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Sitzabstand

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  1. Re: Sitzabstand

    Autor: chewbacca0815 24.01.17 - 17:17

    HubertHans schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Niemand mit gesudnem Menschenverstand wuerde 200¤ Kabel fuer ein paar
    > Meter kaufen, das ist richtig.

    Du warst noch nie auf der Münchner Messe Hi-End, richtig? Da sind 200 Euro pro Meter unterste Einstiegsliga. Für analoge Musik müssen es Silber-Kabel sein (Meterpreis ab 475 Euro von Wireworld). Brauchbare HDMI-Kabel liegen bei rund 1.000 Euro der Meter (ebenfalls Wireworld), ein einigermaßen brauchbares Netzwerkkabel RJ-45 Kat.7 liegt bei 290 Euro für 50 cm bis zu 700 Euro für 5 Meter (Cardas Audio).

    > Trotzdem braucht es gute Kabel. Bei Analog und auch Digital ist die Guete der Kabel und Stecker (Und vergoldete Stecker sind aus Kontaktgruenden im Vorteil gegenueber Kupfer/ Zinn) wichtig.

    Wenn, dann zählt der Gehalt an Kupfer im Kabel. Gute Kabel bestehen aus Kupfer, die aus der Blöd-vor-geiz-Schütte sind aus Aluminium und der letzte Schrott. On´b man oben erwähnte Kabel "hört" oder "sieht", überlasse ich jedem selbst.

    > Vergoldete Stecker verringern Kontaktprobleme. Nahezu generell. Kein Knistern/ Aussetzen der Uebertragung beim Drehen/ Bewegen des Steckers. Logisch, da keine Oxydation ansetzt.

    Wie häufig langst Du denn den Stecker an? Und RJ-45 sind eingerastet, die drehen sich nicht. Gold oxidiert übrigens auch, ähnlich zu Kupfer.

    Ich hatte vor Jahren ein interessantes Gespräch während der Messe "Klangbilder" in Wien. Wir unterhielten uns auf dem durchaus sehr hohen Niveau Deiner beiden letzten Absätze über eben genau die Notwendigkeit goldener Kontakte und goldener RJ-45 Stecker bei digitaler Übertragung von Musik und Video. Das Gespräch hatte etwas von Realsatire und der kredenzte Rotwein während dieser zwei Stunden war vorzüglich. Das Ergebnis war der Veranstaltung würdig, rund 99,999% der zu erwarteten Verbesserungen in Klang und Bild entstammen der Märchenwelt.

    Allerdings lernte ich dort einen Mann kennen, der die richtige Polung der Kaltgerätestecker in der Steckdose anhand Streicheln des Verstärkers hat fühlen können. Im Blindtest lag er bei 10 von 10 Verstärkern richtig, kein Scherz.

  2. Re: Sitzabstand

    Autor: theFiend 24.01.17 - 17:38

    chewbacca0815 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Du warst noch nie auf der Münchner Messe Hi-End, richtig? Da sind 200 Euro
    > pro Meter unterste Einstiegsliga.

    Da gibts aber auch wirklich ALLES für den esoterischen HiFi Glaube...
    Die 20k Batterie zur Stromversorgung ausschließlich der Hifi Geräte war letztes Jahr mein persönliches esoterisches Highlight ;)

  3. Re: Sitzabstand

    Autor: violator 24.01.17 - 18:51

    HubertHans schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum solltest du auch jedes Pixel unterscheiden koennen? Merkst du
    > eigentlich, was du fuer einen Quatsch von dir gibst. Ich will keine
    > einzelnden Pixel sehen, sondern ein detailliertes Bild. Und das hat mit
    > "Einzelnden Pixeln" nichts am Hut.

    Sondern?

  4. Re: Sitzabstand

    Autor: violator 24.01.17 - 18:55

    Koto schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vor allem werden ja immer noch mehr DVDs als BR verkauft. Offenbar ist der
    > Bedarf lange nicht so hoch wie man immer tut.

    Das liegt eher daran, dass BD komplizierter Scheissdreck ist und dass DVD-Player sehr weit verbreitet sind. Ich hab mir auch bis heute keinen BD-Laufwerk oder sowas gekauft, weil einem nur Steine in den Weg gelegt werden.

  5. Re: Sitzabstand

    Autor: eXXogene 24.01.17 - 19:03

    Welche Steine?

  6. Re: Sitzabstand

    Autor: theFiend 24.01.17 - 19:03

    Was ist da kompliziert? BR in den Player und los gehts...

  7. Re: Sitzabstand

    Autor: violator 24.01.17 - 19:38

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ist da kompliziert? BR in den Player und los gehts...

    Versuch das mal am PC...

  8. Re: Sitzabstand

    Autor: Koto 24.01.17 - 19:59

    >Kleiner Hinweis für die Ewigablehnenden: im japanischen TV-Netz sind derzeit über 130 >Fernsehsender auf reinem 4K unterwegs. Und das sind beileibe nicht alles Manga- und >Hentai-Schleudern.

    In Japan kannst Du auch gebrauchte Mädchen Unterhöschen aus dem Automaten ziehen. Um dran zu schnüffeln.

    Es gibt Schlaf Kästen wo manch Europäer nicht mal rein passt.

    Ob das hier jemals ein Renner wird. LOL



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 24.01.17 20:03 durch Koto.

  9. Re: Sitzabstand

    Autor: neocron 24.01.17 - 20:15

    Lügenbold schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ab der dreifachen Bilddiagonale als Sitzabstand kann auch das beste
    > menschliche Auge bei Full HD physikalisch keine einzelnen Pixel mehr
    > unterscheiden, dazu löst unser Sehapparat nicht fein genug auf.
    das ist eine ziemlich gewagte Behauptung ...
    rechnet man damit, dass unter idealen Bedingungen durchaus Strukturen mit einem 'Abstand' von 0,2 Bogenminuten erkannt werden koennen (siehe Wikipedia), so darfst du gern nachrechnen ...
    da kommt man bei 65 Zoll Fernsehern durchaus auf 4k Aufloesungen ...
    erst bei 7m Abstand, komme ich unter der Praemisse bei FullHD an die Grenzen ...


    > Alles
    > andere ist postfaktisch und "gefühlt".
    oder einfach nachgerechnet ...

    > Wenn ich also in einem typischen
    > Wohnzimmer 2-3m entfernt auf der Couch bin, dann gibt es bis 65 Zoll
    > Bilddiagonale keinen für unser Auge auflösbaren Unterschied zwischen 1080p
    > und Full HD.
    es gibt generell keinen Unterschied zwischen 1080p und FullHD ...
    Falls du FullHD und UHD meinst, ergibt deine obige Aussage erst recht keinen Sinn ...
    denn 3 mal 65 Zoll sind fast 5m Abstand, somit macht 4k auf 2-3m sehrwohl Sinn ... auch nach deiner obigen Praemisse!

    wie du auf die 2-3m kommst, ist nicht nachvollziehbar!

  10. Re: Sitzabstand

    Autor: AllDayPiano 24.01.17 - 20:31

    Ich gebe zu, Dein Beitrag hat mein Interesse geweckt.

    HubertHans schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein. Niemand mit gesudnem Menschenverstand wuerde 200¤ Kabel fuer ein paar
    > Meter kaufen, das ist richtig. Trotzdem braucht es gute Kabel. Bei Analog
    > und auch Digital ist die Guete der Kabel und Stecker (Und vergoldete
    > Stecker sind aus Kontaktgruenden im Vorteil gegenueber Kupfer/ Zinn)
    > wichtig. Um einmal die Daempfung zu verbessern/ bei Digitalen
    > Uebertragungen Fehler zu vermeiden.

    Abgesehen davon, dass Gold vorteile in Bezug auf die Haltbarkeit hat, und dass teure Kabel meistens deutlich besser gegen Störeinstrahlung geschirmt sind, als preiswerte Kabel - wo interessiert die Qualität bei digitaler Übertragung? Bei Ethernet? Nicht die Bohne. Entweder die Datenpakete kommen durch, oder sie sind kaputt. Dann greift die Fehlerkorrektur. Ist das Datenpaket so beschädigt, dass die Fehlerkorrektur die fehlerhaften Bits nicht mehr ausgleichen kann, wird das Datenpaket erneut angefordert. Das erneute Anfordern drosselt die Datenrate.

    Erst dann, und nur dann, wenn die Anzahl der fehlerhaften Datenpakete so hoch ist, dass die Latenz über einen maximal tolerierbaren Wert steigt, oder die Datenübertragungsrate so gering ist, dass der Datenstrom nicht mehr zur Weiterverarbeitung reicht, erst dann - und nur dann - wird man einen Unterschied zwischen billigen und teuren Kabeln merken.

    Analog sieht hier natürlich ganz anders aus.

    > Vergoldete Stecker verringern Kontaktprobleme. Nahezu generell. Kein
    > Knistern/ Aussetzen der Uebertragung beim Drehen/ Bewegen des Steckers.
    > Logisch, da keine Oxydation ansetzt.

    Doch, tut sie auch. Nur viel viel viel viel langsamer.

    > Das wird von den Moechtegernpros auch gerne falsch ausgelegt. Die Aussage,
    > das mit 44KHz Abtastfrequenz 22KHz originalgetreu reproduziert werden
    > koennen, sagt es aus.

    Bis hierhin folge ich Dir. Das Nyquist-Shannon-Abtasttheorem wurde hinreichend mathematisch bewiesen. Es gibt prinzipiell an dieser Aussage nichts zu rütteln.

    > Dummerwiese vergessen die "Pros" dann in ihrem Wahn,
    > das das Theorem dann auch noch besagt, das es die perfekten Filter bedarf.

    Also ich fand die Vorlesung in Nachrichtenübertragungstechnik immer sehr interessant, zumal man dort genau diese Probleme mathematisch betrachtet hat.

    Aber egal wie sehr ich mich zu erinnern versuche, habe ich diese Interpretation noch nie gehört.

    > Wenn das Abtastsignal auf einer Sinus-Kurve ansetzt, muss der FIlter des
    > DAC eben eine Flankensteilheit aufweisen, die dem urprungssignal gleicht.

    Wieso?

    > Nur so laesst sich mit doppelter Abtastfrequenz die Original-Sinuskurve
    > wieder herstellen.

    Diese Aussage widerspricht dem Nyquist-Shannon-Abtasttheorem. Die höchstmögliche, abzutastende Frequenz ist ein Sinus. Zur Abtastung braucht es nur die äquidistanten Stützstellen doppelter Frequenz. Mehr gerne, aber nicht weniger.

    > An Sonsten braucht es eine Ueberabtastung, die das
    > Theorem eben auch erwaehnt.

    Auch das ist mir nicht bekannt. Quellen hierzu würden mich sehr freuen.

    > Diese Prollos verarschen und beluegen dann die
    > Unwissenden mit ihren Halbwahrheiten.

    Dass gerade in diesem Segment sehr viel heiße Luft bewegt wird, ist gemeinhin bekannt. Und dass viele nicht den Unterschied zwischen AD- und DA-Wandlung kennen, stelle ich zumindest bemerkenswert oft fest.

  11. Re: Sitzabstand

    Autor: violator 24.01.17 - 21:15

    Nicht zu vergessen dass alle in Internetforen audiophil sind, die hören aus 100m Entfernung, wenn irgendwas in 1bit weniger komprimiert wurde! Dasselbe dann natürlich beim Bild.

  12. Re: Sitzabstand

    Autor: violator 24.01.17 - 21:21

    Also im Druck kann ich im direkten Vergleich nen Unterschied zwischen 300dpi und 800dpi sehen. Trotzdem wäre es Schwachsinn alles in 800dpi zu drucken, bloß weil die Auflösung dann höher ist. Gerade wenn man den Unterschied nur noch im Vergleich sieht. Irgendwann pendelt sich halt eine Sache ein, die in der Praxis vollkommen ausreicht. Dasselbe gilt für Fernseher.

  13. Re: Sitzabstand

    Autor: neocron 24.01.17 - 21:26

    Smincke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Laut entain.de erkennt man den unterschied von 1080p zu 4k ab ~2m bei 46"
    > da ich mehr als 2 m von meinem Fernseher entfernt bin sollte mir 1080p
    > genug sein, was auch stimmt.
    mag bei deinen Augen stimmen, aber generell klingt das sehr an den Haaren herbei gezogen!
    46 Zoll Fernseher, haben eine Pixelgroesse von ungefaehr einem halben mm!
    (46 bei 16:9 -> 40 Zoll Breite -> 40 Zoll / 1920 Pixel -> 0,052 cm)
    Rechnet man mit ca. einer halben Bogenminute Aufloesungsvermoegen, (laut Wikipedia sind bis zu 0,2 Bogenminuten gar aufloesbar) so komme ich bei erst 350 cm Abstand auf eine Pixelhoehe von 0.5 mm!
    die 2m sind also fast um das Doppelte ueberschritten ...
    Mit diesen Gegebenheiten sind bei 2m Abstand also 4k locker lohnenswert ...

  14. Re: Sitzabstand

    Autor: neocron 24.01.17 - 21:36

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    kleine Korrektur:
    > erst bei 7m Abstand, komme ich unter der Praemisse bei FullHD an die
    > Grenzen ...
    es sind ueber 10m ...
    selbst mit 0.5 Bogenminuten, sind es immer noch knapp 5m

  15. Re: Sitzabstand

    Autor: Anonymouse 25.01.17 - 00:37

    Danke...

  16. Re: Sitzabstand

    Autor: AveN 25.01.17 - 06:47

    Lügenbold schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich also in einem typischen
    > Wohnzimmer 2-3m entfernt auf der Couch bin, dann gibt es bis 65 Zoll
    > Bilddiagonale keinen für unser Auge auflösbaren Unterschied zwischen 1080p
    > und Full HD.

    Selbst wenn Du 2-3 CENTImeter Sitzabstand hast wirst Du da keinen Unterschied sehen ;)

    LG AveN

  17. Re: Sitzabstand

    Autor: colon 25.01.17 - 08:05

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Das wird von den Moechtegernpros auch gerne falsch ausgelegt. Die
    > Aussage,
    > > das mit 44KHz Abtastfrequenz 22KHz originalgetreu reproduziert werden
    > > koennen, sagt es aus.
    >
    > Bis hierhin folge ich Dir. Das Nyquist-Shannon-Abtasttheorem wurde
    > hinreichend mathematisch bewiesen. Es gibt prinzipiell an dieser Aussage
    > nichts zu rütteln.
    >
    > > Dummerwiese vergessen die "Pros" dann in ihrem Wahn,
    > > das das Theorem dann auch noch besagt, das es die perfekten Filter
    > bedarf.
    >
    > Also ich fand die Vorlesung in Nachrichtenübertragungstechnik immer sehr
    > interessant, zumal man dort genau diese Probleme mathematisch betrachtet
    > hat.
    >
    > Aber egal wie sehr ich mich zu erinnern versuche, habe ich diese
    > Interpretation noch nie gehört.

    Reine Mathematiker Vorlesung? Das kein reeller Filter das ermöglichen würde scheint ja doch viele zu überraschen.

    Zumal das Theorem es nicht besagt, sondern die Realität, falls das der Aufhänger war.

  18. Re: Sitzabstand

    Autor: HubertHans 25.01.17 - 09:12

    Lügenbold schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > HubertHans schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >Prollos
    >
    > Die 80er haben angerufen und nach dir gefragt.
    >
    Ich komme aus den Achtzigern-

    > Nicht nur wegen deiner Umgangssprache, sondern auch, weil der
    > Goldkontaktstecker bei digitaler Übertragung nur Nepp ist. Und bitte, wann
    > hast du zuletzt einen korrodierten HDMI Stecker gesehen, egal aus welchem
    > Material?
    >
    Wackelkontakte durch minderwertiges Material habe ich an HDMI-Kabeln oft genug gesehen. Und warum sind vergoldete Stecker bei Digitalen Verbindungen Nepp?

    Sag das mal den Herstellern von Prozessoren und Mainboards. Mal sehen was du da fuer einen Lacher wegen deiner Falschaussage kassierst.

    Stecker sind in Bewegung. Da ist Gold auf Grund seiner Beschaffenheit ideal, um Verbindungsprobleme auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Das weist du, als Fachmann, bestimmt besser. LoL

    Gold wird uebrigens auch bei langlebigen Tastatur-Schaltern eingesetzt. Um das Prellen so lange wie moeglich zu minimieren. Nicht gewusst, wa?

    > Schon aus Kopierschutzgründen akzeptieren HDCP 2.2 Geräte keine fehlerhafte
    > Verkabelung und verweigern dann einfach die korrekte Funktion.
    > Wer für mehr als ein Amazon Basics HDMI Kabel Geld ausgibt wurde über den
    > Tisch gezogen.

    Die Amazon Basics Kabel sind gut. Aber auch nicht perfekt. Wer die Geraete oft abziehen muss, wird mit Amazon Kabeln auf Dauer schneller Probleme bekommen, als mit vergoldeten Steckern. Und vergoldete Stecker kosten nicht die Welt.

    Was dein Kopierschutzgelaber angeht: Fehlerhafte Verkabelung hat nichts mit Bitfehlern zu tun. Aber red dir deine Urban Legends schoen ein. Wenigstens etwas Lustiges am morgen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kontaktwiderstand
    https://de.wikipedia.org/wiki/Frittspannung

  19. Re: Sitzabstand

    Autor: AllDayPiano 25.01.17 - 09:27

    colon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Reine Mathematiker Vorlesung?

    Nein, sondern eine reine MathematiK-Vorlesung. Nachrichtenübertragungstechnik ist theoretisch. Da gibt's nichts greifbares.

    Wenn du fragen wolltest, ob ich Mathematiker bin, so muss ich mit nein, E-Technik-Ing antworten.

    > Das kein reeller Filter das ermöglichen würde
    > scheint ja doch viele zu überraschen.

    Welches Filter an welcher Stelle meinst Du?

    > Zumal das Theorem es nicht besagt, sondern die Realität, falls das der
    > Aufhänger war.

    Richtig. Ich kann nicht auf ein Theorem verweisen, und den Inhalt interpretieren. Das Theorem trifft genau eine Aussage. Und so wie ich den Post las, liegt beim Poster selbst ein Verständnisproblem vor.

    Aber ohne seine Antwort ist das nicht weiter zielführend.

  20. Re: Sitzabstand

    Autor: HubertHans 25.01.17 - 09:29

    chewbacca0815 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > HubertHans schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Niemand mit gesudnem Menschenverstand wuerde 200¤ Kabel fuer ein paar
    > > Meter kaufen, das ist richtig.
    >
    > Du warst noch nie auf der Münchner Messe Hi-End, richtig? Da sind 200 Euro
    > pro Meter unterste Einstiegsliga. Für analoge Musik müssen es Silber-Kabel
    > sein (Meterpreis ab 475 Euro von Wireworld). Brauchbare HDMI-Kabel liegen
    > bei rund 1.000 Euro der Meter (ebenfalls Wireworld), ein einigermaßen
    > brauchbares Netzwerkkabel RJ-45 Kat.7 liegt bei 290 Euro für 50 cm bis zu
    > 700 Euro für 5 Meter (Cardas Audio).
    >
    Das mit gesundem Menschenverstand sagt dir irgendwie nichts? Wenn ich mir den rest von deinem Text durchlese komme ich zu dem Schluss..

    > > Trotzdem braucht es gute Kabel. Bei Analog und auch Digital ist die Guete
    > der Kabel und Stecker (Und vergoldete Stecker sind aus Kontaktgruenden im
    > Vorteil gegenueber Kupfer/ Zinn) wichtig.
    >
    > Wenn, dann zählt der Gehalt an Kupfer im Kabel. Gute Kabel bestehen aus
    > Kupfer, die aus der Blöd-vor-geiz-Schütte sind aus Aluminium und der letzte
    > Schrott. On´b man oben erwähnte Kabel "hört" oder "sieht", überlasse
    > ich jedem selbst.
    >
    Ach. Und der Stecker und dessen Kontakte duefren aus Holz sein? Sag mal, merkst dus?
    Schlechte Stecker bei Analog hoerst du durch Kratzen bei Bewegen des Steckers. Mit vergoldung kommt das erst, wenn die Beschichtung weg ist. Bei digitalen Kabeln hoerst du kein Kratzen, jedoch ist die Verbindung eben nicht perfekt. Aussetzer und Bitfehler.
    Normale HDMI-Kabel sind oft verchromt. Das funktioniert, der Uebergangswiederstand ist jedoch schlechter als bei Gold.

    > > Vergoldete Stecker verringern Kontaktprobleme. Nahezu generell. Kein
    > Knistern/ Aussetzen der Uebertragung beim Drehen/ Bewegen des Steckers.
    > Logisch, da keine Oxydation ansetzt.
    >
    > Wie häufig langst Du denn den Stecker an? Und RJ-45 sind eingerastet, die
    > drehen sich nicht. Gold oxidiert übrigens auch, ähnlich zu Kupfer.
    >

    RJ45 ist eingerastet. Aber auf beweglichen federn, die gleichzeitig Kontaklte sind, gelagert. Lustig, das du gerade das ansprichst. Wir stellen Firewalls her. Und hatten eine Weile lang bei neuer Hardware mit Kontaktproblöemen zu kaempfen. Weil der Hersteller der Mainboards die Kontake nicht korrekt gereiningt hatte. Dadurch bildeten sich an Kabeln und auch am Netzwerkport lustige Korrosionsspruen, die dann die Ports lahm legten. Und auch so sehe ich hier oft genug Kabel, die Korrosionspsuren etc aufweisen. Durch die beschaffenheit der Buchse und des Steckers passiert es bei schlecht verchromten/ vergoldeten Kontakten schnell, das das Kabel nicht sauber funktioniert. Davon bekommst du aber erst was mit, wenns gar nicht mehr geht. Es gibt Fehlerkorrekturmechanismen. Erhoeht halt die Latenz und so. Oder irgendwann dreht die Netzwerkkarte den Speed stufenweise runter.

    > Ich hatte vor Jahren ein interessantes Gespräch während der Messe
    > "Klangbilder" in Wien. Wir unterhielten uns auf dem durchaus sehr hohen
    > Niveau Deiner beiden letzten Absätze über eben genau die Notwendigkeit
    > goldener Kontakte und goldener RJ-45 Stecker bei digitaler Übertragung von
    > Musik und Video. Das Gespräch hatte etwas von Realsatire und der kredenzte
    > Rotwein während dieser zwei Stunden war vorzüglich. Das Ergebnis war der
    > Veranstaltung würdig, rund 99,999% der zu erwarteten Verbesserungen in
    > Klang und Bild entstammen der Märchenwelt.
    >
    Wer redet hier von Klangbildern, ausser du?

    Hochwertige Kabel sind bei Analog wichtig, sonst ist die Daempfung zu hoch. Goldkontakte an Steckern oder Schraubklemmen/ Bananenstecker fuer die Kupferkabel stellen den sicheren Kontakt her. Der Rest liegt am Kabel selbst. Und Daempfung ist Realitaet. https://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%A4mpfung

    > Allerdings lernte ich dort einen Mann kennen, der die richtige Polung der
    > Kaltgerätestecker in der Steckdose anhand Streicheln des Verstärkers hat
    > fühlen können. Im Blindtest lag er bei 10 von 10 Verstärkern richtig, kein
    > Scherz.

    Das ist durchaus moeglich. Das liegt an Schaltnetzteilen. Da kriecht eine Spannung von ueber 100Volt ueber das Gehaeuse. Das merkt man, wenn man z.B. den Receiver am Metalgehaeuse anfasst und ein anderes Geraet, wie z.B. einen Notebookdeckel eines Thinkpads anfasst. Es rubbelt dann beim Streichen etwas. Ein Kollege von mir hat mir das letztens erzaehlt, da ich ihn diesbezuehglich gefragt habe.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Schaltnetzteil

    Guck hier mal unter Beruehrstrom. Das verdrehen der Stecker bringt hier aber nur etwas, wenn die Netzteile Schaltnetzteile sind. Wenn eines einen klassischen Transformator verwendet, wird der Beruehrstrom immer wandern.

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