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Linux die Alternative?

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  1. Linux die Alternative?

    Autor: matthiasjasny 08.04.13 - 12:23

    Da die Unternehmen zwangsläufig wechseln müssen und viele Anwender umgelernt werden müssen, könnte man doch gleich auf Linux wechseln oder was meint ihr?

  2. Re: Linux die Alternative?

    Autor: Der schwarze Ritter 08.04.13 - 12:25

    Da viel Software dafür nicht verfügbar ist, nein.

  3. Re: Linux die Alternative?

    Autor: SoniX 08.04.13 - 12:28

    Ich weiß nicht... Ich habs in unserer Firma (nur 2 Mann!) versucht. Klappte aber nicht.

    Es reicht ja schon wenn in LibreOffice der Drucken Button woanders ist als in MS Office und die Leute stehen an.

    Ich persönlich könnte schon umsteigen, aber anderen kann ich das nicht vermitteln.

  4. Re: Linux die Alternative?

    Autor: droptable 08.04.13 - 12:30

    Der schwarze Ritter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da viel Software dafür nicht verfügbar ist, nein.

    Dafür gibt es Alternativen ;)

    Aber Okay, ein Umstieg zu Windows7 statt Linux ist wohl humaner, da man seinen Workflow bzw. Gewohnheiten nicht komplett umwerfen muss.

    Windows8 kann ich nichts zu sagen.

  5. Re: Linux die Alternative?

    Autor: motzerator 08.04.13 - 12:36

    SoniX schrieb:
    --------------------
    > Es reicht ja schon wenn in LibreOffice der Drucken Button
    > woanders ist als in MS Office und die Leute stehen an.

    Wenn Du den Umstieg von Office 2003 machst, kannst Du
    denen ja auf einem Testrechner mal Libre Office und Office
    2003 nebeneinander zeigen.

    Wenn die natürlich schon Ribbons gewohnt sind, wirds ein
    wenig schwieriger. Aber spätestens wenn Du denen dann
    Widnows 8 auftischt, wirste eh gelyncht.

  6. Re: Linux die Alternative?

    Autor: violator 08.04.13 - 12:43

    droptable schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der schwarze Ritter schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Da viel Software dafür nicht verfügbar ist, nein.
    >
    > Dafür gibt es Alternativen ;)

    Ja irgendwelche OpenSource-Programme v.0.0.8a oder so, die auch nur schlechte Kopien von erfolgreichen kommerziellen Programmen sind und dann irgendwann eingestellt werden, weil der Hersteller keinen Bock mehr hat und auch keiner das Gefrickel weiterführen will. ;)

  7. Re: Linux die Alternative?

    Autor: motzerator 08.04.13 - 12:56

    violator schrieb:
    ----------------------
    > Ja irgendwelche OpenSource-Programme v.0.0.8a oder
    > so, die auch nur schlechte Kopien von erfolgreichen
    > kommerziellen Programmen sind und dann irgendwann
    > eingestellt werden, weil der Hersteller keinen Bock mehr
    > hat und auch keiner das Gefrickel weiterführen will. ;)

    Du kennst dich ja gut aus mit Open Source.

    Aber auf viele Anwendungen trifft das definitiv nicht zu
    was Du da zusammen phantasierst, so ist der Browser
    Firefox schon lange Marktführer, aber auch Libre Office
    und Open Office sind stabile und beliebte Alternativen
    zum komplett umgefrickelten Microsoft Office.

    Auch den Photoshop kann man ersetzen, wenn man
    kein profi ist, für normale Bildmontagen reicht Gimp
    völlig aus!

    Was es auf Linux nicht gibt, sind halt die vielen Maschinen-
    steuerungen, die XP in vielen Betrieben immer noch
    unersetzlich machen.

    Diese Software läuft nun mal in der Regel nicht auf Linux,
    aber oft auch nicht auf neueren Windows Versionen...

  8. Re: Linux die Alternative?

    Autor: olsta 08.04.13 - 12:57

    violator schrieb:

    > Ja irgendwelche OpenSource-Programme v.0.0.8a oder so, die auch nur
    > schlechte Kopien von erfolgreichen kommerziellen Programmen sind und dann
    > irgendwann eingestellt werden, weil der Hersteller keinen Bock mehr hat und
    > auch keiner das Gefrickel weiterführen will. ;)

    Ist ja interessant. Kannst du es mal bitte etwas konkreter machen? Einige Beispiele wären hier wirklich passend und ich bin jetzt wirklich gespannt was jetzt kommt.

  9. Re: Linux die Alternative?

    Autor: tunnelblick 08.04.13 - 12:59

    es gibt anwendungsfälle, wo es einfach keine alternativen gibt.

  10. Re: Linux die Alternative?

    Autor: r3verend 08.04.13 - 13:14

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber auf viele Anwendungen trifft das definitiv nicht zu
    > was Du da zusammen phantasierst, so ist der Browser
    > Firefox schon lange Marktführer, aber auch Libre Office
    > und Open Office sind stabile und beliebte Alternativen
    > zum komplett umgefrickelten Microsoft Office.
    >
    > Auch den Photoshop kann man ersetzen, wenn man
    > kein profi ist, für normale Bildmontagen reicht Gimp
    > völlig aus!

    Es ist irrelevant was der einzelne vielleicht nutzen möchte sondern was die "Firma" ihren Nutzern in den Softwarekorb legt. Und da ist man nunmal daran interessiert hauptsächlich Lösungen zu verwenden die man allen Nutzern aufs Auge drücken kann.
    Bei uns in der IT Abteilung hat natürlich jeder seinen Rechner auf seine Anforderungen personalisiert und mit entsprechender Software erweitert aber im Büro bei den Kaufleuten wird man sowas selten sehen.
    Die haben eine nahezu fast unberührte Standardinstallation.

    Da Menschen Gewohnheitstiere sind kann man da auch nicht einfach mal ein System ausrollen das anders aussieht und sich anders bedienen lässt, selbst wenn die Änderungen eher im Detail liegen.

    Und für Office spricht übrigens nicht Word(Würg) oder Excel sondern eher Outlook für das es in dem Umfang keine gute Alternative im Open Source Markt gibt die das komplette Paket (Email, Kalender, Tasks, Kontakte, komplette ExchangeIntegration ) ersetzen kann.

  11. Re: Linux die Alternative?

    Autor: Nephtys 08.04.13 - 13:23

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > violator schrieb:
    > ----------------------
    > > Ja irgendwelche OpenSource-Programme v.0.0.8a oder
    > > so, die auch nur schlechte Kopien von erfolgreichen
    > > kommerziellen Programmen sind und dann irgendwann
    > > eingestellt werden, weil der Hersteller keinen Bock mehr
    > > hat und auch keiner das Gefrickel weiterführen will. ;)
    >
    > Du kennst dich ja gut aus mit Open Source.
    >
    > Aber auf viele Anwendungen trifft das definitiv nicht zu
    > was Du da zusammen phantasierst, so ist der Browser
    > Firefox schon lange Marktführer, aber auch Libre Office
    > und Open Office sind stabile und beliebte Alternativen
    > zum komplett umgefrickelten Microsoft Office.

    Und sowohl LibreOffice als auch OpenOffice sind Microsoft Office noch fast 1 Jahrzehnt hinterher (auch wenn sie aufholen, der Abstand in Funktion und Qualität ist immernoch riesig).
    Und Firefox ist auch kein Marktführer mehr. Und war es auch nur kurz.


    Punkt ist: Open Source muss jemand entwickeln. Closed Source kann man verkaufen, da sind Programmierer motiviert Software zu entwickeln und damit Geld zu verkaufen. Open-Source hat aber nur sehr schwer die Möglichkeit, den Entwickler Geld verdienen zu lassen.

    Linux und deren gesamte Software-Welt war schon immer technisch voraus, aber aus 2 Gründen hängt es hinter der Windows-Welt gehörig hinterher: Fehlende Abwärtskompatibilität und fehlende Verdienstmöglichkeiten.

    Das ganze dann als "besser" darzustellen ist genauso wie den Kommunismus unserem Wirtschaftssystem vorzuziehen... natürlich klingt das nach einer perfekten Welt, aber die Realität sieht eben anders aus.


    Von speziellen Hardware-Treibern für Betriebsgeräte will ich mal gar nicht anfangen. Wofür soll ein Geräte-Hersteller einen extra Treiber schreiben nur um 1 Prozent des Marktes mehr abzudecken?

  12. Re: Linux die Alternative?

    Autor: ViNic 08.04.13 - 13:25

    matthiasjasny schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da die Unternehmen zwangsläufig wechseln müssen und viele Anwender
    > umgelernt werden müssen, könnte man doch gleich auf Linux wechseln oder was
    > meint ihr?

    Im gewissem Rahmen ... vielleicht. Das sollte aber alles sehr gut geprüft sein. Das Problem ist, wenn irgendwas nicht läuft, wird es unnötig teuer. Wenn man damit nicht Wirtschaftlich arbeiten kann und dadurch zurück zum Windows wechseln muss, wird es noch teuerer.

    Ich selbst würde das heute nicht machen, da ich selbst nach langer Linuxnutzung davon abgekehrt bin. Vielleicht in paar Jahren mal wieder ansehen.

  13. Re: Linux die Alternative?

    Autor: NochEinLeser 08.04.13 - 13:27

    matthiasjasny schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da die Unternehmen zwangsläufig wechseln müssen und viele Anwender
    > umgelernt werden müssen, könnte man doch gleich auf Linux wechseln oder was
    > meint ihr?

    Nein. Insbesondere spezielle Bild-/Videoverarbeitung existiert auf Linux nicht. Beispielsweise HighSpeed-Kamerasysteme, spezielle Mikroskopadaptionen und solche Sachen.

    Oder die bereits in einem anderen Post angesprochenen Gerätesteuerungen (Messgeräte, Steuergeräte von Maschinen oder Labortechnik).

    Im echten professionellen Bildverarbeitungsgewerbe (studierte Illustratoren und so, die Illustrationen und Entwürfe für komemrzielle Produkte wie Filme und Bücher erstellen) kann auch kein Gimp benutzt werden, da wird durchgängig Photoshop genutzt (teilwesie auf Macs, meist auf Windows), weil es dann doch umfangreicher ist und weniger Probelem bereitet (gerade im Bereich Austauschbarkeit von Material und auch beim Austauschen von Ideen, wie etwas realisiert wird, mit welchem Filter etc.).

    In einem Büro, wo hauptsächlich Briefe geschrieben werden und bei reinen Servern (Web, Mail, Daten), kann man wechseln, in "schaffenden" Industriezweigen (Forschung, Kunst, Industrie) aber eher nicht.

    Zumindest nicht, wenn mehrere Anwendungen gebraucht werden. Sobald eine nur für Windows verfügbar ist, müssen von allen anderen eben auch die WIndowsversionen benutzt werden.

  14. Re: Linux die Alternative?

    Autor: robinx999 08.04.13 - 13:33

    matthiasjasny schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da die Unternehmen zwangsläufig wechseln müssen und viele Anwender
    > umgelernt werden müssen, könnte man doch gleich auf Linux wechseln oder was
    > meint ihr?

    Kommt auf die Firmen / Arbeitsplätze an.

    Sehr schlechte Chancen wenn spezialsoftware eingesetzt wird, die nicht für Linux verfügbar ist.

    Wenn Massive abhängig von bestimmte MS Software besteht (Massive einsatz von Makros, oder komplette Kalenderplanung über Outlook + Exchange server) dann wird es auch schon recht aufwendig.

    Arbeisplätze die hauptsächlich auf Browserbasierte dienste zugreifen oder die den PC nur als bessere Schreibmaschiene nutzen könnte man sicherlich sehr leicht auf Linux umstellen

  15. Re: FF Marktführer?

    Autor: Vaporware 08.04.13 - 13:57

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > violator schrieb:
    > ----------------------
    > > Ja irgendwelche OpenSource-Programme v.0.0.8a oder
    > > so, die auch nur schlechte Kopien von erfolgreichen
    > > kommerziellen Programmen sind und dann irgendwann
    > > eingestellt werden, weil der Hersteller keinen Bock mehr
    > > hat und auch keiner das Gefrickel weiterführen will. ;)
    >
    > Du kennst dich ja gut aus mit Open Source.
    >
    > Aber auf viele Anwendungen trifft das definitiv nicht zu
    > was Du da zusammen phantasierst, so ist der Browser
    > Firefox schon lange Marktführer, aber auch Libre Office
    > und Open Office sind stabile und beliebte Alternativen
    > zum komplett umgefrickelten Microsoft Office.
    >

    Du kennst Dich ja offensichtlich auch sehr gut aus ...
    In welcher Welt ist denn FF Marktführer?
    http://gs.statcounter.com/#browser-ww-monthly-201203-201304

  16. Re: Linux die Alternative?

    Autor: honk 08.04.13 - 14:13

    Die Umstellung auf windows 7 ist keine große Sache, und sicher weniger aufwendig als die komplette Betriebssystemumgebung inklusive der meisten Anwendungssoftware zu wechseln. Möglich ist es, gibt ja auch Beispiele, aber in den meisten Fällen dürfte es sich nicht rechnen, zumindestens ist es aber erst mal mit hohen Anfangsinvestitionen verbunden.

  17. Re: FF Marktführer?

    Autor: droptable 08.04.13 - 14:23

    Vaporware schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > motzerator schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > violator schrieb:
    > > ----------------------
    > > > Ja irgendwelche OpenSource-Programme v.0.0.8a oder
    > > > so, die auch nur schlechte Kopien von erfolgreichen
    > > > kommerziellen Programmen sind und dann irgendwann
    > > > eingestellt werden, weil der Hersteller keinen Bock mehr
    > > > hat und auch keiner das Gefrickel weiterführen will. ;)
    > >
    > > Du kennst dich ja gut aus mit Open Source.
    > >
    > > Aber auf viele Anwendungen trifft das definitiv nicht zu
    > > was Du da zusammen phantasierst, so ist der Browser
    > > Firefox schon lange Marktführer, aber auch Libre Office
    > > und Open Office sind stabile und beliebte Alternativen
    > > zum komplett umgefrickelten Microsoft Office.
    > >
    >
    > Du kennst Dich ja offensichtlich auch sehr gut aus ...
    > In welcher Welt ist denn FF Marktführer?
    > gs.statcounter.com#browser-ww-monthly-201203-201304

    In einer Heilen.

    Nun ja, Chrome ist auch nur auf Platz 1, weil Google das nötige Kleingeld hat um überall - fast schon penetrant - Werbung für ihren supertollen Browser zu schalten.

  18. Re: Linux die Alternative?

    Autor: Dumpfbacke 08.04.13 - 14:27

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SoniX schrieb:
    > --------------------
    > > Es reicht ja schon wenn in LibreOffice der Drucken Button
    > > woanders ist als in MS Office und die Leute stehen an.
    >
    > Wenn Du den Umstieg von Office 2003 machst, kannst Du
    > denen ja auf einem Testrechner mal Libre Office und Office
    > 2003 nebeneinander zeigen.
    >
    > Wenn die natürlich schon Ribbons gewohnt sind, wirds ein
    > wenig schwieriger. Aber spätestens wenn Du denen dann
    > Widnows 8 auftischt, wirste eh gelyncht.
    Nicht wirklich, da sagt man den Leuten einfach, dass ist das neue Windows und sie sind ruhig.
    Gibst du ihnen was anderes, heißt es, du würdest sie gängeln.

    *Die Überlegungen wurden bereits bei der Planung wieder verworfen,
    da es immer wieder welche gibt, die ein Problem damit haben, wenn es
    nicht von MS kommt.* :(
    mfg

  19. Re: FF Marktführer?

    Autor: Himmerlarschundzwirn 08.04.13 - 14:27

    Und jeder installiert sich natürlich einen total beschissenen Browser, nur weil er ihn ständig in der Werbung sieht. FF ist natürlich überlegen, nur kennt ihn niemand. Ja nee, is klar :-)

  20. Re: Linux die Alternative?

    Autor: Himmerlarschundzwirn 08.04.13 - 14:31

    Irgendwie habt ihr immer GIMP und Firefox im Hinterkopf, wenn ihr von "Alternativen" redet? Es gibt beinahe mehr Branchenlösungen als Standardsoftware. Und sowas ist nicht mal eben mit 3 Klicks rübergeschupst. Es gibt massenhaft MSSQL-basierte CRM-Lösungen, Dokumentenmanagementsysteme, Maschinensteuerung, CAD-Systeme und und und. Nicht jeder ist hauptgewerblicher Bannerkritzler, der seine Arbeit in Inkscape und seine Buchhaltung in LibreOffice macht.

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