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admin account ad absurdum
Autor: SoniX 27.08.12 - 11:17
Ist ja mal wieder ein Meilenstein an Genialität (Sarkasmus).
Ich sehe ja ein, dass man für mehr Sicherheit sorgen will. Auch haben White und Blacklists ihre Daseinsberechtigung.
Aber bitte, wann kann Windows endlich mal vernünftig mit Rechten umgehen? Das passt ja schon auf keine Kuhhaut mehr. Bis zur NT Reihe hatten wir garkeine verschiedenen Accounts. Dann als wir sie endlich hatten wurden sie falsch umgesetzt und jeder benutzte nen Adminaccount, meist sogar ohne Passwort; einfach weil es anders garnicht funktionierte da alles nur halbherzig umgesetzt wurde. Dann kamen Spielereien wie 'Internetexplorer läuft mit niedrigeren Rechten'; was auch sinnlos war. Man hätte es von Anfang an richtig machen können. Und nun sowas. Mit aktivierter Option braucht man einen Admin Account, mit deaktivierter Option kann mans auch als User installieren.
Ich verstehs einfach wirklich nichtmehr. Es war lange genug Zeit.
Aber anstatt es ein für allemal richtig zu machen pfuscht man weiter herum in der Hoffnung es würde besser werden.
Wenn ich da an Linux denke, auch wenn man eine 15 Jahre alte Distribution verwendet, so hat das dort immerschon funktioniert. Das System wurde immer schon mit klaren Regeln umgesetzt und jeder kann damit umgehen. Es gibt da auch nicht schwieriges dabei. Einen admin (root) account und dann die Useraccounts. Fertig. Bei einer Installation wird man nach dem Passwort gefragt und das wars. Absolut einfach und funktioniert.
Wieso bekommt das Windows nicht endlich mal gebacken?
1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.08.12 11:19 durch SoniX. -
Re: admin account ad absurdum
Autor: Dragos 27.08.12 - 12:13
SoniX schrieb:
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> Ist ja mal wieder ein Meilenstein an Genialität (Sarkasmus).
>
> Ich sehe ja ein, dass man für mehr Sicherheit sorgen will. Auch haben White
> und Blacklists ihre Daseinsberechtigung.
>
> Aber bitte, wann kann Windows endlich mal vernünftig mit Rechten umgehen?
> Das passt ja schon auf keine Kuhhaut mehr. Bis zur NT Reihe hatten wir
> garkeine verschiedenen Accounts. Dann als wir sie endlich hatten wurden sie
> falsch umgesetzt und jeder benutzte nen Adminaccount, meist sogar ohne
> Passwort; einfach weil es anders garnicht funktionierte da alles nur
> halbherzig umgesetzt wurde. Dann kamen Spielereien wie 'Internetexplorer
> läuft mit niedrigeren Rechten'; was auch sinnlos war. Man hätte es von
> Anfang an richtig machen können. Und nun sowas. Mit aktivierter Option
> braucht man einen Admin Account, mit deaktivierter Option kann mans auch
> als User installieren.
>
> Ich verstehs einfach wirklich nichtmehr. Es war lange genug Zeit.
> Aber anstatt es ein für allemal richtig zu machen pfuscht man weiter herum
> in der Hoffnung es würde besser werden.
>
> Wenn ich da an Linux denke, auch wenn man eine 15 Jahre alte Distribution
> verwendet, so hat das dort immerschon funktioniert. Das System wurde immer
> schon mit klaren Regeln umgesetzt und jeder kann damit umgehen. Es gibt da
> auch nicht schwieriges dabei. Einen admin (root) account und dann die
> Useraccounts. Fertig. Bei einer Installation wird man nach dem Passwort
> gefragt und das wars. Absolut einfach und funktioniert.
>
> Wieso bekommt das Windows nicht endlich mal gebacken?
Jetzt ist der Admin Account normaler weiße ein Useraccount. Es sei den es wurde UAC ausgeschaltet. Ob ich nun Ja drücke oder Password + Ok, ist doch egal.
Übrigends diese Password abfrage ist bei linux nervig, genauso das standardmäßig jeder account ein password haben muss. (opensuse) -
Re: admin account ad absurdum
Autor: john-vogel 27.08.12 - 12:53
SoniX schrieb:
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> Wieso bekommt das Windows nicht endlich mal gebacken?
Ist Dir überhaupt klar, wie das Rechtesystem von Windows Vista, 7 & 8 funktioniert? Egal ob Admin-Account oder User-Account, man ist immer mit eingeschränkten User-Rechten unterwegs. Sobald ein Programm Admin-Rechte verlangt, poppt eine Meldung auf. Ist man nun mit einem Admin-Account eingeloggt, muss man "Ja" oder "Nein" auswählen. Ist man mit einem User-Account angemeldet, dann gibt man das Passwort des Admin-Accounts ein. Was ist daran jetzt "herumgepfuscht"? Für mich ist das eine komfortablere Variante des "Linux-Root-Rechte-Workflows", da man als eingeloggter Admin nicht mehr ständig das Passwort eingeben muss.
Du solltest vielleicht mal über deinen Linux-Tellerrand hinaussehen. -
Re: admin account ad absurdum
Autor: Switchblade 27.08.12 - 12:55
So ein Quark. AFAIK ist man immer als normaler Benutzer unterwegs und wenn eine Anwendung Admin-Rechte haben will, muss man das per UAC genehmigen.
U.N. Special Department NERV - Allied with SEELE, SYNAPS and the JSSDF Armed Forces. -
Re: admin account ad absurdum
Autor: SoniX 27.08.12 - 13:01
john-vogel schrieb:
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> Ist Dir überhaupt klar, wie das Rechtesystem von Windows Vista, 7 & 8
> funktioniert?
Nach dem Ganze Hickhack in den letzten Jahren weiß das wohl keiner mehr so genau.
> Egal ob Admin-Account oder User-Account, man ist immer mit
> eingeschränkten User-Rechten unterwegs.
Aha toll. Also ein eingeschränkter Admin Account? Das kann auch nur Microsoft einfallen. Entweder Admin oder nicht Admin. Was soll schon wieder das halbherzige rumgepfusche?
> Sobald ein Programm Admin-Rechte
> verlangt, poppt eine Meldung auf. Ist man nun mit einem Admin-Account
> eingeloggt, muss man "Ja" oder "Nein" auswählen. Ist man mit einem
> User-Account angemeldet, dann gibt man das Passwort des Admin-Accounts ein.
> Was ist daran jetzt "herumgepfuscht"?
Im Golem Artikel steht:
"Standardmäßig ist eingestellt, dass sich Anwendungen nur mit Administratorrechten installieren lassen, wenn die betreffende Installationsdatei Microsoft nicht bekannt ist. Als zweite Sicherheitsstufe warnt Windows 8 in einem solchen Fall nur, verlangt aber nicht nach Administratorrechten. Zudem kann die Smartscreen-Funktion ganz abgeschaltet werden. Daraufhin meldet das Wartungscenter dies immer, was sich allerdings ebenfalls deaktivieren lässt."
Das passt nicht zu deiner Beschreibung.
> Für mich ist das eine komfortablere
> Variante des "Linux-Root-Rechte-Workflows", da man als eingeloggter Admin
> nicht mehr ständig das Passwort eingeben muss.
Bitte wo muss man unter Linux, wenn man als Admin (root!) angemeldet ist, noch ein Passwort eingeben? Das habe ich in meinem ganzen Leben noch nie (!) gesehen. Wenn man root ist, dann ist man root. Ende der Geschichte.
> Du solltest vielleicht mal über deinen Linux-Tellerrand hinaussehen.
Und du mal mehr nachdenken. Vielleicht verstehst du dann worauf ich hinaus will. Danke.
Und hör bitte auf mit trollen. Mein Beitrag ist weder kontra Microsoft, noch pro Linux. Das war von mir blos ein Beispiel, an dem man erkennen kann, dass man es auch richtig machen kann. Linux ist mit seinem Rechtesystem nunmal das bekannteste wirklich funktionierende.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.08.12 13:04 durch SoniX. -
Re: admin account ad absurdum
Autor: SoniX 27.08.12 - 13:09
"Standardmäßig ist eingestellt, dass sich Anwendungen nur mit Administratorrechten installieren lassen, wenn die betreffende Installationsdatei Microsoft nicht bekannt ist. "
Das heisst für mich im Umkehrschluss: Wenn die Datei Microsoft bekannt ist, dann kann man diese auch als Nicht Admin installieren. Bzw auch dann wenn man die Funktion deaktiviert, was wohl wieder die meisten machen werden, da sie nicht genervt werden möchten.
"Zudem kann die Smartscreen-Funktion ganz abgeschaltet werden." -
Re: admin account ad absurdum
Autor: SoniX 27.08.12 - 13:13
Dragos schrieb:
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> Jetzt ist der Admin Account normaler weiße ein Useraccount. Es sei den es
> wurde UAC ausgeschaltet. Ob ich nun Ja drücke oder Password + Ok, ist doch
> egal.
Jein. Besser als nichts allemal :-)
Wobei so n simples klicken auf "Ok" ist für Malware auch nicht schwer.
> Übrigends diese Password abfrage ist bei linux nervig, genauso das
> standardmäßig jeder account ein password haben muss. (opensuse)
Ok, kann ich nachvollziehen. Wobei die Passwortabfrage von root schon berechtigt ist und eigentlich nicht allzuoft auftauchen sollte. Man braucht root ja blos um Sachen am System zu ändern.
Das mit der Passwortpflicht der User finde ich dann schon wieder übertrieben. Passwortpflicht für root, ja bitte; für den User nicht notwendig. Vll sollte Suse hier mal nachbessern.
:-) -
Re: admin account ad absurdum
Autor: TheUltimateStar 27.08.12 - 13:38
SoniX schrieb:
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> Ist ja mal wieder ein Meilenstein an Genialität (Sarkasmus).
>
> Ich sehe ja ein, dass man für mehr Sicherheit sorgen will. Auch haben White
> und Blacklists ihre Daseinsberechtigung.
>
> Aber bitte, wann kann Windows endlich mal vernünftig mit Rechten umgehen?
> Das passt ja schon auf keine Kuhhaut mehr. Bis zur NT Reihe hatten wir
> garkeine verschiedenen Accounts. Dann als wir sie endlich hatten wurden sie
> falsch umgesetzt und jeder benutzte nen Adminaccount, meist sogar ohne
> Passwort; einfach weil es anders garnicht funktionierte da alles nur
> halbherzig umgesetzt wurde.
Na umgesetzt wurde dies doch eigentlich recht solide, sieht man mal von den Bugs der Anfangszeit ab. Das Konzept selbst ist ja auch vergleichsweise fortschrittlich, insbesondere wenn man es mit dem Vergleicht was unixoide so zu dieser Zeit anbot.
Das Problem lag ja aber nicht direkt dort begraben, sondern schlicht in der Nutzerlandschaft. Man arbeitete ja nicht als Admin weil das Rechtesystem nicht funktionierte, sondern weil es quasi "zu gut" war und eben seinen Job machte. Sehr zum Leidwesen von vielen Anwendungen, welche gern Sachen machten welche eben nur der Admin darf. Ein Trumpf von Windows war jedoch stets die Abwärtskompatibilität, was dann in Kombination zu besagten "Merkwürdigkeiten" führte. Auf lange sich hat sich MS da scher einen Bärendienst erwiesen, mit einem harten Schnitt wäre man da vielleicht besser gefahren... -
Re: admin account ad absurdum
Autor: Anonymer Nutzer 27.08.12 - 13:45
> Übrigends diese Password abfrage ist bei linux nervig, genauso das
> standardmäßig jeder account ein password haben muss. (opensuse)
Das kann man abschalten! Allerdings ist das gerade bei so unerfahrenen Nutzern wie dir (nicht böse gemeint - aber alleine diese Aussage beweist es) absolut nicht zu empfehlen! -
Re: admin account ad absurdum
Autor: SoniX 27.08.12 - 13:46
Ja, da hast du Recht. Das habe ich falsch ausgedrückt. Das Rechtesystem hatte/hätte schon gut funktioniert und ist auch feiner als das Unix/Linux System. Schuld war zum einen, dass man bei der Installation von Windows die Accounts erstellt hatte und alle hatten dann Adminstatus (anstatt nur ein Adminaccount und der rest nur User) und zum anderen hätten viele Anwendungen ohne Adminrechte nichtmehr fuktioniert.
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Re: admin account ad absurdum
Autor: Dragos 27.08.12 - 13:51
Versuchsperson schrieb:
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> > Übrigends diese Password abfrage ist bei linux nervig, genauso das
> > standardmäßig jeder account ein password haben muss. (opensuse)
>
> Das kann man abschalten! Allerdings ist das gerade bei so unerfahrenen
> Nutzern wie dir (nicht böse gemeint - aber alleine diese Aussage beweist
> es) absolut nicht zu empfehlen!
jetzt sag mir noch wo und wie und ich bin zufrieden, dazulernen tu ich gerne. Bei win... ist das recht einfacht. Wie ist es bei linux? -
Re: admin account ad absurdum
Autor: john-vogel 27.08.12 - 14:33
SoniX schrieb:
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> Aha toll. Also ein eingeschränkter Admin Account? Das kann auch nur
> Microsoft einfallen. Entweder Admin oder nicht Admin. Was soll schon wieder
> das halbherzige rumgepfusche?
Naja, Du kannst es einstellen wie Du willst. Wenn Du möchtest, dass als eingeloggter Admin, alle Programme automatisch Admin-Rechte erhalten, kannst Du das gerne so einstellen. Doch das ist nicht wirklich sinnvoll. Nicht jedes Minprogramm muss mit vollen Rechten ausgeführt werden. Stattdessen arbeitest Du standardmäßig auch als Admin nur mit User-Rechten. Und sobald ein Programm eben eine Aktion durchführen möchte, für die man Admin-Rechte braucht, poppt die Meldung auf.
> "Standardmäßig ist eingestellt, dass sich Anwendungen nur mit
> Administratorrechten installieren lassen, wenn die betreffende
> Installationsdatei Microsoft nicht bekannt ist. Als zweite Sicherheitsstufe
> warnt Windows 8 in einem solchen Fall nur, verlangt aber nicht nach
> Administratorrechten. Zudem kann die Smartscreen-Funktion ganz abgeschaltet
> werden. Daraufhin meldet das Wartungscenter dies immer, was sich allerdings
> ebenfalls deaktivieren lässt."
>
> Das passt nicht zu deiner Beschreibung.
Oh man, jetzt weiß ich wo das Missverständnis liegt. Golem drückt sich hier sehr "eigenartig" aus. Wenn Du eine heruntergeladene, ausführbare Datei öffnest, die der Smart-Screen-Filter als bösartig erkennt, dann wirst Du davor gewarnt. Um die Datei trotzdem auszuführen, braucht Du standardmäßig Admin-Rechte.
Wenn Du nun die Smartscreen-Funktion ohne Admin-Rechte aktivierst, dann kannst Du die Datei eben auch öffnen, ohne Admin-Rechte zu haben. Die Betonung liegt hier auf öffnen, denn die Datei erhält dann natürlich auch nicht automatisch Admin-Rechte. Das wäre ja schön. Wenn das Programm Admin-Rechte braucht, wird trotzdem noch der Dialog auftauchen. Es geht lediglich um das Öffnen der Datei. So kann man als IT-Admin relativ einfach allen normalen Usern verbieten, vom SmartScreen Filter als gefährlich eingestufte Dateien auszuführen.
> Und hör bitte auf mit trollen. Mein Beitrag ist weder kontra Microsoft,
> noch pro Linux. Das war von mir blos ein Beispiel, an dem man erkennen
> kann, dass man es auch richtig machen kann. Linux ist mit seinem
> Rechtesystem nunmal das bekannteste wirklich funktionierende.
Wo bitteschön trolle ich? Hier nochmal die Definition für Dich: http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_%28Netzkultur%29
1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.08.12 14:37 durch john-vogel. -
Re: admin account ad absurdum
Autor: john-vogel 27.08.12 - 14:41
SoniX schrieb:
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> Wobei so n simples klicken auf "Ok" ist für Malware auch nicht schwer.
Das ist so nicht möglich. Das Dialogfeld, mit dem man Admin-Recht vergibt, erscheint im sog. Secure-Desktop Modus, um genau dieses Verhalten der Malware zu unterbinden. Siehe z.B.: hier: http://blogs.msdn.com/b/uac/archive/2006/05/03/589561.aspx -
Re: admin account ad absurdum
Autor: Switchblade 27.08.12 - 14:56
Sorry, in deinem Startpost steht kein Stück von Smartscreen sondern nur eine Beschwerde, dass das mit den Rechten in Windows nicht sauber geregelt ist. Und im Gegensatz zu vielen anderen, stört mich eine kurze Nachfrage der UAC eben nicht. Auch unter meinem Vista-System nicht.
Bei Smartscreen wird der unbedarfte User sicher alles was nicht von MS freigegeben ist, erstmal als falsch, Virus, Trojaner oder ähnliches betrachten. Ob das so sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt. Alle anderen die etwas versierter sind, schalten den Käse ab. Wobei mit Sicherheit auch der eine oder andere Profi/Experte/Gott Smartscreen aktiv lässt, also wie bei der UAC.
U.N. Special Department NERV - Allied with SEELE, SYNAPS and the JSSDF Armed Forces. -
Re: admin account ad absurdum
Autor: tangonuevo 27.08.12 - 15:19
Dragos schrieb:
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> > > Übrigends diese Password abfrage ist bei linux nervig, genauso das
> > > standardmäßig jeder account ein password haben muss. (opensuse)
> jetzt sag mir noch wo und wie und ich bin zufrieden, dazulernen tu ich
> gerne. Bei win... ist das recht einfacht. Wie ist es bei linux?
YAST->Verwaltung von Benutzer und Gruppen->Optionen für Experten (rechts unten ein dropdownmenue)->Einstellungen für das Anmelden
YAST findest du in KDE unter System->Systemeinstellungen
Um nur einen Benutzer automatisch einloggen zu lassen kannst du auch unter KDE auf Systemeinstellungen->Anmeldebildschirm->Vereinfachungen gehen -
Re: admin account ad absurdum
Autor: tingelchen 27.08.12 - 16:23
> Jetzt ist der Admin Account normaler weiße ein Useraccount. Es sei den es wurde UAC
> ausgeschaltet. Ob ich nun Ja drücke oder Password + Ok, ist doch egal.
>
Ist es nicht. Die Diskussion hatte ich schon einmal und mein Gegenüber wollte mir doch allen ernstes weis machen das mit UAC der Admin Account auf einmal ein User Account wird.
Dies ist nicht der Fall und wird es auch nie sein. Microsoft zieht hier das Pferd von der falschen Seite auf. Wenn man als Computeradministrator unterwegs ist, hat jeder Prozess automatisch volle administrative Rechte. Die UAC ist ein Aufsatz und soll anhand diverser Kriterien einschreiten.
Richtig ist, jeder Prozess der ausgeführt wird hat nur eingeschränkte Benutzerrechte und kann, wenn es die Situation erfordert mit zusätzlichen Rechten ausgestattet werden.
Ist das gleiche als wenn man eine Firewall aufsetzt. Die Linux/Unix Version macht erst einmal alles dicht. Und dann wird Stück für Stück aufgemacht.
Die Microsoft Variante macht es genau anders herum. Firewall wird erst einmal komplett aufgemacht. Und dann machen wir Stück für Stück alles zu was wir nicht wünschen.
Problem bei der Microsoft Variante ist, das man nun erforschen muss, ob etwas unerwünschtes durch kommt. Bei der Unix/Linux Variante besteht das einzige Problem darin, das erwünschte Programme nicht laufen, was man jedoch direkt mitbekommt und entsprechend aufmachen kann. -
Re: admin account ad absurdum
Autor: tingelchen 27.08.12 - 16:34
john-vogel schrieb:
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> SoniX schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Aha toll. Also ein eingeschränkter Admin Account? Das kann auch nur
> > Microsoft einfallen. Entweder Admin oder nicht Admin. Was soll schon
> wieder
> > das halbherzige rumgepfusche?
>
> Naja, Du kannst es einstellen wie Du willst. Wenn Du möchtest, dass als
> eingeloggter Admin, alle Programme automatisch Admin-Rechte erhalten,
> kannst Du das gerne so einstellen. Doch das ist nicht wirklich sinnvoll.
> Nicht jedes Minprogramm muss mit vollen Rechten ausgeführt werden.
> Stattdessen arbeitest Du standardmäßig auch als Admin nur mit User-Rechten.
> Und sobald ein Programm eben eine Aktion durchführen möchte, für die man
> Admin-Rechte braucht, poppt die Meldung auf.
>
Nein... Wenn man als Computeradministrator unterwegs ist, dann hat jeder Prozess auch die Rechte eines Computeradministrators. So zumindest bis Windows 7. Die UAC schreitet nur ein, wenn bestimmte Kriterien erfüllt werden.
Aber merkst du nicht selbst den Irrweg den Microsoft geht? Statt so ein Monstrum wie die UAC zu schaffen, wäre es sehr viel einfacher den Benutzer als das laufen zu lassen, das er ist. Nämlich ein Benutzer und kein Administrator. Dann kann man sich den ganzen zusätzlichen Code für die UAC zu 100% schenken und macht das System gleich sicherer. Denn jede Zeile Code ist zeitgleich auch immer ein Sicherheitsrisiko.
Und es ist wohl kein Beinbruch wenn ein Benutzer bei der Installation eines Programms das Admin Passwort eingibt. Wie oft macht man das noch gleich? -
Re: admin account ad absurdum
Autor: SoniX 27.08.12 - 17:12
john-vogel schrieb:
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> Naja, Du kannst es einstellen wie Du willst. Wenn Du möchtest, dass als
> eingeloggter Admin, alle Programme automatisch Admin-Rechte erhalten,
> kannst Du das gerne so einstellen. Doch das ist nicht wirklich sinnvoll.
> Nicht jedes Minprogramm muss mit vollen Rechten ausgeführt werden.
> Stattdessen arbeitest Du standardmäßig auch als Admin nur mit User-Rechten.
> Und sobald ein Programm eben eine Aktion durchführen möchte, für die man
> Admin-Rechte braucht, poppt die Meldung auf.
Klar ist es nicht sinnvoll jedes Programm mit vollen Rechten laufen zu lassen.
Deshalb sollte man ja auch als User, ohne Adminrechte arbeiten.
Standardmässig als Admin mit nur User Rechten?
Das sind Dinge die ich nicht verstehen kann. Für mich ist das ein Widerspruch in sich.
Man könnte es so einfach machen, aber man fährt lieber Zickzack von hinten durch die Brust ins Auge. :-(
> Oh man, jetzt weiß ich wo das Missverständnis liegt. Golem drückt sich hier
> sehr "eigenartig" aus. Wenn Du eine heruntergeladene, ausführbare Datei
> öffnest, die der Smart-Screen-Filter als bösartig erkennt, dann wirst Du
> davor gewarnt. Um die Datei trotzdem auszuführen, braucht Du standardmäßig
> Admin-Rechte.
>
> Wenn Du nun die Smartscreen-Funktion ohne Admin-Rechte aktivierst, dann
> kannst Du die Datei eben auch öffnen, ohne Admin-Rechte zu haben. Die
> Betonung liegt hier auf öffnen, denn die Datei erhält dann natürlich auch
> nicht automatisch Admin-Rechte. Das wäre ja schön. Wenn das Programm
> Admin-Rechte braucht, wird trotzdem noch der Dialog auftauchen. Es geht
> lediglich um das Öffnen der Datei. So kann man als IT-Admin relativ einfach
> allen normalen Usern verbieten, vom SmartScreen Filter als gefährlich
> eingestufte Dateien auszuführen.
Ah okay. Dann ist das blos ein zusätzlicher Filter der vorgeschalten wird.
Habe ich wohl falsch verstanden.
Wobei dann wieder die Frage bleibt wie gut dieser Filter arbeitet, wieviel er wirklich erkennt. So wie du es beschreibst, wo er blos bösartige Sachen anhand einer Blacklist erkennt ist das nicht zuverlässig. Ein paar bytes an einer Malware geändert und schon schlägt der Filter nichtmehr Alarm. Naja...
> > Und hör bitte auf mit trollen. Mein Beitrag ist weder kontra Microsoft,
> > noch pro Linux. Das war von mir blos ein Beispiel, an dem man erkennen
> > kann, dass man es auch richtig machen kann. Linux ist mit seinem
> > Rechtesystem nunmal das bekannteste wirklich funktionierende.
>
> Wo bitteschön trolle ich? Hier nochmal die Definition für Dich:
> de.wikipedia.org
Sorry, habe wohl übertrieben. Mag es halt nicht, wenn man mir sagt ich solle über den Linux Tellerrand blicken. Vorallem dann nicht, wenn ich garkein Linux einsetze ;-)
Ich habe das Linuxbeispiel blos gebracht, weil dort das Rechtesystem seit immer schon einfach funktioniert. Und das absolut einfach, klar bzw verständlich und nachvollziehbar. -
Re: admin account ad absurdum
Autor: SoniX 27.08.12 - 17:16
Okay ich nehme es zurück. Ich hoffe mal, dass das System auch hält was es verspricht.
Irgendwie wäre sowas alles nicht nötig.... -
Re: admin account ad absurdum
Autor: Dragos 27.08.12 - 17:30
SoniX schrieb:
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> Okay ich nehme es zurück. Ich hoffe mal, dass das System auch hält was es
> verspricht.
>
> Irgendwie wäre sowas alles nicht nötig....
Also bei Skype schlägt der an und verhindert die installation



