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  5. › ZFS erklärt: Ein Dateisystem…

Wie siehts mit Geschwindigkeit unter Windows aus?

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  1. Wie siehts mit Geschwindigkeit unter Windows aus?

    Autor: mylka 06.11.19 - 03:36

    FAT/exFAT aus Mangel an Rechten nur für USB-Sticks.
    NTFS ist auf Linux eine Qual
    Windows hingegen kann von Haus aus nur die eigenen Dateisysteme.
    Für EXT4 auf Win kenne ich nur das kostenpflichtige Paragon

    ZFSin sieht mir kompliziert aus
    WinBTRFS sieht einfach in der Installation aus. Hat damit jemand Erfahrung als Daten-SSD in einem Dualboot System mit Linux und Windows? Vor allem im Bezug auf Geschwindigkeit auf beiden BS.

  2. Re: Wie siehts mit Geschwindigkeit unter Windows aus?

    Autor: schily 06.11.19 - 10:00

    Die Frage läßt sich nahezu nicht beantworten, da Linux schon seit Langem bei Filesystemen schummelt.

    Linux erscheint mit seinen Filesystemen auf einem Einzelplatzsystem schnell, weil es wichtige Zeiten verschleiert.Solaris war immer schneller, aber Linux Nutzer schwören, daß Linux schneller ist.

  3. Re: Wie siehts mit Geschwindigkeit unter Windows aus?

    Autor: mifritscher 06.11.19 - 10:52

    Das mit dem Schummeln möchte ich jetzt aber schonmal genauer erläutert wissen. Und nein, auf Einzelplatz optimiertes Caching und ähnliches ist _kein_ schummeln. Und und was ist bitte "schnell erscheinen"? Entweder es erledigt eine bestimmte Aufgabe schnell oder nicht. Wie es das tut ist erstmal egal. Kritisch ist nur fehlendes Schreib-Syncen, wenn da ein insgesamt inkonsistenter Stand bei rauskommt (nicht aber veraltetes, dafür gibts explizites sync).

    Und wo soll NTFS unter Linux eine "Qual" sein? Wenn es um Berechtigungen geht muss man ein wenig aufpassen, das liegt aber weniger an NTFS als grundlegende Unterschiede zw. Linux und Windows. Wobei Schutz auf Berechtigungsebene bei vielen Dualbootszenarien eh nicht funktioniert, weil es keinen "starken" Schutz bietet (aka: Wenn man auf dem System root/Administrator ist kann man auf alle Daten zugreifen, egal was die Berechtigungen sgen)

  4. Re: Wie siehts mit Geschwindigkeit unter Windows aus?

    Autor: schily 06.11.19 - 22:47

    Linux verhindert, daß man etwas Bestimmtes messen kann in dem es komplett offen läßt was wann passiert. Man kann daher Zeitmessungen am Filesystem unter Linux nicht mit Zeitmessungen unter anderen Plattformen vergleichen.

    Das Linux Filesystemumfeld läßt Dinge nachlaufen und später machen. Das macht Linux im Multiuser Umfeld macht das Linux langsam.

  5. Re: Wie siehts mit Geschwindigkeit unter Windows aus?

    Autor: mifritscher 06.11.19 - 23:31

    Ja, und wo ist jetzt das Problem? Du hast noch immer nicht gesagt, auf welche Mechanismen du hinaus willst. Verzögerte Allokationen sind z.B. häufig sehr sinnvoll. Und wieso sollen sich verzögerte Dinge im Multiuserumfeld nachteilig auswirken?

  6. Re: Wie siehts mit Geschwindigkeit unter Windows aus?

    Autor: schily 07.11.19 - 13:23

    Linux fängt viel zu spät an, Transfers zu den Platten zu starten und vergeudet dadurch Zeit.

    Auf einem Einplatzsystem mag das nicht auffallen und sogar den Eindruck höherer Geschwindigkeit erzeugen, auf einem Mehrplatzsystem ist das fatal.

  7. Re: Wie siehts mit Geschwindigkeit unter Windows aus?

    Autor: mifritscher 07.11.19 - 14:21

    Klingt tatsächlich nach den verzögerten Allokationen (von ext4) und diese dirty_page_centisecs Einstellung (irgendwie sowas, ich krieg den Namen grad nicht auswendig hin) und Konsorten.

    Beides hat bei vielen "normalen" Systemen neben einer höheren Geschwindigkeit auch noch den Vorteil Energie zu sparen, weil Schreibzugriffe kombiniert werden können - manchmal können Schreibzugriffe sogar komplett entfallen, weil die eh nach wenigen Sekunden obsolet werden (überschrieben, oder die Datei wird gelöscht). Teilweise kann das sogar Fragmentierung vorbeugen.

    In Szenarien, wo dieses Verhalten Probleme macht kann man sie einfach abschalten bzw. entsprechend konfigurieren. Das sollte aber nur bei recht speziellen Szenarien auftreten, wo man dann sowieso gut dran gut das IO-Subsystem entsprechend zu optimieren.

  8. Re: Wie siehts mit Geschwindigkeit unter Windows aus?

    Autor: schily 07.11.19 - 15:48

    Solaris hat da einen besseren Ansatz, es modifiziert Plattentransfers auch durch Zusammenfassen evt. im Nachhinein, wenn es hilft und sie noch in der Warteschlange stehen.

    Dass spart Zeit, wenn es nötig ist, vergeudet aber keine Zeit wenn es unsinnig wäre.

  9. OT: UDF

    Autor: Grisu__ 09.11.19 - 06:32

    mylka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > FAT/exFAT aus Mangel an Rechten nur für USB-Sticks.
    > NTFS ist auf Linux eine Qual
    > Windows hingegen kann von Haus aus nur die eigenen Dateisysteme.
    > Für EXT4 auf Win kenne ich nur das kostenpflichtige Paragon
    >

    Für USB Sticks verwende ich immer UDF, das kann auch mit großen Dateien (>2GB) umgehen und wird sowohl von WIN als auch von Linux "Out of the box" unterstützt.

    Stick unter Win mit UDF formatieren (cmd öffnen):
    format <laufwerk>: /fs:udf

    ... und immer wieder schön wie M$ das Feature versteckt. Der graphische Format Dialog hat keine Option dafür und die Hilfe von Format verschweigt die Unterstüzung dieses Dateisystems ebenfals.

  10. Re: OT: UDF

    Autor: superdachs 11.11.19 - 12:25

    Grisu__ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mylka schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > FAT/exFAT aus Mangel an Rechten nur für USB-Sticks.
    > > NTFS ist auf Linux eine Qual
    > > Windows hingegen kann von Haus aus nur die eigenen Dateisysteme.
    > > Für EXT4 auf Win kenne ich nur das kostenpflichtige Paragon
    > >
    >
    > Für USB Sticks verwende ich immer UDF, das kann auch mit großen Dateien
    > (>2GB) umgehen und wird sowohl von WIN als auch von Linux "Out of the box"
    > unterstützt.
    >
    > Stick unter Win mit UDF formatieren (cmd öffnen):
    > format : /fs:udf
    >
    > ... und immer wieder schön wie M$ das Feature versteckt. Der graphische
    > Format Dialog hat keine Option dafür und die Hilfe von Format verschweigt
    > die Unterstüzung dieses Dateisystems ebenfals.

    Nicht nur für USB-Sticks. Ich verwende es im Notebook mit Dualboot auch für die zweite Datenplatte. So kann ich die ganze Platte dynamisch nutzen ohne vorher Partitionen mit fixer Größe festlegen zu müssen, und der Austausch klappt auch hervorragend. Ein Test ob sich der selbe Steam Bibliotheksordner nutzen lässt steht noch aus. Ist aber auch nicht so relevant da ich im Dualboot eh nicht unter Linux zocke.

  11. Re: OT: UDF

    Autor: mylka 11.11.19 - 15:30

    Grisu__ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mylka schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > FAT/exFAT aus Mangel an Rechten nur für USB-Sticks.
    > > NTFS ist auf Linux eine Qual
    > > Windows hingegen kann von Haus aus nur die eigenen Dateisysteme.
    > > Für EXT4 auf Win kenne ich nur das kostenpflichtige Paragon
    > >
    >
    > Für USB Sticks verwende ich immer UDF, das kann auch mit großen Dateien
    > (>2GB) umgehen und wird sowohl von WIN als auch von Linux "Out of the box"
    > unterstützt.
    >
    > Stick unter Win mit UDF formatieren (cmd öffnen):
    > format : /fs:udf
    >
    > ... und immer wieder schön wie M$ das Feature versteckt. Der graphische
    > Format Dialog hat keine Option dafür und die Hilfe von Format verschweigt
    > die Unterstüzung dieses Dateisystems ebenfals.


    ist das nicht eher was für DVDs.
    ich spiel gerade mit BTRFS rum (winbtrfs ist schnell installiert und unter linux natürlich auch)

    daten unter linux von einer NTFS SSD auf eine BTRFS HD zu kopieren geht mit nicht mal 15MB/s
    wenn ich das ganze auf windows machen, dann habe ich dort meine 40-60MB/s... das ist für eine alte 500GB HD recht ordentlich

    langzeittest konnte ich natürlich nicht machen, aber es scheint bis jetzt so, dass BTRFS eine gute wahl ist, wenn man eine DATEN HD in einem dualboot system auf win und linux nutzen will

    als nächstes werde ich spiele testen. auf linux haben manche spiele mit PROTON probleme, wenn sie auf einer NTFS festplatte liegen... mal sehen, ob diese spiele von BTRFS starten

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