1. Foren
  2. Kommentare
  3. Audio/Video
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Black Widow: Scarlett Johansson…

Vertragsdetails

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Vertragsdetails

    Autor: Gucky 30.07.21 - 09:47

    Viele Schauspieler bekommen auch mal Prozente vom Verkaufserlös ab. Aber meist nur vom Kinoerlös. Wenn der Film auch direkt zum Streaming kommt, gibt es weniger Kinoerlöse und damit weniger Geld für die Schauspielerin. Ihr Verdienst könnte auch mit den Gesamteinnahmen des Films zusammenhängen.Erlöse vom Streaming sind bestimmt nicht im Vertrag.

    Natürlich weiß ich nicht was im Vertrag der Dame steht, aber das ist für mich der einzige Grund zum klagen den ich derzeit sehe.

  2. Re: Vertragsdetails

    Autor: masterx244 30.07.21 - 09:50

    Gucky schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Viele Schauspieler bekommen auch mal Prozente vom Verkaufserlös ab. Aber
    > meist nur vom Kinoerlös. Wenn der Film auch direkt zum Streaming kommt,
    > gibt es weniger Kinoerlöse und damit weniger Geld für die Schauspielerin.
    > Ihr Verdienst könnte auch mit den Gesamteinnahmen des Films
    > zusammenhängen.Erlöse vom Streaming sind bestimmt nicht im Vertrag.
    >
    > Natürlich weiß ich nicht was im Vertrag der Dame steht, aber das ist für
    > mich der einzige Grund zum klagen den ich derzeit sehe.

    Leider haben wir noch nicht das Aktenzeichen von dem Fall...
    Weil sonst könnte man einfach mal in die Klageschrift schauen (ja, die sind gegen eine Gebühr öffentlich abrufbar)

  3. Re: Vertragsdetails

    Autor: Salzbretzel 30.07.21 - 09:52

    Ja, die Details sind wie immer der dreh und Angelpunkt. Was mich auch irritiert ist die Aussage:

    > Disney teilte weiter mit, der Vertrag sei eingehalten worden. Johansson habe durch die Streaming-Veröffentlichung ihre Einkommensmöglichkeiten noch verbessert

    Da steht nicht Einkommen. Da steht Einkommensmöglichkeiten
    Wird die Dame am Merchandise beteiligt? Also man redet sich raus das sie jetzt mehr Plastemüll verticken und jetzt bekommt sie mehr?
    Natürlich könnte Disney Sie im selben Maße auch an den Streaming Einnahmen beteiligen. Dann würden Sie dies vermutlich schreiben als Rechtfertigung.

    So oder so, ich hab zu wenig Infos und zu viele Vermutungen.

  4. Re: Vertragsdetails

    Autor: Dino13 30.07.21 - 10:04

    masterx244 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gucky schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Viele Schauspieler bekommen auch mal Prozente vom Verkaufserlös ab. Aber
    > > meist nur vom Kinoerlös. Wenn der Film auch direkt zum Streaming kommt,
    > > gibt es weniger Kinoerlöse und damit weniger Geld für die
    > Schauspielerin.
    > > Ihr Verdienst könnte auch mit den Gesamteinnahmen des Films
    > > zusammenhängen.Erlöse vom Streaming sind bestimmt nicht im Vertrag.
    > >
    > > Natürlich weiß ich nicht was im Vertrag der Dame steht, aber das ist für
    > > mich der einzige Grund zum klagen den ich derzeit sehe.
    >
    > Leider haben wir noch nicht das Aktenzeichen von dem Fall...
    > Weil sonst könnte man einfach mal in die Klageschrift schauen (ja, die sind
    > gegen eine Gebühr öffentlich abrufbar)

    Für dich zum lesen:
    https://s3.documentcloud.org/documents/21019740/complaint_black-widow.pdf

    Kommt von TheVerge/Vox

  5. Re: Vertragsdetails

    Autor: Kakiss 30.07.21 - 10:05

    Gucky schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Viele Schauspieler bekommen auch mal Prozente vom Verkaufserlös ab. Aber
    > meist nur vom Kinoerlös. Wenn der Film auch direkt zum Streaming kommt,
    > gibt es weniger Kinoerlöse und damit weniger Geld für die Schauspielerin.
    > Ihr Verdienst könnte auch mit den Gesamteinnahmen des Films
    > zusammenhängen.Erlöse vom Streaming sind bestimmt nicht im Vertrag.
    >
    > Natürlich weiß ich nicht was im Vertrag der Dame steht, aber das ist für
    > mich der einzige Grund zum klagen den ich derzeit sehe.


    Wenn ihr Vertrag tatsächlich mit dem Kinoerlös zusammenhängt, dann wird sie gegeben Falls tatsächlich dies mit in ihre Rechnung genommen haben und eventuell mehr wo anders verzichtet haben.

    Wenn hier dann auch tatsächlich nichts vom online Erlös dazukommt zieht sie hier klar den Kürzeren.

    Eine Nachverhandlung wäre hier wohl die beste Art, wenn Disney nicht will gibts halt nur klagen.

    Bis auf das "herzlos" von Disney ist es mal angenehmer Weise eine Nachricht über eine rein unemotionale Vertragssache.

  6. Re: Vertragsdetails

    Autor: thinksimple 30.07.21 - 10:38

    masterx244 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gucky schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Viele Schauspieler bekommen auch mal Prozente vom Verkaufserlös ab. Aber
    > > meist nur vom Kinoerlös. Wenn der Film auch direkt zum Streaming kommt,
    > > gibt es weniger Kinoerlöse und damit weniger Geld für die
    > Schauspielerin.
    > > Ihr Verdienst könnte auch mit den Gesamteinnahmen des Films
    > > zusammenhängen.Erlöse vom Streaming sind bestimmt nicht im Vertrag.
    > >
    > > Natürlich weiß ich nicht was im Vertrag der Dame steht, aber das ist für
    > > mich der einzige Grund zum klagen den ich derzeit sehe.
    >
    > Leider haben wir noch nicht das Aktenzeichen von dem Fall...
    > Weil sonst könnte man einfach mal in die Klageschrift schauen (ja, die sind
    > gegen eine Gebühr öffentlich abrufbar)


    Ääähmmm, USA..

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  7. Re: Vertragsdetails

    Autor: violator 30.07.21 - 11:08

    Wenn da drin steht, dass sie einen exklusiven Kinostart bekommt, dann ist das eigentlich eindeutig und da sollte Disney nicht viel zu melden haben. Mit Corona als Ausrede kann man das auch nicht gelten lassen, wenn sei den Vertrag nicht überarbeitet haben.

  8. Re: Vertragsdetails

    Autor: Gucky 30.07.21 - 11:16

    Also in der oben geposteten PDF ist tatsächlich die Rede von genau dem, was ich schrieb: Ihr Gehalt ist abhängig vom "Box Office" Umsatz.
    Zitat:
    In recognition of and reliance on this impressive track record, Marvel1 and Ms. Johansson agreed that her compensation for starring in the latest motion picture addition to the Marvel Cinematic Universe (“MCU”), Black Widow (the “Picture”), would be based largely on “box office” receipts generated by the Picture. To maximize these receipts, and thereby protect her financial interests, Ms. Johansson extracted a promise from Marvel that the release of the Picture would be a

    Ergo Disney hat mit ihrem Streaming Release vermutlich gegen den Vertrag verstoßen. Ich schreibe vermutlich, weils "vermutlich" Ansichtssache ist, ob zusätzlich zum “theatrical release” Streaming erlaubt war....Meine grobe Meinung hierzu sagt nein. Aber man müsste auch den Vertrag kennen...

  9. Re: Vertragsdetails

    Autor: Malukai89 30.07.21 - 11:29

    Gucky schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also in der oben geposteten PDF ist tatsächlich die Rede von genau dem, was
    > ich schrieb: Ihr Gehalt ist abhängig vom "Box Office" Umsatz.
    > Zitat:
    > In recognition of and reliance on this impressive track record, Marvel1 and
    > Ms. Johansson agreed that her compensation for starring in the latest
    > motion picture addition to the Marvel Cinematic Universe
    > (“MCU”), Black Widow (the “Picture”), would be
    > based largely on “box office” receipts generated by the
    > Picture. To maximize these receipts, and thereby protect her financial
    > interests, Ms. Johansson extracted a promise from Marvel that the release
    > of the Picture would be a
    >
    > Ergo Disney hat mit ihrem Streaming Release vermutlich gegen den Vertrag
    > verstoßen. Ich schreibe vermutlich, weils "vermutlich" Ansichtssache ist,
    > ob zusätzlich zum “theatrical release” Streaming erlaubt
    > war....Meine grobe Meinung hierzu sagt nein. Aber man müsste auch den
    > Vertrag kennen...

    Das ist die Behauptung der einen Seite, interessant hier ist hier die Verwendung von "promise" was in der Wortwahl darauf hindeutet dass es eben nicht Bestandteil des Vertrages war dass der Film exklusiv in die Kinos kommt. Eher so als hätte man dies gesagt damit der Vertrag zu stande kommt.

    Auch die Verwendung von "Großteils" der Einnahmen erweckt den falschen Eindruck mMn. Johansson hat 20 MIO Grundgehalt erhalten unabhängig der Umsätze. Gesteigert wird dies jetzt noch durch die erzielten Umsätze auf irgendetwas zwischen 70-80+Mio. Jetzt möchte sie gemäß Klage gerne nochmal 50 MIO mehr, also an einem Streifen rund 120-130 MIO verdienen.

  10. Re: Vertragsdetails

    Autor: mnementh 30.07.21 - 12:45

    Gucky schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Viele Schauspieler bekommen auch mal Prozente vom Verkaufserlös ab. Aber
    > meist nur vom Kinoerlös. Wenn der Film auch direkt zum Streaming kommt,
    > gibt es weniger Kinoerlöse und damit weniger Geld für die Schauspielerin.
    > Ihr Verdienst könnte auch mit den Gesamteinnahmen des Films
    > zusammenhängen.Erlöse vom Streaming sind bestimmt nicht im Vertrag.
    >
    > Natürlich weiß ich nicht was im Vertrag der Dame steht, aber das ist für
    > mich der einzige Grund zum klagen den ich derzeit sehe.

    Tja, das ist die Essenz hiervon. Sicherlich hat Johannson einen ähnlichen Vertrag wie ihre Kollegen bekommen, aber deren Einzelfilme liefen exklusiv im Kino und sie bekamen daher eine große Portion Geld von den Erlösen ab. Johannson fühlt sich beschubst und das wahrscheinlich nicht zu Unrecht, Disney hätte ja auch sagen können: aufgrund der Situation möchten wir das zeitgleich auf Disney+ starten, wir haben folgendes Angebot zur Vertragsanpassung womit Johannson X Anteil von den Streaming-Erlösen die berechnet werden wie folgt... Das ist sicherlich im Detail etwas kompliziert, weil D+ ein Abo ist, aber ich denke sie hätten eine Einigung finden können. Aber stattdessen lief das darauf hinaus: wir bringen das wegen der Pandemie auf D+ - hey, dann müssen wir ja auch Johannson nichts von den Erlösen abgeben...

    Ich denke das markiert einen Punkt, wo in Zukunft Verträge stärker Streaming-Erlöse mit in die Vertragssituation einbinden.

    Also, vertraglich hat Johannson wahrscheinlich Recht und wurde um Kohle beschubst. Abgesehen davon finde ich es aber schwer mit ihr mitzufühlen - weil an dem Film und allen anderen Hunderte von Menschen mitarbeiten. Ich finde es grundsätzlich pervers - und das hat nichts mit Johannson zu tun, das betrifft all diese Blockbuster - dass eine einzelne Person so viel mehr Kohle abbekommt als die Hunderten Mitarbeiter, die alle ebenfalls dafür verantwortlich sind ob ein Film ein Erfolg wird oder nicht. Stargehälter sind pervers, Disneys Gewinne sind pervers, da könnte immer mehr abspringen für all die Mitarbeiter. Denn die sorgen auch dafür, dass ein Film toll wird, vom Kameraassistenten zum Kostümschneiderer.

  11. Re: Vertragsdetails

    Autor: OnlyXeno 30.07.21 - 12:52

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Disneys Gewinne sind pervers, da könnte immer mehr abspringen
    > für all die Mitarbeiter. Denn die sorgen auch dafür, dass ein Film toll
    > wird, vom Kameraassistenten zum Kostümschneiderer.


    und wenn der Film floppt darf dann auch der Kostümschneider mit bezahlen? Oder wird der vielleicht beim nächsten Film gefragt: "Also der Letzte Film bei dem sie mit gemacht haben war ja nicht gerade ein Erfolg, ich glaube wir nehmen lieber einen anderen dessen Vorgeschichte noch nicht so belastet ist"

    Ja die Summen sind absurd hoch, aber höheres Risiko = mehr Gehalt. Man kann mit einem schlechten Film mal schnell 20Millionen Verlust machen oder dafür sorgen als Schauspieler nicht mal eben beim nächsten Blockbuster mit machen zu können... Wäre auch unfair das außer acht zu lassen oder?

  12. Re: Vertragsdetails

    Autor: masterx244 30.07.21 - 13:05

    thinksimple schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > masterx244 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Gucky schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Viele Schauspieler bekommen auch mal Prozente vom Verkaufserlös ab.
    > Aber
    > > > meist nur vom Kinoerlös. Wenn der Film auch direkt zum Streaming
    > kommt,
    > > > gibt es weniger Kinoerlöse und damit weniger Geld für die
    > > Schauspielerin.
    > > > Ihr Verdienst könnte auch mit den Gesamteinnahmen des Films
    > > > zusammenhängen.Erlöse vom Streaming sind bestimmt nicht im Vertrag.
    > > >
    > > > Natürlich weiß ich nicht was im Vertrag der Dame steht, aber das ist
    > für
    > > > mich der einzige Grund zum klagen den ich derzeit sehe.
    > >
    > > Leider haben wir noch nicht das Aktenzeichen von dem Fall...
    > > Weil sonst könnte man einfach mal in die Klageschrift schauen (ja, die
    > sind
    > > gegen eine Gebühr öffentlich abrufbar)
    >
    > Ääähmmm, USA..

    Ja, ich meine das System in der USA. Stichwort PACER. ==> https://en.wikipedia.org/wiki/PACER_(law)

  13. Re: Vertragsdetails

    Autor: mnementh 30.07.21 - 13:11

    OnlyXeno schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mnementh schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Disneys Gewinne sind pervers, da könnte immer mehr abspringen
    > > für all die Mitarbeiter. Denn die sorgen auch dafür, dass ein Film toll
    > > wird, vom Kameraassistenten zum Kostümschneiderer.
    >
    > und wenn der Film floppt darf dann auch der Kostümschneider mit bezahlen?
    > Oder wird der vielleicht beim nächsten Film gefragt: "Also der Letzte Film
    > bei dem sie mit gemacht haben war ja nicht gerade ein Erfolg, ich glaube
    > wir nehmen lieber einen anderen dessen Vorgeschichte noch nicht so belastet
    > ist"
    >
    > Ja die Summen sind absurd hoch, aber höheres Risiko = mehr Gehalt. Man kann
    > mit einem schlechten Film mal schnell 20Millionen Verlust machen oder dafür
    > sorgen als Schauspieler nicht mal eben beim nächsten Blockbuster mit machen
    > zu können... Wäre auch unfair das außer acht zu lassen oder?

    Sorry, aber von 20 Millionen kann man sein Leben hinreichend gut leben ohne jemals wieder zu arbeiten. Und Disney als Firma kann viel mehr Risiko verteilen. Stars werden nicht arm, wenn sie in Tausenden statt Millionen bezahlt werden, Disney wird nicht arm, wenn sie dem ganzen Mitarbeiterstab etwas mehr von den Gewinnen abdrücken.

  14. Re: Vertragsdetails

    Autor: Malukai89 30.07.21 - 13:15

    OnlyXeno schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mnementh schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Disneys Gewinne sind pervers, da könnte immer mehr abspringen
    > > für all die Mitarbeiter. Denn die sorgen auch dafür, dass ein Film toll
    > > wird, vom Kameraassistenten zum Kostümschneiderer.
    >
    > und wenn der Film floppt darf dann auch der Kostümschneider mit bezahlen?
    > Oder wird der vielleicht beim nächsten Film gefragt: "Also der Letzte Film
    > bei dem sie mit gemacht haben war ja nicht gerade ein Erfolg, ich glaube
    > wir nehmen lieber einen anderen dessen Vorgeschichte noch nicht so belastet
    > ist"
    >
    > Ja die Summen sind absurd hoch, aber höheres Risiko = mehr Gehalt. Man kann
    > mit einem schlechten Film mal schnell 20Millionen Verlust machen oder dafür
    > sorgen als Schauspieler nicht mal eben beim nächsten Blockbuster mit machen
    > zu können... Wäre auch unfair das außer acht zu lassen oder?

    Grundsätzlich Ja, aber in der Riege wo sich eine Johansson nun einmal bewegt. Sprich den Best bezahltesten Schauspielern aller Zeiten, ist dieses Risiko unter Berücksichtigung der Fakten nicht gegeben.

    Johansson hatte schon einige Flops in ihrer Karriere und hat sie immer noch bis hin zur Nominierungen für die Goldene Himbeere. Dennoch gehört sie nun zu den bestbezahlten Schauspielern überhaupt.
    Also das Risiko ist ab einem gewissen Leven scheinbar nicht mehr gegeben.

    Auch machen die Schauspieler selbst natürlich keinen Verlust. Selbst wenn Black Widow keinen einzigen Euro eingebracht hätte, hätte Johansson immer noch 20 MIO kassiert. Nun sind es 70-80 MIO und sie hätte gerne 120-130 MIO.

    Bei den Summen ist es dann auch kein Wunder das Johansson als Black Widow Geschichte ist. Diese Gage rentiert sich einfach nicht mehr für Disney und ob die Figur Black Widow ohne Johansson weniger erfolgreich wäre, bleibt auch zweifelhaft.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.07.21 13:16 durch Malukai89.

  15. Re: Vertragsdetails

    Autor: OnlyXeno 30.07.21 - 14:14

    Malukai89 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Bei den Summen ist es dann auch kein Wunder das Johansson als Black Widow
    > Geschichte ist. Diese Gage rentiert sich einfach nicht mehr für Disney und
    > ob die Figur Black Widow ohne Johansson weniger erfolgreich wäre, bleibt
    > auch zweifelhaft.

    Naja also unser lieber Iron Man hat mehr bekommen und wurde angebettelt noch einen Teil zu machen... Das rentiert sich durchaus noch. Das die Schauspieler kein eigenes Risiko tragen stimmt auch nicht ganz. Es gibt genug Karrieren die durch schlechte Filme ihr ende gefunden habe und sogar Schauspieler die ihre Filme selbst finanzieren. Zudem sind sie Persönlichkeiten von öffentlichem Interesse (warum auch immer) und müssen immer die neusten und teuersten Klamotten auf dem empfang tragen und den Reichtum zur schau stellen.

    Ja die Summen sind total übertrieben aber das ist doch überall so. Die Lagerist ist für den Online Handel genauso wichtig wie der Kamera Mann für den Film und trotzdem bekommt der nur einen Bruchteil vom Manager der nahezu nichts leistet.
    Die Summen sind im Film Geschäft halt deutlich größer und damit auch die Differenzen.

    Aber darum geht es doch eigentlich gar nicht. Es gab einen Vertrag, der wurde nicht eingehalten und dagegen wird geklagt. Ob es gerechtfertigt ist sich über 20M zu beschweren sei mal dahin gestellt es war halt mehr ausgehandelt

  16. Re: Vertragsdetails

    Autor: Dreiundachzig 30.07.21 - 14:29

    "[…] would be based largely on 'box office' […]" da ist ein Knackpunkt. Basiert halt zum größten Teil aus den Kinoeinnahmen. Wenn dieser große Teil dann drastisch durch Corona schrumpft, schrumpft auch ihr Anteil. Problematisch ist auch, was bei Vertragsschluss vereinbart wurde. Im Artikel steht nicht, ob diese "Exklusivität" mündlich oder schriftlich vereinbart wurde.

  17. Re: Vertragsdetails

    Autor: Lapje 30.07.21 - 14:37

    Malukai89 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Auch machen die Schauspieler selbst natürlich keinen Verlust. Selbst wenn
    > Black Widow keinen einzigen Euro eingebracht hätte, hätte Johansson immer
    > noch 20 MIO kassiert. Nun sind es 70-80 MIO und sie hätte gerne 120-130
    > MIO.
    >
    > Bei den Summen ist es dann auch kein Wunder das Johansson als Black Widow
    > Geschichte ist. Diese Gage rentiert sich einfach nicht mehr für Disney und
    > ob die Figur Black Widow ohne Johansson weniger erfolgreich wäre, bleibt
    > auch zweifelhaft.

    Der Neidfaktor scheint bei Dir wirklich hoch zu sein, so oft wie Du das jetzt hier schreibst.

    Verträge gelten für Dich also nicht viel...

  18. Re: Vertragsdetails

    Autor: Lapje 30.07.21 - 14:42

    OnlyXeno schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ja die Summen sind total übertrieben aber das ist doch überall so.

    Nein, sind sie eben nicht. Wenn man sich mal den Schaum vorm Mund wischt und mal etwas nachdenkt, wird man es auch erkennen - dabei ist es völlig egal, ob es ein Schauspieler, Sportler oder sonst wer ist. Fakt ist, dass mit ihm Geld verdient wird - viel Geld. Wenn ein Fußballer X Millionen Jahresgehalt bekommt, dann vor allem deswegen, weil sein Verein mit ihm - durch seine Leistung, Werbung und Merch noch mehr Geld verdient. Genauso ist es mit Schauspielern. Würde sich das nicht für das Unternehmen (und auch ein Verrein ist in der Position ein Unternehmen) nicht lohnen, würde es solche Gehälter nicht geben - Angebot und Nachfrage.

    Dann kommt aber die immer gleiche peinliche Neiddebatte, warum er/sie so viel verdient. Andere sollen sich also an ihm duselig verdienen und er soll gefälligst mit einem Butterbrot nach Hause gehen? Vor allem möchte ich den einen hier erleben, der das ganze Geld ablehnen würde.

  19. Re: Vertragsdetails

    Autor: mnementh 30.07.21 - 16:18

    Lapje schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > OnlyXeno schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Ja die Summen sind total übertrieben aber das ist doch überall so.
    >
    > Nein, sind sie eben nicht. Wenn man sich mal den Schaum vorm Mund wischt
    > und mal etwas nachdenkt, wird man es auch erkennen - dabei ist es völlig
    > egal, ob es ein Schauspieler, Sportler oder sonst wer ist. Fakt ist, dass
    > mit ihm Geld verdient wird - viel Geld. Wenn ein Fußballer X Millionen
    > Jahresgehalt bekommt, dann vor allem deswegen, weil sein Verein mit ihm -
    > durch seine Leistung, Werbung und Merch noch mehr Geld verdient. Genauso
    > ist es mit Schauspielern. Würde sich das nicht für das Unternehmen (und
    > auch ein Verrein ist in der Position ein Unternehmen) nicht lohnen, würde
    > es solche Gehälter nicht geben - Angebot und Nachfrage.
    >
    Tss. Ob der Star-Fußballspieler oder der Star-Schauspieler dem Verein oder dem Produzenten soviel mehr Geld einbringen, wie ihnen gezahlt wird ist zweifelhaft. Es kann und wird schon einen Werbeeffekt geben, aber die Höhe ist absurd. Ein klarer Zusammenhang ist sowieso nicht wissenschaftlich ermittelt.

    Fakt ist einfach: sie bekommen so viel Geld, weil jemand bereit ist so viel zu zahlen. Und da kann durchaus die machtfrage eine Rolle spiele, also Manager X kann angeben, dass er sich den besten Spieler oder die beste Schauspielerin leisten konnte. Das hat dann mehr die Qualität von einem teuren Gemäldekauf. Es gibt Fussballvereine und Filmproduktionen, die durchaus erfolgreich agieren mit einem sehr viel vernünftigeren Budget. Es mag ihnen der millionenteuere Star fehlen, aber mit einem insgesamt guten Team können sie das ausgleichen.

    > Dann kommt aber die immer gleiche peinliche Neiddebatte, warum er/sie so
    > viel verdient. Andere sollen sich also an ihm duselig verdienen und er soll
    > gefälligst mit einem Butterbrot nach Hause gehen? Vor allem möchte ich den
    > einen hier erleben, der das ganze Geld ablehnen würde.
    Jaja, alles Neid außer Mutti...

    Ich kann doch einfach anmerken, dass ein Film wie Black Widow weit über 100 engagierte Mitarbeiter benötigt, um ein guter Film zu werden. Und ja, ein guter Hauptdarsteller ist wichtig, aber wirklich so sehr, dass diese eine Person das Vielfache verdient als alle anderen Beteiligten zusammen? Ist es wirklich Neid mal anzumerken, dass diese Relationen pervers sind. ich habe ja nichts dagegen, dass die Personen viel verdienen, aber sollte man den vielen Mitarbeitern die den Erfolg des Filmes auch herbeiführen nicht ebenfalls würdigen?

    Ich bin Filmliebhaber und gerade deshalb kann ich dem ganzen Starrummel so wenig abgewinnen. Ich gehe jedes Jahr auf der Berlinale Filme sehen, aber wenn ich das erzähle, fragen die Leute wen ich auf dem roten Teppich gesehen habe. Nicht welche coolen Filme ich gesehen habe, sondern welche reiche Person. Das ist albern. Ich bin mir der schauspielerischen Leistung bewusst, aber diese wird eben auch von Nebendarstellern erbracht. Und all die Details, die einen Film so großartig machen, werden eben von vielen eifrigen Arbeitern gemacht.

  20. Re: Vertragsdetails

    Autor: Flexy 01.08.21 - 13:45

    Gucky schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Viele Schauspieler bekommen auch mal Prozente vom Verkaufserlös ab. Aber
    > meist nur vom Kinoerlös. Wenn der Film auch direkt zum Streaming kommt,
    > gibt es weniger Kinoerlöse und damit weniger Geld für die Schauspielerin.
    > Ihr Verdienst könnte auch mit den Gesamteinnahmen des Films
    > zusammenhängen.Erlöse vom Streaming sind bestimmt nicht im Vertrag.
    >
    > Natürlich weiß ich nicht was im Vertrag der Dame steht, aber das ist für
    > mich der einzige Grund zum klagen den ich derzeit sehe.


    Johannson ist hier nicht nur Schauspielerin. Sondern auch (mit ein paar anderen) die Produzentin des Films, d.h. sie war da wohl u.a. an der Vor-Finanzierung des Films beteiligt - und ihr gehören auch die Urheberrechte bzw. das Copyright am Film. Und sie (bzw. ihre Anwälte) hat dann auch mit Disney über Verwertungsrechte und Entgelte verhandelt.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. SAP BW/BI Berater (m/w/x)
    über duerenhoff GmbH, Essen
  2. Programmierer / Softwareentwickler (w/m/d)
    Haux-Life-Support GmbH, Karlsbad
  3. Spezialist (m/w/d) Prozesse/SAP CS
    EOS GmbH Electro Optical Systems, Krailling
  4. IT Security Spezialist (m/w/d)
    BAHAG AG, Mannheim

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Creative Sound Blaster Z SE für 64,99€ + 6,99€ Versand und Kingston KC2500 2 TB für...
  2. 71,39€ inkl. Abzug (Vergleichspreis 83,99€)
  3. 211,65€ inkl. Abzug (Vergleichspreis 232,94€)
  4. 99,90€ + 5,99€ Versand bei Vorkasse (Vergleichspreis 128,90€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de