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Tipps, die messbar etwas brachten

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  1. Tipps, die messbar etwas brachten

    Autor: spambox 24.08.15 - 14:16

    Wollte man RAM sparen, d.h. möglichst viel Ram für Anwendungen frei halten, musste man in der system.ini den Cache einstellen:

    MinFileCache= 1/4 des RAM in KB
    MaxFileCache= selber Wert, was Latenzen bei der Ermittlung der Cachegröße reduzierte.


    Außerdem war das System spürbar schneller, wenn die Größe des Auslagerungsdatei festgelegt, statt dynamisch war UND sich die Datei am am Anfang der Partition befand.
    (Festplatten lesen und schreiben von außen nach innen. Da das Lesen und Schreiben in den Außenbereichen, also am Rand der Scheibe schneller war, hat man die Swap-Datei entsprechend positioniert.)

  2. Re: Tipps, die messbar etwas brachten

    Autor: Hotohori 24.08.15 - 14:26

    Erschreckend, ich kann mich an diese Dinge tatsächlich noch erinnern. ;)

    Irgendwie gehörte es damals schon fast zum Ritual immer Ausschau nach Tipps zu halten um das System noch etwas schneller zu machen. Und wenn ich ehrlich bin ist das bei mir selbst heute nicht so viel anders.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 24.08.15 14:26 durch Hotohori.

  3. Re: Tipps, die messbar etwas brachten

    Autor: der_wahre_hannes 24.08.15 - 15:05

    Wenn man ganz ehrlich ist muss man sich eingestehen, dass die meisten "Tips" im besten Fall rein gar nichts bringen... ^^

  4. Re: Tipps, die messbar etwas brachten

    Autor: Bouncy 24.08.15 - 15:14

    spambox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wollte man RAM sparen, d.h. möglichst viel Ram für Anwendungen frei halten,
    > musste man in der system.ini den Cache einstellen:
    >
    > MinFileCache= 1/4 des RAM in KB
    > MaxFileCache= selber Wert, was Latenzen bei der Ermittlung der Cachegröße
    > reduzierte.
    >
    > Außerdem war das System spürbar schneller, wenn die Größe des
    > Auslagerungsdatei festgelegt, statt dynamisch war UND sich die Datei am am
    > Anfang der Partition befand.
    > (Festplatten lesen und schreiben von außen nach innen. Da das Lesen und
    > Schreiben in den Außenbereichen, also am Rand der Scheibe schneller war,
    > hat man die Swap-Datei entsprechend positioniert.)
    Tjaja, klang logisch, war technisch nachvollziehbar - und brachte Null... :)

  5. Re: Tipps, die messbar etwas brachten

    Autor: Hotohori 24.08.15 - 15:52

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man ganz ehrlich ist muss man sich eingestehen, dass die meisten
    > "Tips" im besten Fall rein gar nichts bringen... ^^

    Aber manche brachten eben doch spürbar etwas, also waren nicht nur Einbildung. Und es war eben nicht immer vorher zu sehen zu welcher Sorte Tipps diese nun gehörten, Placebo oder tatsächliche Verbesserung? Also probierte man es aus.

    Ist heute teilweise doch auch nicht anders. Man hat vielleicht nur mehr Tools zum nachprüfen, ob es wirklich etwas brachte. Dafür ist heute aber auch alles etwas komplexer, sprich es sind mehr Ansatzpunkte für Optimierungen vorhanden.

  6. Re: Tipps, die messbar etwas brachten

    Autor: der_wahre_hannes 24.08.15 - 16:20

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der_wahre_hannes schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn man ganz ehrlich ist muss man sich eingestehen, dass die meisten
    > > "Tips" im besten Fall rein gar nichts bringen... ^^
    >
    > Aber manche brachten eben doch spürbar etwas, also waren nicht nur
    > Einbildung. Und es war eben nicht immer vorher zu sehen zu welcher Sorte
    > Tipps diese nun gehörten, Placebo oder tatsächliche Verbesserung? Also
    > probierte man es aus.
    >
    > Ist heute teilweise doch auch nicht anders. Man hat vielleicht nur mehr
    > Tools zum nachprüfen, ob es wirklich etwas brachte. Dafür ist heute aber
    > auch alles etwas komplexer, sprich es sind mehr Ansatzpunkte für
    > Optimierungen vorhanden.

    Naja, es dürfte eher so sein, dass man mit der "Optimierung" mehr Zeit verplempert als man später tatsächlich mit dem "optimierten" PC einspart. War doch mit XP auch schon nicht anders.
    "Nicht benötigte Dienste abschalten" bringt gefühlt 2 Sekunden Einsparung beim Starten. Wie oft startet man den Rechner denn für gewöhnlich? -> "Optimierung" ist hier für die Katz.
    "Speicheroptimierung" -> Das OS sollte besser wissen, wie es den Speicher optimieren kann, also doch mindestens seit XP.
    "Festplatte defragmentieren" -> Seit NTFS unnötig. Aber ok, "damals" war FAT32 wohl noch das vorherrschende Dateiformat.

    Und ja, ich habe "damals" auch immer gedacht, ich müsse "das Optimum" aus dem Rechner rausholen und habe alle möglichen Tips selbst angewendet. ;)

  7. Re: Tipps, die messbar etwas brachten

    Autor: Hotohori 24.08.15 - 16:31

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, es dürfte eher so sein, dass man mit der "Optimierung" mehr Zeit
    > verplempert als man später tatsächlich mit dem "optimierten" PC einspart.
    > War doch mit XP auch schon nicht anders.
    > "Nicht benötigte Dienste abschalten" bringt gefühlt 2 Sekunden Einsparung
    > beim Starten. Wie oft startet man den Rechner denn für gewöhnlich? ->
    > "Optimierung" ist hier für die Katz.
    > "Speicheroptimierung" -> Das OS sollte besser wissen, wie es den Speicher
    > optimieren kann, also doch mindestens seit XP.
    > "Festplatte defragmentieren" -> Seit NTFS unnötig. Aber ok, "damals" war
    > FAT32 wohl noch das vorherrschende Dateiformat.
    >
    > Und ja, ich habe "damals" auch immer gedacht, ich müsse "das Optimum" aus
    > dem Rechner rausholen und habe alle möglichen Tips selbst angewendet. ;)

    Abgeschaltete Dienste verbrauchen aber auch keinen Arbeitsspeicher und keine System Ressourcen.

    Und ja, normal sollte es das OS eigentlich besser wissen, aber das OS ist eben für den allgemeinen Einsatz hin eingestellt und nicht für spezielle Aufgaben.

    Allein schon wenn man den PC hauptsächlich zum spielen nutzt, kann man schon einiges optimieren. Zum Beispiel sorgt das runtertakten der CPU gerne bei Spielen für Ruckler. Auch manche Registry Einstellungen sorgen für ein runderes Online Spielerlebnis.

    Es gibt einfach immer Platz für Optimierungen in gewisse Richtungen wofür man den PC primär nutzt. Leider frägt Windows ja den Nutzer nicht wofür er den PC primär nutzt, sonst könnte Windows von Haus aus entsprechend sich selbst dafür optimieren.

    Wenn es beim optimieren aber wirklich nur um Zeitersparnis geht, dann kommt es wirklich sehr darauf an um was es dabei geht. Wenn man extrem viel Videomaterial bearbeitet, dann lohnt es sich schon sich die Zeit zu nehmen sein System dafür zu optimieren. Macht man das aber nur alle paar Wochen/Monate mal, ist es Zeitverschwendung dafür Stunden mit optimieren zu verbringen.

  8. Re: Tipps, die messbar etwas brachten

    Autor: Ach 26.08.20 - 00:02

    Einerseits hast du recht, dass das Optimieren oft bei weitem mehr Zeit verschlang, als die Optimierungen jemals wieder einspielten, andererseits war das aber auch einfach ein Teil des damaligen Alltags. Irgendwie spielte jeder mit seiner Hardware auch herum, und einige der besten Vorsätze, wie streng, erfolgreich und super kompromisslos man doch seine kostspielige Investition einsetzen würde, verpufften mir nichts dir nichts in der Luft. Vom Basteln und Knaupen über das Softwareoptimieren bis zu den Stunden die manche in Patience/Minesweeper etc. verballerten, wenn sie nicht gleich einem der Blockbaster zum Opfer gefallen waren(Doom/Leminge/Comanchee/C&C/etc.), tja und selbst die regelmäßigen Wartungsarbeiten, das Festplatten Defragmentieren etwa, das war wie in ein abendliches Kaminfeuer schauen.

    Liegt vielleicht in der Natur der Sache. Dass sich die Menschheit so grundlegenden intellektuellen Veränderungen ganz einfach nur experimentell/spielerisch nähern kann.

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