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von windows server 2012 r2 auf 2019

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  1. von windows server 2012 r2 auf 2019

    Autor: qq1 24.07.19 - 18:00

    verstehe ich das richtig, dass man seit anfang 2019 von 2012 r2 auf 2019 upgraden kann?

    ein "seriöser" händler hat mir genau das gegenteil erzählt. erst 2016, dann 2019.

    der server, den ich 2023 updgraden muss, ist äußerst sensibel. wenn da daten verloren gehen (backups gibt es immer, aber), dann ist eine kleine firma am a****. das ganze geld liegt auf diesem server und eine portierung auf einen 2019 server mit besserer hardware will ich mir nicht antun.

  2. Re: von windows server 2012 r2 auf 2019

    Autor: pgene 24.07.19 - 18:30

    Normalerweise macht man beim
    Server kein in Place Uprgrade, ich zumindest bin nicht so mutig. Neue Kiste/ VM daneben, AD/Exchange Migration zu 2016 und von da auf 2019.

    Wenn es kein AD Server oder Exchange ist installiere ich ohnehin lieber gleich was neues und übernehme auch da Rollen oder Software anschließend „von Hand“.

  3. Re: von windows server 2012 r2 auf 2019

    Autor: Tpircs Avaj 24.07.19 - 18:53

    pgene schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn es kein AD Server oder Exchange ist installiere ich ohnehin lieber
    > gleich was neues und übernehme auch da Rollen oder Software anschließend
    > „von Hand“.

    Die Praxis dürfte eher anders herum aussehen: bei DC und Exchange ergibt in-place-Upgrade keinen Sinn, weil man die Rollen sowieso deinstallieren muss vor dem Upgrade. Bei normalen Applikationsserver, besonders wenn das so alte "Schätze" mit 2008(R2) sind, fehlt inzwischen oft das nötige Wissen für eine Neuinstallation, manchmal sogar die Installationsmedien, oder die Firma die die Software hergestellt hat, ist schon längst über die Wupper. Da ist es einfacher mal ein Upgrade zu probieren, in den - meiner Erfahrung nach - meisten Fällen funktioniert es.

    Bei meinem Brötchengeber habe ich inzwischen 20+ alte Windowsserver auf 2016 oder 2019 gebracht, von DCs, Exchange und Terminalservern abgesehen, hat es bei 90% der Fälle astrein geklappt. Eine Neuinstallation, sofern überhaupt möglich (siehe oben), hätte wesenlich länger gedauert und mehr Geld verschlungen.

    Bei Trivialitäten wie Terminalservern würde ich auch kein Upgrade probieren, das ergibt für mich keinen Sinn. Aber überall dort, wo "Fachanwendungen" draufsteht, gehe ich immer den Upgrade-Weg, weil alles andere in tödlicher Arbeit ausartet.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.07.19 18:56 durch Tpircs Avaj.

  4. Re: von windows server 2012 r2 auf 2019

    Autor: Niaxa 24.07.19 - 19:26

    Ihr macht an einem Appli Server einfach Mal ein Upgrade? Und wenn dann für die User danach alles im Eimer ist, sagt ihr... Was? Sicher habt ihr dann kein Füll OS und Data Backup vom kompletten Server. Also habt ihr was? Euch tot gepatcht?

    Sry aber nicht Mal im unteren einstelligen % Bereich aller Fälle, ist das Standard. Das ist grob Fahrlässig. Jede halbwegs intelligente Firma mit wenigstens einem fähigen Admin, stellt ne neue VM hin, wählt ein paar Testuser aus und lässt diese auf dem neuen Server installierte Applikationen testen. Irgendwann schwenkt man dann auf den neuen Server und der alte wird abgebaut. DC und Exchange so oder so... Ja.

    Diese Steinzeit-Software, von welcher weder CD noch Installationsknowhow existiert, sollte schleunigst gewechselt werden, denn auch das ist grob fahrlässig. Was wenn das Blech Mal verreckt? Geht gar nicht. Wer heute noch so seine IT führt, den kann man vor dem Untergang fast nicht bewahren.

  5. Re: von windows server 2012 r2 auf 2019

    Autor: JouMxyzptlk 24.07.19 - 20:14

    qq1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > verstehe ich das richtig, dass man seit anfang 2019 von 2012 r2 auf 2019
    > upgraden kann?

    Im Prinzip ja, aber ob deine Serveranwendung das mitmacht ist die Frage.

    > ein "seriöser" händler hat mir genau das gegenteil erzählt. erst 2016, dann
    > 2019.

    Der seriöse Händler hat recht und unrecht gleichzeitig. Zum Beispiel bei Clustering geht nicht direkt. Du kannst zwar einzelne Clusternodes direkt von 2012 R2 auf 2019 updaten, aber die können nicht mehr den Cluster joinen. Dass überhaupt Rolling-Cluster updates gehen ist schon so eine Sache.
    Es gibt auch genug andere Dienste welche nicht direkt gehen.
    Auf der anderen Seite könnte ein virtueller Terminalserver so ein direktes Upgrade problemlos mitmachen da die Anwendungen meist weniger Systemnah sind.

    > der server, den ich 2023 updgraden muss, ist äußerst sensibel. wenn da
    > daten verloren gehen (backups gibt es immer, aber), dann ist eine kleine
    > firma am a****. das ganze geld liegt auf diesem server und eine portierung
    > auf einen 2019 server mit besserer hardware will ich mir nicht antun.

    Ich hoffe der ist schon virtualisiert, oder? Vielleicht sogar schon in einem Cluster (egal ob Hyper-V, Vmware oder Linux-based)? Wenn ja, nimm einen Klon und teste es durch, lass ausgesuchte Leute auf dem Testklon arbeiten. Das ist die typische Vorgehensweise. Müsstest du bei einem neuen Server auch machen.

    Wenn dieser Server nicht virtualisiert ist gibt es sowieso ein Problem mit deiner Hardwareabhängigkeit.

    Ultra HD ist LOW RES! 8K bis 16K sind mein Metier.

  6. Re: von windows server 2012 r2 auf 2019

    Autor: Tragen 24.07.19 - 23:23

    Ich hab noch nie Inplace Upgrades gemacht. Ich traue MS das einfach nicht zu.
    Aber einen Testserver mit Hyper-V Rolle habe ich mal zum Spaß letzten Monat getestet.
    Von 2012 R2 direkt auf 2019 und es hat "Problemlos" geklappt.
    Nur neuere Netzwerktreiber musste ich hinterher noch installieren.
    Trotzdem werde ich das nie wirklich machen.
    Kommt neue Hardware, dann kommt die neue Server Version drauf.

  7. Re: von windows server 2012 r2 auf 2019

    Autor: JouMxyzptlk 24.07.19 - 23:30

    Tragen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hab noch nie Inplace Upgrades gemacht.

    Ich hatte Fälle wo es tatsächlich Sinn machte es zu testen, und es hat gut funktioniert und wurde dann auch in der Realität angewandt. Es war ein 2012-R2 Hyper-V Cluster auf 2016 anheben - muss natürlich sauber installiert sein. Die neue Hardware kommt demnächst und ist Server 2019. Im Test hat es gut geklappt den mit in den Cluster zu nehmen, die Kisten umzuziehen und die alten dann rauszuwerfen.

  8. Re: von windows server 2012 r2 auf 2019

    Autor: NaruHina 25.07.19 - 04:50

    Wenn das Blech verrenkt nimmt man das Image des Systems und spielt es auf neues Blech auf, oder schiebt ein Backup der geg. Schrottigen vom wieder auf, gilt ebenso für geg. Misslungene Upgrades.

  9. Re: von windows server 2012 r2 auf 2019

    Autor: Bouncy 25.07.19 - 08:00

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ihr macht an einem Appli Server einfach Mal ein Upgrade? Und wenn dann für
    > die User danach alles im Eimer ist, sagt ihr... Was? Sicher habt ihr dann
    > kein Füll OS und Data Backup vom kompletten Server. Also habt ihr was?
    Einen simplen Checkpoint? Wie vielleicht praktisch jeder, der irgendwas, egal was, an einem nicht-DC\nicht-Exchange macht? Meine Güte, welches Jahr schreiben wir nochmal...?

  10. Re: von windows server 2012 r2 auf 2019

    Autor: Bouncy 25.07.19 - 08:03

    Tragen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hab noch nie Inplace Upgrades gemacht. Ich traue MS das einfach nicht
    > zu.
    > Aber einen Testserver mit Hyper-V Rolle habe ich mal zum Spaß letzten Monat
    > getestet.
    > Von 2012 R2 direkt auf 2019 und es hat "Problemlos" geklappt.
    > Nur neuere Netzwerktreiber musste ich hinterher noch installieren.
    > Trotzdem werde ich das nie wirklich machen.
    > Kommt neue Hardware, dann kommt die neue Server Version drauf.
    So ganz argumentationslos "nä, Kunde hör mal, des geht zwar, awwa mach isch net!"? Naja, wenn er das akzeptiert...

  11. Re: von windows server 2012 r2 auf 2019

    Autor: David64Bit 25.07.19 - 19:39

    Tpircs Avaj schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Praxis dürfte eher anders herum aussehen: bei DC und Exchange ergibt
    > in-place-Upgrade keinen Sinn, weil man die Rollen sowieso deinstallieren
    > muss vor dem Upgrade. Bei normalen Applikationsserver, besonders wenn das
    > so alte "Schätze" mit 2008(R2) sind, fehlt inzwischen oft das nötige Wissen
    > für eine Neuinstallation, manchmal sogar die Installationsmedien, oder die
    > Firma die die Software hergestellt hat, ist schon längst über die Wupper.
    > Da ist es einfacher mal ein Upgrade zu probieren, in den - meiner Erfahrung
    > nach - meisten Fällen funktioniert es.

    Wie kommst du darauf, dass man die Rollen sowieso deinstallieren muss? Hab ich nicht müssen, das in-Place Upgrade läuft seit 14 Monaten problemlos.

    > Bei meinem Brötchengeber habe ich inzwischen 20+ alte Windowsserver auf
    > 2016 oder 2019 gebracht, von DCs, Exchange und Terminalservern abgesehen,
    > hat es bei 90% der Fälle astrein geklappt. Eine Neuinstallation, sofern
    > überhaupt möglich (siehe oben), hätte wesenlich länger gedauert und mehr
    > Geld verschlungen.
    >
    > Bei Trivialitäten wie Terminalservern würde ich auch kein Upgrade
    > probieren, das ergibt für mich keinen Sinn. Aber überall dort, wo
    > "Fachanwendungen" draufsteht, gehe ich immer den Upgrade-Weg, weil alles
    > andere in tödlicher Arbeit ausartet.


    Full ACK hier...blöd ist halt, wenn man so einen Server vor die Nase gesetzt bekommt, bei dem auch noch der DC und allerlei andere Dinge drauf laufen ;)

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