1. Foren
  2. Kommentare
  3. Applikationen
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Windows 8: Storage Spaces gegen…

Endlich eine sinnvolle Neuerung.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Endlich eine sinnvolle Neuerung.

    Autor: Jesper 06.01.12 - 12:37

    Wird ja auch mal Zeit, finde die Idee gut, das ganze ist anscheinend einfach ein flexibler Software basierender RAID Controller.

    Bin schon auf die ersten Benchmarks gespannt, wie sehr das ganze die Geschwindigkeit beinflusst.

  2. Re: Endlich eine sinnvolle Neuerung.

    Autor: Sinnfrei 06.01.12 - 12:45

    Ja, das wäre tatsächlich ein Grund zu Windows 8 zu wechseln - vorausgesetzt da wird nicht an anderer Stelle zu viel verkrüppelt.

    __________________
    ...

  3. Re: Endlich eine sinnvolle Neuerung.

    Autor: Casandro 06.01.12 - 13:02

    Naja, ich habe in den letzten Jahrzehnten schon viele solche Ankündigungen gehört.
    In der Regel trifft einer der folgenden Punkte zu, falls es überhaupt in der Endversion von Windows 8 dabei ist:

    1. Es funktioniert nicht, oder nur unzuverlässig
    2. Man braucht Zusatzsoftware um das überhaupt nutzen zu können
    3. Es wird dann, wenn es funktioniert, eingestampft.

    Mein Tipp für die Leute, die das brauchen, lasst doch Windows in der virtuellen Maschine laufen und nehmt ein normales Linux als Unterlage. Da gibt es so was schon seit Jahren, es funktioniert und ist relativ komfortabel. Und wenn es mal doch ein Problem geben sollte, so bekommt man im IRC auch jemanden, der sich damit auskennt.

  4. Re: Endlich eine sinnvolle Neuerung.

    Autor: natas77 06.01.12 - 13:12

    neben der Geschwindigkeit ist auch die Datensicherheit wichtig :-)

    aber das wäre ein Riesen schritt nach vorne!!!

  5. Re: Endlich eine sinnvolle Neuerung.

    Autor: Dragos 06.01.12 - 13:18

    Casandro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, ich habe in den letzten Jahrzehnten schon viele solche Ankündigungen
    > gehört.
    > In der Regel trifft einer der folgenden Punkte zu, falls es überhaupt in
    > der Endversion von Windows 8 dabei ist:
    >
    > 1. Es funktioniert nicht, oder nur unzuverlässig
    > 2. Man braucht Zusatzsoftware um das überhaupt nutzen zu können
    > 3. Es wird dann, wenn es funktioniert, eingestampft.
    >
    > Mein Tipp für die Leute, die das brauchen, lasst doch Windows in der
    > virtuellen Maschine laufen und nehmt ein normales Linux als Unterlage. Da
    > gibt es so was schon seit Jahren, es funktioniert und ist relativ
    > komfortabel. Und wenn es mal doch ein Problem geben sollte, so bekommt man
    > im IRC auch jemanden, der sich damit auskennt.

    Lass mal sein, da ich auch mit den PC spiele und ich auch eine ATI grafikkarte habe(wo es ja unter linux probleme gibt, laut forenberichten), und ich nicht gerne jedentag 2 systeme starte, weil alle meine Programme die ich gerne nutze nur unter windows laufen habe ich kein bock

  6. Re: Endlich eine sinnvolle Neuerung.

    Autor: Wander 06.01.12 - 13:47

    Casandro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Tipp für die Leute, die das brauchen, lasst doch Windows in der
    > virtuellen Maschine laufen und nehmt ein normales Linux als Unterlage. Da
    > gibt es so was schon seit Jahren, es funktioniert und ist relativ
    > komfortabel. Und wenn es mal doch ein Problem geben sollte, so bekommt man
    > im IRC auch jemanden, der sich damit auskennt.

    Wie funktioniert das unter Linux? Ob mit Kommandozeile oder GUI ist mir egal, soll nur automatisch im Hintergrund mehrere Festplatten verwalten und die Daten automatisch spiegeln.

  7. Re: Endlich eine sinnvolle Neuerung.

    Autor: Astorek 06.01.12 - 14:06

    Wander schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie funktioniert das unter Linux? Ob mit Kommandozeile oder GUI ist mir
    > egal, soll nur automatisch im Hintergrund mehrere Festplatten verwalten und
    > die Daten automatisch spiegeln.

    "mdadm" und "LVM" sind da die entsprechenden Schlagwörter, mit denen man sowas Ähnliches unter Linux einrichten kann. Falls du experimentierfreudig bist, kannst du auch mit dem Dateisystem BtrFS herumexperimentieren, dass ebenfalls mit RAID und Festplatten-Verbund umgehen kann...

  8. Re: Endlich eine sinnvolle Neuerung.

    Autor: Wander 06.01.12 - 14:33

    Astorek schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "mdadm" und "LVM" sind da die entsprechenden Schlagwörter, mit denen man
    > sowas Ähnliches unter Linux einrichten kann. Falls du experimentierfreudig
    > bist, kannst du auch mit dem Dateisystem BtrFS herumexperimentieren, dass
    > ebenfalls mit RAID und Festplatten-Verbund umgehen kann...

    Vielen Dank, werde gleich mal einen Blick darauf werfen. Btrfs ist mir noch zu unerprobt um es in einem Produktivsystem einzusetzen und ein RAID-System wird wahrscheinlich nur Sinn machen, wenn mehrere Festplatten mit gleicher Größe vorhanden sind, oder? Habe mit dieser Thematik leider noch überhaupt keine Erfahrung.

  9. Re: Endlich eine sinnvolle Neuerung.

    Autor: chrulri 06.01.12 - 15:11

    Exakt.
    Das was im Golem-Artikel angesprochen wurde, gibt es seit Jahren im Linuxumfeld und heisst LVM: http://de.wikipedia.org/wiki/Logical_Volume_Manager

  10. Re: Endlich eine sinnvolle Neuerung.

    Autor: der_Volker 06.01.12 - 15:22

    Wander schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Vielen Dank, werde gleich mal einen Blick darauf werfen. Btrfs ist mir noch
    > zu unerprobt um es in einem Produktivsystem einzusetzen und ein RAID-System
    > wird wahrscheinlich nur Sinn machen, wenn mehrere Festplatten mit gleicher
    > Größe vorhanden sind, oder? Habe mit dieser Thematik leider noch überhaupt
    > keine Erfahrung.

    Nein, du machst einfach entsprechende Partitionen drauf. Also z.B. eine 1TB und zwei 500GB Platten, 4x 250GB auf er 1TB und 2x250 auf jeder 500er dann als zwei 500GB Level1 RAIDs.

  11. Re: Endlich eine sinnvolle Neuerung.

    Autor: Der Kaiser! 06.01.12 - 16:27

    > Naja, ich habe in den letzten Jahrzehnten schon viele solche Ankündigungen gehört.
    >
    > In der Regel trifft einer der folgenden Punkte zu:
    >
    > 1. Es funktioniert nicht, oder nur unzuverlässig

    1b. Es funktioniert unzuverlässig und wird später mit einem Service Pack gefixt

    > 2. Man braucht Zusatzsoftware um das überhaupt nutzen zu können
    > 3. Es wird dann, wenn es funktioniert, eingestampft.

    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  12. Re: Endlich eine sinnvolle Neuerung.

    Autor: chrulri 06.01.12 - 16:29

    Der Kaiser! schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Naja, ich habe in den letzten Jahrzehnten schon viele solche
    > Ankündigungen gehört.
    > >
    > > In der Regel trifft einer der folgenden Punkte zu:
    > >
    > > 1. Es funktioniert nicht, oder nur unzuverlässig
    >
    > 1b. Es funktioniert unzuverlässig und wird später mit einem Service Pack
    > gefixt

    1c. Es funktioniert unzuverlässig und wird später mit einem Service Pack entfernt

    > > 2. Man braucht Zusatzsoftware um das überhaupt nutzen zu können
    > > 3. Es wird dann, wenn es funktioniert, eingestampft.

  13. Genau das wünsche ich mir schon seit Jahren.

    Autor: Raketen angetriebene Granate 07.01.12 - 01:30

    Für mich ist diese Feature, wenn es denn in der finalen Desktop-Variante von Windows 8 auch drin bleibt, und nicht eh für Windows 7 nachgeliefert wird, der Grund auf Windows 8 zu wecheln.

    So eine einfache Festplattenverwaltung, die ich einfach mit Festplatten bewerfen kann ohne groß Planen zu müssen, wünsche ich mir schon seit Jahren. Fehlt nur noch, dass Festplatten mit bestehenden Daten automatisch umgewandelt werden können.

  14. Re: Endlich eine sinnvolle Neuerung.

    Autor: Anonymer Nutzer 09.01.12 - 05:26

    Casandro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Tipp für die Leute, die das brauchen, lasst doch Windows in der
    > virtuellen Maschine laufen und nehmt ein normales Linux als Unterlage. Da
    > gibt es so was schon seit Jahren, es funktioniert und ist relativ
    > komfortabel. Und wenn es mal doch ein Problem geben sollte, so bekommt man
    > im IRC auch jemanden, der sich damit auskennt.

    Schon klar... Das habe ich einmal gemacht. Als Linux-Newbie mich darauf verlassen, dass ich Hilfe bei einem Problem bekomme. Habe damals einen WebServer auf Linux aufgesetzt. Alle Ports, außer Port 80 per Firewall dicht gemacht und kam nicht mehr über Putty auf die Kiste drauf. (Ich war wirklich Anfänger).

    Und da bin ich in ein Forum, hab meinen Fall geschildert und mitgeteilt, dass ich Anfänger wäre. Was wurde mir geantwortet: "Einen Rootserver aufzusetzen, wenn man keine Ahnung hat, wäre verantwortungslos!" - "Ich solle mir mal überlegen, was passieren würde, wenn den Server jemand angreifen würde"...

    Nun, mein erstes Ziel war es, alle Ports dicht zu machen, die der Server nicht benötigt. Aus heutiger Sicht der richtige Weg. Mein Root-Passwort war 23 Zeichen stark. Groß und Kleinschreibung sowie Zahlen und Sonderzeichen. Außerdem hatte ich in einem Howto gelesen, wie man den direkten Root-Zugriff über die Konsole verhindert, so dass man nicht nur das Passwort, sondern auch einen gültigen Benutzernamen erraten musste.

    Die Updates wurden auch alle automatisch eingespielt, so dass das System immer recht aktuell war. Das Logfile, in dem steht, welche Updates ein Handeln meinerseits erfordern, hatte ich auch schnell gefunden, so dass ich solche Updates bei Erscheinen schnell selbst anstoßen konnte.

    Also alles wirklich durchdacht und das als Anfänger. Aber meinst Du, irgend jemand von den arroganten Pinseln hätte mir geholfen oder wenigstens einen Ansatz gegeben? Natürlich nicht. Habe mich dann tagelang durch Google gequält, bis ich keine Lust mehr hatte. Server komplett neu aufgesetzt, die Firewall wieder aktiviert. (Den Port für Putty habe ich während der tagelangen Suche neben bei gefunden). Die beiden Ports freigegeben, Root deaktiviert und gut war.

    Web-Server erreichbar, per Putty zu bedienen, alle andern Ports tot. Soviel dazu. Wäre sicher auch einfacher gegangen. Aber okay... Ich habe mein Ziel erreicht, aber bin davon überzeugt, dass Linux-Leute alle aufgeblasene Pinsel sind, die mit ihrem Wissen gerne prahlen, und einem unerfahrenen User gerne vor der Nase herum wedeln, aber nicht die Intelligenz besitzen, ihr Wissen gekonnt zu verbreiten. Solche Lehrkräfte haben wir derzeit übrigens auch vermehrt an den Schulen. Bringt nur den Kindern nix. Denn die begreifen nicht, was man ihnen versucht zu erklären.

  15. Re: Endlich eine sinnvolle Neuerung.

    Autor: nOOcrypt 09.01.12 - 23:11

    sunnymarx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Casandro schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mein Tipp für die Leute, die das brauchen, lasst doch Windows in der
    > > virtuellen Maschine laufen und nehmt ein normales Linux als Unterlage.
    > Da
    > > gibt es so was schon seit Jahren, es funktioniert und ist relativ
    > > komfortabel. Und wenn es mal doch ein Problem geben sollte, so bekommt
    > man
    > > im IRC auch jemanden, der sich damit auskennt.
    >
    > Schon klar... Das habe ich einmal gemacht. Als Linux-Newbie mich darauf
    > verlassen, dass ich Hilfe bei einem Problem bekomme. Habe damals einen
    > WebServer auf Linux aufgesetzt. Alle Ports, außer Port 80 per Firewall
    > dicht gemacht und kam nicht mehr über Putty auf die Kiste drauf. (Ich war
    > wirklich Anfänger).
    >
    > Und da bin ich in ein Forum, hab meinen Fall geschildert und mitgeteilt,
    > dass ich Anfänger wäre. Was wurde mir geantwortet: "Einen Rootserver
    > aufzusetzen, wenn man keine Ahnung hat, wäre verantwortungslos!" - "Ich
    > solle mir mal überlegen, was passieren würde, wenn den Server jemand
    > angreifen würde"...
    >
    > Nun, mein erstes Ziel war es, alle Ports dicht zu machen, die der Server
    > nicht benötigt. Aus heutiger Sicht der richtige Weg. Mein Root-Passwort war
    > 23 Zeichen stark. Groß und Kleinschreibung sowie Zahlen und Sonderzeichen.
    > Außerdem hatte ich in einem Howto gelesen, wie man den direkten
    > Root-Zugriff über die Konsole verhindert, so dass man nicht nur das
    > Passwort, sondern auch einen gültigen Benutzernamen erraten musste.
    >
    > Die Updates wurden auch alle automatisch eingespielt, so dass das System
    > immer recht aktuell war. Das Logfile, in dem steht, welche Updates ein
    > Handeln meinerseits erfordern, hatte ich auch schnell gefunden, so dass ich
    > solche Updates bei Erscheinen schnell selbst anstoßen konnte.
    >
    > Also alles wirklich durchdacht und das als Anfänger. Aber meinst Du, irgend
    > jemand von den arroganten Pinseln hätte mir geholfen oder wenigstens einen
    > Ansatz gegeben? Natürlich nicht. Habe mich dann tagelang durch Google
    > gequält, bis ich keine Lust mehr hatte. Server komplett neu aufgesetzt, die
    > Firewall wieder aktiviert. (Den Port für Putty habe ich während der
    > tagelangen Suche neben bei gefunden). Die beiden Ports freigegeben, Root
    > deaktiviert und gut war.
    >
    > Web-Server erreichbar, per Putty zu bedienen, alle andern Ports tot. Soviel
    > dazu. Wäre sicher auch einfacher gegangen. Aber okay... Ich habe mein Ziel
    > erreicht, aber bin davon überzeugt, dass Linux-Leute alle aufgeblasene
    > Pinsel sind, die mit ihrem Wissen gerne prahlen, und einem unerfahrenen
    > User gerne vor der Nase herum wedeln, aber nicht die Intelligenz besitzen,
    > ihr Wissen gekonnt zu verbreiten. Solche Lehrkräfte haben wir derzeit
    > übrigens auch vermehrt an den Schulen. Bringt nur den Kindern nix. Denn die
    > begreifen nicht, was man ihnen versucht zu erklären.

    Kann ich unterschreiben. Ich weiss nicht, wieviele Datenrettungs-Foren ich schon gelesen habe, wo die Leute sowohl unter windowstypischen als auch unter linuxtypischen Dateisystemen im selben Thread gleich mehrmals: "Ist doch ganz einfach: Nimm die Dateien aus dem Backup.", zu hoeren bekamen, obwohl klar war, das eben kein Backup existierte. Ich habe seit mehr als 10 Jahren alle meine Daten mindestens doppelt gesichert, die wichtigen sogar dreifach, wobei das dritte Backup sogar in einer anderen Stadt gelagert wird. Trotzdem kann ich jemandem einen vernueftigen Tipp zu seinem Datenrettungsproblem geben, wenn er es mir genau beschreibt und brauche ihm nicht ein "Hehe...dumm gelaufen...haettest Du mal ein Backup gemacht!" (das weiss er nun ohnehin selber) unter die Nase reiben und ihn ansonsten im Regen stehen lassen.

    Die meisten Leute, die so handeln haben aber selbst keine Ahnung und wollen nur ein bisschen herumtrollen. Die Leute die Ahnung haben helfen einem fuer gewoehnlich weiter. Nur haben die meistens auch so genug zu tun und sind nicht so oft in Foren anzutreffen. Es kann sich eben nicht jeder erlauben von 8 Stunden Arbeit pro Woche zu leben und ansonsten nur herumzutuefteln und ehrenamtlich bzw. ohne Geld dafuer zu verlangen zu arbeiten, wie ich. ;-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.01.12 23:12 durch nOOcrypt.

  16. Re: Genau das wünsche ich mir schon seit Jahren.

    Autor: nOOcrypt 09.01.12 - 23:45

    Raketen angetriebene Granate schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für mich ist diese Feature, wenn es denn in der finalen Desktop-Variante
    > von Windows 8 auch drin bleibt, und nicht eh für Windows 7 nachgeliefert
    > wird, der Grund auf Windows 8 zu wecheln.
    >
    > So eine einfache Festplattenverwaltung, die ich einfach mit Festplatten
    > bewerfen kann ohne groß Planen zu müssen, wünsche ich mir schon seit
    > Jahren. Fehlt nur noch, dass Festplatten mit bestehenden Daten automatisch
    > umgewandelt werden können.

    Sowas gibt es schon seit Ewigkeiten unter Linux und noch laenger auf Grosssystemen. Dummerweise ist die Chance, dass man seine Daten mit sowas noch schneller, z.B. bei dem kleinsten Erkennungsfehler beim Anbinden der "Storage Spaces" bzw. des Software-RAIDS zum Teufel jagt weit groesser als bei hardwarebasierter Laufwerksaufteilung.

    Wer seine Daten nicht komplett als staendig aktualisiertes Backup auf einem Server oder aehnlichem vorhaelt, dem kann ich sowas nicht unbedingt empfehlen. Ich arbeite mit solchen RAID-Verbuenden schon laenger und war schon einige Male heilfroh ein Backup zu haben. Waehrend sich in der ganzen Zeit von meinen auf konventionelle Weise als Speicherlaufwerk genutzten Festplatten keine einzige so verabschiedet haette, dass ich die Daten nicht in relativ kurzer Zeit wiederhergestellt gehabt haette, gab es doch einige RAID-Verbuende bei denen die zugehoerigen Platten nie wieder zu einem funktionsfaehigen Gesamtlaufwerk zu vereinen waren und ich daher die Daten aus dem Backup dringend gebraucht habe um nicht Wochen oder gar Monate zur Datenwiederherstellung zu brauchen. Wohlgemerkt sind meine per mdadm angelegten "Storage Spaces" bzw. "virtuellen Laufwerke" unter Linux ordentlich dokumentiert, was bei Windows fuer gewoehnlich nicht der Fall ist, so dass zumindest theoretisch eine Chance besteht die Daten von den Platten wieder zusammenzuwuerfeln, weil man nachlesen kann wie die Daten auf den Platten verteilt werden und wie das gemeinsame Inhaltsverzeichnis entsteht. Bei Microsoft-Produkten ist das meist nicht in Erfahrung zu bringen, was fuer die Daten oft das Aus bedeutet.

    Insbesondere Multiboot-Umgebungen oder das Booten von Live-CDs, welche die "Storage Spaces" bzw. das Software-RAID nicht erkennen und trotzdem gerne Daten auf die Platten schreiben (das ist eine Spezialitaet von Windoof bzw. Windows PE, weshalb es auch keine gute Idee ist Windoof zum Datenretten zu verwenden) koennen die Daten eines Software-RAIDS problemlos fuer immer in die ewigen Jagtgruende schicken. Wer also keinen weiteren Server/Rechner/NAS mit 8TB Speicherplatz hat um z.B. seine 8TB "Windows Storage Space" vom "Arbeitsrechner" darauf zu sichern, sollte tunlichst die Finger von ueber mehrere Festplatten aufgeteiltem Speicherplatz lassen, sonst steht er irgendwann ohne seine Daten da oder kann sich zumindest erstmal eingehend mit den vermutlich von Microsoft nicht bis ins letzte Detail dokumentierten "Storage Spaces" befassen um selbst ein Programm schreiben zu koennen, dass ihm die ueber mehrere Platten verstreuten Daten zumindest teilweise wiederherstellt.

    Fazit:
    Fuer backupresistente Nutzer die von RAID-Arrays keine Ahnung haben und die zudem nicht bereit sind ein paar tausend Euro bei einem Datenrettungsunternehmen auszugeben um ihr inkonsistentes RAID nach einer Fehlfunktion/Fehlerkennung von Windows wiederherstellen zu lassen, ist das Feature "Storage Spaces" eine zuverlaessigere Moeglichkeit als die "Einzelplattennutzung" all ihre Daten auf einmal zu verlieren. Auch doppelte Informationsablage oder "Parity" in einem einzigen "Storage Spaces"-RAID verhindert bei einer fehlerhaften Erkennung der zum RAID gehoerenden Datentraeger keinen vollstaendigen Datenverlust. Also VORSICHT!!!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.01.12 23:55 durch nOOcrypt.

  17. Re: Genau das wünsche ich mir schon seit Jahren.

    Autor: Sinnfrei 12.01.12 - 15:52

    nOOcrypt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sowas gibt es schon seit Ewigkeiten unter Linux und noch laenger auf
    > Grosssystemen. Dummerweise ist die Chance, dass man seine Daten mit sowas
    > noch schneller, z.B. bei dem kleinsten Erkennungsfehler beim Anbinden der
    > "Storage Spaces" bzw. des Software-RAIDS zum Teufel jagt weit groesser als
    > bei hardwarebasierter Laufwerksaufteilung.

    Das ist so leider nicht ganz korrekt. Wenn Du zum Beispiel eine vernünftige Lösung auf ZFS-Basis mit einem ähnlichen Hardware-RAID vergleichst, wirst Du schnell feststellen das Hardware hier nicht immer der Heilsbringer ist. Und gerade Dein Beispiel "Erkennungsfehler" ist bei Hardware-RAID noch viel höher, vor allem wenn ein alter Controller ausfällt, den es in der Form nicht mehr als Ersatz gibt.

    __________________
    ...

  18. Re: Genau das wünsche ich mir schon seit Jahren.

    Autor: nOOcrypt 12.01.12 - 23:26

    Sinnfrei schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nOOcrypt schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sowas gibt es schon seit Ewigkeiten unter Linux und noch laenger auf
    > > Grosssystemen. Dummerweise ist die Chance, dass man seine Daten mit
    > sowas
    > > noch schneller, z.B. bei dem kleinsten Erkennungsfehler beim Anbinden
    > der
    > > "Storage Spaces" bzw. des Software-RAIDS zum Teufel jagt weit groesser
    > als
    > > bei hardwarebasierter Laufwerksaufteilung.
    >
    > Das ist so leider nicht ganz korrekt. Wenn Du zum Beispiel eine vernünftige
    > Lösung auf ZFS-Basis mit einem ähnlichen Hardware-RAID vergleichst, wirst
    > Du schnell feststellen das Hardware hier nicht immer der Heilsbringer ist.
    > Und gerade Dein Beispiel "Erkennungsfehler" ist bei Hardware-RAID noch viel
    > höher, vor allem wenn ein alter Controller ausfällt, den es in der Form
    > nicht mehr als Ersatz gibt.

    Oh sorry, das war vielleicht etwas missverstaendlich ausgedrueckt. Mit "hardwarebasierter Laufwerksaufteilung" meinte ich eine oder mehrere Partitionen pro physischer Platte, die unter Windows als Laufwerksbuchstaben auftauchen und eben nur bis zu ihrer endlichen Groesse mit Daten zu befuellen sind. Also eben keine ueber mehrere physische Datentraeger laufenden virtuellen Volumes. Von einem Hardware-RAID bzw. einem Vergleich der Datensicherheit eines Software-RAIDs mit der eines Hardware-RAIDs war in meinem Kommentar somit nie die Rede.

    Vielmehr sollte in meinem Kommentar klar werden, dass Microsofts "Storage Spaces" bzw. jede andere Form von "spanned Volumes" oder RAIDs ein Backup keinesfalls unnoetig machen, sondern eher noetiger, weil man aus einem korrupten Plattenverbund die Daten meistens wesentlich schlechter wieder rekonstruieren kann als von einer klassisch partitionierten und linear beschriebenen Festplatte.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. RICOSTA Schuhfabriken GmbH, Donaueschingen
  2. RND RedaktionsNetzwerk Deutschland GmbH, Hannover
  3. Stadtwerke München GmbH, München (Home-Office möglich)
  4. Oberfinanzdirektion Karlsruhe, Karlsruhe

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Fallout 76 für 11,99€, Mittelerde: Schatten des Krieges für 8,50€, Titan Quest...
  2. 42,99€
  3. 27,49€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Elektrisches Carsharing: We Share bringt den ID.3 nach Berlin
Elektrisches Carsharing
We Share bringt den ID.3 nach Berlin

Während Share Now seine Elektroautos aus Berlin abgezogen hat, bringt We Share demnächst den ID.3 auf die Straße. Die Ladesituation bleibt angespannt.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Verbraucherschützer Einige Elektroautos sind nicht zuverlässig genug
  2. Innovationsprämie Staatliche Förderung drückt Preise gebrauchter E-Autos
  3. Papamobil Vatikan will auf Elektroautos umstellen

Keyboardio Atreus im Test: Die Tastatur für platzbewusste Ergonomiker
Keyboardio Atreus im Test
Die Tastatur für platzbewusste Ergonomiker

Eine extreme Tastatur für besondere Geschmäcker: Die Atreus von Keyboardio ist äußerst gewöhnungsbedürftig, belohnt aber mit angenehmem Tippgefühl.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. HyperX x Ducky One 2 Mini im Test Kompakt, leuchtstark, limitiert
  2. Nemeio Tastatur mit E-Paper-Tasten ist finanziert
  3. Everest Max im Test Mehr kann man von einer Tastatur nicht wollen

Boothole: Kein Plan, keine Sicherheit
Boothole
Kein Plan, keine Sicherheit

Völlig vorhersehbare Fehler mit UEFI Secure Boot führen vermutlich noch auf Jahre zu Problemen. Vertrauen in die Technik weckt das nicht.
Ein IMHO von Sebastian Grüner