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1 Stunde? Schoen waers!

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  1. Re: 1 Stunde? Schoen waers!

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 28.10.17 - 00:46

    ulink schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn Du es nicht verstehen kannst/willst, dann eben
    > nicht.

    Das ist kein Verständigungsproblem meinerseits, sondern ein Glaubwürdigkeitsproblem deinerseits.

    > Der (An) Schein truegt, Windows habe ich (jetzt)
    > nicht gekauft. Ich hatte unbenutzte Microsoft Steuer
    > Win7 Pro Lizenzen von Notebooks. Derzeit hatte
    > ich als Spielestarter Win7 installiert (auf der besagten
    > HDD).

    Dass du keine Lizenz erwerben musstest ändert allerdings nichts daran, dass du für "nur ein Spiel" persönlichen Aufwand mit einem Betriebssystem getrieben hast, dass du verabscheust. Das hat dann doch leicht ... schizophrene Züge.

    > zumal die Microsoft Deppen ja schon erkennen liessen,
    > dass Ryzen + Win7 eine schlechte Idee sind.

    Jeder, der nicht selbst ein Depp ist, sollte eigentlich in der Lage sein zu erkennen, dass es keine gute Idee ist, noch auf ein Betriebssystem zu setzen, dass seit zwei Versionen überholt ist und dessen auslaufender Support für den halbwegs sicheren Betrieb bestehender Altinstallationen gedacht ist, nicht aber für Neuinstallationen auf aktueller Hardware.

    > Bis zum dem Mega-Update, das dann 6 Stunden gedauert hat.
    > Und da soll man sich nichtd aufregen?

    Natürlich muss man sich da aufregen. Aber bitteschön auch über den eigenen Anteil, der aus einem ärgerlichen, aber an sich harmlosen Fehler erst das Desaster gemacht hat.

    > Das muessen sie aber nur bei Windows. Weil die
    > Microsoftler ja genau wissen, wie schlecht das
    > programmiert ist und wie haeufig was schiefgeht.
    > Da muessen sie ja schon zwingen alles immer
    > 50x sichern.

    Eine Sicherung der bestehenden Installation vor einem Update ist ein Grundpfeile sorgfältigen Arbeitens. Was fanatische Linuxer mit einem ausgeprägten Feindbild (Die sich dann ganz bigott für Spieli-Spieli eben doch Windows installieren ...) nicht begreifen ist, dass Microsoft bei einem Betriebssystem, welches im Desktop-Segment mal eben um den Faktor 45 stärker verbreitet ist ein paar Konstellationen und Kompatibilitäten (inklusive "Altlasten") mehr berücksichtigen muss. Und mit steigender Komplexität steigt nun einmal auch die Fehlerwahrscheinlichkeit.
    Und *dennoch* verwendet eine gewaltige Mehrheit Windows und nur eine zu vernachlässigende Minderheit wird mit Problemen konfrontiert.

    Ich will ja nicht behaupten, dass ich mich über diverse Macken diverser Windows-Versionen nicht auch schon herzhaft aufgeregt hätte, aber man muss auch mal die Kirche im Dorf lassen - du regst dich dafür, dass Windows bei dir nur ein Nischendasein fristet und deine Produktivität nicht beeinträchtigt wurde, einfach mal unverhältnismäßig auf und wirfst reihenweise mit Beschimpfungen um dich. Da musst du es mir schon nachsehen, dass du auf mich wie ein trotziges Kind wirkst, dass sein Spielzeug nicht bekommen hat.

    > Mann mann, magst nicht erst mal lesen bevor
    > Du antwortest?

    Wenn in deinen ausufernden Schimpftiraden irgendwo im Nebensatz Informationen versteckt sind, kann es schon mal vorkommen, dass diese etwas untergehen, weil man wegen der Tiraden abschaltet ...

    > Der ganze Rotz ist nochmal (ein 2. mal) komplett
    > RUNTERGELADEN worden. Ich denke mal, beim
    > automatischen Restore sind gleich mal alle
    > Downloaddaten gekillt worden. Das soll schlau
    > oder unumgaenglich sein? Lachhaft.

    Wenn die Installationsdateien zu stark korrumpiert sind, ist ein erneutes Herunterladen nun einmal unumgänglich. Wo soll es denn sonst herkommen, wenn nicht gerade von einem tragbaren Medium aus installiert wird?

    > Es war eine ein paar Wochen alte Neuinstallation
    > mit praktisch NIX drauf (und auch nicht an
    > irgendwelchen Schrauben rumgedreht). Quasi clean.

    Irgend etwas muss nun aber vorgefallen sein, was das Update unterbrochen und die Installationsdateien beschädigt hat. Und das fand auf deinem Rechner statt, also ist anzunehmen, dass der Fehler dort lag, zumal das selbe Update auf ein paar Millionen anderen Rechnern nicht dieses Problem aufwies. Irgendwie logisch, oder?

    > Und beim 2. mal ging es, ohne das ich was geaenderte
    > haette. Wieder mal typisch Windows.

    Rechner haben kein mystisches Eigenleben. Wenn beim zweiten Installationsversuch etwas anders ist, muss es jemand geändert haben. Du warst es nicht, also war es anzunehmenderweise Windows selbst, welches offensichtlich erfolgreich die Störung behoben hat, die auf deinem Rechner offenkundig existierte.

    > Wie gesagt, das System war praktisch neu und clean.

    Das schließt zwar einige mögliche Ursachen für eine beschädigte Installation aus, garantiert aber kein sauberes System.

  2. Re: 1 Stunde? Schoen waers!

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 28.10.17 - 01:02

    ulink schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das weisst Du woher?

    Weil es immer nur ein paar einsame Schreihälse sind, die aus vereinzelten Problemen ein grundsätzliches Problem konstruieren.

    > Vielleicht bist Du der einzige LOL?

    Genau, ich und Millionen anderer Windows-Nutzer, die nicht ständig in Foren herumheulen, sind eigentlich allesamt Masochisten. Völlig ausgeschlossen, dass die meisten Nutzer im Großen und Ganzen zufrieden mit Windows sind ...

    Übrigens, bevor das hier zu einem Linux-vs.-Windows-Thread ausartet: Ich habe kein Problem mit Linux, sondern selbst drei Distris in Gebrauch (allerdings eine im Server-Betrieb).
    Ein Problem habe ich mit gewissen Linuxern, deren Verhalten auch mich in Misskredit bringt, wenn ich irgendwo fallen lasse, dass meine OS-Welt nicht nur aus Windows besteht.

    > Mit Liebe hat nichts zu tun. Wenn Linux so Scheisse waere
    > wie Windows, gaebs hier schon lange kein Linux mehr.

    Dieser Argumentation folgend müsste Linux ziemlich schlecht sein, weil es nach so vielen Jahren immer noch nicht aus seinem Nischendasein herausgekommen ist. Zum Glück ist diese Argumentation haltlos.

  3. Re: 1 Stunde? Schoen waers!

    Autor: zeldafan 28.10.17 - 09:31

    Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil es immer nur ein paar einsame Schreihälse sind, die aus vereinzelten
    > Problemen ein grundsätzliches Problem konstruieren.

    Dem ist definitiv nicht so! MS/Windows hat massive Update-Probleme leider noch nie sauber in den Griff bekommen. Das läuft beim MacOS oder Linux erheblich besser (allerdings auch nicht perfekt).

    W10 ist für meine Zwecke allerdings das beste BS, sodass ich diese Unannehmlichkeiten, wie viele andere Win-User auch, OHNE viel Geschrei in Kauf nehme.

    Das läuft für die Meisten normalerweise so: Manchmal werden via diverse Foren gemeinsam Lösungen gefunden, manchmal lösen sich die Problem mit der Zeit in mysteriöser Weise von selbst.

    Dann ist erst einmal Ruhe - bis zum nächsten größeren Update ;-)

  4. Re: 1 Stunde? Schoen waers!

    Autor: ArcherV 28.10.17 - 10:05

    zeldafan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dem ist definitiv nicht so! MS/Windows hat massive Update-Probleme leider
    > noch nie sauber in den Griff bekommen. Das läuft beim MacOS oder Linux
    > erheblich besser (allerdings auch nicht perfekt).

    Nein, das stimmt nicht.

  5. Re: 1 Stunde? Schoen waers!

    Autor: zeldafan 28.10.17 - 13:00

    Leider doch. K. A. warum manche hier noch die uralte, eigentlich wohlbekannte Windowsschwäche schönreden wollen. Bringt und doch nicht weiter.

  6. Re: 1 Stunde? Schoen waers!

    Autor: ve2000 28.10.17 - 13:09

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > zeldafan schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dem ist definitiv nicht so! MS/Windows hat massive Update-Probleme
    > leider
    > > noch nie sauber in den Griff bekommen. Das läuft beim MacOS oder Linux
    > > erheblich besser (allerdings auch nicht perfekt).
    >
    > Nein, das stimmt nicht.

    Lass gut sein, der Typ(?) ist entweder ein Bot, oder ein Golem Troll, der den lahmen Thread mit seinem kindisch, trotzigem Geschwafel, irgendwie am Laufen halten soll...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.10.17 13:10 durch ve2000.

  7. Re: 1 Stunde? Schoen waers!

    Autor: zeldafan 28.10.17 - 16:58

    Du hast es gerade nötig zu unken. Fakt und auch von den meisten KritikerInnen unbestritten ist, dass W10 durchaus Vorteile gegenüber BS-Alternativen hat. Und sei es nur um bestimmte Spiele zu zocken. Das Update-Verfahren jedoch gehört in der Praxis nicht zu den Vorteilen.

  8. Re: 1 Stunde? Schoen waers!

    Autor: ArcherV 28.10.17 - 17:22

    zeldafan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Update-Verfahren jedoch gehört in der Praxis nicht zu den Vorteilen.

    Doch, bei Millionen von Windowsrechner läuft es problemlos.
    Es gibt nur einen einzigen Grund warum es so wirkt, dass die Updates bei Linux und MacOS besser wären: die Verbreitung der Betriebssysteme.

  9. Re: 1 Stunde? Schoen waers!

    Autor: Neuro-Chef 28.10.17 - 17:45

    zeldafan schrieb:
    > Das Update-Verfahren jedoch gehört in der Praxis nicht zu den Vorteilen.
    Dann sind halt alle Update-Verfahren Murks. Bei Linux-Distris handelt man sich meiner Erfahrung nach, wenn man mehr als Browser und Mail nutzen will, derart schnell Paket-Abhängigkeits-Konflikte ein, dass ein lahmes Windows-Update, das manchmal ohne erkennbaren Grund mehrere Anläufe braucht, immer noch angenehmer ist.

    -> Heul' doch! ¯\_(ツ)_/¯

    » Niemand ist vollkommen, aber irre sind ganz sicher viele. « – Vollkommen Irrer ಠ_ಠ

    Verifizierter Top 500 Poster!

  10. Re: 1 Stunde? Schoen waers!

    Autor: zeldafan 28.10.17 - 18:25

    ArcherV schrieb:
    > Doch, bei Millionen von Windowsrechner läuft es problemlos.

    Glaubst Du vielleicht. Windows&(grosse)Updates&Probleme ist gehören doch mittlerweise schon zum Quasistandard. Regt sich doch kaum noch jemand ernstlich auf. Man gewöhnt sich an alles ;-)

    > Es gibt nur einen einzigen Grund warum es so wirkt, dass die Updates bei
    > Linux und MacOS besser wären: die Verbreitung der Betriebssysteme.

    Beim Mac scheint die standardisierte Hardware von Vorteil sein. Extremer Nachteil: Die Apple Hardware wird nur wenige Hardwaregenerationen unterstützt.

    Bei Linux scheint, zumindest meiner Erfahrung nach, die Paketverwaltung heutzutage relativ zuverlässig zu funktionieren. Updates waren allerdings früher zugegebener Weise oft ziemlich übel.

    Aber egal, Linux-Profis werden sich genauso wie Windows-Profis bei Problemen rasch zu helfen wissen. Für mich als Gelegenheitsnutzer ist Linux generell eher was zum Frickeln oder um alte Rechnergurken noch weiter nutzen zu können. Rumpfriemeln Kann ja auch gelegentlich Spass machen ;-)

  11. Re: 1 Stunde? Schoen waers!

    Autor: zeldafan 28.10.17 - 18:29

    Neuro-Chef schrieb:
    > Bei Linux-Distris handelt man
    > sich meiner Erfahrung nach, wenn man mehr als Browser und Mail nutzen will,
    > derart schnell Paket-Abhängigkeits-Konflikte ein, dass ein lahmes
    > Windows-Update, das manchmal ohne erkennbaren Grund mehrere Anläufe
    > braucht, immer noch angenehmer ist.

    Da ist natürlich durchaus was Wahres dran ;-)

  12. Re: 1 Stunde? Schoen waers!

    Autor: ArcherV 28.10.17 - 19:49

    zeldafan schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------
    > Glaubst Du vielleicht.

    Ne, ich weiß es.

  13. Re: 1 Stunde? Schoen waers!

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 28.10.17 - 20:38

    zeldafan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Leider doch. K. A. warum manche hier noch die uralte,
    > eigentlich wohlbekannte Windowsschwäche schönreden
    > wollen. Bringt und doch nicht weiter.

    Ich wage gar keine Schätzung, wie viele Rechner mit Windows ich über die Jahre betreut habe, aber Update-Probleme sind nun wirklich nicht das, was mir in Erinnerung geblieben ist.

    Die größte Schwäche von Windows sitzt eine Armlänge vor dem Bildschirm. Oder anders ausgedrückt: Weil Microsoft ein Betriebssystem für aller Anwendergruppen anbieten will, ist Windows oftmals zu hermetisch für Admins und zu offen für DAUs. Die Einen lässt man nicht alles machen, was sie gerne machen würden und die Anderen können immer noch zu viel kaputt machen, wenn man sie damit allein lässt.
    Linux hat den Vorteil, dass sich dort in aller Regel nur Leute heranwagen, die Ahnung haben, bzw. dass es von diesen für unerfahrene Anwender fertig eingerichtet wird. Die begrenzte Auswahl an Software und die begrenzte Zahl an Quellen tun ihr Übriges, um Linux sicher und stabil zu halten.
    Gleiches gilt für Mac OS, bei dem noch die überschaubare Zahl möglicher Hardware-Konstellationen als stabilisierender Faktor dazu kommt.

    Anders herum betrachtet: Dass eine so riesige, inhomogene Gruppe von Anwendern und deren Hardware-Konfigurationen überwiegend unproblematisch mit Windows läuft, ist ein kleines Wunder.

  14. Re: 1 Stunde? Schoen waers!

    Autor: zeldafan 29.10.17 - 06:22

    ArcherV schrieb:
    > Ne, ich weiß es.

    Na dann: Butter bei die Fische. Auf welche Statistik Untersuchung beziehst du dich?

  15. Re: 1 Stunde? Schoen waers!

    Autor: ArcherV 29.10.17 - 06:32

    zeldafan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na dann: Butter bei die Fische. Auf welche Statistik Untersuchung beziehst
    > du dich?


    persönliche Erfahrungen im Unternehmen?
    Klar 2.000 bis 3.000 Maschinen sind nicht unbedingt repräsentativ, aber wenn es wirklich so schlimm wäre würden wir das merken ;).

  16. Re: 1 Stunde? Schoen waers!

    Autor: zeldafan 29.10.17 - 07:07

    Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:

    > Die größte Schwäche von Windows sitzt eine Armlänge vor dem Bildschirm.

    Sehe ich anders:

    Wenn bei mir, wie bei vielen anderen auch, grosse Updates oft nicht korrekt durchgeführt werden, liegt es an Windows bzw. an speziellen Windows Anwendungen/Treibern. Die manchmal dabei auftauchenden kryptischen Windows-Fehlercodes helfen den Nutzer oft auch nicht weiter.

    Es gibt eben nicht nur Profis, die von Windows vollumfänglich begeistert sind, und DAUs, die permanent, lauthals Windows-Bashing betreiben müssen, sondern auch viele, die durchaus wissen was sie tun. Sie schaffen es zumeist, trotz aller Probleme, ihr Windows-System einiger Massen stabil zu halten. Notfalls mittels Systemzurücksetzung oder Backup. Nervt zwar, aber es geht gewöhnlich. Probleme leugnen ist jedoch keine Lösung.

    Wissen auch die Profis. Nicht umsonst werden Updates in grossen Firmen zunächst ausgiebig von deren IT-Abteilung getestet, bevor sie in den von ihnen betreuten Netzwerken verteilt werden.

  17. Re: 1 Stunde? Schoen waers!

    Autor: zeldafan 29.10.17 - 08:08

    Ach komm. Gerade in Firmennetzen wird doch ausgiebig vor irgendwelchen Veränderungen getestet, angepasst und optimiert. Alle andere wäre doch fahrlässig un könnte den Job kosten.

    Habe mal rasch was rausgesucht, was eher meine Thesen bestätigt:

    "With Microsoft saying that 110 million PCs run Windows 10, you’ve no doubt encountered a problem or two or three, either with your upgrades or with those of your colleagues, family, or friends. Of course, we’ll never see statistics on the number of folks who were coerced into installing Windows 10, which happens when Windows Update won’t work because it’s frozen on the Win10 payload. We’ll never know the number of systems that were upgraded and rolled back. But even if a tiny percentage of those 100 million machines hit hiccups, the total number of problems is enormous."

    https://www.pcworld.com/article/2990812/windows/12-irritating-windows-10-installation-issues-and-how-to-fix-them.html

  18. Re: 1 Stunde? Schoen waers!

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 29.10.17 - 08:55

    zeldafan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Wenn bei mir, wie bei vielen anderen auch, grosse
    > Updates oft nicht korrekt durchgeführt werden, liegt es
    > an Windows bzw. an speziellen Windows
    > Anwendungen/Treibern.

    Und diese Anwendungen werden vom Benutzer installiert bzw. diese Treiber sind für die jeweilige Hardware zuständig. Womit wir wieder bei Kern meiner Argumentation wären: Was die Millionen, ach was, Milliarden Windows-Nutzer da draußen installieren und was für Hardware sie in welcher Kombination nutzen, ist unmöglich vollumfänglich einzuplanen, wenn man ein Update konzipiert. Man kann noch so gründlich testen, aber man wird nie alle Kombinationen abdecken können.

    Beim Mac OS ist es anders, die Hardware ist konstant, die Kombinationen sind bekannt. Und es ist trotzdem schon vorgekommen, dass Updates die Funktion der Plattformen - insbesondere bei Einsatz spezifischer, logischerweise für den Mac gedachter Software - beeinträchtigt haben.

    Auch unter Linux kommt es alle Nase lang zu Problemen durch Updates. Der Unterschied ist der: Wenn es - beispielhaft in den Raum geworfen, genaue Zahlen kann da wohl niemand liefern - bei zwei Promille der Systeme zu Fehler kommt, sind das ein paar hundert, schlimmstenfalls ein paar tausend Betroffene, die es überdies zumeist in der Lage sind, sich selbst zu helfen bzw. dies als Ehrensache verstehen und überdies durch die offene Struktur auch die Option haben, tiefgreifende Korrekturen vorzunehmen.

    Wenn unter Windows zwei Promille der Anwender Probleme mit einem Update haben, sind das ein paar hunderttausend betroffene Anwender, die sich überwiegend nicht selbst helfen können - zumeist aufgrund ihres Kenntnisstands, aber auch dadurch, dass Windows nun einmal hermetisch aufgebaut ist. Diese Betroffenen erzeugen eine ganz andere öffentliche Wahrnehmung.

    > Die manchmal dabei auftauchenden kryptischen
    > Windows-Fehlercodes helfen den Nutzer oft auch
    > nicht weiter.

    Sie sind auch nicht für den typischen Windows-Benutzer gedacht. Es macht keinen Unterschied, ob dieser nun die Fehlermeldung als Code, in Worten ausformuliert bzw. als kompletten Dump erhält oder ob das sprichwörtliche Schwein ins Uhrwerk kuckt. Professionelle Admins bekommen in kürzester Zeit heraus, was die Fehlermeldung besagt und im Prinzip ist sie dafür da, dem Support griffig mitzuteilen, wo's hakt.
    (Wie hilfreich der am Ende ist, steht wieder auf einem anderen Blatt ...)

    Das führt natürlich zu der Frage, ob es nicht sinnvoll wäre, Windows grundsätzlich selbstwartungsfreundlicher zu konzipieren. Unsereins wäre davon sicherlich erst einmal durchaus angetan, aber ganz sicher nicht lange, weil wir nämlich langfristig nicht nur die bisherigen Probleme an den Hacken hätten, sondern auch noch deren Folgeprobleme durch versuchte Problembehebung und die zigtausend neuen, die dadurch entstehen, dass jeder Hinz und Kunz bei einem Betriebssystem mit massiver Verbreitung selbst Hand anlegen könnte.

    Eine andere Option wäre es natürlich, den Benutzerkreis von Windows auf eine Zahl zu verringern, bei der die Zahl der möglichen Betroffenen auch keinen Wirbel mehr verursacht. Damit hätte ich persönlich gar kein Problem, allerdings sehe ich derzeit nicht, dass es jemanden gäbe, der großmaßstäblich Anteile abzwacken könnte. Linux ist im Desktop-Segment schon seit Jahrzehnten dermaßen explosiv im Kommen, dass es heute immer noch bei ein paar Prozent Marktanteil herumkrepelt und für die Nutzer von Mac OS scheint die Randgruppen-Exklusivität sogar ein gewünschtes Merkmal zu sein.

    Wenn man allem Genöle zum Trotz erfolgreich ist, macht man grundsätzlich alles richtig. Und wenn dann sogar bekennende Windows-Hasser (Egal, ob deren nachdrückliches und wiederholtes Bekenntnis nun irgend jemanden interessiert oder nicht ...) ihr Hassobjekt zähneknirschend für einen bestimmten Zweck installieren, ist der Sieg komplett.
    Das muss man Microsoft einfach mal lassen, selbst wenn man wie ich inzwischen recht oft irgendwo Ubuntu und Co. einrichtet, wenn der Anwender außer Surfen, eMail, Social-Networking und Browsergames nichts anderes treibt.
    Bei Produktivsystemen kommt man allein aufgrund der Einbindung in allgegenwärtige Windows-Infrastruktur gar nicht darum herum, ebenfalls Windows einzurichten, denn der Kunde will mit seinem System in aller Regel kein Statement zur quasi-monopolisierten Struktur der weltweiten IT-/EDV-Landschaft abgeben, sondern er will, dass es läuft. Und es läuft nun einmal 99,99999 Prozent der Zeit bzw. der Fälle.

  19. Re: 1 Stunde? Schoen waers!

    Autor: KPG 29.10.17 - 19:15

    22:48 bis 23:07 Uhr
    250 GB Samsung-SSD

  20. Re: 1 Stunde? Schoen waers!

    Autor: zeldafan 30.10.17 - 07:01

    Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:

    > Und diese Anwendungen werden vom Benutzer installiert bzw. diese Treiber
    > sind für die jeweilige Hardware zuständig. Womit wir wieder bei Kern meiner
    > Argumentation wären: Was die Millionen, ach was, Milliarden Windows-Nutzer
    > da draußen installieren und was für Hardware sie in welcher Kombination
    > nutzen, ist unmöglich vollumfänglich einzuplanen, wenn man ein Update
    > konzipiert. Man kann noch so gründlich testen, aber man wird nie alle
    > Kombinationen abdecken können.

    Die meissten Kritiker werden das wohl auch nicht erwarten. Allerdings tritt meiner Erfahrung oft das Problem auf, dass ein System vor einem grossen Update recht gut läuft, danach aber erheblich rumzickt oder ständig nach längerem Rumgerödele einen Rollback durchführt. Das ist ärgerlich.

    > Beim Mac OS ist es anders, die Hardware ist konstant, die Kombinationen
    > sind bekannt. Und es ist trotzdem schon vorgekommen, dass Updates die
    > Funktion der Plattformen - insbesondere bei Einsatz spezifischer,
    > logischerweise für den Mac gedachter Software - beeinträchtigt haben.

    Ja, aber meiner Erfahrung nach in erheblich geringerem Ausmass wie bei Windows-PCs. Ärgerlich hier: Schon nach relativ wenigen Hardwaregenerationen wir der Support von BS- und SW-Updates rigoros eingestellt. Da schlage ich persönlich mich doch lieber mit den Window Nickeligkeiten rum.

    > Auch unter Linux kommt es alle Nase lang zu Problemen durch Updates. Der
    > Unterschied ist der: Wenn es - beispielhaft in den Raum geworfen, genaue
    > Zahlen kann da wohl niemand liefern - bei zwei Promille der Systeme zu
    > Fehler kommt, sind das ein paar hundert, schlimmstenfalls ein paar tausend
    > Betroffene, die es überdies zumeist in der Lage sind, sich selbst zu helfen
    > bzw. dies als Ehrensache verstehen und überdies durch die offene Struktur
    > auch die Option haben, tiefgreifende Korrekturen vorzunehmen.

    Hier finde ich schlimm, das recht häufig Tipps von Möchtegernexperten einem sein Linux-System erst richtig zerschießen können. Mit der Zeit kriegt man zwar einen Blick dafür, was zu riskant ist. Aber trotzdem.

    > Wenn unter Windows zwei Promille der Anwender Probleme mit einem Update
    > haben, sind das ein paar hunderttausend betroffene Anwender, die sich
    > überwiegend nicht selbst helfen können - zumeist aufgrund ihres
    > Kenntnisstands, aber auch dadurch, dass Windows nun einmal hermetisch
    > aufgebaut ist. Diese Betroffenen erzeugen eine ganz andere öffentliche
    > Wahrnehmung.

    Kann natürlich sein, da auch m.W. keine Statistiken existieren. Aufgrund eigener Erfahrung und dem, was ich so im einschlägigen Foren lese, wenn z.B. massig Leute mit völlig anderer Hardware genau die gleichen Probleme haben, wie man selbst, ist das schon sehr merkwürdig.

    > > Die manchmal dabei auftauchenden kryptischen
    > > Windows-Fehlercodes helfen den Nutzer oft auch
    > > nicht weiter.
    >
    > Sie sind auch nicht für den typischen Windows-Benutzer gedacht. Es macht
    > keinen Unterschied, ob dieser nun die Fehlermeldung als Code, in Worten
    > ausformuliert bzw. als kompletten Dump erhält oder ob das sprichwörtliche
    > Schwein ins Uhrwerk kuckt. Professionelle Admins bekommen in kürzester Zeit
    > heraus, was die Fehlermeldung besagt und im Prinzip ist sie dafür da, dem
    > Support griffig mitzuteilen, wo's hakt.
    > (Wie hilfreich der am Ende ist, steht wieder auf einem anderen Blatt ...)

    Die Spezialisten können die Logfiles analysieren. Fehlermeldungen haben m.E. zumindest einigermaßen zutreffend und allgemeinverständlich zu sein, was sie oft nicht sind.

    > Das führt natürlich zu der Frage, ob es nicht sinnvoll wäre, Windows
    > grundsätzlich selbstwartungsfreundlicher zu konzipieren. Unsereins wäre
    > davon sicherlich erst einmal durchaus angetan, aber ganz sicher nicht
    > lange, weil wir nämlich langfristig nicht nur die bisherigen Probleme an
    > den Hacken hätten, sondern auch noch deren Folgeprobleme durch versuchte
    > Problembehebung und die zigtausend neuen, die dadurch entstehen, dass jeder
    > Hinz und Kunz bei einem Betriebssystem mit massiver Verbreitung selbst Hand
    > anlegen könnte.

    Ja, aber was sollen die Anwender denn machen wenn ihre Systeme nicht laufen? Verzeiflungstaten? Clean Install? Ich empfehle: Keine Hektik! Mehrmals System Rebboten, Ggf. Wiederherstellungspunkte nutzen und ein aktuelles Update mal auszulassen. Meiner Erfahrung nach verursachen spätere Update oft keine gravierenden Probleme mehr.

    > Eine andere Option wäre es natürlich, den Benutzerkreis von Windows auf
    > eine Zahl zu verringern, bei der die Zahl der möglichen Betroffenen auch
    > keinen Wirbel mehr verursacht. Damit hätte ich persönlich gar kein Problem,
    > allerdings sehe ich derzeit nicht, dass es jemanden gäbe, der
    > großmaßstäblich Anteile abzwacken könnte. Linux ist im Desktop-Segment
    > schon seit Jahrzehnten dermaßen explosiv im Kommen, dass es heute immer
    > noch bei ein paar Prozent Marktanteil herumkrepelt und für die Nutzer von
    > Mac OS scheint die Randgruppen-Exklusivität sogar ein gewünschtes Merkmal
    > zu sein.

    Vielleicht sollte MS eine eigene Linux Distribution parallel entwickeln ;-) Das Mac OS ist ja im Prinzip auch eine Unix-Variante, wo vieles richtig gemacht wurde.

    > Wenn man allem Genöle zum Trotz erfolgreich ist, macht man grundsätzlich
    > alles richtig. Und wenn dann sogar bekennende Windows-Hasser (Egal, ob
    > deren nachdrückliches und wiederholtes Bekenntnis nun irgend jemanden
    > interessiert oder nicht ...) ihr Hassobjekt zähneknirschend für einen
    > bestimmten Zweck installieren, ist der Sieg komplett.

    Ja, kann ich auch nicht ernst nehmen.

    > Das muss man Microsoft einfach mal lassen, selbst wenn man wie ich
    > inzwischen recht oft irgendwo Ubuntu und Co. einrichtet, wenn der Anwender
    > außer Surfen, eMail, Social-Networking und Browsergames nichts anderes
    > treibt.

    Mache ich auch so. Schwachbrüstige Hardware kann so noch viele Jahre weiter genutzt werden. Toll!

    > Bei Produktivsystemen kommt man allein aufgrund der Einbindung in
    > allgegenwärtige Windows-Infrastruktur gar nicht darum herum, ebenfalls
    > Windows einzurichten, denn der Kunde will mit seinem System in aller Regel
    > kein Statement zur quasi-monopolisierten Struktur der weltweiten
    > IT-/EDV-Landschaft abgeben, sondern er will, dass es läuft. Und es läuft
    > nun einmal 99,99999 Prozent der Zeit bzw. der Fälle.

    Ist das wirklich so? Apache Webserver z.B. scheinen doch sehr oft eingesetzt zu werden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.10.17 07:14 durch zeldafan.

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