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  5. › Antenne: Versorgung mit DVB-T2…

Erfolg

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  1. Erfolg

    Autor: Teilnehmer 29.08.17 - 13:45

    Der Erfolg ist jetzt schon mal klar.

  2. Re: Erfolg

    Autor: Sionzris 29.08.17 - 13:57

    Ich finde dieses Antennenfernsehen könnte langsam sowieso mal aussterben. In Zeiten von IP Streaming (Entertain, Zattoo und wie sie alle heissen) und Satelitenschüsseln zu Schleuderpreisen. Wenn man nicht eh einen Kabelanschluss hat. Vielleicht fällt das Fernsehgucken beim Picknick dann flach, das würde ich aber eher positiv bewerten.
    Verteilt die Frequenzen lieber für bessere mobile Datenverbindungen ohne Milliarden dafür zu kassieren, sodass sich auch Otto-normal eine große Datenflat (das klingt immernoch so falsch! Flatrate ist flatrate also nix Volumen!) erlauben kann.

  3. Re: Erfolg

    Autor: dxp 29.08.17 - 14:08

    Sionzris schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde dieses Antennenfernsehen könnte langsam sowieso mal aussterben.
    > In Zeiten von IP Streaming (Entertain, Zattoo und wie sie alle heissen) und
    > Satelitenschüsseln zu Schleuderpreisen. Wenn man nicht eh einen
    > Kabelanschluss hat. Vielleicht fällt das Fernsehgucken beim Picknick dann
    > flach, das würde ich aber eher positiv bewerten.
    > Verteilt die Frequenzen lieber für bessere mobile Datenverbindungen ohne
    > Milliarden dafür zu kassieren, sodass sich auch Otto-normal eine große
    > Datenflat (das klingt immernoch so falsch! Flatrate ist flatrate also nix
    > Volumen!) erlauben kann.

    Finde das immer noch eine super Sache. Gibt genügend Gebiete, in denen auch mit den zusätzlichen Frequenzen von DVB-T2 nicht genügend Bandbreite reinkommt, um in FullHD zu streamen. Zudem müsste ja dann der Stream über Multicast kommen um dieselbe Effizienz zu haben.
    Außerdem braucht man keine teuren Datentarife um das zu empfangen, somit hat jeder freien Zugang zu öffentlich rechtlichen Sendern. Wir zahlen ja auch alle Gebühren dafür.

    Und bei 50 MBit/s finde ich es nicht besonders prickelnd, wenn allein schon 10-20% der Bandbreite draufgeht, wenn jemand die Glotze einschaltet. Zudem sind die IP Streaming Dienste alle viel teurer als DVB-T2 (das kostet nämlich nix)

  4. Re: Erfolg

    Autor: Hantilles 29.08.17 - 14:36

    Zudem ist die Framerate der meisten Internet-Livestreams, sowohl der öffentlich-rechtlichen, als auch der privaten, eher ziemlich bescheiden. Gerade bei Sportveranstaltungen hat man dann zwar inzwischen den Luxus hoher Auflösungen im Bildformat, die zeitliche Auflösung sorgt aber eher für Verdruss!

  5. Re: Erfolg

    Autor: ChMu 29.08.17 - 18:29

    dxp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Und bei 50 MBit/s finde ich es nicht besonders prickelnd, wenn allein schon
    > 10-20% der Bandbreite draufgeht, wenn jemand die Glotze einschaltet. Zudem
    > sind die IP Streaming Dienste alle viel teurer als DVB-T2 (das kostet
    > nämlich nix)
    Die 50Mbits sind doch nur zum Streamen da? Sonst brauchts ja die Bandbreite gar nicht. Eine Website laedt mit 5,10,20,50 oder 300Mbits immer gleich schnell, also instant. Downloads koennen minimal laenger dauern, aber wie oft braucht man zig GB? Und dann kommen sie eben ueber Nacht, ist auch noch keiner dran gestorben.
    Die irrsinns Download Raten dienen nur einem Zweck, streaming. Deshalb gibts auch kaum brauchbare Upload Raten. Ist nicht zum Arbeiten gedacht.

  6. Re: Erfolg

    Autor: ChMu 29.08.17 - 18:51

    Sionzris schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Verteilt die Frequenzen lieber für bessere mobile Datenverbindungen ohne
    > Milliarden dafür zu kassieren, sodass sich auch Otto-normal eine große
    > Datenflat (das klingt immernoch so falsch! Flatrate ist flatrate also nix
    > Volumen!) erlauben kann.

    Hat man dieses englische Wort in Deutschland anders definiert? Wenn ja, wo? Flatrate im Zusammenhang mit einer Daten Leitung bedeutet erst mal, das man keine zusaetzlichen Kosten hat, flat ist kurz fuer flat charge, also eine einmalige Gebuehr, egal was man verbraucht. Gibts fuer Strom, fuer Wasser, im Buffet, in Disney World ect, man zahlt ein mal und kann dann das Angebot so viel nutzen, wie man es will, idR innerhalb einer vorgegebenen Zeit.
    Es hat nichts mit der Geschwindigkeit zu tun, nirgends. Viele denken sich das zwar aus, aber es wird nirgends versprochen.
    Im Gegensatz zur flat charge gibt es Tarife (ueberall) welche anders abgerechnet werden, egal ob bei Daten, Strom oder Wasser, man kann auch verbrauchsabhaengig abrechnen. IdR fuer den Verbraucher teurer, es sei denn, er nutzt den Service kaum. Immerhin muss er hoehere Gebuehren zahlen, da ja eine ganze Infrastruktur zum Abrechnen aufgebaut werden muss, welche bei einer flat charge entfaellt.
    In Deutschland nun haben die mobile funk Provider sich dazu entschlossen, die flat charge mit einem Volumen Tarif zu kombinieren, indem sie ein gewisses Kontingent als "schnell" anbieten und nach dessen Verbrauch das Internet zwar weiter funktioniert (flat) aber eben langsamer ist. Durch das Jahrelange mehr mehr mehr Gefordere kommen da inzwischen irrsinns Zahlen raus, man bekommt ein paar Minuten (oder Sekunden) Hoechstleistung im Monat um dann auf vor Broadband Niveau runter gestuft zu werden. Es geht anders. Anderswo zB werden einfache 6Mbits Flatrates angeboten, steht LTE drauf aber man bekommt eben nur 6Mbits. Die aber immer. Und unbegrenzt. Halte ich fuer die bessere Loesung da man den Unterschied nicht merkt und keine Drossel fuerchten muss. Und, surprise, 6Mbits (rauf und runter) reichen fuer so ziemlich alles auf einem Telefon aus. Der Provider kann auch mehr Leute gleichzeitig versorgen und die Zellen brechen nicht zusammen weil 200Mann unbedingt ihre 150Mbits vorfuehren muessen.
    In Deutschland wohl eher nicht praktikabel, da dort immer noch schneller als besser angesehen wird. Mehr muss besser sein. Wie bei den Megapixeln. Groessere Nummer und man ist erster. Das man dann drei Wochen im Monat praktisch nichts mehr hat, scheint da dann egal zu sein.

  7. Re: Erfolg

    Autor: Spaghetticode 29.08.17 - 19:33

    Teilnehmer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Erfolg ist jetzt schon mal klar.

    Freenet TV startet im November in Regionen, in denen bisher die Privaten nicht über DVB-T sendeten. Insofern bleiben für Freenet TV nur:

    - Nutzer, denen der Kabelanschluss zu teuer ist (sie kommen mit 5,75¤/Gerät/Monat billiger als mit dem Kabelpreis)
    - Nutzer, die ihr Zattoo nur zuhause im Wohnzimmer benutzen
    - Nutzer, die auf die Idee kommen, dass sie jetzt doch die Privaten schauen wollen, obwohl sie bisher darauf verzichtet haben
    - Nutzer, die endlich die Privaten in HD schauen wollen (und bisher SD im Kabel/Entertain/Zattoo schauen), und dafür bereit sind, mehr zu zahlen

    Denn:

    - Satellitennutzer: Werden bestimmt nicht ihre Satellitenschüssel zugunsten von Freenet TV abbauen.
    - DVB-T-Nutzer: Kamen bisher ohne Privatsender aus. Sie können weiterhin ihre ÖR über DVB-T2 HD gucken und Freenet TV links liegen lassen.
    - Kabelfernsehnutzer, die einen günstigen Kabelanschluss haben (z. B. wegen Rahmenvertrags mit Wohnungsgesellschaft oder weil sie Kabelinternet nutzen): werden weiterhin ihren Kabelanschluss verwenden; dort zahlt man pro Wohnung, nicht pro Gerät.
    - Telekom-Entertain-Nutzer: Das kleinste Entertain-Paket (inkl. der großen Privatsender) kostet 2,00 Euro monatlich (ohne Receiver). Das ist deutlich günstiger als Freenet TV.
    - Zattoonutzer, die ihr Zattoo unterwegs oder auf mehreren Geräten nutzen: Die kommen besser mit Zattoo, da man dieses auf beliebig vielen Geräten einrichten kann (die Beschränkung liegt bei 2 gleichzeitigen Nutzungen) und außerdem für unterwegs (für Nutzung in öffentlichen WLANs) mitnehmen kann (bei Freenet TV würde man zweimal, nämlich für den Wohnzimmer-TV und das mobile Gerät zahlen und müsste noch einen Receiver mit herumtragen).

    Wer nur an den öffentlich-rechtlichen Sendern interessiert ist, dürfte wohl bisher am ehesten DVB-S(2), DVB-T, Zattoo Free oder Livestream gucken. Kabelanschluss, Entertain, Bezahl-Zattoo, HD+ oder Freenet TV ist Overkill für diese Leute. Die DVB-S(2), Zattoo-Free- und Livestream-Nutzer bleiben bei ihren Empfangswegen, die DVB-T-Nutzer wechseln auf DVB-T2 HD.

  8. Re: Erfolg

    Autor: Spaghetticode 29.08.17 - 19:49

    Sionzris schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde dieses Antennenfernsehen könnte langsam sowieso mal aussterben.
    > [...] Vielleicht fällt das Fernsehgucken beim Picknick dann
    > flach, das würde ich aber eher positiv bewerten.

    Mit der Abschaltung des Antennenfernsehens würdest du einerseits die Unterwegsnutzung unterbinden (wie du im Zitat gesagt hast, bedenke hierbei, dass die Leute Großsportereignisse wie die Fußball-WM live sehen wollen, egal, wo sie sind). Andererseits würdest du Leute ohne Internet vom Fernsehempfang ausschließen. Wer erklärt Oma, dass sie jetzt 25 Euro extra im Monat für einen DSL-Anschluss zahlen muss, um ihr geliebtes ÖR-Fernsehen zu schauen, obwohl sie bisher für DVB-T nichts extra (nur den Rundfunkbeitrag) gezahlt hat?

  9. Re: Erfolg

    Autor: Spaghetticode 29.08.17 - 20:00

    dxp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und bei 50 MBit/s finde ich es nicht besonders prickelnd, wenn allein schon
    > 10-20% der Bandbreite draufgeht, wenn jemand die Glotze einschaltet.

    Ein Internetanschluss ist dazu da, benutzt zu werden. Und für mich als Anschlussbesitzer ist es irrelevant, ob die Bandbreite von diesem Jemand für Fernsehen oder für Youtube/Netflix/Onlinegaming/Updates draufgeht.

  10. Re: Erfolg

    Autor: Spaghetticode 29.08.17 - 20:25

    Hantilles schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zudem ist die Framerate der meisten Internet-Livestreams, sowohl der
    > öffentlich-rechtlichen, als auch der privaten, eher ziemlich bescheiden.

    Da nehme ich lieber ein Matschbild (siehe Livestream vom Ersten) in Kauf als für Freenet TV zu zahlen. (Wobei es bei der RTL-Gruppe keinen offiziellen kostenlosen Livestream gibt. Da braucht man zwangsläufig Satellitenfernsehen oder muss für einen anderen Empfangsweg zahlen.)

  11. Re: Erfolg

    Autor: dxp 29.08.17 - 21:43

    Spaghetticode schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dxp schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und bei 50 MBit/s finde ich es nicht besonders prickelnd, wenn allein
    > schon
    > > 10-20% der Bandbreite draufgeht, wenn jemand die Glotze einschaltet.
    >
    > Ein Internetanschluss ist dazu da, benutzt zu werden. Und für mich als
    > Anschlussbesitzer ist es irrelevant, ob die Bandbreite von diesem Jemand
    > für Fernsehen oder für Youtube/Netflix/Onlinegaming/Updates draufgeht.

    Deswegen schrieb ich ja ICH(!) finde das nicht prickelnd.

    Und zu den Aussagen wie "die hohe Bandbreite ist zum Streamen da", da frag ich mich ja schon, ob man denn noch selbst bestimmen kann, welche Bandbreite man braucht/gerne hätte.
    Ein Geheimnis: Ich verwende meine Bandbreite von aktuell 200 MBit/s nicht fürs Streaming, und würde nicht drauf verzichten wollen. Geht alles einfach super flott, keine Wartezeiten mehr. Warten kann man wenn man tot ist ;)

  12. Re: Erfolg

    Autor: Mauw 30.08.17 - 04:17

    Kostet nichts, wenn man mit den ÖR zufrieden ist. Sonst kostet es ab jetzt. SD mit dem alten DVB-T war kostenlos. Meine Mutter braucht kein HD. Meine Oma auch nicht. Was sie brauchen sind neue Receiver und ein Abo für 5,75¤/Monat. Wer HD will sollte IP TV, Kabel oder Satellit nehmen und hat sicher auch das Geld dafür. Klassisches Fernsehen kostet jetzt immer. Das ist das, was erreicht wurde. Für jeden TV den man hat.

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