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Ich habe Angst!

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  1. Ich habe Angst!

    Autor: logged_in 05.10.18 - 18:34

    Mein Backup-Server läuft unter Windows 10 :(

    Weil ich NTFS brauche.

    Zum heulen.

    Kann mir mal jemand helfen? Für mich ist es wichtig, das absolut alle Windows-Dateiattribute erhalten bleiben, so wie sie sind, so wie sie schon seit 15 Jahren waren. Wann zuletzt angefasst, wann zuletzt geändert, wann erzeugt, von wem erzeugt, usw... Das Backup muss eine 1:1 Kopie sein, nicht so wie es die NAS machen, wo viele Attribute verloren gehen.

    Kopiert wird über's Netzwerk mit robocopy.

    Wie kann ich es machen, dass ich das gleiche mit Debian/Ubuntu erreiche?

    Ich muss weg, von diesen Microsoft-Müll!

  2. Re: Ich habe Angst!

    Autor: kaputt 05.10.18 - 18:49

    ist es denn möglich einmal von ntfs weg zu migrieren? windows server ist keine option?
    https://www.tuxera.com/community/open-source-ntfs-3g/ ?

  3. Re: Ich habe Angst!

    Autor: Screeny 05.10.18 - 18:51

    Warum machst du die Backups per Robocopy? Das erscheint mir wenig sinnvoll.
    Nutz am besten eine Software, die Backups macht, dann hast Du all die Probleme nicht.

  4. Re: Ich habe Angst!

    Autor: sebastilahn 05.10.18 - 18:54

    Wenn du schon einen Rechner mit Ubuntu hast, brauchst du eine zusätzliche Partition mit NTFS. Wenn du deine im Server bereits verwendete Platte weiterverwenden kannst, umso besser. NTFS-Platten lassen sich sehr einfach in Ubuntu mounten. Die benötigten Pakete gehören zur Standardinstallation.
    Oder wolltest du jetzt eine Step-by-step-Anleitung haben?

  5. Re: Ich habe Angst!

    Autor: logged_in 05.10.18 - 19:02

    Und die Attribute gehen nicht verloren?

  6. Re: Ich habe Angst!

    Autor: sebastilahn 05.10.18 - 19:03

    Screeny schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum machst du die Backups per Robocopy? Das erscheint mir wenig
    > sinnvoll.

    Warum nicht? Robocopy kann doch auch inkrementell synchronisieren.
    Um einen Systemausfall vorzubeugen reicht das ja schon aus.
    Ich mach das unter Ubuntu mit meiner WD MyCloud auch per Synchronisation.
    MyCloud in nem bestimmten Verzeichnis gemountet und FreeFileSync gleicht dorthin alle meine Dokumente ab. So ist das, was ich lokal auf dem Rechner hab, auch stets in meinem internen Netz verfügbar. Funktioniert prinzipiell so wie die verbuggte WD-Proprietärlösung, die es nur für Windows gibt, ist zudem zuverlässiger.
    Separates Backup zieht meine MyCloud allerdings regelmäßig auf die daran angeschlossene zusätzliche USB-Platte. Das Synchronisieren ist ja in der Tat nur hilfreich, wenn meine lokale Platte sterben sollte. Wenn ich lokal explizit etwas lösche, ist das in dem nächsten Moment auf der MyCloud auch weggesynct...
    Dann muss ich im Backup auf der USB-Platte buddeln.

  7. Re: Ich habe Angst!

    Autor: logged_in 05.10.18 - 19:07

    Nein, robocopy ist für meinen Fall perfekt. Funktioniert super, 1A, ich will nichts anderes.

    Gut, auf dem PC mache ich auch mit Macrium Reflect Image-Kopien und mit SyncBack Pro Ordner-Backups, ist OK weil da die Platten per SATA schnell angebunden sind.

    Acronis kommt mir nicht mehr auf die Platte, sonst kenne ich weiter nichts. Robocopy ist da wirklich alles was ich brauche.

  8. Re: Ich habe Angst!

    Autor: FreiGeistler 05.10.18 - 19:11

    logged_in schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Backup-Server läuft unter Windows 10 :(
    >
    > Weil ich NTFS brauche.
    >
    > Zum heulen.
    >
    > Kann mir mal jemand helfen? Für mich ist es wichtig, das absolut alle
    > Windows-Dateiattribute erhalten bleiben, so wie sie sind, so wie sie schon
    > seit 15 Jahren waren. Wann zuletzt angefasst, wann zuletzt geändert, wann
    > erzeugt, von wem erzeugt, usw... Das Backup muss eine 1:1 Kopie sein, nicht
    > so wie es die NAS machen, wo viele Attribute verloren gehen.
    >
    > Kopiert wird über's Netzwerk mit robocopy.
    >
    > Wie kann ich es machen, dass ich das gleiche mit Debian/Ubuntu erreiche?

    Das Laufwerk via SMB mounten.
    Dann je nach dem ob du Archivieren oder auf eine andere Platte verschieben willst.
    Fürs Archivieren rate ich zu tar plus Kompressionsprogramm der Wahl. Fürs verschieben zu rsync. Beide haben Argumente, die Metadaten nicht anzurühren. tar kopiert sogar Block für Block des Datenträgers in das eigene Quasy-Dateisystem.

    Von einer Fertiglösung rate ich ab.
    Die speichert höchstwahrscheinlich in ihrem eigenen Format, ist in X Jahren Obsolet und inkompatibel und was dann?

    > Ich muss weg, von diesen Microsoft-Müll!
    Viel Glück.
    Ich und die nähere Verwandtschaft habens geschafft. :-)
    (Die Schwester dummerweise zu Apple :-/ )

  9. Re: Ich habe Angst!

    Autor: logged_in 05.10.18 - 19:13

    Wegmigrieren ist nicht wirklich eine Lösung, weil da ein alter (äham) Vista-Server am laufen ist, der so ziemlich der zentrale Homeserver ist, von dem zieht der Backup-Server sich via robocopy alle 6 stunden alle neuen/veränderten Dateien rüber. Sowie vom PC, gelegentlich.

    Der PC wird vielleicht bald durch eine Linux-Laptop ersetzt, dann wäre dieser alte Server noch der letzte Grund, NTFS zu benutzen.

    Allerdings denke ich auch an die Möglichkeit, eine große Datenbank mit allen Dateiattributen anzulegen (Pfad+Attribute), vielleicht wäre das ein Ersatz, da ich die Attribute gelegentlich zum suchen benutze (und wenn ich das tue, dann hat es seinen guten Grund, ist also wichtig, dass es die gibt). Die ließe sich schneller durchsuchen.

  10. Re: Ich habe Angst!

    Autor: mhstar 05.10.18 - 19:56

    Versuch mal Veeam Agent. Kostet nix.

    Wer robocopy verwendet und sagt "perfekt will nichts anderes" der sieht nicht über den Tellerrand. Viel Spaß beim Wiederherstellen. Mit Veeam habe ich beruflich und privat schon dutzende PCs wiederhergestellt, immer ohne Probleme.

    Kein Werbebeitrag (habe sonst nix mit Veeam zu tun) o.ä. Ein gutes Sicherungsprogramm kann aber mehr als nur kopieren. Probier's mal. Sichere zuerst mit Robocopy. Dann mit Veeam. Dann stelle den kompletten PC von 0 auf wieder her (denn nur eine getestete Sicherung ist was wert), einmal mit Robocopy und einmal mit Veeam. Merkst du was?


    logged_in schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, robocopy ist für meinen Fall perfekt. Funktioniert super, 1A, ich
    > will nichts anderes.
    >
    > Gut, auf dem PC mache ich auch mit Macrium Reflect Image-Kopien und mit
    > SyncBack Pro Ordner-Backups, ist OK weil da die Platten per SATA schnell
    > angebunden sind.
    >
    > Acronis kommt mir nicht mehr auf die Platte, sonst kenne ich weiter nichts.
    > Robocopy ist da wirklich alles was ich brauche.

  11. Re: Ich habe Angst!

    Autor: Argh 05.10.18 - 22:52

    Hätte jetzt auch Veeam vorgeschlagen. Ansonsten gibts noch ArcServe, die Windows Sicherung ist seit Windows 7 auch nicht mehr so übel, aber halt kein Vergleich zu einer „echten“ Backup Lösung.

    Clonezilla fällt mir noch ein wenn es ums Imaging geht.

  12. Re: Ich habe Angst!

    Autor: 486dx4-160 05.10.18 - 22:55

    logged_in schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und die Attribute gehen nicht verloren?

    Nein, aber de User :)

  13. Re: Ich habe Angst!

    Autor: Stebs 06.10.18 - 11:42

    logged_in schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, robocopy ist für meinen Fall perfekt. Funktioniert super, 1A, ich
    > will nichts anderes.
    Ich schmeiße hier trotzdem mal sowas rein wie
    https://backuppc.github.io/backuppc/

    Da wärst du dann komplett unabhängig von Windows/NTFS.
    Auf den Clients brauchst du keine Software, musst nur eine SMB Freigabe erstellen.
    Kann man also optimal mal parallell zum bestehenden Backup testen, falls noch irgendein Bastel-PC übrig ist.
    Wichtig vor allem: das ganze funktioniert im Pull-Betrieb.
    Solange der Backup-PC/Server unter Linux nicht infiziert wird (den sollte man ja im Normalfall nicht anrühren), kann auch ein Verschlüsselungstrojaner erfolgreiche Backups nicht nachträglich zerstören.
    Habe selber es jedoch noch nicht verwendet, will ich aber irgendwann mal machen.
    Gibt aber anscheinend einige Firmen, die das seit Jahren nutzen.

  14. Re: Ich habe Angst!

    Autor: Sybok 06.10.18 - 12:31

    logged_in schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Backup-Server läuft unter Windows 10 :(
    >
    > Weil ich NTFS brauche.
    >
    > Zum heulen.
    >
    > Kann mir mal jemand helfen? Für mich ist es wichtig, das absolut alle
    > Windows-Dateiattribute erhalten bleiben, so wie sie sind, so wie sie schon
    > seit 15 Jahren waren. Wann zuletzt angefasst, wann zuletzt geändert, wann
    > erzeugt, von wem erzeugt, usw... Das Backup muss eine 1:1 Kopie sein, nicht
    > so wie es die NAS machen, wo viele Attribute verloren gehen.
    >
    > Kopiert wird über's Netzwerk mit robocopy.
    >
    > Wie kann ich es machen, dass ich das gleiche mit Debian/Ubuntu erreiche?
    >
    > Ich muss weg, von diesen Microsoft-Müll!

    Klone doch einfach die Partition - klonk, fertig! Sehe das Problem nicht. Und natürlich stellt gängige Backup-Software auch die Dateiattribute wieder her.
    Robocopy ist kein Backup-Tool! Es ist ein durchaus nützliches Werkzeug und kann auch(!) zur Dateisicherung verwendet werden. Aber meine erste Wahl wäre es kaum.

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