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Andere Systeme brauchen sowas nicht.

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  1. Re: Andere Systeme brauchen sowas nicht.

    Autor: likely 28.03.11 - 11:02

    EgoTroubler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > spanther schrieb:
    > ...
    > > Dann wären unsere Straßen aber leer gefegt, wenn niemand mehr Auto
    > fahren
    > > dürfte/würde ...
    >
    > das wäre allerdings bei einigen (und nicht wenigen) nicht ganz verkehrt...


    niemand ist perfekt. Der DAU ist nur der am ende der Kette besonders auffält ;-)

  2. Re: Andere Systeme brauchen sowas nicht.

    Autor: kevla 28.03.11 - 11:08

    likely schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wechsel mal mit Windows 7 von Athlon XP auf Intel i5.
    >
    > Bluescreens ohne ende ;-)

    oh mein gott.................................

    du redest die ganze zeit vom mainboard?

    ich dachte, du erzählst hier die ganze zeit einfach müll, weil du windows nicht magst.

    aber das zeigt ja eher, dass du einfach keine ahnung von pc´s hast. mainboard ist halt keine grafikkarte oder ne festplatte.

    mainboard austauschen und sich dann über nen bluescreen wundern..man man man

  3. Re: Andere Systeme brauchen sowas nicht.

    Autor: Rapmaster 3000 28.03.11 - 11:16

    Pierre Dole schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kann dir sagen, was ich falsch mache und weswegen bei mir regelmäßig
    > eine Windows Neuinstallation nötig ist. Ich installiere häufig Programme
    > und Spiele. Nach einem halben Jahr ist Windows (in meinem Fall Win XP)
    > vollgemüllt mit nicht mehr benutzten DLLs und Regi-Einträgen, von längst
    > deinstallierter Software.


    Und wieso wird dein PC langsamer, wenn irgendwo unbenutzte Dateien liegen und in einer Datenbank nicht mehr gebrauchte Informationen stehen? O_o

  4. Re: ><((((º>

    Autor: fstue 28.03.11 - 11:17

    Lieber Michinator,

    ein Fisch ist natürlich auch eine Antwort, damit man sich nicht mit Argumenten befassen und sein schönes Weltbild kaputtmachen muss.
    Das Linux, von dem ich schreibe, war Suse 9.3 (das war zur "damaligen" Zeit aktuell), und das kannst Du jetzt glauben oder nicht. Zu der Zeit war aber auch schon XP aktuell, daher habe ich das verglichen. Und wie Windows 98 funktionierte weiß ich, mein erster Berührungspunkt mit Microsoft war der unglaubliche, oft kopierte, nie erreichte - tadaaa - EuroPC mit DOS 3.3, den ich als 12-jähriger zu Weihnachten bekam, komplett mit bernsteinfarbener Herculesgrafik :-/
    Und bei jedem IDE-Kontroller, der halbwegs kompatibel mit dem Standard ist, braucht Windows eben _keinen_ speziellen Treiber. Ne aktuelle Linux-Distri sicher auch nicht mehr, aber mit 9.3 damals gings nicht, und mit 98 und XP gings.

    Apropos Glaubenkrieger: Der OP klang ja gar nicht danach, das war natürlich alles Fakt und sachlich...

  5. Re: Andere Systeme brauchen sowas nicht.

    Autor: IceRa 28.03.11 - 11:31

    Rapmaster 3000 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Und wieso wird dein PC langsamer, wenn irgendwo unbenutzte Dateien liegen
    > und in einer Datenbank nicht mehr gebrauchte Informationen stehen? O_o

    Wohl wahr, nur auf der Platte herumligendes Zeug macht rein gar nichts langsamer.

    In der Praxis ist es aber so, dass a) die meisten PC schon ab Verkauf mit -zig unnützen Dingen ausgestattet sind weil jede SW-Klitsche meint, ihre ach so tolle Payware, ihre Probeabonnemente, ihr Anfix-Zeug (MS Office für 30 Tage Probeversioen etc etc) und supi-dupi-Addons und ...-Bars für die Browser auszuliefern, b) jedes blöde Tool vom performance-killenden Norton-Antivir bis hin zum popegilgen PDF-Reader eigene "Update-Wizards" die ständig laufen ins System zu drücken und c) man unter Windows oft die Applikationen gar nicht sauber wegkriegt - wenn man Glück hat, ist nach der Deinstallation nur noch Zeug auf der Platte, das von den ca 50 Autostart-Möglichkeiten von Windows nicht mehr aktiviert wird und somit auch nicht bremst.

    Deswegen kann ich es keinem Benutzer verdenken, wenn er sein Windows (egal ob 98 oder 7 oder 8) alle 6 Monate platt macht und neu installiert. Ist nicht die feine Art, die Leute wurden ja aber regelrecht dazu erzogen.


    Gruss, Ice

    P.S. Und ja, auch wenn die MS-Fans jetzt aufjaulen, mit "apt-get remove ...." (oder per GUI) auf Ubuntu & Derivaten hat man die Probleme mit Installationsresten definitiv NICHT, es bleiben lediglich die Konfigurations-Dateien stehen.

  6. Re: Andere Systeme brauchen sowas nicht.

    Autor: kevla 28.03.11 - 11:36

    Rapmaster 3000 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Pierre Dole schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich kann dir sagen, was ich falsch mache und weswegen bei mir regelmäßig
    > > eine Windows Neuinstallation nötig ist. Ich installiere häufig Programme
    > > und Spiele. Nach einem halben Jahr ist Windows (in meinem Fall Win XP)
    > > vollgemüllt mit nicht mehr benutzten DLLs und Regi-Einträgen, von längst
    > > deinstallierter Software.
    >
    > Und wieso wird dein PC langsamer, wenn irgendwo unbenutzte Dateien liegen
    > und in einer Datenbank nicht mehr gebrauchte Informationen stehen? O_o

    unbenutzte daten auf der festplatte machen sie wohl wirklich nicht viel langsamer, aber die datenbankeinträge, die man unter windows leider wirklich meist nicht vollständig wegbekommt. wenn die datenbank doppelt so viele einträge hat, wie sie haben sollte, weil die hälfte halt tote einträge sind, dauert jeder vorgang der die datenbank benutzt natürlich auch dementsprechend länger.

    ich bin vollkommen zufrieden mit windows 7, aber bei windows geht wirklich nichts über eine frische registry!!!!!!!!!!

  7. HW-Wechsel auf Windows und Linux

    Autor: IceRa 28.03.11 - 11:43

    Genau so ist es.

    Ich habe in den letzten 15 Jahren x Mal die bekannten Probleme mit Windows wegen geänderter Hardware (Mainboard oder weiss-ich-was) gehabt, während Linux (Ubuntu oder Slackware oder Gentoo) auf der gleichen Maschine einfach gestartet ist, vielleicht einen anderen Grafik-Treiber wollte (wenn ich die Grafikkarte auch gewechselt habe) und das wars dann.

    Während Windows u.U. - nicht immer - endloses Theater machte bis es endlich wieder so lief wie vorher. Meist endete es in einer Neuinstallation. Bei 2000 und XP war das Ganze noch irgendwie überstehbar, aber 7 macht regelmässig Trouble weil es denkt, es sei "nicht genuine" nach einem Mainboardwechsel und wieder neu aktiviert werden will. :((
    Das hat mich auch schliesslich dazu bewogen, meine Lieblingsgames (die wenigen die ich noch spiele) auf Linux mit Wine zu installieren und den Windows-Müll zu kicken. Auch wenn es u.U. Abstriche bei der Game-Grafik bedeutet, die Vorteile überwiegen die wenigen Nachteile.


    Gruss, Ice

  8. Re: Andere Systeme brauchen sowas nicht.

    Autor: Rapmaster 3000 28.03.11 - 11:47

    kevla schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > unbenutzte daten auf der festplatte machen sie wohl wirklich nicht viel
    > langsamer, aber die datenbankeinträge, die man unter windows leider
    > wirklich meist nicht vollständig wegbekommt. wenn die datenbank doppelt so
    > viele einträge hat, wie sie haben sollte, weil die hälfte halt tote
    > einträge sind, dauert jeder vorgang der die datenbank benutzt natürlich
    > auch dementsprechend länger.


    Und wieso? Datenbanken ist es doch scheissegal wieviele Einträge sie haben, sie rufen die ja schliesslich direkt auf. Höchstens die Suche in einer Datenbank verlangsamt sich.

  9. Re: Andere Systeme brauchen sowas nicht.

    Autor: tingelchen 28.03.11 - 12:42

    Dito... auf dem vor vielen Jahre meine Eltern mit gearbeitet haben, liefen mehrere Jahre durch. Ohne einen Neustart. Allerdings wurden die auch 1x aufgesetzt und dann nur noch benutzt.

    Installationen und Deinstallationen konnte Windows allerdings noch nie verkraften. Hmm... ok... eigentlich seit Windows95 :D Die Versionen davor hatten damit weniger stress.

  10. Re: Andere Systeme brauchen sowas nicht.

    Autor: tingelchen 28.03.11 - 12:52

    Wir sprechen hier allerdings nicht von einer richtigen Datenbank mit einem Frontend für die Verbindung und einem Storage-System im Backend. Sondern von einer simplen Datei die nicht reorganisiert wird und damit mit jedem Eintrag immer weiter wächst. Das System braucht damit immer länger bis die Datei von der Platte in den Speicher gelesen wird.

    Des weiteren ist eine volle Platte auch problematisch. Nicht wegen dem Füllgrad, sondern wegen der Fragmentierung der Dateien. NTFS ist hier nicht ganz so schlau wie diverse andere Dateisysteme. Je voller die Platte wird und je mehr Dateien sich auf der Platte bewegen (Schreiboperationen) desto höher der Fragmentierungsgrad. D.h. eine Datei ist im schlimmsten Fall über die komplette Platte verstreut. Das führt aus mechanischen Gründen, bei einer HDD, zu längeren Lesezeiten.

    Windows begegnet mit diesem Problem durch zwischenzeitliches defragmentieren. Das ist mit ein Grund warum Windows (auch Win7) ständig auf der Platte rödelt. Sobald das System realisiert das man nicht drann sitzt, fängt es dann die Platte zu defragmentieren.

    Für eine SSD eine höchst tödliche Funktion die nicht unbedingt automatisch abgeschaltet wird, wenn man Windows auf eine SSD installiert.



    Im Regelfall ist es allerdings nicht immer Windows das schuld ist, sondern fehlerhafte Installations- bzw. Deinstallationsroutinen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.03.11 12:53 durch tingelchen.

  11. Re: Andere Systeme brauchen sowas nicht.

    Autor: repllccax 28.03.11 - 13:46

    omgrofllol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich schein echt irgendwas falsch zu machen. Ich musste mein Windows noch
    > nie installieren, weil es kaputt war.
    >
    > Früher mal, wenn ich Hardware gewechselt hab, aber das hat sich
    > mittlerweile auch erledigt.
    >
    > Erklär mir doch bitte, was ich falsch mache. Ich möchte auch gern mein
    > System alle paar Monate neu aufsetzen müssen :(


    Hm, nach etwa 1 Jahr Win7 ist mein System langsamer geworden, das Booten ist auch langsamer... gut hier und da mal eine Software installiert und gelöscht, aber das mache ich auf dem Mac oder auch Ubuntu ja auch, kp, warum Microsoft das nicht auf die Reihe bekommt...

    Solche Probleme hatte ich bei Linux noch nicht mal, als ich davon noch 0,1% Ahnung hatte und das OS mit zig Kernelfiles und verbogenen Links zugemüllt war.

    Huch und plötzlich bekomme ich bei Win7 auch Bluescreens bei Flash-Movies ab und an.... wie kommt sowas "einfach mal so" zustande?




    Also spar dir deine Kommentare........ sei froh, dass du n stabiles System hast, aber die Fragmentierung des Systems und die Performanceeinbußen nach x Monaten finde ich bei MS sehr nervig. Ansonsten alles ok!

  12. Re: Andere Systeme brauchen sowas nicht.

    Autor: SoniX 28.03.11 - 14:00

    So sehr ich Linux auch mag muss ich dennoch sagen:

    Ich benutze ein Windows XP, dass inzwischen an die 6 Jahre installiert ist. Hat auch schon drei Hardwareumzüge mitgemacht.

    Und ich muss auch sagen: Selbst unter Linux ist das Paketmanagement nicht perfekt.

    Nimm zB an du installierst Paket "A". Paket "A" benötigt aber wiederum "A-def", "A-lib" sowie "f", und "g".
    Was passiert wenn du nun "A" wieder entfernst?
    Genau, die anderen 4 Pakete bleiben auf deinem System und gammeln dort vor sich hin.

  13. Re: Andere Systeme brauchen sowas nicht.

    Autor: Der Kaiser! 28.03.11 - 15:14

    > Selbst unter Linux ist das Paketmanagement nicht perfekt. [..] Nimm z.B. an du installierst Paket "A". Paket "A" benötigt aber wiederum "A-def", "A-lib" sowie "f", und "g". Was passiert wenn du nun "A" wieder entfernst? Genau, die anderen vier Pakete bleiben auf deinem System und gammeln dort vor sich hin.
    Oder er will dir den gesamten Desktop deinstallieren.. <.<

    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.03.11 15:34 durch Der Kaiser!.

  14. Re: Andere Systeme brauchen sowas nicht.

    Autor: Lala Satalin Deviluke 28.03.11 - 15:22

    Es kommt drauf an welche Fehler...

    Wer keine Ahnung hat wie das was derjenige vor sich hat funktioniert, der sollte wirklich die Finger von lassen, da er nicht weiß was er dem Stück Technik zumuten kann/darf.

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  15. Re: Andere Systeme brauchen sowas nicht.

    Autor: aaandy 28.03.11 - 16:25

    Christian72D schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei einer Neuinstallation von Windows denke ich nicht daß man außer NTFS
    > und FAT32 was anderes auswählen könnte.

    Genau das meinte ich.
    Wenn jemand später andere Dateisystemtreiber (wie etwa den für Ext[2-4]) verwendet, kann man auch von genug Ahnung ausgehen, diese "sinnvoll" einzusetzen.

    Wobei "sinnvoll" dahingestellt ist. Während NTFS und FAT wohl Kernelseitig implementiert sind, fallen die Vorteile (hauptsächlich bezgl. Performance) für die anderen Dateisysteme vermutlich weg. Ist aber nur so eine Vermutung ...

    Es macht ja auch nicht wirklich Sinn. NTFS mit seinen Features (die sehr individuell festlegbaren Sicherheitsberechtigungen) passt einfach am besten zu dem Betriebssystem.

    Bei ext[2-4], xfs, jfs, btrfs, etc unter Unix/Linux/BSD ist es ja genauso. Hier hat man eben eine größere gemeinsame Basis mit den Benutzer-Gruppen-Rechten (und diversen Spezialfeatures), und viele Dateisysteme die dazu konform sind. Da kann man dann wirklich auswählen, welches einem am sinnvollsten erscheint und was zum Betriebssystem passt.

    Unter Windows kann die Wahl da nur auf NTFS fallen. Eigentlich schade, denn Microsoft wollte mal WinFS einführen.

  16. Re: Andere Systeme brauchen sowas nicht.

    Autor: spanther 28.03.11 - 17:32

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dito... auf dem vor vielen Jahre meine Eltern mit gearbeitet haben, liefen
    > mehrere Jahre durch. Ohne einen Neustart. Allerdings wurden die auch 1x
    > aufgesetzt und dann nur noch benutzt.
    >
    > Installationen und Deinstallationen konnte Windows allerdings noch nie
    > verkraften. Hmm... ok... eigentlich seit Windows95 :D Die Versionen davor
    > hatten damit weniger stress.

    Da frage ich mich nur, warum Windows dieses Problem hat und auch, warum es nicht schon lange behoben ist, anstatt die X-te noch mehr vereinfachterererere neue GUI zu implementieren...

  17. Re: Andere Systeme brauchen sowas nicht.

    Autor: spanther 28.03.11 - 17:38

    SoniX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So sehr ich Linux auch mag muss ich dennoch sagen:
    >
    > Ich benutze ein Windows XP, dass inzwischen an die 6 Jahre installiert ist.
    > Hat auch schon drei Hardwareumzüge mitgemacht.

    Und ich kann es nicht mehr sehen, mit seinen ständigen Kinderkrankheiten und Bugs...
    Will ich ein Fenster öffnen stürzt mir der Windows Explorer ab! Ja ne is klar...

    > Und ich muss auch sagen: Selbst unter Linux ist das Paketmanagement nicht
    > perfekt.
    >
    > Nimm zB an du installierst Paket "A". Paket "A" benötigt aber wiederum
    > "A-def", "A-lib" sowie "f", und "g".
    > Was passiert wenn du nun "A" wieder entfernst?
    > Genau, die anderen 4 Pakete bleiben auf deinem System und gammeln dort vor
    > sich hin.

    Völliger Quatsch! Auf schon mehreren nun erschienenen Ubuntu und auch nun mit Linux Mint übernommenen Distributionen sagt der Paketmanager nach einer Deinstallation eines Programmes automatisch später, das dort einige Dateien nun von keinem anderen Programm mehr gebraucht werden und gelöscht werden können...

    Das macht man dann mit "apt-get autoremove". Das Problem betrifft nicht Linux, Linux ist nur ein Kernel. Das Problem betrifft einfach ein paar Distros, welche solch klugen Systeme noch nicht mit implementiert haben und deswegen nicht nach ungebrauchten Files suchen bzw. sich diese merken...

  18. Re: Andere Systeme brauchen sowas nicht.

    Autor: spanther 28.03.11 - 17:42

    Der Kaiser! schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Selbst unter Linux ist das Paketmanagement nicht perfekt. [..] Nimm z.B.
    > an du installierst Paket "A". Paket "A" benötigt aber wiederum "A-def",
    > "A-lib" sowie "f", und "g". Was passiert wenn du nun "A" wieder entfernst?
    > Genau, die anderen vier Pakete bleiben auf deinem System und gammeln dort
    > vor sich hin.

    > Oder er will dir den gesamten Desktop deinstallieren.. <.<

    Wenn man Dateien löschen will, die fest verbunden sind mit dem Desktop Environment, ja! :)

    Das ist ja ein Gesamtpaket und im Paketmanager sind diese eben als miteinander verbunden markiert.

  19. Re: Andere Systeme brauchen sowas nicht.

    Autor: SoniX 28.03.11 - 17:48

    spanther schrieb:

    > Und ich kann es nicht mehr sehen, mit seinen ständigen Kinderkrankheiten
    > und Bugs...
    > Will ich ein Fenster öffnen stürzt mir der Windows Explorer ab! Ja ne is
    > klar...

    Die Sache mit dem Explorer kenne ich auch nur zu gut. Kann schon sehr nervig sein.
    Aber wenn wir ehrlich sind, hat jedes System seine Fehler.

    > Völliger Quatsch! Auf schon mehreren nun erschienenen Ubuntu und auch nun
    > mit Linux Mint übernommenen Distributionen sagt der Paketmanager nach einer
    > Deinstallation eines Programmes automatisch später, das dort einige Dateien
    > nun von keinem anderen Programm mehr gebraucht werden und gelöscht werden
    > können...

    Ich kenne näher nur Mandrake/Mandriva, Redhat und Suse. Konnte dieses Verhalten aber noch nicht erkennen.
    Vor Jahren hatte ich die Abhängigkeiten in einer Tabelle gelistet und diese dann manuell, wenn nötig, entfernt. Allerdings sind die Distributionen inzwischen um einiges komplexer und leider auch immer mehr überladen, sodass sich so eine Liste nurmehr mit viel Aufwand verwalten lässt.

    > Das macht man dann mit "apt-get autoremove". Das Problem betrifft nicht
    > Linux, Linux ist nur ein Kernel. Das Problem betrifft einfach ein paar
    > Distros, welche solch klugen Systeme noch nicht mit implementiert haben und
    > deswegen nicht nach ungebrauchten Files suchen bzw. sich diese merken...

    Hmm... Ich sehe aber einige Stolperstricke in einem automatischen entfernen.
    Was geschieht mit Paketen, welche sowohl als Abhängigkeit installiert werden können als auch alleine? zB bei einem Codec.
    Woher weiß das System dann, dass ich dieses Paket nicht doch vielleicht behalten möchte obwohl ich das Programm entfernt habe? (zB entferne ich den Audioplayer, aber lasse den mp3 Codec am System).
    Wenn man das dann wieder per Hand machen muss ist ja nicht viel gewonnen.

  20. Re: Andere Systeme brauchen sowas nicht.

    Autor: spanther 28.03.11 - 17:59

    SoniX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > spanther schrieb:
    >
    > > Und ich kann es nicht mehr sehen, mit seinen ständigen Kinderkrankheiten
    > > und Bugs...
    > > Will ich ein Fenster öffnen stürzt mir der Windows Explorer ab! Ja ne is
    > > klar...

    > Die Sache mit dem Explorer kenne ich auch nur zu gut. Kann schon sehr
    > nervig sein.
    > Aber wenn wir ehrlich sind, hat jedes System seine Fehler.

    Ja, dem ist wohl so. Fehler sind menschlich und kommen überall mal vor. Das extrem peinliche an der Situation hier ist nur, das passiert HEUTE immernoch! O.o
    Also mit Windows 7 und Vista! Echt peinlich für Microsoft...

    Weißte auch warum? Sie haben seit ich denken kann (unter XP schon) in den Optionen versteckt eine Funktion, die jedes Fenster in einem eigenen Prozess öffnet!

    Wäre dies doch immer angeschaltet, GERADE jetzt wo doch 7 und Vista auf so viel Ressourcen Zugriff haben heutzutage...

    Was ja nicht mal ein Problem ist, weil ich das ja schon oft genutzt habe und nie einen signifikant viel größeren Ram Verbrauch bemerkt habe! :)

    Durch diese Einstellung könnte jedoch jedes Fenster "für sich alleine" abstürzen und würde nicht die ganze Taskleiste mitsamt den Icons rechts und alle anderen Fenster mitreißen...

    Ich finde das total bescheuert, das Microsoft so eine Sicherung einbaut, aber stetig NICHT per Default aktiviert hat! O.o

    Manchmal jedoch, wenn dann genau der Prozess des Desktops abstürzt, hilft auch die Sicherung nicht mehr xD

    > Ich kenne näher nur Mandrake/Mandriva, Redhat und Suse. Konnte dieses
    > Verhalten aber noch nicht erkennen.

    In Mandrake/Mandriva, Redhat und SUSE ist eben diese Funktion auch noch nicht implementiert ;)
    Nicht umsonst ist Ubuntu auf Distrowatch ganz oben! :)
    Ubuntu hat die Linux Welt um einige Dinge bereichert. Sie haben aber leider auch ein paar kleine (für mich halt) nicht so tolle Dinge etabliert, wie Facebook im Panelmenü <.<

    Aber Linux Mint ist ja frei von dem Social-Rotz und hat nur das gute von Ubuntu übernommen! :D

    Ubuntu wiederum baut mehr oder weniger auf Debian auf. Auch wenn es sich in eine eigene Richtung entwickelt hat, mehr und mehr, mit der Zeit nun. Die von dir erwähnten Distros sind übrigens alle auf "RPM" basierende Distros. Ubuntu/Mint/Debian sind "DEB" basierende :)

    Die Paketmanagements sind da also nicht 100% gleich :)

    > Vor Jahren hatte ich die Abhängigkeiten in einer Tabelle gelistet und diese
    > dann manuell, wenn nötig, entfernt. Allerdings sind die Distributionen
    > inzwischen um einiges komplexer und leider auch immer mehr überladen,
    > sodass sich so eine Liste nurmehr mit viel Aufwand verwalten lässt.


    > Hmm... Ich sehe aber einige Stolperstricke in einem automatischen
    > entfernen.
    > Was geschieht mit Paketen, welche sowohl als Abhängigkeit installiert
    > werden können als auch alleine? zB bei einem Codec.
    > Woher weiß das System dann, dass ich dieses Paket nicht doch vielleicht
    > behalten möchte obwohl ich das Programm entfernt habe? (zB entferne ich den
    > Audioplayer, aber lasse den mp3 Codec am System).
    > Wenn man das dann wieder per Hand machen muss ist ja nicht viel gewonnen.

    Doch schon, weil die Deinstallation "gewöhnlicher" Programme die "ganz" runter sollen häufiger vorkommt, als der andere Fall, welchen du hier nun beschrieben hast. Das erleichtert dir also die Arbeit und du brauchst keine Liste mehr. Du machst dann bei der einen seltenen Sache einfach manuell den Codec drauf und gut :)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.03.11 18:00 durch spanther.

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