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Wow, da legt man extra die Ordner auf eine andere Partition/Festplatte, ...

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  1. Re: Wow, da legt man extra die Ordner auf eine andere Partition/Festplatte, ...

    Autor: 3dgamer 10.10.18 - 23:55

    Leute Leute, ist doch wurscht was jemand für sich als die ultimative Strategie ansieht.
    Ich persönlich finde Partitionen auch sinnfrei, aber hey, ist ja nicht mein Rechner. Wenn jemand darauf schwört, warum nicht. Entweder klappts oder lernen durch Schmerzen.
    Diese "ich weiß war gut für die ist"-Mentalität nervt.

  2. Re: Wow, da legt man extra die Ordner auf eine andere Partition/Festplatte, ...

    Autor: McWiesel 11.10.18 - 01:51

    Statt mit überlangem Nonsenstext meine Zeit zu stehlen, könntest Du viel mehr stichhaltig begründen, für was man sich privat mords komplexe VM's mit Storagecluster Server produktiv aufsetzen soll.

    Und selbst wenn man so eine Neurose hat, dann weiß man auch, dass man kein einfaches System hat und bereitet sich auf Updates um so besser vor statt am Erscheinungstag gleich alles ohne Backup drüberzubügeln.

  3. Re: Wow, da legt man extra die Ordner auf eine andere Partition/Festplatte, ...

    Autor: GaliMali 11.10.18 - 06:12

    h3nNi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... um Datenverlust zu verhindern und dann sowas!?
    > ...

    Ich mach das mehr um meine kleine SSD zu schonen.

    Bis zu 2 TB an Userdaten? - Das ist ein unnötiges Vermögen für eine SSD.

    Das erklärt wohl auch warum das Problem wohl Massenweise aufgetreten ist.

  4. Re: Wow, da legt man extra die Ordner auf eine andere Partition/Festplatte, ...

    Autor: h3nNi 11.10.18 - 09:56

    GaliMali schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > h3nNi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ... um Datenverlust zu verhindern und dann sowas!?
    > > ...
    >
    > Ich mach das mehr um meine kleine SSD zu schonen.
    >
    > Bis zu 2 TB an Userdaten? - Das ist ein unnötiges Vermögen für eine SSD.
    >
    > Das erklärt wohl auch warum das Problem wohl Massenweise aufgetreten ist.

    Naja wenn die SSD kaputt geht ist der Datenverlust ja auch nicht weit weg.
    Da ja SSDs eine geringere Lebenserwartung haben als HDDs sollten Daten eigentlich grundsätzlich auf HDDs gespeichert werden und Programme, OS und Daten, an denen gerade gearbeitet wird, auf der SSD.
    Aber jetzt kommen mit Sicherheit wieder welche, deren SSD noch nie kaputt gegangen ist etc. pp.

  5. Re: Wow, da legt man extra die Ordner auf eine andere Partition/Festplatte, ...

    Autor: h3nNi 11.10.18 - 10:20

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Statt mit überlangem Nonsenstext meine Zeit zu stehlen, könntest Du viel
    > mehr stichhaltig begründen, für was man sich privat mords komplexe VM's mit
    > Storagecluster Server produktiv aufsetzen soll.
    >
    > Und selbst wenn man so eine Neurose hat, dann weiß man auch, dass man kein
    > einfaches System hat und bereitet sich auf Updates um so besser vor statt
    > am Erscheinungstag gleich alles ohne Backup drüberzubügeln.

    Warum bringst du nicht mal stichhaltige Begründungen für nur eine Partition.

  6. Re: Wow, da legt man extra die Ordner auf eine andere Partition/Festplatte, ...

    Autor: McWiesel 11.10.18 - 10:43

    h3nNi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > McWiesel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------

    > Warum bringst du nicht mal stichhaltige Begründungen für nur eine
    > Partition.

    Finden sich hier im Thread genug.

    - Bestmögliche Speichernutzung. Das Risiko dass eine 2TB Platte vollläuft, ist beträchtlich kleiner als dass eine 100GB Partition volläuft.
    - Übersichtlicher, da logische Laufwerke den physikalischen entsprechen
    - Weniger Gefrickel in Dateipfaden für Auslagerungsdateien, Dokumentenverzeichnissen & Co, was wie im aktuellen Fall immer mal wieder weh tun kann
    - Einfacherere Komplettsicherung des Systems

    Sicher sind das alles keine Kardinalsnachteile, jedoch stehen den ganzen auch keinerlei Vorteile gegenüber, sodass das ganze halt sinnlos bleibt.

    Beispiel: Wenn man in einen Schuhschrank eine Trennwand für jedes Paar einzieht, dann sieht das für den Ordnungsfanatiker zwar toll aus, aber am Ende kriegt man deutlich weniger rein (und verschwendet zusätzlich Platz, weil jedesmal ein Fach verloren ist, egal ob Stiefel oder FlipFlop), als wenn man ohne die blöden Fächer den gesamten Platz des Schranks dynamisch nutzen könnte. Zumal es überhaupt kein Grund gibt Schuhe voneinander zu trennen.

    Und aus dem selben Grund macht man auf dem normalen Privat-PC keine Partitionen, man schränkt sich nur damit ein.

  7. Re: Wow, da legt man extra die Ordner auf eine andere Partition/Festplatte, ...

    Autor: h3nNi 11.10.18 - 11:26

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > h3nNi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > McWiesel schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > Warum bringst du nicht mal stichhaltige Begründungen für nur eine
    > > Partition.
    >
    > Finden sich hier im Thread genug.
    >
    > - Bestmögliche Speichernutzung. Das Risiko dass eine 2TB Platte vollläuft,
    > ist beträchtlich kleiner als dass eine 100GB Partition volläuft.

    mit der richtigen Planung sollte man hier keine Probleme haben (zumindest hatte ich noch keine). Zudem kann man notfalls die größe der Partition nachträglich ändern.

    > - Übersichtlicher, da logische Laufwerke den physikalischen entsprechen

    kann ich nicht nachvollziehen. Wenn ich meine Daten auf D: speicher finde ich das übersichtlicher als C:/Users/<Name>/ - Aber das ist Geschmackssache.

    > - Weniger Gefrickel in Dateipfaden für Auslagerungsdateien,

    Punkt für eine Partition

    > Dokumentenverzeichnissen & Co, was wie im aktuellen Fall immer mal wieder
    > weh tun kann

    das kann auch auf einer Partition schief gehen. Im aktuellen Fall liegt der Fehler bei Microsoft und den Zwangsupgrades. Vor Windows 10 wurde das Upgrade, wenn überhaupt, vom User selbst ausgeführt, indem die CD des neueren OS eingelegt wurde. Der User konnte sich so besser auf Probleme einstellen und seine Daten vorher auch sichern.

    > - Einfacherere Komplettsicherung des Systems

    Kann man machen. Ist aber auch mit meheren Partitionen möglich.

    >
    > Sicher sind das alles keine Kardinalsnachteile, jedoch stehen den ganzen
    > auch keinerlei Vorteile gegenüber, sodass das ganze halt sinnlos bleibt.
    >
    > Beispiel: Wenn man in einen Schuhschrank eine Trennwand für jedes Paar
    > einzieht, dann sieht das für den Ordnungsfanatiker zwar toll aus, aber am
    > Ende kriegt man deutlich weniger rein (und verschwendet zusätzlich Platz,
    > weil jedesmal ein Fach verloren ist, egal ob Stiefel oder FlipFlop), als
    > wenn man ohne die blöden Fächer den gesamten Platz des Schranks dynamisch
    > nutzen könnte. Zumal es überhaupt kein Grund gibt Schuhe voneinander zu
    > trennen.
    >
    > Und aus dem selben Grund macht man auf dem normalen Privat-PC keine
    > Partitionen, man schränkt sich nur damit ein.

    Ich sehe es anders herum, z.B. ist eine einfache Neuinstallation des OS mit höheren Aufwand verbunden.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 11.10.18 11:27 durch h3nNi.

  8. Re: Wow, da legt man extra die Ordner auf eine andere Partition/Festplatte, ...

    Autor: <break> 11.10.18 - 12:35

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > h3nNi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Mir fallen auch noch andere Szenarien ein, aber erhelle mich doch bitte
    > was
    > > gegen eine Partitionierung spricht.
    >
    > Verschwendung von Plattenplatz
    > […]
    >In Zeiten von SSDs, die insbesondere als NVM richtig ins Geld gehen, sehr relevant.
    Normalerweise partitioniert man Festplatten so, dass man für eine Zeit lang möglichst ausreichend Platz hat.
    Und wenn halt bspw. die Partition für Windows eben doch mehr braucht als angenommen, verkleinert man eben eine andere Partition und vergrößert dafür die Windows-Partition. In Zeiten von NVM *Express* mit teilweise ~2GB/s Schreibrate geht das bei ~1TB in rund 500 Sekunden (vermutlich deutlich weniger, wenn man mehrere Partitionen hat und z.B. Windows- und Linux-Partition direkt nebeneinander liegen.. Und möchte man eine Linux-Root-Partition vergrößern, kann man das sogar während des normalen Betriebes tun.).

    Wie Partionierung also Speicherplatz verschwendet (ungenutzter Speicherplatz ist nicht verschwendet), ist mir unklar (höchstens paar Bytes vielleicht, die eh nicht einfach so nutzbar sind). Vor allem ist Partitionierung nicht nur bei der Verwendung mehrere Betriebssysteme sinnvoll, sondern eben auch, wenn man bspw. nur Linux nutzt, denn da ist es sinnvoll eine Swap-Partition anstatt einer Swap-Datei zu haben. Zudem ist Partitionierung sinnvoll, wenn man einen Teil der SSD als Cache für eine HDD nutzen möchte, etc.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 11.10.18 12:43 durch <break>.

  9. Re: Wow, da legt man extra die Ordner auf eine andere Partition/Festplatte, ...

    Autor: <break> 11.10.18 - 13:12

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > h3nNi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > Warum bringst du nicht mal stichhaltige Begründungen für nur eine
    > > Partition.
    > - Bestmögliche Speichernutzung. Das Risiko dass eine 2TB Platte vollläuft,
    > ist beträchtlich kleiner als dass eine 100GB Partition volläuft.
    Habe ich in meiner letzten Antwort beschrieben. Wenn man Boardmittel von Windows nutzen möchte, dann diskpart; die Datenträgerverwaltung ist kein richtiges Partitionierungswerkzeug.
    > - Übersichtlicher, da logische Laufwerke den physikalischen entsprechen
    Selbst die Datenträgerverwaltung unter Windows zeigt das ganz übersichtlich.
    Bei Linux mit Bezeichnungen wie /dev/sda1, /dev/sda2, /dev/sdb, etc. sowieso.
    > - Weniger Gefrickel in Dateipfaden für Auslagerungsdateien, Dokumentenverzeichnissen & Co, was wie im aktuellen Fall immer mal wieder weh tun kann
    Naja, kommt natürlich darauf an, was man macht. Wenn es nur darum geht, mehrere Betriebssysteme zu installieren, ist das einzige "Gefrickel" mit Pfaden die Config des Bootloaders. Und das hat man in fünf Minuten erledigt. Ansonsten sind symbolische Links, Hardlinks usw. ziemlich einfach, wenn man sich etwas Zeit nimmt; das mklink-Tool von Windows ist eigentlich ziemlich selbsterklärend.
    > - Einfacherere Komplettsicherung des Systems
    Einfach in x-beliebigem Partitionierungs- oder Datensicherungsprogramm aus diesem Jahrhundert die komplette Festplatte auswählen.
    >
    > Sicher sind das alles keine Kardinalsnachteile, jedoch stehen den ganzen
    > auch keinerlei Vorteile gegenüber, sodass das ganze halt sinnlos bleibt.
    Der einzige "Nachteil" ist der Zeit-Aufwand, den man eben für seinen ganz persönlichen Use-Case aufwendet. In einem Fall spare ich sogar Speicherplatz, weil ich bei mehreren Betriebssysteminstallationen bei einem Rechner nur ein einziges Mal einen Haufen an Anwendungen wie bspw. UWP-Apps installieren brauche, da es symbolische Links gibt.
    Hat die Insiderversion von Windows auf der SSD also Probleme zu starten, starte ich einfach die zweite Windows-Installation auf der HDD und kann die wichtigsten Anwendungen mit den gleichen Daten weiternutzen, bis ich mir @home Zeit nehme, um die Insiderprobleme zu beheben. Wobei ich mittlerweile eigentlich hauptsächlich Arch Linux nutze, doch das ist nebensächlich.

    > Beispiel: Wenn man in einen Schuhschrank eine Trennwand für jedes Paar
    > einzieht, dann sieht das für den Ordnungsfanatiker zwar toll aus, aber am
    > Ende kriegt man deutlich weniger rein (und verschwendet zusätzlich Platz,
    > weil jedesmal ein Fach verloren ist, egal ob Stiefel oder FlipFlop), als
    > wenn man ohne die blöden Fächer den gesamten Platz des Schranks dynamisch
    > nutzen könnte. Zumal es überhaupt kein Grund gibt Schuhe voneinander zu
    > trennen.
    Dann schraube die Halter raus und an anderer Stelle rein oder besorge dir Kugellager und mache die Trennwände schiebbar..
    Im Falle des Computers: Verschiebe entweder die Partitionen mit einem Partitionierungswerkzeug, erstelle dynamische Partitionen und verbinde sie eben später mit weiteren dynamischen Partitionen oder setzte dein System in eine virtuelle Umgebung und da hast du sowieso per Default Partitionen, die dynamisch wachsen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 11.10.18 13:25 durch <break>.

  10. Re: Wow, da legt man extra die Ordner auf eine andere Partition/Festplatte, ...

    Autor: Vollpfosten-Detektor 11.10.18 - 14:16

    3dgamer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich persönlich finde Partitionen auch sinnfrei....
    Ein sinnvolles Szenario fällt mir dazu ein, ein zweites OS zu installieren, für reine Daten ansonsten wohl eher eine zusätzliche Platte.

  11. Re: Wow, da legt man extra die Ordner auf eine andere Partition/Festplatte, ...

    Autor: Top-OR 11.10.18 - 17:11

    Ich stimme zu.

    Das mit den ausgebufften Partitionen habe ich 1994 auch so "gemacht", weil das "die coolen Computer-People so machen".

    Aus heutiger Sicht finde ich es auch blödsinnig, im besten Falle unsinnig.

    Die "Vorteile" wiegen die Nachteile nicht auf. Man schafft eine zusätzliche Komplexität, wo keine sein muss. Diese Komplexität MUSS man dann managen. Keep it simple - bzw. nicht so viel customizen und "nahe am Standard bleiben".

    Ich habe eher das Problem, dass die Festplatten IMMER 2GB ZU klein sind. Seit 15 Jahren ist das so. Komisch. Warum sollte ich auf die Idee kommen, die dann NOCHMAL aufzuteilen? Hä? Und die wichtigen Sachen liegen doch eh auf anderen (physischen) Drives, die regelmäßig gebackupt werden (falls es wichtige Daten sind), oder eben der Datenverlust im Fall der Fälle in Kauf genommen werden kann. Dann ist es doch auch Pupsegal, ob die Systempartition bzw. das ganze System getauscht wird.

    Ich muss diesen Partitionierungswahn nicht verstehen. Das machen, glaube ich, nur Leute als "Hobby" ... quasi die Mr. Monks der Hobby-IT, die eben eckige Tomaten haben wollen, weil Sie die runden nicht so schön finden bzw. die eckigen besser zu stapeln sind. Kann man machen, muss man nicht. Geschmackssache. Meiner isses nicht...

    -----
    Verallgemeinerungen sind IMMER falsch.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.10.18 17:11 durch Top-OR.

  12. Re: Wow, da legt man extra die Ordner auf eine andere Partition/Festplatte, ...

    Autor: McWiesel 11.10.18 - 20:34

    <break> schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > McWiesel schrieb:

    > Normalerweise partitioniert man Festplatten so, dass man für eine Zeit lang
    > möglichst ausreichend Platz hat.

    Warum mich einschränken? Die Größe meiner Platte ist das Limit, doch nicht die Partition.

    > Und wenn halt bspw. die Partition für Windows eben doch mehr braucht als
    > angenommen, verkleinert man eben eine andere Partition und vergrößert dafür
    > die Windows-Partition. In Zeiten von NVM *Express* mit teilweise ~2GB/s
    > Schreibrate geht das bei ~1TB in rund 500 Sekunden (vermutlich deutlich
    > weniger, wenn man mehrere Partitionen hat und z.B. Windows- und
    > Linux-Partition direkt nebeneinander liegen.. Und möchte man eine
    > Linux-Root-Partition vergrößern, kann man das sogar während des normalen
    > Betriebes tun.).

    Und auch hier: Warum die Arbeit sich machen, warum letztlich ein Risiko eingehen (Editieren von Partitionstabellen ist niemals risikolos, inkl. Anwenderfehler)?

    Mir fehlt einfach das Argument, warum ich mir mit Partitionen irgendein Vorteil mir gegenüber einer Ordnerstruktur verschaffe, die unterm Strich ziemlich ähnlich ist, nur mich dabei nicht einschränkt. Mir fallen allerhöchstens Systemgründe ein, es notgedrungen tun zu müssen:

    - Ich hab verschiedene Betriebssysteme und kein Platz für 2 physikalische Laufwerke im PC
    - FAT16 unterstützt nicht mehr als 2GB und ich hab in meinem Windows 98 Rechner eine 4GB Festplatte.

    Das ist aber für mich eine Krückenlösung, die halt leider so sein muss. Freiwillig tut man sich doch sowas nicht an.

    > Wie Partionierung also Speicherplatz verschwendet (ungenutzter
    > Speicherplatz ist nicht verschwendet), ist mir unklar (höchstens paar Bytes
    > vielleicht, die eh nicht einfach so nutzbar sind). Vor allem ist
    > Partitionierung nicht nur bei der Verwendung mehrere Betriebssysteme
    > sinnvoll, sondern eben auch, wenn man bspw. nur Linux nutzt, denn da ist es
    > sinnvoll eine Swap-Partition anstatt einer Swap-Datei zu haben. Zudem ist
    > Partitionierung sinnvoll, wenn man einen Teil der SSD als Cache für eine
    > HDD nutzen möchte, etc.

    Ganz einfach: Weil ich mir pro Partition immer ein Puffer reservieren muss.
    - Ich lad mir ein Spiel mit 80 GB Größe runter, meine Spielepartition hat aber nur noch 65GB Platz.
    - Ich hab viele Fotos gemacht, meine Partition hat aber den Platz nicht mehr dafür.
    - Ich hab ein unkomprimiertes Video, das mal eben 1TB braucht, nach der Komprimierung aber gelöscht werden kann. Leider hab ich keine 1TB Partition für Videos.

    Also wird man entweder schludrig und speichert die Fotos in der Spielepartition, weil da noch grad Platz dafür ist und das Spiel landet dann wieder irgendwo anders, das RAW Video muss mangels ausreichener Partition auf ne USB Disk und am Ende hat man ein total verfleddertes System.

    Oder man schraubt wie oben angesprochen dauernd an den Partitionsgrößen rum.

    So gings mir mal mit einem Notebook, was ab Werk 2 Partitionen hatte und ich zunächst keine Lust hatte es neu zu installieren. Irgendwann war es dann aber endgültig zu unpraktisch. Nun hab ich da 2 TB Platte als eine Partition, das ist viel geschickter, weil ich stets den maximal möglichen Reserveplatz speziell für temporären Riesen-Dateien hab.

    Wenn ich 100l Wasser speichern möchte, nehme ich doch normal auch ein 100l Fass und nicht zehn 10-Liter Eimer, wovon ich dann am Ende 12 brauch, weil man sie nicht bis zum Rand voll machen kann.

  13. Re: Wow, da legt man extra die Ordner auf eine andere Partition/Festplatte, ...

    Autor: nasenweis 12.10.18 - 05:14

    jkwak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Warum erinnern mich 90er Jahre Möchtegernexperten immer an Brawndo und
    > die
    > > Electrolyte? Wow, da gießt man extra die Pflanzen mit Brawndo und dann
    > > sowas!?!
    > In Brawndo steckt was Pflanzen steckt, es hat Electrolyte
    >
    > Aber im ernst das OS auf einer SSD und die ganzen Daten auf einer HDD ist
    > doch legitim genau so ist es legitim sein Daten auf einer anderen partition
    > zu haben weil man öfter das OS wechselt oder neu aufsetzt um nicht dauernd
    > ein backup machen zu müssen.
    > Hat weniger mit Sicherheit zu tun das ist mehr Bequemlichkeit
    >


    Ich weis ja nicht wie ihr euer BS neu aufsetzt. Aber bei mir ist das das wiedereinspielen genau eines Snapshots und dauert keine 2 Minuten. Dann hat es ein schönes frisches BS das genau so über alle Programme verfügt und eingestellt ist wie der Betroffene es will. Und genau wegen den Backups geht das so fix.

  14. Re: Wow, da legt man extra die Ordner auf eine andere Partition/Festplatte, ...

    Autor: h3nNi 12.10.18 - 15:58

    McWiesel schrieb:

    > Warum mich einschränken? Die Größe meiner Platte ist das Limit, doch nicht
    > die Partition.
    >

    Stimmt.

    > Und auch hier: Warum die Arbeit sich machen, warum letztlich ein Risiko
    > eingehen (Editieren von Partitionstabellen ist niemals risikolos, inkl.
    > Anwenderfehler)?

    Ich verstehen nicht, wie das hier Arbeit sein soll? Wenn man einmal die Partitionen festgelegt hat, hat man Ruhe. Und wenn man mal das OS neu aufsetzt, passt man nur die Pfade in den OS-Einstellunge an und fertig. Wesentlich komfortabler als ständig nach dem Aufsetzen die Daten wieder von einem anderen Medium rüber zu kopieren.
    Und wenn man wirklich an den Partitionstabellen rumschrauben muss, sichert man vorher seine Daten, was man ja eh regelmäßig machen sollte.

    >
    > Mir fehlt einfach das Argument, warum ich mir mit Partitionen irgendein
    > Vorteil mir gegenüber einer Ordnerstruktur verschaffe, die unterm Strich
    > ziemlich ähnlich ist, nur mich dabei nicht einschränkt. Mir fallen
    > allerhöchstens Systemgründe ein, es notgedrungen tun zu müssen:
    >
    > - Ich hab verschiedene Betriebssysteme und kein Platz für 2 physikalische
    > Laufwerke im PC
    > - FAT16 unterstützt nicht mehr als 2GB und ich hab in meinem Windows 98
    > Rechner eine 4GB Festplatte.

    Ok hier ein Beispiel: Du hast eine Partition mit Spielen. Dein OS macht einen Abgang und du musst es neu installieren, da die Reparatur nicht möglich ist. Wenn du jetzt nur eine Partition hast, sind die Spiele mit weg. Wenn du zwei hast installierst du das OS neu und eventuel Steam und die Spiele sind alle noch da und müssen nicht noch lange neu herunter geladen werden, oder zurück kopiert werden.

    >
    > Das ist aber für mich eine Krückenlösung, die halt leider so sein muss.
    > Freiwillig tut man sich doch sowas nicht an.

    Und ich kann mir nicht erklären, warum man sich nur eine Partition antut.

    > Ganz einfach: Weil ich mir pro Partition immer ein Puffer reservieren muss.
    >
    > - Ich lad mir ein Spiel mit 80 GB Größe runter, meine Spielepartition hat
    > aber nur noch 65GB Platz.
    > - Ich hab viele Fotos gemacht, meine Partition hat aber den Platz nicht
    > mehr dafür.
    > - Ich hab ein unkomprimiertes Video, das mal eben 1TB braucht, nach der
    > Komprimierung aber gelöscht werden kann. Leider hab ich keine 1TB Partition
    > für Videos.
    >
    > Also wird man entweder schludrig und speichert die Fotos in der
    > Spielepartition, weil da noch grad Platz dafür ist und das Spiel landet
    > dann wieder irgendwo anders, das RAW Video muss mangels ausreichener
    > Partition auf ne USB Disk und am Ende hat man ein total verfleddertes
    > System.

    Also ein wenig Selbstkontrolle kann man erwarten.

    >
    > Oder man schraubt wie oben angesprochen dauernd an den Partitionsgrößen
    > rum.

    Da ist nichts verwerfliches dran. Dann kann man sich auch wieder die Zeit für ein Backup nehmen ;)

    >
    > So gings mir mal mit einem Notebook, was ab Werk 2 Partitionen hatte und
    > ich zunächst keine Lust hatte es neu zu installieren. Irgendwann war es
    > dann aber endgültig zu unpraktisch. Nun hab ich da 2 TB Platte als eine
    > Partition, das ist viel geschickter, weil ich stets den maximal möglichen
    > Reserveplatz speziell für temporären Riesen-Dateien hab.
    >
    Wenn man sich entsprechend Gedanken macht, wie groß die einzelnen Partitionen sein sollen, hat man damit auch keine Probleme.

    > Wenn ich 100l Wasser speichern möchte, nehme ich doch normal auch ein 100l
    > Fass und nicht zehn 10-Liter Eimer, wovon ich dann am Ende 12 brauch, weil
    > man sie nicht bis zum Rand voll machen kann.

    Um bei der Analogie zu bleiben: Für mich sind OS-Daten und Persönliche Daten zwei verschiedene Flüssigkeiten, die ich nicht mischen möchte.

  15. Re: Wow, da legt man extra die Ordner auf eine andere Partition/Festplatte, ...

    Autor: lustiger Lurch 15.10.18 - 18:55

    h3nNi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ok hier ein Beispiel: Du hast eine Partition mit Spielen. Dein OS macht
    > einen Abgang und du musst es neu installieren, da die Reparatur nicht
    > möglich ist. Wenn du jetzt nur eine Partition hast, sind die Spiele mit
    > weg. Wenn du zwei hast installierst du das OS neu und eventuel Steam und
    > die Spiele sind alle noch da und müssen nicht noch lange neu herunter
    > geladen werden, oder zurück kopiert werden.

    Dazu kommt dann noch das Windows-Backup. Ich sichere monatlich jeden 2.Di vor den Windows-Updates meine Windows-Partition. Wenn ich jedes Mal noch 1TB an Spielen mitsichern müsste, würde ich einen Krampf kriegen. Grätscht mal ein Windows-Update rein und zerhaut das System, dann spiele ich mir 4 Wochen alte Spiele-Installationen zurück. Nein danke.

    Nee, Windows und Programme sind alle auf C:, Spiele auf D: und Videos, Bilder, Backups auf einer Zweitplatte (Z:Archiv). Mein Windows-Backup ist 26GB groß. Würde ich keine Partitionen verwenden, dann hätte ich ein Problem, wo ich mit dem riesen-Image (1,5TB) hin soll.

    Ich verstehe auch nicht, wieso man keine Partitionen verwendet.

    Mein Name ist Lurch, lustiger Lurch

  16. Re: Wow, da legt man extra die Ordner auf eine andere Partition/Festplatte, ...

    Autor: sambache 16.10.18 - 01:05

    xmaniac schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nenn mal bitte ein Szenario in dem es wirklich etwas
    > bringt, ausser anders mit deiner Unwissenheit umzugehen.

    1. Partition mit dem OS und den Anwendungen.
    Davon wird offline ein Full Image gemacht.
    (Zusätzlich zum normalem online Backup)

    2. Partition mit Daten
    Online Backup oder Sync

    Wenn ein Update schief geht (oder dem OS oder einer Anwendung etwas zustößt),
    wird das letzte gute Image eingespielt, ohne dass man seine Daten auch zurücksetzt.

    Unter Unix ist so eine Trennung seit 30 Jahren Stanadard und hat sich bewährt.

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    Sehr viel Rollenspiel, komplexe Kämpfe und eine offene Welt: Chefdesigner Hidetaka Miyazaki von From Software hat ein paar Informationen über Elden Ring preisgegeben. Das Projekt entsteht zusammen mit George R.R. Martin (Game of Thrones).

  2. Mikrokraftwerke: Viele Wege führen zu Strom
    Mikrokraftwerke
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    Schuhe, Regentropfen, Töne, Stoff: Fast alles lässt sich per Energy Harvesting zum Kraftwerk umfunktionieren, das zeigen viele Forscher mit spannenden und auch skurrilen Ideen.

  3. Verbraucherschutz: 1&1 darf Router-Wahl nicht einschränken
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    1&1 darf Router-Wahl nicht einschränken

    Bei der Bestellung von DSL-Tarifen im Internet stellt 1&1 seine zukünftigen Kunden vor eine Router-Wahl - ansonsten kann der Vertrag nicht ohne weiteres abgeschlossen werden. Das ist nicht zulässig, wie das Landgericht Koblenz entschieden hat.


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