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Das Grauen hat kein Ende

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  1. Das Grauen hat kein Ende

    Autor: heinimueller 30.08.11 - 11:54

    So was schlimmes habe ich ja noch nie gesehen. So unübersichtlich, unlogisch. Was hat ihn denn geritten. Bald sieht man auf dem Bildschirm gar nichts mehr ausser dieser Oberfläche. Aber das ist typisch Mircrosoft, anstatt den Schrott von Betriebssystem endlich mal neu zu machen, werkeln sie an der Oberfläche rum. Aber das hat ja Erfolg. Der durchschnittliche Anwender sieht halt nicht, was unter der Haube geschieht. Merkt aber sofort wenn sich an der Bedienung ändert und berichtet dann stolz, dass er gar nichts mehr findet und alles viel länger dauert. Das ist halt der Fortschritt! Kein Wunder, dass kaum ein Anwender auf andere Betriebssysteme wechseln will, sie sind so verängstigt von ihren Problemen beim Versionswechsel von Windows, dass sie denken beim Wechsel auf Linux oder Libre Office geht gar nichts mehr. Das ist halt die Erfolgsstrategie von MS.

  2. Re: Das Grauen hat kein Ende

    Autor: lf23 30.08.11 - 12:03

    heinimueller schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So was schlimmes habe ich ja noch nie gesehen. So unübersichtlich,
    > unlogisch.
    > ... Kein Wunder, dass kaum ein Anwender auf andere Betriebssysteme
    > wechseln will, sie sind so verängstigt von ihren Problemen beim
    > Versionswechsel von Windows

    Diese folgerung ist unlogisch, bei mir hat genau das dazugeführt das ich irgendwie ganz zu libreoffice gewechselt bin. (das und der Text Import Assistent vom LibreOffice Calc ;)

  3. Re: Das Grauen hat kein Ende

    Autor: Trollversteher 30.08.11 - 12:08

    >Kein Wunder, dass kaum ein Anwender auf andere Betriebssysteme wechseln will, sie sind so verängstigt von ihren Problemen beim Versionswechsel von Windows, dass sie denken beim Wechsel auf Linux oder Libre Office geht gar nichts mehr. Das ist halt die Erfolgsstrategie von MS.

    Ähem. Du willst doch nicht behaupten der Wechsel auf Linux mit seinen hundertfünfzigtausen unterschiedlichen Distributionen und mindestens zwei völlig verschiedenen GUIs (und einer mächtigen Shell, auf die man immer noch nicht verzichten kann, wenn man ein bisschen mehr als "kopiere File X nach Y" machen möchte) sei einfach als zwischen zwei Windows Versionen? Mal abgesehen davon, daß sich bisher alle Windows Versionen mit nur ein paar wenige Klicks auf das Verhalten und die Optik der Vorgängerversion zurückkonfigurieren läßt. Haben die Fortschrittsverweigerer unter meinen Kollegen mit Windows 7 auch alle so gemacht. Die sitzen, von außen betrachtet, immer noch an einem Windows 2000 System, obwohl Windows 7 draufsteht...

  4. Re: Das Grauen hat kein Ende

    Autor: heinimueller 30.08.11 - 12:59

    @if 23: Deswegen habe ich ja "kaum" ein Anwender geschrieben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.08.11 12:59 durch heinimueller.

  5. Re: Das Grauen hat kein Ende

    Autor: benji83 30.08.11 - 13:05

    > Ähem. Du willst doch nicht behaupten der Wechsel auf Linux mit seinen
    > hundertfünfzigtausen unterschiedlichen Distributionen
    Man muss sich ja nicht in alle einarbeiten.
    Wenn man keinen seltsamen Computer-Mensch hat den man fragen kann kann man zb hier sich einen Vorschlag abholen -> http://www.zegeniestudios.net/ldc/index.php?select_lang=true

    > und mindestens zwei
    > völlig verschiedenen GUIs
    Und drölftausend Dateisystemen!!
    Grundsatz: Wenn es dich überfordert lass es auf default. (Default wird vom Distributor gesetzt. Deswegen spart man mit der Wahl der Distribution sogar Zeit)

    > (und einer mächtigen Shell, auf die man immer
    > noch nicht verzichten kann, wenn man ein bisschen mehr als "kopiere File X
    > nach Y" machen möchte)
    Quatsch. Mittlerweile geht fast alles über GUI. Shell ist mehr für Spezialfälle, Sachen für die es auch unter Win keine GUI gibt oder wenn man genaue Programmausgaben braucht. Auch um GUI-Unabhängige Lösungen für Probleme zu Dokumentieren ist es sehr nett da Textform.

    > sei einfach als zwischen zwei Windows Versionen?
    Zwischen 2 wirds eng. Aber spätestens nach der 3. Windows Version sollte es einfacher sein.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.08.11 13:09 durch benji83.

  6. Re: Das Grauen hat kein Ende

    Autor: heinimueller 30.08.11 - 13:10

    @Trollversteher: Diese Änderungen an der Benutzeroberfläche sind eben kein Fortschritt. Da gäbe es eine ellenlange Liste ihr Uraltbetriebssystem aus der Vornetzzeit mal auf den aktuellen Stand zu bringen. Übrigends die allermeisten Linux Anwender nutzen Ubuntu mit dem Gnome 2 Desktop der über die Jahre immer mehr optimiert wurde. Dort ist alles schnell, übersichtlich und einfach. Trotzdem ist der Funktionsumfang viel umfangreicher als bei Win.

  7. Re: Das Grauen hat kein Ende

    Autor: burzum 30.08.11 - 13:11

    heinimueller schrieb viel Mist:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So was schlimmes habe ich ja noch nie gesehen. So unübersichtlich,
    > unlogisch. Was hat ihn denn geritten. Bald sieht man auf dem Bildschirm gar
    > nichts mehr ausser dieser Oberfläche. Aber das ist typisch Mircrosoft,
    > anstatt den Schrott von Betriebssystem endlich mal neu zu machen, werkeln
    > sie an der Oberfläche rum.

    Ah, dann hör doch auf zu weinen und benutz endlich das Gott-OS Linux. Ist angeblich unfehlbar haben mir die Jünger geflüstert.

    > Aber das hat ja Erfolg. Der durchschnittliche
    > Anwender sieht halt nicht, was unter der Haube geschieht.

    Du merkst scheinbar auch nicht viel. Von Vista zu Win7 hat es "unter der Haube" auch mächtig geruckt. Logisch, bei Windows merkt man das nicht, bei Linux fällt das auf weil dann erst mal gefühlte 1000 Dinge anders sind, Abhängigkeiten kaputt oder irgendein Mist einfach nicht mehr geht nach dem Distupgrade. :D

  8. Re: Das Grauen hat kein Ende

    Autor: syntax error 30.08.11 - 13:22

    heinimueller schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Übrigends die
    > allermeisten Linux Anwender nutzen Ubuntu mit dem Gnome 2 Desktop der über
    > die Jahre immer mehr optimiert wurde. Dort ist alles schnell, übersichtlich
    > und einfach. Trotzdem ist der Funktionsumfang viel umfangreicher als bei
    > Win.


    Ja und jedes Mal, wenn bei KDE/Gnome ne neue Version rauskommt heulen alle rum und es heisst "das ist doch scheisse, ich bleib bei der Vorgängerversion". ;)

  9. Re: Das Grauen hat kein Ende

    Autor: benji83 30.08.11 - 13:24

    >und es heisst "das ist doch scheisse, ich bleib bei der Vorgängerversion". ;)
    Was ja auch wunderbar geht unter Linux ohne den Rest des Systems veralten zu lassen ;)

  10. Re: Das Grauen hat kein Ende

    Autor: ggggggggggg 30.08.11 - 13:31

    benji83 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >und es heisst "das ist doch scheisse, ich bleib bei der Vorgängerversion".
    > ;)
    > Was ja auch wunderbar geht unter Linux ohne den Rest des Systems veralten
    > zu lassen ;)

    im Gegensatz zu Windows, wo heute noch fast 50% aller Computer die Vorvorgängerversion installiert haben?

  11. Re: Das Grauen hat kein Ende

    Autor: benji83 30.08.11 - 13:36

    Ja, oder haben die ganzen WinXP Installation den aktuellsten Kernel mit den aktuellen Features inkl Unterstützung von aktuellen Techniken wie USB3? Kann man unter WindowsXP auch aktuelle Windows7 Treiber verwenden bzw werden XP-Treiber noch großartig weiterentwickelt?

    Kann man unter XP auch beliebige Windows7 Software installieren und ausführen?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.08.11 13:38 durch benji83.

  12. Re: Das Grauen hat kein Ende

    Autor: heinimueller 30.08.11 - 13:40

    syntax error schrieb:

    > Ja und jedes Mal, wenn bei KDE/Gnome ne neue Version rauskommt heulen alle
    > rum und es heisst "das ist doch scheisse, ich bleib bei der
    > Vorgängerversion". ;)

    Das ist ja dort auch ganz anders, das sind Community Projekte. Entwickelt wird für jeden offen und man kann Einfluß nehmen. Gegenwärtig gibt es Gnome 3 oder Unitiy (Ubuntu) nur als Entwicklungszwischenstand. Die Long Term Support Versionen sind noch auf Gnome 2. Für den Endanwender werden diese empfohlen. Man will Early Adopters, Entwicklern und anderen mit den aktuellen Releases die Chance geben, alles ausgiebig zu testen. Dass sich dann lautstark geäußert wird, gehört dazu. Wer am lautesten ist, hat die größte Chance erhört zu werden und Einfluß zu nehmen.

  13. Re: Das Grauen hat kein Ende

    Autor: Trollversteher 30.08.11 - 13:44

    >Man muss sich ja nicht in alle einarbeiten.
    >Wenn man keinen seltsamen Computer-Mensch hat den man fragen kann kann man zb hier sich einen Vorschlag abholen -> http://www.zegeniestudios.ne/ldc/index.php?select_lang=true

    Jo, aber selbst ich als "Computer Mensch", der hin und wieder unter Linux arbeiten muß erwisch mich dabei, einfach nur nach "Linux <FunktionXY>" zu googlen, statt nach "<Distribution><FunktionXY>". Und selbst unsere Cracks, die mit mehreren Distris zu tun haben kommen ständig durcheinander...

    >Und drölftausend Dateisystemen!!
    >Grundsatz: Wenn es dich überfordert lass es auf default. (Default wird vom Distributor gesetzt. Deswegen spart man mit der Wahl der Distribution sogar Zeit)

    Klar, macht die Hilfesuche im Web aber nicht wirklich einfacher, schon gar nicht für den DAU, der denkt "Linux ist doch Linux?".

    >Quatsch. Mittlerweile geht fast alles über GUI. Shell ist mehr für Spezialfälle,

    Eben "fast" - und dafür muss ich mir unter Linux erst mal ein tool besorgen, also googeln, welches taugt etc. Bei Windows hab ich alles, was ich zur Konfiguration benötige an Bord.

    >Sachen für die es auch unter Win keine GUI gibt oder wenn man genaue Programmausgaben braucht. Auch um GUI-Unabhängige Lösungen für Probleme zu Dokumentieren ist es sehr nett da Textform.

    Äh, also ich entwickle und konfiguriere seit ca 17 Jahren unter Windows. Das einzige, wofür ich die Kommandozeile aufmache, ist um mal eben ein Ping abzusetzen oder die eigene IP Adresse anzeigen zu lassen, das wars dann aber auch schon... Klar ich bin kein Admin, die mögen selbst unter Windows so ihre Commandline Tools haben, aber ich sprach ja hier vom DAU bis Normalanwender...

    >Zwischen 2 wirds eng. Aber spätestens nach der 3. Windows Version sollte es einfacher sein.

    Wie gesagt, selbst ein Windows 7 läßt sich so konfugieren, daß es das Look&Feel von Win 2000 hat, und das ist die 4. Version ...

  14. Re: Das Grauen hat kein Ende

    Autor: Trollversteher 30.08.11 - 13:46

    >Übrigends die allermeisten Linux Anwender nutzen Ubuntu mit dem Gnome 2 Desktop der über die Jahre immer mehr optimiert wurde. Dort ist alles schnell, übersichtlich und einfach. Trotzdem ist der Funktionsumfang viel umfangreicher als bei Win.

    Naja, also ich komme mir bei Gnome immer vor wie, in die Win95 Zeit zurückversetzt, daher arbeite ich unter Linux auch meistens in der Shell. Gebe zu, daß mich das nicht gerade zum Linux-GUI-Fachmann macht, aber auf der Arbeit ist meistens keine Zeit, sich auch noch mit den verschiedenen Vor- und Nachteilen der GUIs auseinanderzusetzen -> also bleibts erst mal bei der guten alten Bash...

  15. Re: Das Grauen hat kein Ende

    Autor: benji83 30.08.11 - 14:08

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jo, aber selbst ich als "Computer Mensch", der hin und wieder unter Linux
    > arbeiten muß erwisch mich dabei, einfach nur nach "Linux " zu googlen,
    > statt nach "". Und selbst unsere Cracks, die mit mehreren Distris zu tun
    > haben kommen ständig durcheinander...
    Dann bist du evtl eher ein "Windows Mensch" als ein "Computer Mensch". Ist, ok - ich meine das nicht als angriff. Nur ist es so für dich schwerer als für einen Einsteiger. Du wirst wohl häufiger den Windowsequivalent zu einer Funktion suchen während der Einsteiger unvoreingenommen an die Sache geht. Und das Cracks die mit mehreren Distris zu tun haben nix mit Daus gemein haben sollte logisch sein, oder?

    > Klar, macht die Hilfesuche im Web aber nicht wirklich einfacher, schon gar
    > nicht für den DAU, der denkt "Linux ist doch Linux?".
    In der Realität denken die DAUs "Ubuntu ist doch Linux?".

    > Eben "fast" - und dafür muss ich mir unter Linux erst mal ein tool
    > besorgen, also googeln, welches taugt etc. Bei Windows hab ich alles, was
    > ich zur Konfiguration benötige an Bord.
    Faszinierend - das erste mal das ich das so lesen darf. Bisher hatten alle die ich kenne den Eindruck das es eher andersherum ist.
    Was für Tools fehlen denn bei einer Linuxinstallation die bei Windows dabei sind?
    Bei Windows fehlt im Gegensatz zu einer durchschnittlichen KDE-Distri an Einsteiger-/Daurelevanten Programmen:
    -Office
    -Brennprogramm auf Nero6 Niveau
    -Vernünftiger Dateimanager
    -Chat Programme
    -PIM

    Auch für fortgeschrittene Benutzer liegen mehr Tools bei. Nur sind nicht bei jeder Distribution GUIs für diese Tools in der Grundinstallation enthalten.

    > Äh, also ich entwickle und konfiguriere seit ca 17 Jahren unter Windows.
    > Das einzige, wofür ich die Kommandozeile aufmache, ist um mal eben ein Ping
    > abzusetzen oder die eigene IP Adresse anzeigen zu lassen, das wars dann
    > aber auch schon... Klar ich bin kein Admin, die mögen selbst unter Windows
    > so ihre Commandline Tools haben, aber ich sprach ja hier vom DAU bis
    > Normalanwender...
    Und welche Kommandozeilentools brauchen DAUs bis Normalanwender deiner Meinung nach unter Linux?

    > Wie gesagt, selbst ein Windows 7 läßt sich so konfugieren, daß es das
    > Look&Feel von Win 2000 hat, und das ist die 4. Version ...
    Nicht komplett. Abgesehen davon das auch hier ein Konfigurationsaufwand vorliegt (erstmal die ganzen Einstellungen finden) während du an Linux sogar bemängelst das man sich für eine Distri entscheiden musst.

    Was ich sagen wollte ist das die meisten Umstiegshürden W->L einmalig und teilweise vergleichbar mit w(V:x)->w(V:x+1) sind. Da W aber bei jeder Version die Positionen der Einstellungen neu verwürfelt und versucht dem Anwender neue und unter Umständen für diverse Benutzergruppen auch teilweise bessere Konzepte+Workflows aufzuzwingen hat man die Zeit dann spä bei w(V:x+1)->w(V:x+2) wieder raus.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 30.08.11 14:26 durch benji83.

  16. Re: Das Grauen hat kein Ende

    Autor: Altruistischer Misanthrop 30.08.11 - 14:41

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du merkst scheinbar auch nicht viel. Von Vista zu Win7 hat es "unter der
    > Haube" auch mächtig geruckt. Logisch, bei Windows merkt man das nicht, bei
    > Linux fällt das auf weil dann erst mal gefühlte 1000 Dinge anders sind,
    > Abhängigkeiten kaputt oder irgendein Mist einfach nicht mehr geht nach dem
    > Distupgrade. :D


    Das bezweifle ich stark und selbst Microsoft sieht Windows 7 nur als Upgrade zu Windows Vista (sieht man an der Versionierung 6.1 ;))

    Uraltlasten werden noch immer herumgeschleppt.

  17. Re: Das Grauen hat kein Ende

    Autor: Wander 30.08.11 - 14:45

    benji83 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, oder haben die ganzen WinXP Installation den aktuellsten Kernel mit den
    > aktuellen Features inkl Unterstützung von aktuellen Techniken wie USB3?
    > Kann man unter WindowsXP auch aktuelle Windows7 Treiber verwenden bzw
    > werden XP-Treiber noch großartig weiterentwickelt?
    >
    > Kann man unter XP auch beliebige Windows7 Software installieren und
    > ausführen?

    Microsoft betreibt eben eine andere Update-Politik. Bei bestimmten Distributionen werde ich übrigens auch nicht mit dem aktuellsten Kernel und der neusten Software versorgt und kann dementsprechend auch nicht jede Software und jeden Treiber installieren.

    Ich habe viele Jahre Linux auf meinen Desktopsystemen verwendet und verfolge die Entwicklung immernoch sehr gespannt mit, aber Windows hat sich als das bessere Desktop-OS herausgestellt (imho). Bis auf einige Lightweight-DEs würde ich keine Desktopumgebung unter Linux als stabil einstufen. Wie oft mir Plasma, KWin, Kmail, Akonadi, Evolution, Rhythmbox, OpenOffice, Metacity, Amarok2, Koffice usw... schon abgestürzt sind bzw. Probleme verursacht haben ist einfach unbegreiflich. Ganz zu schweigen von dem meist eingeschränkten Funktionsumfang im Gegensatz zu deren Windows-Pendants. Zudem vermisse ich unter Linux so einiges an Software bzw. gleichwertige Alternativen (Foobar2000, EAC/dBpoweramp, Cubase, Office, GuitarPro).

    Linux ist wirklich ein super Betriebssystem und ich verwende es da wo es für mich Sinn macht auch sehr sehr gerne, aber in einigen Bereichen ist noch so einiges an Arbeit notwendig um mit der Konkurrenz gleich zu ziehen. Was z.B. überhaupt nicht geht, ist die aktuelle Problematik mit SandyBridge-CPU/GPU's. Linux ist auf nahezu allen aktuellen Notebooks unbrauchbar. Mir als Enduser ist es dabei egal, ob Intel oder sonstwer die Schuld trägt. Fakt ist, dass mein Notebook unter Windows ca. 7 Watt (idle) verbraucht und unter Linux 21 Watt (idle) bzw. mit experimentellen Bugfixes 15-16 Watt (idle), die Laufzeit also von 4-5 Stunden unter Windows auf max. 2 Stunden unter Linux sinkt.

  18. Re: Das Grauen hat kein Ende

    Autor: Wander 30.08.11 - 14:53

    Altruistischer Misanthrop schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das bezweifle ich stark und selbst Microsoft sieht Windows 7 nur als
    > Upgrade zu Windows Vista (sieht man an der Versionierung 6.1 ;))
    >
    > Uraltlasten werden noch immer herumgeschleppt.


    Ist Windows 7 jetzt schlechter weil Microsoft es intern als Version 6.1 und nicht als 7.0 bezeichnet? Ich persönlich finde Kompatibilität zu älterer Software um einiges wichtiger als die sinnlose Erhöhung einer internen Versionsnummer auf 7, nur um einen größeren Fortschritt zu suggerieren.

  19. Re: Das Grauen hat kein Ende

    Autor: Trollversteher 30.08.11 - 14:53

    >Dann bist du evtl eher ein "Windows Mensch" als ein "Computer Mensch". Ist, ok - ich meine das nicht als angriff. Nur ist es so für dich schwerer als für einen Einsteiger. Du wirst wohl häufiger den Windowsequivalent zu einer Funktion suchen während der Einsteiger unvoreingenommen an die Sache geht.

    Nein ich bin kein Einsteiger, also zumindest nicht wenn man jemanden, der bestehende Linux-Dienste wie den NTP-Client auf Sourcode Ebene anpassen mußte (für ein Kundenprojekt) und auch sonst schon an so mancher Linux-Applikation mitgebastelt hat, als Linux-Einsteiger betrachtet. Ich bin bestimmt kein Linux-Crack, aber kenn mich dann doch ein wenig besser aus, als der 08/15 Umsteiger, von dem wit hier reden. Zudem bin ich auch nicht mit Windows großgeworden, auch wenn's mein primäres System ist, kenne ich doch genügend andere um nicht all zu sehr vom "windows way of thinking" geprägt zu sein.

    >Und das Cracks die mit mehreren Distris zu tun haben nix mit Daus gemein haben sollte logisch sein, oder?

    Natürlich nicht, aber ein Windows-Crack muß deutlich weniger auf man pages "--help" Optionen und Google zurückgreifen als ein Linux-Crack, wie mir scheint ;)

    >Bei Windows fehlt im Gegensatz zu einer durchschnittlichen KDE-Distri an Einsteiger-/Daurelevanten Programmen:

    Es gibt auch für Windows mittlerweile kostenlose Einsteiger-Pakete mit allen möglichen OpenSource und FreeWare-Tools, die einige Händler auch gerne dem Rechner beilegen - und etwas anderes sind diese Komplettpaket-Distris ja auch nicht...

    >Und welche Kommandozeilentools brauchen DAUs bis Normalanwender deiner Meinung nach unter Linux?

    Oh, also ich hatte mir mal nur durch das Setzen des falschen Häkchens unter KDE die ganze GUI zerschossen, da ging nix mehr ohne Kommandozeile... Unter Windows gibt's für DAUs für sowas schon lange den "Abgesicherten Modus"...

    >Nicht komplett. Abgesehen davon das auch hier ein Konfigurationsaufwand vorliegt (erstmal die ganzen Einstellungen finden) während du an Linux sogar bemängelst das man sich für eine Distri entscheiden musst.

    Sind glaube ich zwei oder drei Häkchen, die man setzen muß...

    >Was ich sagen wollte ist das die meisten Umstiegshürden W->L einmalig und teilweise vergleichbar mit w(V:x)->w(V:x+1) sind. Da W aber bei jeder Version die Positionen der Einstellungen neu verwürfelt und versucht dem Anwender neue und unter Umständen für diverse Benutzergruppen auch teilweise bessere Konzepte+Workflows aufzuzwingen hat man die Zeit dann spä bei w(V:x+1)->w(V:x+2) wieder raus.

    OK, was Versöhnliches zum Abschluß: Ganz Unrecht hast Du da ja nicht, ist tatsächlich eine unschöne Angewohnheit von Microsoft - hat mich auch beim Mediaplayer schon immer gestört, daß bei dem mit jeder neuen Version die Bedieung komplett auf den Kopf gestellt werden mußte...

  20. Re: Das Grauen hat kein Ende

    Autor: benji83 30.08.11 - 14:58

    > Microsoft betreibt eben eine andere Update-Politik.
    Darauf wollte ich hinaus. Bzw darauf das der Kommentar von ggggggg nicht paßt.

    > Bei bestimmten Distributionen werde ich übrigens auch nicht mit dem aktuellsten Kernel > und der neusten Software versorgt und kann dementsprechend auch nicht jede Software > und jeden Treiber installieren.
    Wenn das ein Problem ist dann hast du für dich die falsche Distri gewählt bzw solltest 3. Quellen einbinden.

    > instabil
    Hab hier unter Arch seit jahren kein Problem mehr. Der Letzte Plasmabsturz bei mir war afair unter 4.2 Kwin ist mir zuletzt noch unter KDE3.x abgestürzt.

    > funktionsumfang der Software
    Kann ich nicht nachvollziehen. Nichteinmal ansatzweise.

    > Spezialsoftware fehlt
    Mag leider immer noch sein in manchen Bereichen.

    > aktuelle Problematik mit SandyBridge-CPU/GPU's.
    In Bezug auf ggggggggggggggggs Post sogar ein Vorteil von Linux mit "veraltetem DE/WM" vs WinXP statt 7. Sobald der Fix draussen ist, ist er überall verfügbar.

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