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"die Anerkennung der Kritik der Anwender"

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  1. Re: "die Anerkennung der Kritik der Anwender"

    Autor: 1337_x0 19.10.13 - 15:02

    Turkishflavor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > HerrMannelig schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ja natürlich muss ich sie nicht nutzen, ich hab nur vorher schon zu
    > viele
    > > Kommentare gelesen, in denen User sagten, dass die so toll sind. Und ja,
    > > der Desktop ist super, mir gefällt er richtig gut. Ich verstehe nur
    > nicht,
    > > warum mich MS dann bei vielen Dingen zwingt in die Metro Ansicht zu
    > > wechseln (Suche bspw. oder öffnen von Programmen, bei denen ich keine
    > > Verknüpfung auf dem Desktop habe). Das ist so überflüssig und sinnlos
    > und
    > > nervt mich einfach so...
    >
    > DU kannst die Metro Ansicht komplett deaktivieren. Mach es doch einfach,
    > wenn du dich davon so vergewaltigt fühlst, oder ist es soooooo schwer für
    > dich den Haken zu setzen, um es zu deaktivieren???
    Und bei meinem Notebook mit 128GB SSD würde ich es gerne komplett deinstallieren können... oder noch besser von vorneherein darauf verzichten!! Wieso geht das nicht?? Und komm mir bloß nicht mit der "Deinstallation" der Metro-Anwendungen...
    das deinstalliert gar nichts, das entfernt nur die Verknüpfungen von der Startseite...

    Da sich Microsoft vor Jahren mal die Marktführerschaft gesichert hat, wurden dementsprechend viele Programme für Windows entwickelt, sodass das Argument, man solle doch wechseln nicht zieht hier.
    Das fängt schon in jungen Jahren in der Schule an. Es wird mit Microsoft-Software und Umgebungen den Kindern "Computer" beigebracht, so dass sie von Anfang an schön daran gewöhnt werden.
    Als Anmerkung hierzu: Es ist sowas von verlogen, wenn Politiker zu der NSA-Krise so sachen rauslassen wie: "Wir sind abhängig von den US-Firmen und haben gar keine andere Wahl deren Produkte zu benutzen."
    Klar, wenn ihr das den Kindern schon von klein an in den Arsch schiebt und sie nur das kennen...!!!
    BTT, durch die Marktführerschaft sind sie mMn auch in gewisser Weise verpflichtet den Nutzern das zu liefern, was diese benötigen, um den PC nach ihren Anforderungen zu benutzen.
    Wenn man die Kommentare zu Microsoft und Windows 8 hier liest, scheint ihnen das nicht gelückt zu sein. Klar gibt es Benutzer, für die Win8 genau geschaffen ist, aber es gibt auch die (wenn man die Kommentare mal zählt) größere Gruppe, die damit nicht zufrieden ist.
    Es geht nicht nur um das Gefühl vergewaltigt zu werden, diese Gängelung ist Tatsache!

  2. Re: "die Anerkennung der Kritik der Anwender"

    Autor: virtual 19.10.13 - 16:03

    > Nope, wieso ist da die Tastatur denn hinderlich?? Eher hilfreich beim
    > Scrollen mit den Pfeiltasten oder dem Touchpad...

    Wenn der Touchscreen an der Tablet-Unit nicht mehr funktioniert, dann ja, dann ist das Anstecken der Keyboard-Unit hilfreich ;)

  3. Re: "die Anerkennung der Kritik der Anwender"

    Autor: tonictrinker 19.10.13 - 18:16

    Also ich muss sagen, dass ich Windows 8.0 ein paar mal ausprobierte und mit gutem Willen daran ging, aber es ist einfach nichts für den PC. Wohl jedoch für das Tablet. Allem Geunke zum Trotz gefällt mir dort auch die Bedienung des Desktops mit dem Finger.
    Jetzt mit 8.1 fiel die letzte Hürde. Ich habe die Kacheln klein gemacht, mir die Anwendungen gruppiert und nach Start geholt. Start wird beim Klicken auf den Start-Button nur über den Desktop gelegt und ich kann schneller als im alten Startmenü etwas öffnen. Dass das ganze dann auf dem ganzen Desktop eingeblendet ist, ist völlig in ordnung, so wird viel mehr dargestellt. Und auch im alten Startmenü kann ich mich nur in diesem bewegen, weil dort der Fokus liegt. Bisher bin ich wirklich sehr zufrieden. Alles arbeitet flott und der neue Explorer bietet viele Erleichterungen. Längere Wege zwischen den Kacheln auf Start, werden dadurch kompensiert, dass man sich das Gehangel durch die Menüs spart.

    Einer der Schreiber hier, beschwerte sich, dass man die Nutzer für dumm halten würde, nur weil sie sich nicht mit Windows 8 auseinandersetzen wollen.
    Ich bin der Ansicht, dass - sogar in der Golem-Redaktion - der Gedanke vorherrscht, man müsste ein Betriebssystem immer und sofrt und aus dem Stehgreif beherrschen können. Egal welche Gewohnheiten oder Vorkenntnisse man mitbringt, alles muss gleich so sein wie erwartet, für jeden. Das ist geradezu lächerlich. Was soll jemand da zu einem Linux sagen? Wieso verdient Windows nicht auch etwas mehr Einarbeitungswillen der Nutzer? Den brauchen sie auch beim ach so einfachen OSX. Nur, dass e dort als aha-Effekt verkauft wird, als wäre man nur selber nocht nicht auf die Idee gekommen, wie einfach es gehen kann. Dort hat man dem Nutzer gut verkauft, dass auch Einfachheit erlernt werden will. Nur bei MS klappt das nicht. Sie sollen gefälligst auf alle User hören und was dann zusammengerührt wird hat gefälligst perfekt zu sein. Alle schimpfen aber die Messlatte liegt höher denn je, bei jedem kleinen Schritt den MS macht. Es gibt viel berechtigte kritik, doch ein Großteil ist unfundiertes Gemecker, was vom eigenen Unvermögen herrührt, etwas neues zu lernen, und das ist eigentlich schade.

  4. Re: "die Anerkennung der Kritik der Anwender"

    Autor: 1337_x0 21.10.13 - 19:13

    tonictrinker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich muss sagen, dass ich Windows 8.0 ein paar mal ausprobierte und mit
    > gutem Willen daran ging, aber es ist einfach nichts für den PC. Wohl jedoch
    > für das Tablet. Allem Geunke zum Trotz gefällt mir dort auch die Bedienung
    > des Desktops mit dem Finger.
    > Jetzt mit 8.1 fiel die letzte Hürde. Ich habe die Kacheln klein gemacht,
    > mir die Anwendungen gruppiert und nach Start geholt. Start wird beim
    > Klicken auf den Start-Button nur über den Desktop gelegt und ich kann
    > schneller als im alten Startmenü etwas öffnen. Dass das ganze dann auf dem
    > ganzen Desktop eingeblendet ist, ist völlig in ordnung, so wird viel mehr
    > dargestellt. Und auch im alten Startmenü kann ich mich nur in diesem
    > bewegen, weil dort der Fokus liegt. Bisher bin ich wirklich sehr zufrieden.
    > Alles arbeitet flott und der neue Explorer bietet viele Erleichterungen.
    > Längere Wege zwischen den Kacheln auf Start, werden dadurch kompensiert,
    > dass man sich das Gehangel durch die Menüs spart.
    >
    > Einer der Schreiber hier, beschwerte sich, dass man die Nutzer für dumm
    > halten würde, nur weil sie sich nicht mit Windows 8 auseinandersetzen
    > wollen.
    > Ich bin der Ansicht, dass - sogar in der Golem-Redaktion - der Gedanke
    > vorherrscht, man müsste ein Betriebssystem immer und sofrt und aus dem
    > Stehgreif beherrschen können. Egal welche Gewohnheiten oder Vorkenntnisse
    > man mitbringt, alles muss gleich so sein wie erwartet, für jeden. Das ist
    > geradezu lächerlich. Was soll jemand da zu einem Linux sagen? Wieso
    > verdient Windows nicht auch etwas mehr Einarbeitungswillen der Nutzer? Den
    > brauchen sie auch beim ach so einfachen OSX. Nur, dass e dort als
    > aha-Effekt verkauft wird, als wäre man nur selber nocht nicht auf die Idee
    > gekommen, wie einfach es gehen kann. Dort hat man dem Nutzer gut verkauft,
    > dass auch Einfachheit erlernt werden will. Nur bei MS klappt das nicht. Sie
    > sollen gefälligst auf alle User hören und was dann zusammengerührt wird hat
    > gefälligst perfekt zu sein. Alle schimpfen aber die Messlatte liegt höher
    > denn je, bei jedem kleinen Schritt den MS macht. Es gibt viel berechtigte
    > kritik, doch ein Großteil ist unfundiertes Gemecker, was vom eigenen
    > Unvermögen herrührt, etwas neues zu lernen, und das ist eigentlich schade.

    Naja, ich konnte mich mit Windows 8 anfreunden und wusste die Neuerungen wie der verbesserte Taskmanager oder die neuen Kopierdialoge zu schätzen. Ich kann mich prinzipiell auch mit der Metro-Oberfläche arrangieren, obwohl ich es für überflüssig halte. Aber ich kann doch wohl erwarten, dass ich beispielsweise die erweiterte Hand der NSA -SkyDrive- komplett entfernen kann...
    oder die Bibliotheken anzeigen lassen kann und trotzdem mit der Taskbarverknüpfung direkt in meinen Arbeitsplatz starten kann (bei Windows 8 konnte man das noch ändern)...
    oder den Standard-Programmordner ändern kann (etwas, was seit je her nicht geht)...
    Wenn Microsoft wirklich mal auf Anwender hören würde, wie sie es jetzt so großspurig verlauten ließen, hätten sie doch so etwas geändert. Es geht immer mehr Richtung "DAU-Bedienung" ohne die Möglichkeit für Professionals sich ihr Betriebssystem einrichten zu können. Ich frage mich die ganze Zeit, was an meinem Windows 8.1 Professional noch wirklich Professional ist...

  5. Re: "die Anerkennung der Kritik der Anwender"

    Autor: NixName 21.10.13 - 23:46

    > tonictrinker schrieb:
    > Wenn Microsoft wirklich mal auf Anwender hören würde, wie sie es jetzt so
    > großspurig verlauten ließen, hätten sie doch so etwas geändert. Es geht
    > immer mehr Richtung "DAU-Bedienung" ohne die Möglichkeit für Professionals
    > sich ihr Betriebssystem einrichten zu können. Ich frage mich die ganze
    > Zeit, was an meinem Windows 8.1 Professional noch wirklich Professional
    > ist...

    Zu letzterer Frage: Nichts mehr.

    Insgesamt gefällt mir Windows 8.1 jetzt ganz gut. Man kann es auch mit der Metro-UI bedienen, da durch das gemeinsame Hintergrundbild kein starker UI-Bruch vorhanden ist. Aber man muss es nicht. Ich hab es abgeschaltet, da mir Metro keinen Mehrwert bringt. Ist ein Arbeits-PC ohne irgendwelche Apps. Die Wetter-Applikation, ja, die ist ganz nett. Läuft hier im Fenster (ModernMix). Das ist aber alles an sogenannten Metro-Apps, welche auf dem Desktop genutzt werden..

    Insgesamt -auch aus Sicherheitsaspekten- ist Windows 8.1 ein gelungenes Betriebssystem. Insbesondere für Anfänger. Da gibt es nicht mehr sehr viel zu meckern.

    Dennoch bleibe ich beim klassischen Desktop, wie das Startmenü auch immer aussehen mag; ich bastel es so, wie ich es für sinnvoll halte.

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