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  5. › WWDC: Mac OS X 10.7 lediglich…

Ach ja: Kein Zwang

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  1. Ach ja: Kein Zwang

    Autor: Yeeeeeeeeha 06.06.11 - 21:29

    Bevor jetzt wieder die üblichen Unkenrufe kommen:

    Nein, es wurde noch immer nicht von App Store Zwang für den Mac gesprochen. OSX wird auch nicht iOS, zumindest auf jeden Fall weniger als Windows 8 zu Windows Phone wird (siehe https://www.golem.de/1106/83921.html).

    Seht den Mac App Store als Paketverwaltung für Closed Source Software an. Kein fest verbautes DRM. Backups, Redownloads und Kopien möglich. Software kann immer noch von Datenträgern oder aus dem Netz installiert werden, mit MacPorts und Fink gibt es außerdem weiterhin zwei brauchbare Paketmanager für Open Source Unix Software.

    Lion nur als Download klingt fies, ist aber halb so schlimm. OSX muss im Gegensatz zu Windows weder aktiviert, noch an einen Key gehangen werden, der Download vom Kumpel kopiert sich also problemlos aus einen USB Stick (ist z.B. beim übergroßen Xcode auch so). Und wenn man im Apple Store ganz lieb bitte bitte sagt, liegen vielleicht ein paar Lion-Rohlinge oder -Sticks unter der Genius Bar.

    Also: Easy going. In den unheiligen Bereichen von Windows ist OSX noch nicht angekommen, in denen von iOS erst recht nicht. :)

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  2. "weder aktiviert, noch an einen Key gehangen werden"

    Autor: ilse 06.06.11 - 21:38

    wie soll das funktionieren?

    "der Download vom Kumpel kopiert sich also problemlos aus einen USB Stick"

    das ist doch schwarzkopieren?!


    "ist z.B. beim übergroßen Xcode auch so"

    xcode ist freeware. normal, dass freeware nicht unbedingt seriennummern oder ähnlichen quark braucht.

  3. Und ohne Neustart ..! :-))

    Autor: AndyGER 06.06.11 - 21:41

    DAS finde ich schon recht faszinierend. Upgrade drübber, fertig. Lion bringt viel weniger ein komplett neues OS, als viele kleine Veränderungen und Verbesserungen mit noch mehr Blick auf den ungeschulten Anwender. Die Lernkurve war bei OS X noch nie sonderlich hoch. Nun haben wir beinahe ein Betriebssystem, das jeder einfach bedienen kann. Ich finde das toll. Jeder sollte einen Computer bedienen können. Nicht nur Nerds und Freaks. Ein weiterer Schritt in Richtung Alltagstauglichkeit für die ehemals grauen Kisten ... :-)

    ===============================================================
    Its Time to think. More Different ...

  4. Re: "weder aktiviert, noch an einen Key gehangen werden"

    Autor: Ayur 06.06.11 - 22:15

    ilse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wie soll das funktionieren?
    >
    > "der Download vom Kumpel kopiert sich also problemlos aus einen USB Stick"
    >
    > das ist doch schwarzkopieren?!

    Wenn du eine Lizenz dafür hast nicht...

    > xcode ist freeware. normal, dass freeware nicht unbedingt seriennummern
    > oder ähnlichen quark braucht.

    Er redet höchstwahrscheinlich von Xcode 4 welches keine Freeware ist sondern im App Store verkauft bzw bei einer 99$ Dev-Mitgliedschaft dabei ist.

  5. Re: Und ohne Neustart ..! :-))

    Autor: samy 06.06.11 - 22:24

    AndyGER schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DAS finde ich schon recht faszinierend. Upgrade drübber, fertig. Lion
    > bringt viel weniger ein komplett neues OS, als viele kleine Veränderungen
    > und Verbesserungen mit noch mehr Blick auf den ungeschulten Anwender. Die
    > Lernkurve war bei OS X noch nie sonderlich hoch. Nun haben wir beinahe ein
    > Betriebssystem, das jeder einfach bedienen kann. Ich finde das toll. Jeder
    > sollte einen Computer bedienen können. Nicht nur Nerds und Freaks. Ein
    > weiterer Schritt in Richtung Alltagstauglichkeit für die ehemals grauen
    > Kisten ... :-)


    Naja Unabhängige Tests und z.B. auch C't kommen zu dem Schluß dass sich die Usability von OSX und Windows nicht stark unterscheidet...

    -------------------------------------------------
    Für offene Standards
    -------------------------------------------------

  6. Re: Und ohne Neustart ..! :-))

    Autor: AndyGER 06.06.11 - 22:34

    Es kommt immer darauf an, wer davor sitzt. Ein erfahrener Anwender kommt hüben wie drüben gut zurecht. Auch unter Linux. Neulinge greifen entweder auf das Bekannte (von Freunden) zurück oder fangen bei Null an. Bei letzterem hat Apple's Mac OS X ganz klar die Nase vorn. Da will Microsoft ja auch dran arbeiten und ein wenig haben sie es ja in Win7 auch schon geschafft. Lion setzt dem Ganzen aber die Krone auf. Hier werden komplexe Dinge wie eben eine Cloud so sehr für den Anwender vereinfacht, das hat so noch niemand wirklich geschafft! Auch der Sync geht endlich ein paar Schritte weiter. Etwas wo Google teilweise böse versagt. Und dann noch die Integration von Touch a la iOS. Ansatzweise war das ja schon bei SnowLeo drin, aber Lion schafft das, was Windows 8 nächstes Jahr (!) gern schaffen würde. Wo Apple bei iOS dieses Mal ordentlich geklaut hat, haben sie bei Lion keine halben Sachen gemacht. Raum für Optimierung wird es aber auch hier sicher geben ... :-)

    ===============================================================
    Its Time to think. More Different ...

  7. Re: Und ohne Neustart ..! :-))

    Autor: burzum 06.06.11 - 22:51

    AndyGER schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es kommt immer darauf an, wer davor sitzt. Ein erfahrener Anwender kommt
    > hüben wie drüben gut zurecht. Auch unter Linux. Neulinge greifen entweder
    > auf das Bekannte (von Freunden) zurück oder fangen bei Null an. Bei
    > letzterem hat Apple's Mac OS X ganz klar die Nase vorn.

    Wenn Blinde vom Sehen reden. Mach bitte mal nur eine GOMS-Analyse dazu unter Usability-Interviews. Danach können wir über Fakten reden.

  8. Re: Ach ja: Kein Zwang

    Autor: johnny rainbow 06.06.11 - 23:15

    Yeeeeeeeeha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lion nur als Download klingt fies, ist aber halb so schlimm. OSX muss im
    > Gegensatz zu Windows weder aktiviert, noch an einen Key gehangen werden,
    > der Download vom Kumpel kopiert sich also problemlos aus einen USB Stick
    > (ist z.B. beim übergroßen Xcode auch so). Und wenn man im Apple Store ganz
    > lieb bitte bitte sagt, liegen vielleicht ein paar Lion-Rohlinge oder
    > -Sticks unter der Genius Bar.

    Komisch, ich habe Win 7 auf mehreren Geräte mit der gleichen DVD installiert (per MSDN einmal runtergeladen, einmal auf meinem Gerät mit meinem Key installiert, die Schwester hat es mit ihrem eigenen Key auf ihrem Gerät installiert). Und es gibt auch ein Tool von Microsoft, mit dem man einen USB-Installations-Stick erstellen kann. Die Installationsdatenträger sind von den Aktivierungskeys völlig unabhängig. Sehe da den Vorteil von OS X nicht.

  9. Re: Ach ja: Kein Zwang

    Autor: Ayur 06.06.11 - 23:23

    johnny rainbow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Komisch, ich habe Win 7 auf mehreren Geräte mit der gleichen DVD
    > installiert (per MSDN einmal runtergeladen, einmal auf meinem Gerät mit
    > meinem Key installiert, die Schwester hat es mit ihrem eigenen Key auf
    > ihrem Gerät installiert). Und es gibt auch ein Tool von Microsoft, mit dem
    > man einen USB-Installations-Stick erstellen kann. Die
    > Installationsdatenträger sind von den Aktivierungskeys völlig unabhängig.
    > Sehe da den Vorteil von OS X nicht.

    Bei OS X braucht man aber nicht mal den Key (wozu auch - Software ist eh nur Beiwerk zur Hardware). Und kannst du auch bestätigen, dass es auch bei Nicht MSDN(AA) Versionen so läuft? Man hat halt gar keine Probleme - man kann sogar die Sprache frei wählen! Ohne Ultimate-Version o.ä....

  10. Re: Und ohne Neustart ..! :-))

    Autor: Yeeeeeeeeha 06.06.11 - 23:34

    Ja, Microsoft ist inzwischen schon sehr weit gekommen. Windows 7 bedient sich IMO schon sehr gut und hat ein paar super Features bekommen, auch XP war schon Welten vor den Vorgängern.
    Es sind aber immer noch die Details, die es ausmachen. Da wären z.B. DMG-Images (überhaupt eingebauter Image-Support ohne Daemon-Tools!) vs. setup.exe. .app-Folder die per Drag&Drop installiert und gelöscht werden vs. "Programme (x86)"-Gewurstel. Input-Services, Unicode, Sprachausgabe usw. funktionieren überall, nicht nur im richtigen Programm. Eine Datei auf das Mail-Icon ziehen bindet selbige in eine neue Email ein. Quasi idiotensichere Backups per Time Maschine. Jetzt der Mac App Store mit integrierten Updates, dem Microsoft exakt NICHTS entgegenzusetzen hat (Windows Update könnte ja noch viel mehr... es wird nur nicht genutzt). Alles Kleinigkeiten, die das System aber ein bisschen angenehmer machen.
    Das geht weiter bei Cacoa und den User Interface Guidelines. MS hat noch immer kein einheitliches GUI-Framework, sondern zig verschiedene, unterschiedlich alte. User Interface Guidelines scheinbar ... gar nicht. Jetzt sind Ribbons auf ein Mal modern und üüüüüberall, das letzte Mal wollten sie die Menüleisten ganz wegbekommen. Hm.

    Anyway, in einem ist OSX Windows haushoch überlegen: Der Unix-Unterbau. D.h. als erfahrener User _kann_ ich mit meinem Mac tolle Sachen mit Scripten und Zeugundklump machen, _muss_ es aber im Gegensatz zu z.B. Linux nicht.

    (PS: Das "ohne Neustart" glaube ich übrigens einfach mal nicht... mein letztes Snow Leopard Update wollte auch einen ;-P)

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  11. Re: Ach ja: Kein Zwang

    Autor: tomek 06.06.11 - 23:35

    Yeeeeeeeeha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seht den Mac App Store als Paketverwaltung für Closed Source Software an.
    > Kein fest verbautes DRM. Backups, Redownloads und Kopien möglich. Software
    > kann immer noch von Datenträgern oder aus dem Netz installiert werden, mit
    > MacPorts und Fink gibt es außerdem weiterhin zwei brauchbare Paketmanager
    > für Open Source Unix Software.
    Man muss nicht sonderlich intelligent sein, um Apples Planungen einigermaßen realistisch abschätzen zu können. Apple wir in naher Zukunft optischen Laufwerke aus ihren Geräten entfernen (so sie denn noch vorhanden sind). Da machen die auch keinen Hehl drum. Oder warum glaubst du gibt es den AppStore (auch) für MacOS oder wird 10.7 nur via Download angeboten?
    "Nur" eine Paketverwaltung? So naiv kannst du nicht sein...

  12. Re: Ach ja: Kein Zwang

    Autor: Yeeeeeeeeha 06.06.11 - 23:36

    Bei Windows ist das eine recht fumselige Sache. Wenn man die _richtige_ Version hat, kann man sie praktisch beliebig oft aktivieren, da in der Regel bei einem Anruf beim Support der Zähler problemlos wieder zurückgestellt wird.
    Dafür gehen die Keys nur für bestimmte Versionen. Im MSDN mag eine allgemeine sein (da braucht man aber auch erst mal Zugang... die Enterprise Evaluation ist es schon mal _nicht_), ansonsten passt ein Dell-OEM-Key nicht in eine Acer-OEM oder eine Retail.

    Und ja, das mit der Sprache ist toll. Ein Kollege hat meinen neuen iMac @ Work auf chinesisch installiert. *brml*

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  13. Re: Ach ja: Kein Zwang

    Autor: Espcap 06.06.11 - 23:37

    tomek schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sind). Da machen die auch keinen Hehl drum. Oder warum glaubst du gibt es
    > den AppStore (auch) für MacOS oder wird 10.7 nur via Download angeboten?
    > "Nur" eine Paketverwaltung? So naiv kannst du nicht sein...

    Spart Geld, ist einfacher, 0 logistischer Aufwand. Herrgott, man muss nicht hinter jede Ecke eine Verschwörung wittern. Der MacAppStore ist nichts anderes als Steam nur eben für jegliche OS X Software. Punkt.

  14. Re: Ach ja: Kein Zwang

    Autor: Yeeeeeeeeha 06.06.11 - 23:41

    tomek schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > optischen Laufwerke

    Optische ... was? O_o Hab ich in meinem PC drin. Nutze ich nie. Download geht schneller, als DVD suchen. Ernsthaft. Brauch ich nicht. Zur Not gibts die auch via USB / Firewire / Thunderbolt.

    > Da machen die auch keinen Hehl drum. Oder warum glaubst du gibt es
    > den AppStore (auch) für MacOS oder wird 10.7 nur via Download angeboten?
    > "Nur" eine Paketverwaltung? So naiv kannst du nicht sein...

    Ich weiß ja nicht, woher du deine Informationen beziehst, aber rück doch mal ein paar Quellen rüber!
    In meinem Mac App Store ist nicht mal DRM eingebaut.

    Nee also ernsthaft. Wo gibt es irgendwelche Hinweise? Ich sehe nur, dass es immer einer der Hauptkritikpunkte potentieller Kunden gegen den Mac war, dass es angeblich keine Software dafür gibt, weil ja alles nur für Windows ist. Zudem hatten Entwickler immer das Problem, dass der _Verkauf_ von Software immer ein riesen Aufwand war und keinerlei zentrale Infrastruktur für Updates vorhanden war. Abrechnungssysteme usw.

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
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  15. Re: Ach ja: Kein Zwang

    Autor: tomek 07.06.11 - 00:08

    Yeeeeeeeeha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Optische ... was? O_o Hab ich in meinem PC drin. Nutze ich nie. Download
    > geht schneller, als DVD suchen. Ernsthaft. Brauch ich nicht. Zur Not gibts
    > die auch via USB / Firewire / Thunderbolt.
    Hab ich was anderes behauptet?

    > > Da machen die auch keinen Hehl drum. Oder warum glaubst du gibt es
    > > den AppStore (auch) für MacOS oder wird 10.7 nur via Download angeboten?
    >
    > > "Nur" eine Paketverwaltung? So naiv kannst du nicht sein...
    >
    > Ich weiß ja nicht, woher du deine Informationen beziehst, aber rück doch
    > mal ein paar Quellen rüber!
    Ähm... Quellen wofür? Das es den AppStore gibt? Oder das 10.7 nur via Download verfügbar ist? Kleiner Tipp: Lies mal den Artikel. ;)

    > In meinem Mac App Store ist nicht mal DRM eingebaut.
    Ja, und?

    > Nee also ernsthaft. Wo gibt es irgendwelche Hinweise? Ich sehe nur, dass es
    > immer einer der Hauptkritikpunkte potentieller Kunden gegen den Mac war,
    > dass es angeblich keine Software dafür gibt, weil ja alles nur für Windows
    > ist. Zudem hatten Entwickler immer das Problem, dass der _Verkauf_ von
    > Software immer ein riesen Aufwand war und keinerlei zentrale Infrastruktur
    > für Updates vorhanden war. Abrechnungssysteme usw.
    Auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen, Apple baut gerade eine Infrastruktur auf, um Software für Mac OS ähnlich wie bei den iOS-Geräte zu vertreiben. Fliegt das optische Laufwerk aus den Geräten wird es für Drittanbieter schwer an Apples AppStore vorbeizukommen. Natürlich können die ihre Software selber zum download anbieten, aber wenn wir mal realistisch bleiben, dann würden die meisten aus purer Bequemlichkeit den AppStore nutzen (mal abgesehen von den Gründen, die du oben selber anführst).
    Und bevor wir uns jetzt falsch verstehen, mir ist es egal, wem ein Apple-Nutzer sein Geld in Rachen wirft. Lediglich die Bezeichnung "Paketverwaltung" halte ich für falsch. Apple will und wird an der verkauften Software für den Mac verdienen. Das ist der einzige Grund für den AppStore. Und das werden die auf Gedeih und Verderben durchsetzen.

  16. Re: Und ohne Neustart ..! :-))

    Autor: Der Kaiser! 07.06.11 - 00:22

    > Jeder sollte einen Computer bedienen können. Nicht nur Nerds und Freaks.

    > Ein weiterer Schritt in Richtung Alltagstauglichkeit für die ehemals grauen Kisten ... :-)

    Wenns jetzt noch Opensource und kostenlos wäre, wäre es perfekt.

    Denn dann wäre es was für die Masse.

    So ist es wieder nur für einen kleinen Teil der Menschheit von Nutzen.

    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  17. Re: Ach ja: Kein Zwang

    Autor: Yeeeeeeeeha 07.06.11 - 00:28

    tomek schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hab ich was anderes behauptet?

    Du hast implizit behauptet, das Entfernen der optischen Laufwerke hätte etwas mit Plänen zu tun, die vermutlich mit der Kontrolle über Softwaredistribution zu tun haben.
    Ich habe implizit behauptet, dass optische Laufwerke bei der Softwaredistribution (bis auf Spiele) eh kaum noch eine Rolle spielen.

    > > > Da machen die auch keinen Hehl drum. Oder warum glaubst du gibt es
    > > > den AppStore (auch) für MacOS oder wird 10.7 nur via Download
    > angeboten?
    > >
    > > > "Nur" eine Paketverwaltung? So naiv kannst du nicht sein...
    > >
    > > Ich weiß ja nicht, woher du deine Informationen beziehst, aber rück doch
    > > mal ein paar Quellen rüber!
    > Ähm... Quellen wofür? Das es den AppStore gibt? Oder das 10.7 nur via
    > Download verfügbar ist? Kleiner Tipp: Lies mal den Artikel. ;)

    Quellen für eine Aussage wie "Da machen die auch keinen Hehl drum." Um was? So eine Aussage klingt nach Verschwörung und Quellen für eben diese Verschwörung würde ich gerne sehen. Dass es den Mac App Store einfach nur gibt, kann es ja nicht sein - schließlich wird aus dem nicht nur kein Hehl gemacht, sondern er wird aktiv beworben.

    > > In meinem Mac App Store ist nicht mal DRM eingebaut.
    > Ja, und?

    Wiederum ein Hinweis auf deine paranoid klingende Ausdrucksweise, die in diesem Forum in der Regel auf weitere Weißsagungen über App-Store-Zwang u.ä. hinführen.

    > Auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen, Apple baut gerade eine
    > Infrastruktur auf, um Software für Mac OS ähnlich wie bei den iOS-Geräte zu
    > vertreiben. Fliegt das optische Laufwerk aus den Geräten wird es für
    > Drittanbieter schwer an Apples AppStore vorbeizukommen. Natürlich können
    > die ihre Software selber zum download anbieten, aber wenn wir mal
    > realistisch bleiben, dann würden die meisten aus purer Bequemlichkeit den
    > AppStore nutzen (mal abgesehen von den Gründen, die du oben selber
    > anführst).

    Apple baut keine Infrastruktur dafür auf, sondern hat sie bereits. Mac Software auf optischen Medien gar es davor auch kaum, bis auf die Apple-eigene Software habe ich vorher nur eine handvoll total überteuerter Programme und Spiele im Softwareregal der Mac-Ecken im Schweinemarkt gesehen.
    Entwickler machen übrigens nichts (oder wenig) aus Bequemlichkeit, sondern weil sie Geld verdienen wollen. Die Kunden durch einen exklusiven App Store Vertrieb abzuschrecken, liegt keinem am Herzen.

    > Und bevor wir uns jetzt falsch verstehen, mir ist es egal, wem ein
    > Apple-Nutzer sein Geld in Rachen wirft. Lediglich die Bezeichnung
    > "Paketverwaltung" halte ich für falsch. Apple will und wird an der
    > verkauften Software für den Mac verdienen. Das ist der einzige Grund für
    > den AppStore. Und das werden die auf Gedeih und Verderben durchsetzen.

    Ok, das klingt nun schon realistischer. Trotzdem verstehe ich nicht, was daran so schlimm sein soll, so "auf Gedeih und Verderben"?!?
    Paketverwaltung war als Analogie gedacht. Tatsächlich funktioniert der App Store bei kostenloser Software ungefähr genau so, weder Entwickler noch Apple verdienen daran Geld.
    Für kommerzielle Software gab es aber einfach keine vernünftige Lösung, außer Steam für Spiele (Valve will und wird an den verkauften Spielen übrigens auch verdienen). Ein zentrales Verzeichnis sowie ein Abrechnungssystem in Landeswährung (!) und ohne Kreditkartenzwang (!!!) ist IMO sowohl für Apple, als auch die Entwickler UND Kunden eine wesentlich bessere Lösung als das Patchwork zuvor.

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  18. Re: Und ohne Neustart ..! :-))

    Autor: Yeeeeeeeeha 07.06.11 - 00:48

    Der Kaiser! schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenns jetzt noch Opensource und kostenlos wäre, wäre es perfekt.

    Open Source funktioniert so aber nicht. Das Prinzip der freien Software ist in vielerlei Hinsicht sehr gut, es verhindert aber das Entstehen von einheitlichen Lösungen.
    Sieh dir die Linux-Distributionen an: Es gibt keinen einheitlichen Desktop, noch nicht mal ein einheitliches RC-System. Das Schreiben von Grafiktreibern ist die Hölle, da zig Gruppen von Entwicklern chaotisch vor sich hin frickeln und sich die APIs der selben Pakete zwischen Versionen teils massiv unterscheiden (die Info kommt aus dem Blog eines erklärten Fans freier Software, der bei Intel Treiber schraubt). Es braucht für solche Dinge einfach eine kontrollierende Hand, die auch teils unbeliebte Änderungen oder auch Nicht-Änderungen (API-Freezes!) durchsetzen kann und will.
    Auch bei Open Source gibt es Gegenbeispiele: Das FreeBSD-Projekt wird von Berkeley geführt, die einfach alles ablehnen, was ihnen nicht gefällt. Fazit ist ein von der Struktur her wesentlich stabileres System. Oder eben Android: Google nimmt weder Änderungen aus der Community an, noch sich von den anderen Mitgliedern der Open Handset Alliance groß reinreden. Quasi alle APIs selbstgestrickt und in eine eigene Java VM gepackt und siehe da, es funktioniert.

    > Denn dann wäre es was für die Masse.

    Nope, der Masse ist es absolut wurst, ob es Open Source, frei oder sonstwas ist. Wenn es funktioniert und sich gut anfühlt ist es gut. Ansonsten ist es unbrauchbar.

    > So ist es wieder nur für einen kleinen Teil der Menschheit von Nutzen.

    Das hingegen ist absolut richtig. Fraglich nur, ob es überhaupt anders gehen würde. Jeder, der sich schon einmal länger mit den Kisten auseinandergesetzt hat weiß, dass so ein Mac + OSX einfach verdammt gut funktionieren. Dafür gibt es nur eine kleine, vergleichsweise teure Produktpalette. Würde man diese auf "für jeden" verbreitern, müsste man so viele Kompromisse eingehen, dass es eben nicht mehr so gut funktionieren würde.
    Denk nur daran, was man im Low Budget Bereich bei PCs alles bekommt. Da sparen sich irgendwelche Chinesenbuden 50 Cent bei einem USB-Chip, der dafür mit 20% Peripherie mit ebenso gurkigen USB-Chips Probleme macht. WLAN-Geräte können sich nicht verbinden, weil eine Klitsche auf den Access Point vom Praktikanten ein schnell mal dahingeklatschtes Linux-Image werfen hat lassen, ohne mit mehr als zwei Geräten zu testen, ob es wirklich funktioniert. Lauter solche Dinge, die einen wahnsinnig machen können.

    Ich habe als Zock-PC eine Windose Marke Eigenbau (weil Apple schlicht und einfach nichts passendes anbietet und MacBook + iPad + iphone schon teuer genug waren) der wirklich gut funktioniert. Trotzdem hat er Seltsamkeiten, die mich aus der Haut fahren lassen! Von Front-USB-Buchsen die nicht mit dem Mainboard wollen über einen Soundchip der DTS/Dolby Digital nur stotternd ausgibt, ein Gamepad das bei manchen Spielen immer mit Vollausschlag nach links steuert bis hin zu einem Bluetooth-Dongle, das sich weder mit Mouse noch iPhone verbinden kann, dafür zu einer Tastatur, deren Trackpad, nicht aber die Tasten gehen.
    Ääääääääääääääääääh WTF?!?

    Auf Arbeit habe ich einen neuen iMac (Sandy Bridge). Privat möchte ich ihn nicht (da könnte ich nicht mal RAM reinstecken...), aber an der Kiste ist einfach NICHTS, das nicht oder nur seltsam funktioniert. Dass so etwas nicht für 500¤ aus der Chinesenbude fällt, ist mir als Softwareentwickler (der Job der Kompromisse!) dann schon ziemlich klar...

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  19. Re: Und ohne Neustart ..! :-))

    Autor: burzum 07.06.11 - 01:53

    Yeeeeeeeeha schrieb:
    ----------------------------
    > Welten vor den Vorgängern.
    > Es sind aber immer noch die Details, die es ausmachen. Da wären z.B.
    > DMG-Images (überhaupt eingebauter Image-Support ohne Daemon-Tools!) vs.
    > setup.exe. .app-Folder die per Drag&Drop installiert und gelöscht werden
    > vs. "Programme (x86)"-Gewurstel. Input-Services, Unicode, Sprachausgabe
    > usw. funktionieren überall, nicht nur im richtigen Programm.

    Das ist schön, hat aber mit Usability direkt erst mal leider gar nichts zu tun.

    > Eine Datei auf
    > das Mail-Icon ziehen bindet selbige in eine neue Email ein.

    Wieso kann das mein Outlook auch?

    > Quasi
    > idiotensichere Backups per Time Maschine. Jetzt der Mac App Store mit
    > integrierten Updates, dem Microsoft exakt NICHTS entgegenzusetzen hat
    > (Windows Update könnte ja noch viel mehr... es wird nur nicht genutzt).

    Ah, lustig wie immer das Problem auf MS abgewälzt wird wo die Hersteller versagen. Von daher gebe ich Dir in Deiner späteren Argumentation recht: MS müßte Softwareherstellern viel mehr Aufzwingen. Allerdings bitte bloß keinen Store. Aber MSI Packages (dem Linuxkram überlegen, bitte selbst bei Wiki oder MSDN schlau machen) z.B. vorschreiben.

    > Alles Kleinigkeiten, die das System aber ein bisschen angenehmer machen.
    > Das geht weiter bei Cacoa und den User Interface Guidelines. MS hat noch
    > immer kein einheitliches GUI-Framework, sondern zig verschiedene,

    GID oder wie das ganz alte hieß und Aero seit Vista. Sind zwei. Und das sind APIs und keine Frameworks.

    > unterschiedlich alte. User Interface Guidelines scheinbar ... gar nicht.
    > Jetzt sind Ribbons auf ein Mal modern und üüüüüberall, das letzte Mal
    > wollten sie die Menüleisten ganz wegbekommen. Hm.

    Die Ribbons sind in der Tat gut. Als Gelegenheitsuser von Excel und Office komme ich damit wesentlich besser klar. Aber das ist so weit meine persönliche Meinung. Dürfte sich aber durch Usability-Testing erhärten lassen.

    > Anyway, in einem ist OSX Windows haushoch überlegen: Der Unix-Unterbau.
    > D.h. als erfahrener User _kann_ ich mit meinem Mac tolle Sachen mit
    > Scripten und Zeugundklump machen, _muss_ es aber im Gegensatz zu z.B. Linux
    > nicht.

    Geht schon seit Windows NT gleichermaßen. Die Power Shell würde ich sogar als jeder Shell für *nix überlegen ansehen. Man arbeitet mit Objekten anstatt "rumzupipen".

    Diese Idee einer neuen Shell für Linux die neulich in den News hier war ist dem sehr ähnlich, aber die Möchtegern-Elitäre-Szene der Frickelkönige bläst ja gleich dagegen Sturm. Schade eigentlich.

    > (PS: Das "ohne Neustart" glaube ich übrigens einfach mal nicht... mein
    > letztes Snow Leopard Update wollte auch einen ;-P)

    AFAIR wollte jedes Systemupdate auf meinem MacMini einen Reboot.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.06.11 01:58 durch burzum.

  20. Re: Und ohne Neustart ..! :-))

    Autor: antares 07.06.11 - 02:05

    Es gibt, GENAU, 1 Linux.
    Es gibt aber viele Linux-Distributionen. Und welche Distro man verwendet, ist für den Grafikkartentreiber egal.

    Warum UNIX/Linux schaedlich ist:
    'kill' macht Menschen zu brutalen, blutruenstigen Bestien,
    'killall' zuechtet regelrecht Massenmoerder,
    'whoami' loest bei psychisch labilen Personen Existenzkrisen aus!
    'touch /dev/breasts' macht root zum Sex-Offender
    ******
    macht aus nutzern raubmordhörer ohne klickibuntigui!

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Kontist, N26, Holvi
Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer

Ein mobiles und dazu noch kostenloses Geschäftskonto für Freiberufler versprechen Startups wie Kontist, N26 oder Holvi. Doch sind die Newcomer eine Alternative zu den Freelancer-Konten der großen Filialbanken? Ja, sind sie - mit einer kleinen Einschränkung.
Von Björn König


    Bethesda: Ich habe TES Blades für 5,50 Euro durchgespielt
    Bethesda
    Ich habe TES Blades für 5,50 Euro durchgespielt

    Rund sechs Wochen lang hatte ich täglich viele spaßige und auch einige frustrierende Erlebnisse in Tamriel: Mittlerweile habe ich den Hexenkönig in TES Blades besiegt - ohne dafür teuer bezahlen zu müssen.
    Ein Bericht von Marc Sauter

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