ich möchte und nicht wegen irgendeiner "Featurities" mir etwas vor zuschreiben! (Es betriffst im übrigen nicht nur Security- sondern auch Funktionsupdates)

    Wenn sich ein System anmaßt mir vorzuschreiben wie ich es zu nutzen habe, werde ich zum Sklaven des Systemes und nicht das System Arbeitsunterstützung meiner selbst. Freiheit bedeutet auch die Freiheit Fehler zumachen und die Konsequenzen zu tragen.

    >
    > Und lasst verdammt nochmal die automatischen Updates an und klickt nicht
    > über Tage und Wochen Dialoge weg, weil ihr für zwei Klicks zu faul seid!!!
    Wenn es optional wäre, ist das je eine feine Sache...
    Das vorgeschobene Sicherheitsargument betrifft meist ja nicht einmal das Betriebssystem selber, sondern häufig die (benötigte) Drittanbietersoftware. Aber dafür gibt es keine vernünftige Systemweite Updateverwaltung in welcher die Entscheidung komfortabel vom Nutzer getroffen werden kann. Eine Entscheidung, was installiert werden soll, was auf dem System nicht benötigt wird, und welches Update durchgeführt werden muss.
    Es gibt sehr häufig gute Gründe die gegen ein Update (auch wenn es sicherheitsrelevant ist) sprechen. Da gibt es dann noch andere Wege die Software zu schützen als ein Update durch zuführen und Inkompatibilitäten zu riskiren. ...und nein, dies ist kein Problem, welches nur Firmen haben!

    Aber scheinbar gibt es Nutzer die sich mit einer fadenscheinigen Begründung alles verkaufen lassen. Lasst Ihr euch nur euere Freiheit entziehen und lebt als Diener eures Computersystemes...

    Grüße

  12. Re: Redmond, spar dir deine Nebelgranaten: Stichwort FUNKTIONS-UPDATES

    Autor: motzerator 12.07.15 - 16:18

    redmord schrieb:
    -----------------------------
    > Wir diskutieren hier über einen Fall, der maximal 1x im Monat
    > auftreten soll und da ist es jetzt unzumutbar für jeden mal
    > innerhalb von 2 Tagen Zeit zu finden den Rechner neu zu
    > starten??? :)

    Das Problem mit plötzlich herunterfahrenden Rechnern ist lästig,
    aber die wahre Gefahr sind die FUNKTIONS-UPDATES, die man
    AUCH NICHT VERHINDERN KANN.

    Da ich weiß, das Du Kacheln toll findest, hier mal ein SZENARIO
    extra für DICH.

    Was ist, wenn Microsoft einsieht, das sie sich mit den Kacheln
    keinen gefallen getan und viele Leute gegen sich aufgebracht
    haben und die Geschichte mit dem einen Betriebssystem für
    alle Geräteklassen aufgeben? Denk daran, NOKIA wird gerade
    abgeschrieben und das übernommene Personal abgewickelt.

    Dann kommt auf einmal ein Update und deine Kacheln sind
    weg. Einfach so.

    Auf gut Deutsch: Mit den ZWANGSWEISEN Funktions-Updates
    geht JEDER das Risiko ein, das sich das System plötzlich und
    ohne Möglichkeit einzugreifen verändert. Neue Funktion rein,
    alte Funktion raus.

  13. Re: an die (den) Obrigkeitshörigen

    Autor: redmord 12.07.15 - 16:26

    Wenn ihr dann wenigstens auch auf Support aufgrund von selbstverursachten Waruntsmängel verzichten würdet. Ich wäre dabei!

  14. Re: Redmond, spar dir deine Nebelgranaten: Stichwort FUNKTIONS-UPDATES

    Autor: LordGurke 12.07.15 - 16:27

    Seit dem letzten Update ist mein System immer nach kurzer Zeit eingefroren, teilweise habe ich noch einen Bluescreen "A clock interrupt was not received on a secondary processor within the allocated time interval" erhalten.
    Nach insgesamt fast drei Stunden lief das System wieder. Ursache: Irgendein Chipsatztreiber von Intel verträgt sich nicht mit dem letzten Windows-Update.
    Deinstalliere ich ihn und räume auch alle seine Spuren manuell aus der Registry läuft es. Leider taktet jetzt die CPU nicht mehr runter...
    Seit diesem Update werden sowieso einige Treiber nicht mehr richtig geladen wegen "Inkompatibilität". Neuere Treiber bekomme ich momentan nicht (Hersteller sagt, er ist dran), also muss ich auf den anderen - baugleichen - Systemen verhindern dass dieses Update installiert wird oder ich muss damit leben, dass da alle CPUs immer auf vollem Takt und vollem Stromverbrauch laufen. Auf unbestimmte Zeit...

    Liebe Zwangsupdate-und-kein-weg-einzelne-Updates-zu-deaktivieren-Befürworter:
    Was habt ihr lieber: Ein System was im Leerlauf jetzt >120 W zieht und aufgrund von Treiberleichen evtl. noch den einen oder anderen Bluescreen schmeißt?
    Oder eines, welches mal zwei Wochen später seine Updates bekommt, aber dafür nur ~40 W auf die Stromrechnung schreibt?

  15. Re: An Bedenkenträger:

    Autor: redmord 12.07.15 - 16:27

    SoniX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was andere entscheiden können oder du für gut hältst ist mir, mit Verlaub
    > gesagt, scheissegal.

    Dann nutz es eben nicht.

  16. Re: An Bedenkenträger:

    Autor: motzerator 12.07.15 - 16:37

    redmord schrieb:
    ------------------------------
    > Wenn ihr dann wenigstens auch auf Support aufgrund von
    > selbstverursachten Waruntsmängel verzichten würdet. Ich
    > wäre dabei!

    Was für einen Support? Wovon redest Du?

    Ich nutze hier keinen Support!

    redmord schrieb:
    -----------------------------
    > Dann nutz es eben nicht.

    Genau das werde ich auch machen und jedem anderen
    Empfehlen! Einfach die Finger von Windows 10 lassen.

    Immerhin haben wir jetzt gefunden, was genau der
    Haken bei Windows 10 ist. Darum versucht Microsoft,
    alle ganz schnell zum Umsteigen zu bewegen!

    Danach sitzt man in der Falle und kann höchstens
    noch hergehen und alle Updates verhindern!

  17. Re: an die (den) Obrigkeitshörigen

    Autor: wysen 12.07.15 - 16:42

    redmord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ihr dann wenigstens auch auf Support aufgrund von selbstverursachten
    > Waruntsmängel verzichten würdet. Ich wäre dabei!

    LOL, ich setze lieber auf die Freiheit meines Computers - in vielerlei Hinsicht! Aber wenn jemand sein System gefährtet muss er selbst mit den Konsequenzen leben und dies heist im Zweifel auch (selbstbezahlter) Support! Aber Nutzer zu geißeln finde ich einfach nur wie in "1984" (es gab da mal einen 'verlogenen' aber passenden Werbespot von Apple).

    Im übrigen wird die gemeinschaft der Windowsheimanwender durch Zwangsupdates nicht sicherer! Eher im Gegenteil: Microsoft wird nachwievor nicht schneller Fehler beheben (und sich auch weiterhin oft genug weigern Fehler einzugestehen). Aber als Angreifer eines Windowssystemes habe ich jetzt öfter wohldefinierte Patch-Zustände. Je gleicher sich die Systeme sind, desto einfacher ist es sie zu sabotieren...

    Aber wie das System so seine Gesellschaft! Lieber bequemer Sklave, statt kritisch hinterfragender Bürger - welcher auch mal mit Gegenkritik, anderen Meinungen und unbequemen Situationen auseinander setzen muss

  18. APIs...

    Autor: geeky 12.07.15 - 16:44

    Anwendungen haben in dem Fall 2 Möglichkeiten:
    1) ShutdownBlockReasonCreate() aufrufen und bei WM_ENDQUERYSESSION false zurückgeben. Beim Herunterfahren kann die Anwendung dann "Videoexport läuft noch" beim Shutdown-Screen anzeigen lassen. Der Benutzer muss dann selbst entscheiden, ob er das System trotzdem runterfahren lässt, abwartet bis der Task fertig ist oder den Shutdown-Vorgang erstmal ganz abbricht.
    Diese APIs wurden mit Vista genau für solche Fälle eingeführt.

    2) Die Restart-API nutzen.
    In dem Falle hat die Anwendung vorm Herunterfahren die Chance seinen Zustand zu sichern. Nach dem Neustart wird die Anwendung dann (nach Benutzerlogin) automatisch wieder gestartet und kann seinen Zustand wiederherstellen und weiter machen, wo es aufgehört hat.
    (Es gehen dann z.B. keine noch nicht gepeicherten Texte in Word verloren)

    Die Nutzung der Restart-API ist für Anwendungsentwickler generell empfehlenswert: Wird z.B. eine bestimmte *.dll durch einen Installer ersetzt und alle Anwendungen, die diese *.dll geladen haben hätten die Restart-API implementiert, kann der Installer die betroffenen Anwendungen beenden, die *.dll ersetzen, und die Anwendung direkt wieder starten - Ohne dass das ganze System neugestartet werden müsste.
    Schon für Updates der eigenen Anwendung ist das nützlich.

  19. Re: an die (den) Obrigkeitshörigen

    Autor: redmord 12.07.15 - 16:51

    wysen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LOL, ich setze lieber auf die Freiheit meines Computers - in vielerlei
    > Hinsicht! Aber wenn jemand sein System gefährtet muss er selbst mit den
    > Konsequenzen leben und dies heist im Zweifel auch (selbstbezahlter)
    > Support!

    Genau das ist schwer umzusetzen. Features-Update sei mal dahin gestellt... doch gerade was die Systempflege angeht gefährden hier nicht nur die "ich weiß was ich tue und tue es dann doch nicht"-User andere, sie belasten auch vielfach Support unterschiedlicher Anbieter.

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass rund 30 % des Supports im Softwarebereich durch ungepflegte System verursacht werden und zusätzliche 20 % durch verkorkste Systeme. Sag diesen Kunden mal, dass sie keinen Anspruch auf Support haben und diskutier mit ihnen warum das so ist!

  20. Re: an die (den) Obrigkeitshörigen

    Autor: wysen 12.07.15 - 17:03

    Ich nutze seit Jahren nahezu keine proprietäre Software mehr. Selbst meine Kundensysteme laufen seit mehreren Hardwaregenerationen stabil und dank eines guten Gesamtkonzeptes (incl. Securityaspekte) ohne nennenswerte sicherheitsrelevante Zwischenfälle.
    Selbst Softwarepakete, welche dringend ein Sicherheitsupdate benötigten aber wegen fehlender Kompatibilität nicht geupdatet werden konnten verursachten keine Probleme. Man kann solche Situationen auch anders regeln und natürlich erfolgten über lang oder kurz entsprechende Updates. Dies aber zu den Zeitpunkten in denen der Nutzer (Kunde, Admin, Anwender) das wollte und nicht irgendwer sonst.

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