Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Audio/Video
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Antenne: Versorgung mit DVB-T2…

Nach Test: gar nicht mal so schlecht und nach SAT am günstigsten

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Nach Test: gar nicht mal so schlecht und nach SAT am günstigsten

    Autor: bifi 29.08.17 - 16:33

    Nachdem ich im Münchner Stadtgebiet wohne hab ich das Vergnügen DVB-T2 testen zu können/müssen. Die Alternativen wären:

    - SAT: Eigene Schüssel ist nicht gestattet im Haus
    - Kabel: Haus hat keinen Rahmenvertrag. Vodafone Kabel würde zwar gerne direkt mit mir einen Vertrag schließen, allerdings für günstige 19¤ im Monat
    - Streaming: aktueller Internet Provider bietet selber nix an. Und Zattoo kostet dann auch wieder 10¤ im Monat, sowie ist die App dann doch auch etwas umständlich am TV zu starten

    —> Also hab ich mich dann mal für DVB-T2 entschieden. Ein vernünftiger Receiver (Samsung) + Zimmerantenne für 85¤ gekauft. Nunja... es funktioniert wirklich sehr gut. Keine Probleme beim Empfang (ok, Münchner Stadtgebiet, oberstes Stockwerk, „sehr kurze“ Distanz zum Fernsehturm... da reicht es die Zimmerantenne hinter dem TV-Lowboard zu verstecken) und alle Sender brauchbar in HD. Sind die privaten noch gewünscht, dann kostet es auch „nur“ 5,75¤ im Monat (vgl. Vodafone Kabel mit 19¤/Monat!!!).

    Von den Kosten her ist es definitiv das günstigste, wenn man nicht gerade eine SAT-Schüssel auf dem
    Dach hat. Bzw. wenn man keine privaten will, dann gibt es gar keine laufenden Kosten. Und wie lange die privaten auf SAT noch kostenlos bleiben... dürfte absehbar sein. DVB-T2 ist hier ja derzeit der Testballon zum testen der Akzeptanz der reinen Zahl-Variante.

    Von daher wundert es mich also nicht, das DVB-T2 gerade in Ballungsgebieten zufriedenstellend für die Betreiber läuft. Ich bin jedenfalls mittlerweile froh, dass es in meinem Haus keinen Kabel-Rahmenvertrag gibt. Ein Punkt weniger auf der Nebenkostenabrechnung.

  2. Re: Nach Test: gar nicht mal so schlecht und nach SAT am günstigsten

    Autor: kayozz 29.08.17 - 16:52

    bifi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Von den Kosten her ist es definitiv das günstigste, wenn man nicht gerade
    > eine SAT-Schüssel auf dem
    > Dach hat. Bzw. wenn man keine privaten will, dann gibt es gar keine
    > laufenden Kosten. Und wie lange die privaten auf SAT noch kostenlos
    > bleiben... dürfte absehbar sein. DVB-T2 ist hier ja derzeit der Testballon
    > zum testen der Akzeptanz der reinen Zahl-Variante.
    >

    Der Hauptkritikpunkte sind IMHO folgende:

    1. die Kopplung an ein Gerät.
    * Fernseher im Wohnzimmer
    * Fernseher im Schlafzimmer
    * Fernseher im Heimkinoraum -> Bäähm, dreimal zahlen. Ist aber bei SAT das selbe.

    2. Will man dann mal in der Badewanne liegen und Fußball am Smartphone gucken: geht nicht

    3. Man möchte was aufnehmen, pausieren: Nur nach tel. Freischaltung

    4. Wenn ich dann die Leistungen bei waipu.tv für 5 EUR im Monat (Wenn man auf HD verzichtet) anschaue, läuft da irgendwas verkehrt.

    Noch habe ich SAT, würde aber bei einer Bezahlsperre eher sowas in Anspruch nehmen.

    Ich denke, das sollten sich die privaten ziemlich genau überlegen, ob sie bei SAT eine generelle Bezahlsperre einbauen, denn zum einen haben die aktuell ordentlich Konkurrenz durch die Streaminganbieter (kann man jetzt nicht schon die Bundesliga live bei Amazon schauen?) und zum anderen sinken so die Werbeeinnamen.

  3. Re: Nach Test: gar nicht mal so schlecht und nach SAT am günstigsten

    Autor: Zockmock 29.08.17 - 17:33

    Schon mal was von Sat-to-IP gehört? Mit einem anständigen Receiver z.B. VU+ kein Thema und zack das ganze Haus versorgt, inkl. Badewanne...

  4. Re: Nach Test: gar nicht mal so schlecht und nach SAT am günstigsten

    Autor: superdachs 30.08.17 - 07:06

    kayozz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bifi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Von den Kosten her ist es definitiv das günstigste, wenn man nicht
    > gerade
    > > eine SAT-Schüssel auf dem
    > > Dach hat. Bzw. wenn man keine privaten will, dann gibt es gar keine
    > > laufenden Kosten. Und wie lange die privaten auf SAT noch kostenlos
    > > bleiben... dürfte absehbar sein. DVB-T2 ist hier ja derzeit der
    > Testballon
    > > zum testen der Akzeptanz der reinen Zahl-Variante.
    > >
    >
    > Der Hauptkritikpunkte sind IMHO folgende:
    >
    > 1. die Kopplung an ein Gerät.
    > * Fernseher im Wohnzimmer
    > * Fernseher im Schlafzimmer
    > * Fernseher im Heimkinoraum -> Bäähm, dreimal zahlen. Ist aber bei SAT das
    > selbe.
    >
    > 2. Will man dann mal in der Badewanne liegen und Fußball am Smartphone
    > gucken: geht nicht
    >
    > 3. Man möchte was aufnehmen, pausieren: Nur nach tel. Freischaltung
    >
    > 4. Wenn ich dann die Leistungen bei waipu.tv für 5 EUR im Monat (Wenn man
    > auf HD verzichtet) anschaue, läuft da irgendwas verkehrt.
    >
    > Noch habe ich SAT, würde aber bei einer Bezahlsperre eher sowas in Anspruch
    > nehmen.
    >
    > Ich denke, das sollten sich die privaten ziemlich genau überlegen, ob sie
    > bei SAT eine generelle Bezahlsperre einbauen, denn zum einen haben die
    > aktuell ordentlich Konkurrenz durch die Streaminganbieter (kann man jetzt
    > nicht schon die Bundesliga live bei Amazon schauen?) und zum anderen sinken
    > so die Werbeeinnamen.

    Der terrestrische Fernsehempfang war doch schon immer an ein Gerät gekoppelt. Erst einen analogen Tuner, dann einen dvbt Empfänger und nun dvbt2. Mein Fernseher jedenfalls hat glaub ich dvbt2, es würde sich also nichts ändern. Die analogen sind inzwischen weitestgehend ausgestorben und die dvbt über kurz oder lang auch. Selbst wenn dvbt im Vergleich zu analog nicht lang gelaufen ist.

  5. Re: Nach Test: gar nicht mal so schlecht und nach SAT am günstigsten

    Autor: KnutRider 30.08.17 - 09:31

    Man kann es sich auch einfacher machen.

    Zattoo Schweiz bzw Teleboy + SmartDNS (nicht mal 1¤ pro Monat, nur für den SmartDNS).

    Weshalb sollte man fast 6¤ bezahlen, nur damit die Privatsender noch eine Zusatzeinnahme haben.
    Alleine schon für BBC etc lohnt sich Zattoo Schweiz.

  6. Re: Nach Test: gar nicht mal so schlecht und nach SAT am günstigsten

    Autor: adelheid 30.08.17 - 10:19

    superdachs schrieb:
    > Der terrestrische Fernsehempfang war doch schon immer an ein Gerät
    > gekoppelt. Erst einen analogen Tuner, dann einen dvbt Empfänger und nun
    > dvbt2.

    Das ist richtig, aber bei DVBT2 kommt jetzt auch Kopplung der Geräte an eine Sonderzahlung. Also PRO GERÄT kostet es 69¤ im Jahr.
    Für die drei Geräte (Fernseher im Wohnzimmer, Fernseher im Schlafzimmer, Fernseher im Heimkinoraum) werden jetzt 207¤ jährlich fällig.
    ... und das es nicht bei den 5,75¤ im Monat bleibt wissen wir doch alle! Wenn erst einmal genügend angefüttert sind werden die Preise sehr schnell steigen.

    Also dann noch viel Spaß beim Werbeblöcke bezahlen!

  7. Re: Nach Test: gar nicht mal so schlecht und nach SAT am günstigsten

    Autor: Gormenghast 30.08.17 - 10:57

    Zockmock schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schon mal was von Sat-to-IP gehört? Mit einem anständigen Receiver z.B. VU+
    > kein Thema und zack das ganze Haus versorgt, inkl. Badewanne...


    Er schrieb (indirekt) von HD+ und es gibt für Sat>IP keinen (zertifizierten) Server, der die entschlüsselten Signale ins Netz verteilt, da dies kein Teil der Spezifikation ist. Außerdem ist das ein klarer Verstoß gegen die AGB und rechtlich bewegt man sich (mal wieder) in einer Grauzone.

    Natürlich gibt es derzeit funktionierende technische Lösungen, das ist aber in jedem Fall mit Frickelarbeit verbunden und kann von heute auf morgen nicht mehr laufen.

  8. Re: Nach Test: gar nicht mal so schlecht und nach SAT am günstigsten

    Autor: bifi 30.08.17 - 20:27

    adelheid schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für die drei Geräte (Fernseher im Wohnzimmer, Fernseher im Schlafzimmer,
    > Fernseher im Heimkinoraum) werden jetzt 207¤ jährlich fällig.

    Ob man jetzt aber private Fernsehsender oder Fernsehsender an sich im Heimkinoraum überhaupt benötigt, sei mal dahin gestellt. Da würde ich doch eher auf sinnvollere Quellen wie BR, Streaming gehen. Aber das ist eine andere Diskussion ;)

    Natürlich ist es unschön wenn man für jedes Gerät extra zahlen muss. Das wäre dann vermutlich aber auch ein Anlass sich zu überlegen, ob man denn wirklich so viele TVs benötigt? Aber auch das ist eine andere Diskussion.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Stuttgart
  2. Labor Kneißler GmbH & Co. KG, Burglengenfeld bei Regensburg
  3. DATAGROUP Köln GmbH, Raum Köln, Düsseldorf
  4. über duerenhoff GmbH, Raum Mannheim

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 79,99€ (erscheint am 10. April)
  2. (pay what you want ab 0,88€)
  3. 99,99€ (versandkostenfrei)
  4. (u. a. 32 GB 6,98€, 128 GB 23,58€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Überwachung: Wenn die Firma heimlich ihre Mitarbeiter ausspioniert
Überwachung
Wenn die Firma heimlich ihre Mitarbeiter ausspioniert

Videokameras, Wanzen, GPS-Tracker, Keylogger - es gibt viele Möglichkeiten, mit denen Firmen Mitarbeiter kontrollieren können. Nicht wenige tun das auch und werden dafür mitunter bestraft. Manchmal kommen sie aber selbst mit heimlichen Überwachungsaktionen durch. Es kommt auf die Gründe an.
Von Harald Büring

  1. Österreich Bundesheer soll mehr Daten bekommen
  2. Datenschutz Chinesische Kameraüberwachung hält Bus-Werbung für Fußgänger
  3. Überwachung Infosystem über Funkzellenabfragen in Berlin gestartet

Uploadfilter: Voss stellt Existenz von Youtube infrage
Uploadfilter
Voss stellt Existenz von Youtube infrage

Gut zwei Wochen vor der endgültigen Abstimmung über Uploadfilter stehen sich Befürworter und Gegner weiter unversöhnlich gegenüber. Verhandlungsführer Voss hat offenbar kein Problem damit, wenn es Plattformen wie Youtube nicht mehr gäbe. Wissenschaftler sehen hingegen Gefahren durch die Reform.

  1. Uploadfilter Koalition findet ihren eigenen Kompromiss nicht so gut
  2. Uploadfilter Konservative EVP will Abstimmung doch nicht vorziehen
  3. Uploadfilter Spontane Demos gegen Schnellvotum angekündigt

Fido-Sticks im Test: Endlich schlechte Passwörter
Fido-Sticks im Test
Endlich schlechte Passwörter

Sicher mit nur einer PIN oder einem schlechten Passwort: Fido-Sticks sollen auf Tastendruck Zwei-Faktor-Authentifizierung oder passwortloses Anmelden ermöglichen. Golem.de hat getestet, ob sie halten, was sie versprechen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. E-Mail-Marketing Datenbank mit 800 Millionen E-Mail-Adressen online
  2. Webauthn Standard für passwortloses Anmelden verabschiedet
  3. Studie Passwortmanager hinterlassen Passwörter im Arbeitsspeicher

  1. Cisco: Das Webex der Zukunft unterhält sich mit Mitarbeitern
    Cisco
    Das Webex der Zukunft unterhält sich mit Mitarbeitern

    In einem Blog-Eintrag berichtet Cisco von seinen Absichten, die Interaktion mit dem Konferenzsystem Webex künftig natürlicher zu gestalten. Das bedeutet Sprachsteuerung und Gesichtserkennung - und parallel dazu das Sammeln vieler Daten.

  2. Linke: "5G wird schnelles Netz für Städter mit großen Geldbeuteln"
    Linke
    "5G wird schnelles Netz für Städter mit großen Geldbeuteln"

    Laut der Linken-Politikerin Anke Domscheit-Berg ist 5G für viele Jahre nur für die Städte gedacht. Falls es zu einem Ausschluss von Huawei kommt, wird es zudem teurer, auch für die Kunden.

  3. Microsoft: Variable Rate Shading erhöht Leistung unter DirectX 12
    Microsoft
    Variable Rate Shading erhöht Leistung unter DirectX 12

    GDC 2019 Nvidia unterstützt es bereits, AMD und Intel ziehen nach: Variable Rate Shading reduziert die Auflösung bestimmter Bildbereiche, wodurch Spiele mit höherer Framerate teils ohne Qualitätsverlust laufen.


  1. 17:26

  2. 16:48

  3. 16:40

  4. 16:38

  5. 16:20

  6. 16:00

  7. 15:30

  8. 15:12