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ReFS Erfahrung...
Autor: Snooozel 05.06.17 - 15:42
Was habt ihr so für Erfahrungen mit ReFS, speziell 3.1, gemacht?
Ich nur schlechte, Performance schlecht bei älteren Volumes, viele Resets nötig da die NAS bei hoher Last einfror.
Am Anfang, also nach dem neu formatieren - war alles schön, Geschwindigkeit passte. Aber Monat für Monat sank die Performance deutlich, vor allem wenn man intensiv Blocklevel-cloning benutzt hat.
Nach 3 Monaten erreichte das 50TB Volume mit Backupdaten keine 50MB/s mehr - selbst beim Lesen mit nur diesem Vorgang auf dem Raid.
Nach rückkehr zu NTFS wieder alles schön...
Dazu kamen Bugs mit eingefrorenem Windows bei hoher Last auf dem ReFS Volume die sich nur durch Reset lösen ließen - danach verschwand das Laufwerk erst einmal ein paar Stunden komplett aus dem Explorer da ReFS dieses scheinbar nach einem unerwarteten Crash erst einmal komplett scannt.
Die Probleme sind MS auch bekannt, es kursieren diverse Patche in den Foren, offizielle und inoffizielle.
Mehr Beispiele von diesen Problemen?
https://forums.veeam.com/veeam-backup-replication-f2/refs-4k-horror-story-t40629.html
Positiv: keinerlei Datenverluste, die Daten haben das alles unbeschadet überstanden. -
Re: ReFS Erfahrung...
Autor: JouMxyzptlk 05.06.17 - 16:20
Snooozel schrieb:
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> Was habt ihr so für Erfahrungen mit ReFS, speziell 3.1, gemacht?
3.1 speziell nicht.
Da aber die Checksummenvariante nur mit mirrored storage space funktioniert ist der Teil schon mal nuztlos. Schon bei simple parity werden die Checksummen nicht mehr zum korrigieren eventueller falscher Daten von den Festplatten hergenommen.
Deduplizierung geht nicht, ist damit auch durchgefallen.
Über 4K Blöcke habe ich, wie du, nichts positives gefunden. Nun ist mein Storage-Space-Parity aus 4*8 TB als "LogicalSectorSizeDefault 4096" kreiert wurden weil was anderes unsinnig ist. Also doch eben NTFS mit 16K Blöcken...
Hardlinks gehen nicht (zumindest als ich es probiert hatte nicht), das nutzt MS seit Vista intensiv um Platz auf dem Systemlaufwerk zu sparen, und ich normal um Platz zu sparen siehe http://schinagl.priv.at/nt/hardlinkshellext/linkshellextension.html und http://schinagl.priv.at/nt/dupemerge/dupemerge.html
Die Story aus dem link wundert mich nicht, überall spürt man wie unfertig das FS ist.
Ich hatte damit mal wieder rumgespielt als Server 2016 recht frisch drausen war und ich meinen privaten S2012R2 als S2016 neu installiert habe, und seit dem hab ich ReFS nicht wieder angefasst.
Ich wünschte noch so ein paar Ecken an Storage Spaces würden verbessert werden, z.B.: Anzahl der Columns in nachhinein verändern wenn eine Platte dazu kommt. Oder dass der blöde GUI Wizard bei vier Platten Parity auch vier Columns nehmen würde statt drei und damit 1/9-tel vom Platz wegwirft. Oder dass ein mirrored SSD set mit zwei Columns zusammen mit einem 4 column parity set als Tiering zusammengefasst werden können. -
Re: ReFS Erfahrung...
Autor: Sharra 05.06.17 - 16:30
Mal von den Problemen mit ReFS abgesehen, warum installiert man auf einem NAS überhaupt ein Windows? Die GUI wirds eher nicht sein, denke ich mal.
Selbst wenn man am Desktop mit Windows arbeitet, spricht doch im Grunde nichts gegen ein ordentliches Linux auf dem NAS, und dann hat man auch brauchbare Dateisysteme zur Auswahl. Davon abgesehen frisst ein ordentlich konfiguriertes Linux weniger Ressourcen, was kleine NAS ja sowieso nicht im Überfluss bieten können.
Nein, das soll kein "Windows ist eh grundsätzlich Scheiße" Beitrag sein. Es interessiert mich wirklich, was es für Gründe gibt, Windows auf so eine Kiste zu packen. -
Re: ReFS Erfahrung...
Autor: JouMxyzptlk 05.06.17 - 16:36
ich vermute dass er gar nicht Windows auf dem NAS hat (und nicht, wie ich, einen i5 Sandy Bridge mit 16 GB RAM als "NAS" nutzt), sondern er es wohl via iSCSI angeflanscht hat.
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Re: ReFS Erfahrung...
Autor: triplekiller 05.06.17 - 16:54
kleine praxis, daten der patienten und viele, viele röntgenbilder.
es war mehr ein test, der praxisbesitzer war damit einverstanden, dass ich, im falle eines schadens, rechtzeitig eingreife.
alle patitionen, sogar die externen platten fürn backup sind ntfs, nur die partition mit den röntgenbildern ist refs (nicht reiserfs). os: win serv 2012r2.
die idee war, laut wikipedia artikel, mit großen datenmengen (1 bild = 5 mb) robust und sicher umzugehen. bis jetzt läuft alles gut. formatieren, musste ich nur einmal machen, war sehr schnell. einmal wurde (das betrifft jetzt die ntfs partition) das update fehlerhaft eingespielt, arbeiten mit pc war unmöglich, postgresql war ursache (cpu 100 %, ram über 1,3 gb), neueinspielen des updates hat alles korrigiert. das war nicht die software fürs röntgen, jedoch war die röntgensoftware auch langsam.
die probleme waren mehr firewall (hartnäckig), automatisches defrag (faule sau, extra befehl nötig), automatische updates (will nicht automatisch, muss regelmäßig gestartet werden), backup mit boardmitteln (horror, die ext. platten müssen alle auf einmal angeschlossen sein, nachträglich registrieren ist unmöglich), ...
mir ist unklar, wie man win serv 2016 bekommt. gibt es schon server/workstations damit? keine preview. -
Re: ReFS Erfahrung...
Autor: ArcherV 05.06.17 - 16:55
Sharra schrieb:
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> Mal von den Problemen mit ReFS abgesehen, warum installiert man auf einem
> NAS überhaupt ein Windows?
Meine Gründe waren:
- weil es bequem ist
- weil es für meinen zweck ausreicht
- weil ich nette Features wie Datendedupluzierung nutzen kann
- weil ich die verwendeten Stoarage Pools im Fehlerfalle der NAS auch am Client Windows 10 einhängen kann
1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.06.17 16:56 durch ArcherV. -
Re: ReFS Erfahrung...
Autor: triplekiller 05.06.17 - 16:59
welche möglichkeiten gibt es, wenn eine festplatte voll wird, den speicher zu erweitern, vorausgesetzt dass platten irgendwann nicht mehr größer werden. ich meine laufwerk e:/ ist zu 100 % voll (12 tb). jetzt soll, wie auf einem logischen volume bei linux eine weitere 12 tb hdd eingebaut werden und per mausklick laufwerk e auf die zweite hdd erweitert werden.
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Re: ReFS Erfahrung...
Autor: divStar 05.06.17 - 17:05
Ich hatte auf meinem NAS (3x3TB + 6TB Backupplatte) früher Windows Server 2012. Warum? Mit Windows kenne ich mich einigermaßen aus - mit Linux kannte ich mich damals quasi gar nicht aus. Außerdem ist Steuerung und Einstellung über die GUI sehr angenehm.
Windows Storage Spaces waren mir von Anfang an suspekt - aber die Platten waren noch so gut wie leer bzw. ich hatte Backups. Also ReFS mit Storage Spaces. Das Einrichten war schon fast zu einfach und das Ding lief gut (ich hatte es in einer Art JBoD laufen). Nach einiger Zeit wurde es langsamer und dann fiel eine Platte aus... Klar - Windows ist nicht Schuld und ich hatte halt kein Mirror oder dergleichen. Zum Glück habe ich die wichtigsten Sachen noch anderweitig abgesichert.
Am Ende war es wohl die Performance, denn nun habe ich Ubuntu Server 16.04 und selbst im Software-RAID ist die Konfiguration was Übertragung angeht schneller als zuletzt die JBoD Konfiguration unter Windows - und ich habe derzeit ein RAID-5 und Backup-Platte.
Ich kann verstehen wenn Leute Windows im Server/NAS einsetzen - auch weil man dort MSSQL und dergleichen installieren kann (oder eben x86/x64 Windows-Programme). Ich möchte mein Linux nicht mehr missen und habe mir sogar x2go eingerichtet - das ist ein wenig so etwas wie VNC. Im Prinzip kann jeder richtig-eingerichtete Linux-Server auch ein Terminalserver sein - z.T. sogar so, dass man einzelne Anwendungen starten kann (und nicht erst einen "remote desktop" ). -
Re: ReFS Erfahrung...
Autor: Arkarit 05.06.17 - 17:10
Sharra schrieb:
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> Mal von den Problemen mit ReFS abgesehen, warum installiert man auf einem
> NAS überhaupt ein Windows? Die GUI wirds eher nicht sein, denke ich mal.
> Selbst wenn man am Desktop mit Windows arbeitet, spricht doch im Grunde
> nichts gegen ein ordentliches Linux auf dem NAS, und dann hat man auch
> brauchbare Dateisysteme zur Auswahl. Davon abgesehen frisst ein ordentlich
> konfiguriertes Linux weniger Ressourcen, was kleine NAS ja sowieso nicht im
> Überfluss bieten können.
Ich habe mal ein Linux-NAS aufgesetzt (irgend so eine kleine NAS-Fertigdistri) und es nach kurzer Zeit durch ein Windows ersetzt, weil die Samba-Performance bei Ordnern mit > 10.000 Dateien katastrophal schlecht war: zum Teil Wartezeiten von über einer Minute, nur um einen Ordner anzuzeigen. Habe damals sämtliche Foren durchsucht... die altbekannte stunden- bis tagelange Linux-Odyssee halt von naheliegenden Tipps bis hin zu reinem Voodoo... Ende vom Lied: Olles XP drauf, halbe Stunde, lief.
Eigentlich schade, denn die Verwaltungsoberfläche von der Distri war sehr gut, und Installation etc auch völlig problemlos.
Mag sein, dass das bei anderen Netzwerktypen besser läuft. Bin kein Profi diesbezüglich, und es ist schon ein paar Jahre her. Seitdem stehe ich aber Linux sehr skeptisch gegenüber bzgl. NAS, wenn es um Windows-Shares geht. -
Re: ReFS Erfahrung...
Autor: JouMxyzptlk 05.06.17 - 17:18
triplekiller schrieb:
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> welche möglichkeiten gibt es, wenn eine festplatte voll wird, den speicher
> zu erweitern, vorausgesetzt dass platten irgendwann nicht mehr größer
> werden. ich meine laufwerk e:/ ist zu 100 % voll (12 tb). jetzt soll, wie
> auf einem logischen volume bei linux eine weitere 12 tb hdd eingebaut
> werden und per mausklick laufwerk e auf die zweite hdd erweitert werden.
Hm, ich vermisse Großbuchstaben.
Im Detail gibst du uns nicht genug Info. Ist es eine einzelne 12 TB HDD? Ist es ein software RAID5 Set? Ein Storage Space Parity aus 3*6 TB? Oder Hardwarecontroller mit logischen 12 TB Laufwerk?
Ich nehme mal das simple "eine 12 TB HDD" Beispiel:
Wenn du das nicht von vornherein eingeplant hast als Storage Space zu nutzen kannst du es immer noch in ein dynamisches Laufwerk umwandeln, und dann den Platz einer weiteren Platte einfach anhängen/erweitern, danach das NTFS vergrößern.
Das geht schon seit Windows NT 4.0.
Probiers aber erst mal in einer virtuellen Kiste aus damit du deine Daten nicht verhause, alles bequem via diskmgmt.msc machbar.
Alternativ kannst du die weitere Platte in ein Verzeichnis einhängen statt dem Ding einen Laufwerksbuchstaben zu geben, auch bequem via diskmgmt.msc.
Eine weitere Variante, wenn du mehrere Verzeichnisse transparent auf die neue Platte legen willst, sind Junctions. -
Re: ReFS Erfahrung...
Autor: Snooozel 05.06.17 - 17:20
> ich vermute dass er gar nicht Windows auf dem NAS hat (und nicht, wie ich,
> einen i5 Sandy Bridge mit 16 GB RAM als "NAS" nutzt), sondern er es wohl
> via iSCSI angeflanscht hat.
Doch, Windows läuft direkt auf dem 16-bay NAS, denn nur so hat der Backup-Agent vom Repository direkten zugriff auf das Volume, ohne Flaschenhals wie das Netzwerk bei iSCSI.
Und für Linux gibt (oder gab) es den schlicht nicht.
Linux kommt erst nach und nach bei Veeam dazu.
NFS auf Linux wäre noch gegangen, hier greifen aber die gleichen Probleme: Netzwerk als Bremse bei Dateioperationen. -
Re: ReFS Erfahrung...
Autor: JouMxyzptlk 05.06.17 - 17:26
Snooozel schrieb:
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> > ich vermute dass er gar nicht Windows auf dem NAS hat (und nicht, wie
> ich,
> > einen i5 Sandy Bridge mit 16 GB RAM als "NAS" nutzt), sondern er es wohl
> > via iSCSI angeflanscht hat.
>
> Doch, Windows läuft direkt auf dem 16-bay NAS,
Ah, dann könnte das Ding mehr Rechenpower haben als mein i5... Da kann Windows, wenn nicht ReFS quer schießt, in einigen Konstellationen mehr raus holen als Linux. -
Re: ReFS Erfahrung...
Autor: superdachs 05.06.17 - 18:30
Wieso macht man so schwierige Sachen wie NAS wenn man nicht bereit ist das zu verstehen sondern in der GUI rumklickern will? Mal davon abgesehen dass es auch Linux-GUIs gibt.
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Re: ReFS Erfahrung...
Autor: ArcherV 05.06.17 - 18:34
superdachs schrieb:
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> Wieso macht man so schwierige Sachen wie NAS wenn man nicht bereit ist das
> zu verstehen sondern in der GUI rumklickern will? Mal davon abgesehen dass
> es auch Linux-GUIs gibt.
Oha, da ist ja wieder das Windows-GUI-Vorurteil. -
Re: ReFS Erfahrung...
Autor: superdachs 05.06.17 - 19:01
Warum? Es gibt genau überhaupt gar keinen vernünftigen Grund für Windows auf einem NAS. Schon allein die Auswahl der Dateisysteme spricht deutlich für Linux. Der Rest ist auch unter Linux so simpel dass man besser gar kein NAS betreibt wenn man DAS nicht bereit ist mal zu lernen. Das is ne Sache von 2h.
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Re: ReFS Erfahrung...
Autor: ArcherV 05.06.17 - 19:04
superdachs schrieb:
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> Warum? Es gibt genau überhaupt gar keinen vernünftigen Grund für Windows
> auf einem NAS. Schon allein die Auswahl der Dateisysteme spricht deutlich
> für Linux. Der Rest ist auch unter Linux so simpel dass man besser gar kein
> NAS betreibt wenn man DAS nicht bereit ist mal zu lernen. Das is ne Sache
> von 2h.
Wer sagt was von lernen?
Ne ich bleib bei meiner Windows Core Installation ohne GUI. -
Re: ReFS Erfahrung...
Autor: triplekiller 05.06.17 - 19:08
ein logisches laufwerk mit 12 tb. teure utopie welche die grenzen der hdd technologie darstellt. ein server ist nicht endlos groß, genauso wenig der serverraum. ein raid 0 kann bei mehreren 100 tb irgendwann nicht mehr gehen (platzmangel). das ist eine praxis und keine serverfarm.
das mit dem verzeichnis ist eine gute idee. das mit dem dynamischen laufwerk (also ich bleibe bei refs, ntfs gilt als alt) meinte ich ja. nun weiß ich nicht, wie einfach/schwer das sein wird. wenn eine beschriebene refs partition in ein dynamisches laufwerk geändert wird, killt man nur die eine partition ode das gesamte laufwerk? letzteres kann nicht sein, weil auf dem selben laufwerk auf der partition c:/ sich windows serv befindet.
das mit den junctions kenne ich noch nicht.
im groben und ganzen müsste es klappen. diese sache fand ich schon immer interessant, wenn man zB damals nur eine partition wollte für datenintensives und die festplatten nicht groß genug oder zu teuer waren. alte hdd voll, neue platte rein, partition von alter hdd auf neue hdd erweitern, weiter speichern auf laufwerk e:/
das grimmsche wörterbuch ist wie die englische sprache, kaum großbuchstaben. seit der rechtschreibreform 2006 gab es viel kritik. die taz schrieb für eine ausgabe alles klein. alles klein zu schreiben spart zeit und schont die nerven. -
Beinahe-Herzinfarkt
Autor: fuzzy 05.06.17 - 19:29
… ist meine Erfahrung. Um die Pointe gleich vorweg zu nehmen: Es war irgendein Schluckauf von Storage Spaces. Nach Reboot war wieder okay.
Mitten im Betrieb waren einfach alle ReFS-Volumes nicht mehr zugreifbar mit irgendwelchen obskuren Fehlermeldungen. Aber weil ReFS ja so geil ist, gibt es kein Prüftool fürs Dateisystem. Man ist mir die Pumpe gegangen!
Später hat dann Storage Spaces wegen defekter Sektoren auf einer der Festplatten für Software-Abstürze und Bluescreens gesorgt. Nie wieder.
Baumansicht oder Zitieren oder nicht Posten - die Wahl ist eure! -
Re: ReFS Erfahrung...
Autor: JouMxyzptlk 05.06.17 - 19:38
superdachs schrieb:
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> Warum? Es gibt genau überhaupt gar keinen vernünftigen Grund für Windows
> auf einem NAS. Schon allein die Auswahl der Dateisysteme spricht deutlich
> für Linux.
Dateisystem? Dann bringe alles das unter einen Hut, anständig konfigurierbar:
Deduplication, Storage tiering, encryption, und die Möglichkeit beliebig Platten dazu zu packen, und Software RAID (ob nun RAID oder Storage Spaces ist zweitrangig).
Und obendrauf auch noch banal einfach zu handhabende snapshots, die man selbst vom Windows Client aus ansprechen kann.
BSD kommt da nahe ran, aber Linux ist da noch nicht so weit. In diesem Szenario gibt es nur bestimmte einzelne Punkte wo Linux besser ist, RAID Migration von 4 Platten als RAID5 auf 5 Platten als RAID5 ist bei Windows Software RAID5 nicht vorgesehen, und bei Storage Spaces zwar sehr simpel möglich, aber durch die Column Zahl gibt es ein paar Eigenheiten.
Linux hat seinen Platz in der NAS Welt, aber pauschal zu sagen dass es immer das bessere auf dem NAS sei zeigt eher fehlende Erfahrung. -
Re: ReFS Erfahrung...
Autor: JouMxyzptlk 05.06.17 - 19:50
triplekiller schrieb:
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> ein logisches laufwerk mit 12 tb.
Dann schau mal in die Doku von dem RAID Controller. Einige LSI basierten (Fujitsu ab D2607/D2616 und höher) können nach Firmwareupdate 8 TB Platten handhaben und auch 16 TB Volumes erstellen, hab das mal ausprobiert. Größere Platten gehen vielleicht auch, hatte ich aber nicht zur Hand, mir ging es nur um einen Schnelltest.
Also Stück für Stück die Platten gegen größere tauschen, und dann das RAID vergrößern. Vielleicht vorher Firmware update des Controllers.
> das mit dem verzeichnis ist eine gute idee. das mit dem dynamischen
> laufwerk (also ich bleibe bei refs, ntfs gilt als alt) meinte ich ja.
Wenn du ReFS hast: Da hab ich das Szenario mit dynamischem Laufwerk noch nie gemacht.
> das mit den junctions kenne ich noch nicht.
Ausprobieren, am einfachsten mit Hardlink Shell Extension zu handhaben.
> Alles klein zu schreiben spart zeit und schont die nerven.
Das muss deine Nerven aber schon sehr nerven. Wenn zwischen Substantiv, Verb und Adjektiv nicht mehr unterschieden werden kann wirst du nicht verstanden. Dann schreib doch gleich auf englisch.



