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Wozu Monatsabo?

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  1. +1

    Autor: Bill Carson 09.06.15 - 09:40

    Zumal man viele Sachen auch garnicht bei den diversen Streaming-Diensten findet – je nach Musikgeschmack.

    #nurmeinemeinung

  2. Re: +1

    Autor: Honorme 09.06.15 - 10:21

    Bei Apple Music hast du Zugriff auf das gesamte iTunes Sortiment, so wie ich das verstanden habe.

  3. Re: Wozu Monatsabo?

    Autor: bananensaft 09.06.15 - 10:48

    Naja, und ich verstehe nicht, warum man immer und immer und immer und immer wieder den alten Mist hören mag, den man schon seit Jahren hat. Ich mein, da draussen sind Milliarden von Musikstücken, die ich noch nicht kenne (ganz alte, alte, neue, noch nicht gemachte, etc. pp. ). Ich will ja gar nicht immer das alte Zeugs hören.
    Ich hab im Keller etwa 150 CDs. Hab früher sehr viel Musik gekauft, dann immer weniger (mehr Geld, aber weniger Zeit, andere Interessen). Die stehen im Keller und verrotten.

    Streaming find ich persönlich sehr geil. Ich les irgendwo was von einer Band/Album oder so? Gucken ob es das bei Spotify gibt, anhören und ggf. öfters hören. Wenn es gut ist, kommt es in eine Playlist, wenn nicht, dann immerhin kein Geld verschenkt. Und das bequem vom Sofa daheim aus. Oder mal offline runtergeladen und morgen auf der Fahrt zu Arbeit gehört. Zusatzkosten? Nö. Aufwand? Gering. -> Super Sache

    Bist Deine Offline CD bei Dir ist, hab ich schon 3 weitere Alben gehört und sortiert.

    Geht mir bei Büchern genauso. Warum soll ich alle alten Bücher nochmal lesen? Wenn es noch soviel Sachen gibt, die ich noch nicht gelesen hab. Soviel (für mich) neues, tolles, spannendes?

    Das Argument "Besitzen" ist doch nur was für Leute die Neues scheuen...mal ganz provokant gesagt.

    bananensaft

  4. Re: Wozu Monatsabo?

    Autor: Trollversteher 09.06.15 - 10:57

    >Naja, und ich verstehe nicht, warum man immer und immer und immer und immer wieder den alten Mist hören mag, den man schon seit Jahren hat. Ich mein, da draussen sind Milliarden von Musikstücken, die ich noch nicht kenne (ganz alte, alte, neue, noch nicht gemachte, etc. pp. ). Ich will ja gar nicht immer das alte Zeugs hören.

    Nicht immer, nein, aber schliesslich ist bei vielen kaum etwas so mit wichtigen Erinnerungen verknüpft, wie die Musik die man zu der entsprechenden Zeit gehört hat... Und bestimmte Klassiker kann man auch immer und immer wieder hören, ohne dass es einem Leid wird.

    >Bist Deine Offline CD bei Dir ist, hab ich schon 3 weitere Alben gehört und sortiert.

    Naja, es gibt ja nicht nur offline CDs sondern auch MP3 Kaufalben, und die sind genau so schnell da, wie das gestreamte Album...

    >Geht mir bei Büchern genauso. Warum soll ich alle alten Bücher nochmal lesen? Wenn es noch soviel Sachen gibt, die ich noch nicht gelesen hab. Soviel (für mich) neues, tolles, spannendes?

    Bei Büchern ist das wohl auch komplett etwas anderes, die meisten Alben muss man schon ein paar mal hören um überhaupt rein zu kommen, ein Buch nimmt man wohl deutlich seltener ein zweites mal in die Hand.

    >Das Argument "Besitzen" ist doch nur was für Leute die Neues scheuen...mal ganz provokant gesagt.

    Unsinn. Seit wann ist das denn eine "Entweder/Oder" Entscheidung? Es gibt Alben von Bands, die kaufe ich mir auf jeden Fall, weil ich genau weiss, dass ich sie immer wieder hören werde - trotzdem durchstöbere ich gerne schon mal Spotify nach neuen bzw. unbekannten Stücken/Bands.

    Das Argument "Besitzen" ist doch nur was für Leute die Neues scheuen...mal ganz provokant gesagt.

  5. Re: Wozu Monatsabo?

    Autor: JörgLudwig 09.06.15 - 11:15

    Das Beste an Spotify sind meiner Meinung nach die vorgefertigten Playlists. Habe früher lange im Internet nach stimmigen Playlists für Partys oder Hintergrundmusik gesucht, aber kaum brauchbares gefunden. Jetzt klicke ich z. B. einfach auf Browse -> Stimmung -> "After Work Infusion" und habe das ultimative Strand-Feeling. :)

    Habe am Wochenende eine größere Grillparty im Garten veranstaltet. Da lief die oben genannte Playlist (70 Lieder) und eine eigene Rock'n'Roll-Playlist (50 Lieder) zum Tanzen. Da die Lieder alle von verschiedenen Interpreten sind, hätte ich da locker 120 Euro und mehr für den Kauf ausgegeben. So lief alles problemlos über die Spotify-Flat und die Gäste konnten sogar noch spontan eigene Lieder hinzufügen. Das Geld fürs Jahresabo habe ich damit quasi schon an einem Abend raus.

    Für die Sparsamen hat Spotify übrigens auch einen Familientarif, bei dem der erste Benutzer 10 und jeder weitere nur 5 Euro pro Monat zahlt.

    Und da meine CD-Sammlung über Jahre nur unbenutzt im Schrank verstaubt ist, habe ich beim letzten Umzug 90% davon entsorgt. Das waren locker 2000-3000 Euro Neuwert, dafür hätte ich sehr lange streamen können.

  6. Re: Wozu Monatsabo?

    Autor: bananensaft 09.06.15 - 11:17

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kenne (ganz alte, alte, neue, noch nicht gemachte, etc. pp. ). Ich will ja
    > gar nicht immer das alte Zeugs hören.
    >
    > Nicht immer, nein, aber schliesslich ist bei vielen kaum etwas so mit
    > wichtigen Erinnerungen verknüpft, wie die Musik die man zu der
    > entsprechenden Zeit gehört hat... Und bestimmte Klassiker kann man auch
    > immer und immer wieder hören, ohne dass es einem Leid wird.
    Das stimmt natürlich. Wobei ich finde, beides ändert sich gerade. Zum einen gibt es heute immer weniger Musik, die echte Klassiker werden können, zumindest gefühlt. Und ich glaube auch, dass die heutigen Kids Musik viel mehr und schneller konsumieren als wir noch. Ist aber nicht auf die Musik beschränkt (immer mehr, immer neuer, immer besser...)

    > >Bist Deine Offline CD bei Dir ist, hab ich schon 3 weitere Alben gehört
    > und sortiert.
    >
    > Naja, es gibt ja nicht nur offline CDs sondern auch MP3 Kaufalben, und die
    > sind genau so schnell da, wie das gestreamte Album...
    Stimmt.

    > Soviel (für mich) neues, tolles, spannendes?
    >
    > Bei Büchern ist das wohl auch komplett etwas anderes, die meisten Alben
    > muss man schon ein paar mal hören um überhaupt rein zu kommen, ein Buch
    > nimmt man wohl deutlich seltener ein zweites mal in die Hand.
    Stimmt schon, aber es gibt auch Bücher die muss man 2-3x lesen um das zu erfassen.

    > >Das Argument "Besitzen" ist doch nur was für Leute die Neues scheuen...mal
    > ganz provokant gesagt.
    >
    > Unsinn. Seit wann ist das denn eine "Entweder/Oder" Entscheidung? Es gibt
    > Alben von Bands, die kaufe ich mir auf jeden Fall, weil ich genau weiss,
    > dass ich sie immer wieder hören werde - trotzdem durchstöbere ich gerne
    > schon mal Spotify nach neuen bzw. unbekannten Stücken/Bands.
    Deshalb hab ich dazu geschrieben "Provokant gesagt". Und für den Ursprungsposter gibt es nur "Besitzen". Und das Hauptargument war nun mal "Lieblingsmusik immer höhren". Das Du jetzt hier mit Grautönen kommst, statt schön bei Schwarz/Weiss zu bleiben, versaut mir NATÜRLICH die Argumentation...;)

    Ich mag Streaming. Und ich hab seit ich Spotify hab, jede Menge Musik neu entdeckt, aber nichts davon fest gekauft.

    Das Einzig echte Argument gegen Streaming ist, dass ich dumm aus der Röhre gucke, wenn ich mir mal Spotify und Co. nicht mehr leisten kann. Aber davon gehe ich nicht aus...und dann gibt es immer noch (Internet-) Radio.

    bananensaft

  7. Re: Wozu Monatsabo?

    Autor: Trollversteher 09.06.15 - 11:31

    >Das stimmt natürlich. Wobei ich finde, beides ändert sich gerade. Zum einen gibt es heute immer weniger Musik, die echte Klassiker werden können, zumindest gefühlt.

    Naja, ich denke dieses Gefühl ist subjektiv - der Markt ist eben deutlich breiter geworden, weil es dank volldigitaler Produktion heute einfacher ist, auch für Bands/Künstler jenseits des Mainstreams ein Album zu produzieren - und dort, jenseits des Mainstreams findet man auch durchaus noch Musik, die Qualitativ an die alten Klassiker heranreicht.

    >Und ich glaube auch, dass die heutigen Kids Musik viel mehr und schneller konsumieren als wir noch. Ist aber nicht auf die Musik beschränkt (immer mehr, immer neuer, immer besser...)

    Da stimme ich Dir zu - aber (noch) bestimmen die Kids nicht alleine den Markt, es gibt für mich alten Sack immer noch genug Material zu finden, deren Konsum sich nicht wie ein McDonalds Burger anfühlt ;-)

    >Stimmt schon, aber es gibt auch Bücher die muss man 2-3x lesen um das zu erfassen.

    Das stimmt. Aber ich glaube im allgemeinen ist Musik doch "recyclefähiger" als Bücher.

    >Deshalb hab ich dazu geschrieben "Provokant gesagt". Und für den Ursprungsposter gibt es nur "Besitzen". Und das Hauptargument war nun mal "Lieblingsmusik immer höhren". Das Du jetzt hier mit Grautönen kommst, statt schön bei Schwarz/Weiss zu bleiben, versaut mir NATÜRLICH die Argumentation...;)

    OK, Sorry dafür ;-)

  8. Re: Wozu Monatsabo?

    Autor: Leedur 09.06.15 - 12:02

    >> "Wer braucht schon ein Sky Abo, ich sehe sowieso kaum Filme"??
    Das Film-Abo von Sky ist für mich ebenfalls Abzocke - jede Videothek oder Miet-iTunes-Filme sind auf Dauer günstiger, da bei Sky für "aktuelle" neue Filme nochmals extra gezahlt werden muss. Der Freie Content welcher von Sky im Grundpreis ausgestrahlt wird ist meistens 1-2Jahre alt (ausgenommen Klasse-B/C Filme) und wird mangels Alternativen 100fach auf 3 von Kanälen wiederholt: Kanal 2 wiederholt Kanal 1 um 1h versetzt, Kanal 3 wiederholt Kanal 1 um 24h. Kanal1 wiederholt den eigenen Content immer wieder neu bis nach ein paar Wochen/Monaten neuer Content dazu gewürfelt wird. Mit andern Worten viel Seher haben nach 1Woche etwa alle KlasseA-Filme des aktuellen Quartals gesehen, und Stoßen ab dann immer wieder auf Wiederholungen. KlasseB/C Filme intressieren mich nicht - sie sind m.E. reine Zeitverschwendung.

    30EUR Sky-Grundpreis entspricht bereits etwa 8 neuen Filmen aus der Videothek/iTunes-Store - kommen überhaupt so viele sehenswerte neue Klasse-A Filme im Monat auf den Markt? Und selbst wenn mal in einem Monat mehr Filme rauskommen, fahre ich dann immer noch bei iTunes auf lange sicht günstiger, weil 1. Monate vergehen in denen max. 1-2gute Filme dazukommen, und 2. bei Sky für Top-KLasse-A Filme ebend nochmal extra gezahlt werden muss.

    Allerdings sehe ich für mich auch einen gewaltigen Unterschied zwischen Musik und Filmen. Gute Musik höre ich immer und immer wieder. Richtig gute Filme sind selten, und schaue ich auch dann nicht dauernd neu - für mich heißt das das Filme im Mietmodel okay sind, während Musik für mich im Mietmodell nur aufgeht wenn der Preis nicht übertrieben ist. 120EUR im Jahr sind für mich einfach zu viel.

  9. ++ ......

    Autor: miauwww 09.06.15 - 12:34

    Seh ich absolut genauso. Zumal ich nicht annehme, dass noch viel gute Musik dazukommt pro Jahr.

  10. Re: Wozu Monatsabo?

    Autor: Dwalinn 09.06.15 - 12:45

    Kann es sein das iTunes die Mietpreise irgendwo versteckt? Habe gerade nur die Kaufpreise gefunden... Die Teilweise ziemlich teuer waren.... da zahle ich deutlich weniger für die Bluray bei Amazon (bzw. den Film den ich gesucht habe gibt es gerade auch bei Sky)

    BTW ich zahle in den ersten 2 Jahren 20¤/Monat für Sky und da habe ich nicht nur die Filme sondern auch ne menge guter Serien... Dank Sky Go kann ich mir auch selbst aussuchen wann ich was sehen will. Nach den 2 Jahren einfach Kündigen und auf das bessere Angebot warten... bzw finde ich selbst die 35¤ nicht so teuer.

  11. Re: Wozu Monatsabo?

    Autor: aLpenbog 09.06.15 - 13:14

    Finds für Zuhause zwar ganz ok aber für Unterwegs benötige ich persönlich letztlich vernünftige MP3s. Ich für mein Teil bin viel unterwegs sei es zu Fuß oder mit dem Rad. Hier möchte ich die Möglichkeit fix mal Musik anzuhalten, Titel zu wechseln, die Lautstärke zu kontrollieren usw. Das bieten mir Touchpads eher nicht, ergo nutz ich noch ein Clip+, der hierfür perfekt ist. Blinde Bedienung, 8GB Speicher + 32GB Karte und schön klein und leicht.

    Das Handy fällt da schonmal aufgrund der Größe weg, auch die blinde Bedienung gestaltet sich schwierig und ist oft an bestimmte, meist klanglisch schlechte Kopfhörer gekoppelt. Abgesehen davon möchte ich weder limitiert sein darüber, ob ich gerade Netz hab, gerade in der Pampa wo ich sonst nix hab schätze ich meine mitgebrachte Musik, noch möchte ich zusätzliche Kosten durch erweiterte Volumenverträge fürs Mobilgerät.

    Mag alles seine Vor- und Nachteile haben. Ich persönlich benötige aufgrund oben ausgeführten letztlich richtige MP3s und wenn ich schon darin investiere, dann geb ich mir nicht noch zusätzlich ein Abo, sondern nutz wo ichs sonst möchte einfach selbst nen Streamingserver um auf meine Inhalte zuzugreifen.

  12. Re: Wozu Monatsabo?

    Autor: Youssarian 09.06.15 - 16:39

    itprofit schrieb:

    >> Fünf bis sieben Personen des unmmittelbaren Lebensumfeldes. Das ist
    >> der Tenor des berühmten Schulhofurteils des BGH von IIRC 1978. Ein
    >> Arbeitskollege gehört zum 'unmittelbaren Lebensumfeld', der in einer
    >> fernen Stadt lebende Bruder nicht (mehr).

    > Das ist Quark. Zumindest das mit dem Bruder.

    Mein Bruder ist Jurist und lebt 'in einer fernen Stadt'. Wenn hier einer quakt, bist Du es wohl eher. :-)

    > Und das Urteil von 1978 hat in der heutigen digitalen Welt wohl
    > kaum noch Bestand. Glaube kaum dass das BGH heute noch
    > so urteilen würde..

    Das Urteil hat Bestand, weil es kein Neueres dazu gibt und die Rechtsgrundlage in ihrem Wesensgehalt (unberechtiges Kopieren verboten) nicht geändert wurde.

  13. Re: Wozu Monatsabo?

    Autor: elidor 09.06.15 - 22:30

    Ich habe mal angefangen durchzuzählen. Bei 80 Alben hatte ich keine Lust mehr, aber wenn ich das mit dem Fortschrittsbalken mal hochrechne, komme ich auf ca. 140. Ich nutze das hauptsächlich um unterwegs neue Musik zu entdecken. Bevor ich mir ein Album kaufe höre ich es ganz gerne mal und da reichen die 90 Sekunden bei iTunes nicht.

    Man entdeckt halt viel mehr neue Musik und hört vielleicht einfach mal Alben von Künstlern, die man im Regal im Laden einfach ignoriert hätte..

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