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Sitzabstand

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: Sitzabstand

    Autor: HubertHans 25.01.17 - 09:35

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich gebe zu, Dein Beitrag hat mein Interesse geweckt.
    >
    > HubertHans schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nein. Niemand mit gesudnem Menschenverstand wuerde 200¤ Kabel fuer ein
    > paar
    > > Meter kaufen, das ist richtig. Trotzdem braucht es gute Kabel. Bei
    > Analog
    > > und auch Digital ist die Guete der Kabel und Stecker (Und vergoldete
    > > Stecker sind aus Kontaktgruenden im Vorteil gegenueber Kupfer/ Zinn)
    > > wichtig. Um einmal die Daempfung zu verbessern/ bei Digitalen
    > > Uebertragungen Fehler zu vermeiden.
    >
    > Abgesehen davon, dass Gold vorteile in Bezug auf die Haltbarkeit hat, und
    > dass teure Kabel meistens deutlich besser gegen Störeinstrahlung geschirmt
    > sind, als preiswerte Kabel - wo interessiert die Qualität bei digitaler
    > Übertragung? Bei Ethernet? Nicht die Bohne. Entweder die Datenpakete kommen
    > durch, oder sie sind kaputt. Dann greift die Fehlerkorrektur. Ist das
    > Datenpaket so beschädigt, dass die Fehlerkorrektur die fehlerhaften Bits
    > nicht mehr ausgleichen kann, wird das Datenpaket erneut angefordert. Das
    > erneute Anfordern drosselt die Datenrate.

    Oja. Deswegen gibts auch so viele unterschiedliche Klassen bei den Kabeln. Cat5, Cat5e,Cat6 usw. Wenns Kabel scheisse ist, dann ist das scheiße und gehoert getauscht.
    >
    > Erst dann, und nur dann, wenn die Anzahl der fehlerhaften Datenpakete so
    > hoch ist, dass die Latenz über einen maximal tolerierbaren Wert steigt,
    > oder die Datenübertragungsrate so gering ist, dass der Datenstrom nicht
    > mehr zur Weiterverarbeitung reicht, erst dann - und nur dann - wird man
    > einen Unterschied zwischen billigen und teuren Kabeln merken.
    >

    Deine Netzwerkkarte wirds merken. Und nicht jedes Protokoll hat ne Fehlerkorrektur. 100Mbit statt 1000Mbit sind kackke, verstehste?

    > Analog sieht hier natürlich ganz anders aus.
    >
    > > Vergoldete Stecker verringern Kontaktprobleme. Nahezu generell. Kein
    > > Knistern/ Aussetzen der Uebertragung beim Drehen/ Bewegen des Steckers.
    > > Logisch, da keine Oxydation ansetzt.
    >
    > Doch, tut sie auch. Nur viel viel viel viel langsamer.
    Gold oxydiert? Mmmmh. Ist mir neu. Das, wenn irgendwann die Schicht abgeschabt ist, Kontaktprobleme auftreten >> anderes Thema.
    >
    > > Das wird von den Moechtegernpros auch gerne falsch ausgelegt. Die
    > Aussage,
    > > das mit 44KHz Abtastfrequenz 22KHz originalgetreu reproduziert werden
    > > koennen, sagt es aus.
    >
    > Bis hierhin folge ich Dir. Das Nyquist-Shannon-Abtasttheorem wurde
    > hinreichend mathematisch bewiesen. Es gibt prinzipiell an dieser Aussage
    > nichts zu rütteln.
    >
    Ich ruettel da auch nicht dran.

    > > Dummerwiese vergessen die "Pros" dann in ihrem Wahn,
    > > das das Theorem dann auch noch besagt, das es die perfekten Filter
    > bedarf.
    >
    > Also ich fand die Vorlesung in Nachrichtenübertragungstechnik immer sehr
    > interessant, zumal man dort genau diese Probleme mathematisch betrachtet
    > hat.
    >
    > Aber egal wie sehr ich mich zu erinnern versuche, habe ich diese
    > Interpretation noch nie gehört.
    >
    > > Wenn das Abtastsignal auf einer Sinus-Kurve ansetzt, muss der FIlter des
    > > DAC eben eine Flankensteilheit aufweisen, die dem urprungssignal
    > gleicht.
    >
    > Wieso?
    >
    > > Nur so laesst sich mit doppelter Abtastfrequenz die Original-Sinuskurve
    > > wieder herstellen.
    >
    > Diese Aussage widerspricht dem Nyquist-Shannon-Abtasttheorem. Die
    > höchstmögliche, abzutastende Frequenz ist ein Sinus. Zur Abtastung braucht
    > es nur die äquidistanten Stützstellen doppelter Frequenz. Mehr gerne, aber
    > nicht weniger.
    >
    Dem habe ich nicht wiedersprochen.

    > > An Sonsten braucht es eine Ueberabtastung, die das
    > > Theorem eben auch erwaehnt.
    >
    Dann guck erstmal. https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberabtastung

    > Auch das ist mir nicht bekannt. Quellen hierzu würden mich sehr freuen.
    >

    Istz ja schoen das es dir nicht bekannt ist. Vielleicht bist du dann auch einer dieser Trolle aufgesessen.

    > > Diese Prollos verarschen und beluegen dann die
    > > Unwissenden mit ihren Halbwahrheiten.
    >
    > Dass gerade in diesem Segment sehr viel heiße Luft bewegt wird, ist
    > gemeinhin bekannt. Und dass viele nicht den Unterschied zwischen AD- und
    > DA-Wandlung kennen, stelle ich zumindest bemerkenswert oft fest.

    Heiße Luft wird viel bewegt. Aber auch von Skeptikern, die das Shannon Nyquist Theorem nur halb interpretieren und dort angegebene Tasachen einfach weglassen.

  2. Re: Sitzabstand

    Autor: theFiend 25.01.17 - 10:02

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > theFiend schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was ist da kompliziert? BR in den Player und los gehts...
    >
    > Versuch das mal am PC...

    Am PC braucht auch keiner BR :P

  3. Re: Sitzabstand

    Autor: bccc1 25.01.17 - 10:03

    Er meint wahrscheinlich den notwendigen Tiefpass hinter dem DA-Wandler. Oberhalb 2*f_max hat man sonst Störsignale. Idealerweise würde man also direkt bei 2*f_max ein unendlich steilen Tiefpass setzen, aber sowas geht natürlich nicht. Für AD könnte man FIR-Filter einsätzen und käme nah dran, aber einfacher ist es, intern mit einer höheren Samplingrate zu arbeiten, Überabtastung halt. Und bei DA hat man (mWn) keine andere Wahl als ein analogen IIR-Filter. Dadurch verschiebt man die Störsignale soweit in die höheren Frequenzbereiche, dass auch ein flacher Tiefpass diese Störungen hinreichend gut beseitigen kann ohne nennenswert in die für das Nutzsignals relevante Frequenzbereiche einzugreifen.

  4. Re: Sitzabstand

    Autor: F4yt 25.01.17 - 10:14

    Es kommt eben stark auf die individuelle Situation an. Im elterlichen Wohnzimmer hatte man z.B. von FullHD nichts. Bei ~32'' (?, ist schon länger her) auf >=5m (eher >) Sichtabstand war der Unterschied zwischen VHS und BR höchstens an den Farben auszumachen.

    Jetzt mit ~55'' (mehr passt physikalisch nicht) sieht die Sache schon anders aus. Hat halt nicht jeder <=3m

  5. Re: Sitzabstand

    Autor: AllDayPiano 25.01.17 - 10:22

    HubertHans schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > ...
    >

    > Istz ja schoen das es dir nicht bekannt ist. Vielleicht bist du dann auch
    > einer dieser Trolle aufgesessen.

    Ich laß in all dem Text keine einzige Begründung. Abgesehen davon, dass Du mir Zitate zuschreibst, die nicht von mir sind.

  6. Re: Sitzabstand

    Autor: Serenity 25.01.17 - 10:26

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lügenbold schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > 3m und 55". Es fällt den meisten auf, wenn was tatsächlich in 4k läuft.
    > Aber ja - es gibt Blinde die sehen nicht mal den Unterschied zwischen
    > analogem SD-Sender und digitalem FullHD...

    Ich habe einen 55'' Fernseher und sitze vielleicht 2-3m davon entfernt.
    Ich sehe schon den Unterschied zwischen digitalen SD und FullHD (ARD HD und Pro7), auch wenn ihn nicht bemerklich finde. Es fällt meistens dann auf, wenn auf beiden das gleiche läuft.
    Aber ich sehe kaum einen Unterschied zwischen 720p, 900p und 1080p bzw. FullHD.

  7. Re: Sitzabstand

    Autor: neocron 25.01.17 - 10:41

    Lügenbold schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer für mehr als ein Amazon Basics HDMI Kabel Geld ausgibt wurde über den
    > Tisch gezogen.
    oder ihn interessieren die paar Kroeten unterschied nicht, und man faengt besseres mit seiner Zeit an als Preisvergleiche im Internet ...
    wenn ich ein Kabel moechte, gehe ich in den naechsten Laden ... und kaufe es ... ob es dort 20 euro kostet, obwohl es im Internet fuer 7 zu haben ist, koennte mir egaler kaum sein ...
    kannst du damit umgehen?
    im uebrigen gibt es ein "ueber den Tisch ziehen lassen" da kaum ... jeder bezahlt das, was er bereit ist zu bezahlen ... waere er nicht bereit den Preis fuer etwas zu bezahlen, kauft er es nicht ... ist ja nicht so, dass man gegen seinen Willen das Geld hinlegt!
    Spar dir also diese bloedsinnigen uebertreibungen, die nur dafuer dienen dich besser zu fuehlen ...

  8. Re: Sitzabstand

    Autor: neocron 25.01.17 - 10:54

    chewbacca0815 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du warst noch nie auf der Münchner Messe Hi-End, richtig? Da sind 200 Euro
    > pro Meter unterste Einstiegsliga. Für analoge Musik müssen es Silber-Kabel
    > sein (Meterpreis ab 475 Euro von Wireworld). Brauchbare HDMI-Kabel liegen
    > bei rund 1.000 Euro der Meter (ebenfalls Wireworld), ein einigermaßen
    > brauchbares Netzwerkkabel RJ-45 Kat.7 liegt bei 290 Euro für 50 cm bis zu
    > 700 Euro für 5 Meter (Cardas Audio).
    nunja, sie koennen ja versuchen entsprechende Zahlungsbereitschaft abzuschoepfen, ist ja legitim ...
    sowohl das HDMI Kabel, als auch das von dir beschriebene Netzwerkkabel bieten allerdings keinerlei messbare Mehrwert ...
    Mag sein, dass das Kat7 Kabel ein paar meterchen weiter reicht, nur macht es dann nicht gleich sinn einfach ein guenstiges Kat8 Kabel zu nehmen, anstatt ein dermassen teures Kat7?

    > Wenn, dann zählt der Gehalt an Kupfer im Kabel. Gute Kabel bestehen aus
    > Kupfer, die aus der Blöd-vor-geiz-Schütte sind aus Aluminium und der letzte
    > Schrott. On´b man oben erwähnte Kabel "hört" oder "sieht", überlasse
    > ich jedem selbst.
    den Unterschied bei den oben benannten kabeln merkt meiner Meinung nach keiner ... ich bezweifle, dass man den im Signal messen kann ...
    bei sehr langen kabeln, kann es einen Unterschied machen ... nur ist dort die Schirmung wesentlich wichtiger, als irgend welche vergoldeten Kontakte ...

    > Allerdings lernte ich dort einen Mann kennen, der die richtige Polung der
    > Kaltgerätestecker in der Steckdose anhand Streicheln des Verstärkers hat
    > fühlen können. Im Blindtest lag er bei 10 von 10 Verstärkern richtig, kein
    > Scherz.
    aehnliches kann man teils bei Laptops auch spueren ...

  9. Re: Sitzabstand

    Autor: AllDayPiano 25.01.17 - 10:56

    bccc1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Er meint wahrscheinlich den notwendigen Tiefpass hinter dem DA-Wandler.

    Dann kann er das ja auch so sagen. Er behauptet, es gäbe viele Schaumschläger, die nichts verstanden haben (er nannte sie "Trolle"), aber konnte bisher nicht mit Fachwissen zu dieser Materie glänzen. Ich tue mir schwer damit, wenn jemand andere als unwissend tituliert, aber das notwendige Fachwissen nicht vorweisen kann, oder vorweisen möchte.

    Selbst wenn er noch so recht mit seiner Aussage hat, macht es ihn dennoch unglaubwürdig.

    > Oberhalb 2*f_max hat man sonst Störsignale.

    Die dürfen da auch gerne sein. Nur hört man sie nicht.

    > Idealerweise würde man also
    > direkt bei 2*f_max ein unendlich steilen Tiefpass setzen, aber sowas geht
    > natürlich nicht.

    Das will man aber auch gar nicht. Je steiler die Filtercharakteristik, umso mehr Überschwingen erzeugt das Filter. Gerade wenn eine hohe Linearität angestrebt wird (was man ja erreichen möchte), wären solche Filter ein graus.

    > Für AD könnte man FIR-Filter einsätzen und käme nah dran,
    > aber einfacher ist es, intern mit einer höheren Samplingrate zu arbeiten,
    > Überabtastung halt.
    > Und bei DA hat man (mWn) keine andere Wahl als ein
    > analogen IIR-Filter. Dadurch verschiebt man die Störsignale soweit in die
    > höheren Frequenzbereiche, dass auch ein flacher Tiefpass diese Störungen
    > hinreichend gut beseitigen kann ohne nennenswert in die für das Nutzsignals
    > relevante Frequenzbereiche einzugreifen.

    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

    Es gibt allerdings einen ganz praktischen Grund, warum man lieber mit hohen Abtastraten arbeitet: Das Quantisierungsrauschen. Zwischen 48kKz und 96kHz halbiert sich der Rauschspannungsanteil um 6dB.

    Wie dem auch sei - der AD/DA-Wandler ist nur ein Glied in der Kette. Es kommt ja noch die Vor- und Endstufe mit ihren Klirrfaktoren, ihrem thermischen Rauschen, und am Ende ein Lautsprecher mit katastrophaler Impulsantwort - egal ob nun 20 Euro Chinalautsprecher, oder 1000 Euro Kopfhörer. Hier über Sinn und Unsinn zu diskutieren, wäre boden- und erfolglos.

  10. Re: Sitzabstand

    Autor: HubertHans 25.01.17 - 11:14

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bccc1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Er meint wahrscheinlich den notwendigen Tiefpass hinter dem DA-Wandler.
    >
    > Dann kann er das ja auch so sagen. Er behauptet, es gäbe viele
    > Schaumschläger, die nichts verstanden haben (er nannte sie "Trolle"), aber
    > konnte bisher nicht mit Fachwissen zu dieser Materie glänzen. Ich tue mir
    > schwer damit, wenn jemand andere als unwissend tituliert, aber das
    > notwendige Fachwissen nicht vorweisen kann, oder vorweisen möchte.
    >
    Achso... Aha

    > Selbst wenn er noch so recht mit seiner Aussage hat, macht es ihn dennoch
    > unglaubwürdig.
    >
    > > Oberhalb 2*f_max hat man sonst Störsignale.
    >
    > Die dürfen da auch gerne sein. Nur hört man sie nicht.
    >
    > > Idealerweise würde man also
    > > direkt bei 2*f_max ein unendlich steilen Tiefpass setzen, aber sowas
    > geht
    > > natürlich nicht.
    >
    > Das will man aber auch gar nicht. Je steiler die Filtercharakteristik, umso
    > mehr Überschwingen erzeugt das Filter. Gerade wenn eine hohe Linearität
    > angestrebt wird (was man ja erreichen möchte), wären solche Filter ein
    > graus.
    >
    > > Für AD könnte man FIR-Filter einsätzen und käme nah dran,
    > > aber einfacher ist es, intern mit einer höheren Samplingrate zu
    > arbeiten,
    > > Überabtastung halt.
    > > Und bei DA hat man (mWn) keine andere Wahl als ein
    > > analogen IIR-Filter. Dadurch verschiebt man die Störsignale soweit in
    > die
    > > höheren Frequenzbereiche, dass auch ein flacher Tiefpass diese Störungen
    > > hinreichend gut beseitigen kann ohne nennenswert in die für das
    > Nutzsignals
    > > relevante Frequenzbereiche einzugreifen.
    >
    > Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
    >
    > Es gibt allerdings einen ganz praktischen Grund, warum man lieber mit hohen
    > Abtastraten arbeitet: Das Quantisierungsrauschen. Zwischen 48kKz und 96kHz
    > halbiert sich der Rauschspannungsanteil um 6dB.
    >
    Nicht nur das. Auch Audio-DSPs profitieren von hoeheren Abtastraten/ Bittiefen beim verarbeiten ihrer Daten. Der DSP der X-Fi z.B. rechnet alle ankommenden Audiosignale per Sample Rate Conversion hoch, sodas beim Einrechnen von Effekten/ Equalizer & Co keine hoerbaren, kaum messbaren Beeintraechtigungen des Audiosignals am Ausgang auftreten.

    Das wird auch dann relevant, wenn man Audio-DSPs mit fester Ausgangs-Abtastfrequenz hat. Die Audigys z.B. (Auch die EMU mit dem DSP) arbeiten intern fest mit 48KHz bzw. geben dieses mit 48Khz aus, auch die X-FI. Die X-FI rechnet dann halt intern auf 96KHz/ 192KHz bei 32Bit hoch und rechnet danach wieder auf 48KHz runter.

    Deswegen hatten Audigys Probleme mit 44Khz Signalen.



    Bei der Audigy oder vielen Synthesizern mit 16Bit/ 24Bit DSP kann man mit entsprechenden Kopfhoerern regelrecht hoeren, wann der DSP seinen Kram hineinrechnet. Feinstes Rauschen/ Fiepen. Bei meiner MU2000 kann ich genau hoeren (Aber nur mit externem DAC und guten Kopfhoerern), wann die DSP aufhoeren, ein Sample wieder zu geben und Effekte einzurechnen. Denn sobald fertig, ist es komplett stumm.

    Mit 32Bit und Sample Rate Conversion von hoher Qualitaet >> Sollte es generell stumm sein, natuerlich bis auf den wiederzugebenen Ton abgesehen.

    > Wie dem auch sei - der AD/DA-Wandler ist nur ein Glied in der Kette. Es
    > kommt ja noch die Vor- und Endstufe mit ihren Klirrfaktoren, ihrem
    > thermischen Rauschen, und am Ende ein Lautsprecher mit katastrophaler
    > Impulsantwort - egal ob nun 20 Euro Chinalautsprecher, oder 1000 Euro
    > Kopfhörer. Hier über Sinn und Unsinn zu diskutieren, wäre boden- und
    > erfolglos.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 25.01.17 11:18 durch HubertHans.

  11. Re: Sitzabstand

    Autor: AllDayPiano 25.01.17 - 11:16

    Naja du nennst jetzt zwar Anwendungen, aber nicht die zu Grunde liegenden Grundlagen.

  12. Re: Sitzabstand

    Autor: HubertHans 25.01.17 - 11:22

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja du nennst jetzt zwar Anwendungen, aber nicht die zu Grunde liegenden
    > Grundlagen.


    Ich kann nur das Wiedergeben was ich davon verstehe. Ich bin ja kein Fachmann in dem Sinne. Und wenn ich was nicht weiß frag ich halt jemanden, der Ahnung hat. Ich hatte Nachrichtentechnik nur kurzzeitig. Bin jedoch nicht vom "Fach".

    Die Formeln usw. wuerden mich jetzt vor ein problem stellen. Die Theorie dahinter verstehe ich jedoch. Und man kann sie auch nachvollziehen, wenn man an sienem Equipment spielt/ sich damit beschaeftigt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.01.17 11:27 durch HubertHans.

  13. Re: Sitzabstand

    Autor: bccc1 25.01.17 - 11:22

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Oberhalb 2*f_max hat man sonst Störsignale.
    >
    > Die dürfen da auch gerne sein. Nur hört man sie nicht.

    Man sollte sie zwar nicht hören, aber wie du selbst sagst, der AD/DA-Wandler ist nur ein Glied in der Kette. Die späteren Glieder der Kette können bei dem Versuch diese unhörbar hohen Frequenzen wiederzugeben Verzerrungen verursachen. Wenn der Verstärker zB bis 40kHz arbeitet und somit der Hochtöner des Lautsprechers die Störungen abkriegt, könnte es z.B. Intermodulationsverzerrungen im hörbaren Bereich geben. Ob das wirklich zu einer wahrnehmbaren Beeinträchtigung führt hängt natürlich von dem Lautsprecher ab und in vielen Fällen wäre es wahrscheinlich alleine durch den Einfluss der Raumakustik egal.


    > > Idealerweise würde man also
    > > direkt bei 2*f_max ein unendlich steilen Tiefpass setzen, aber sowas
    > geht
    > > natürlich nicht.
    >
    > Das will man aber auch gar nicht. Je steiler die Filtercharakteristik, umso
    > mehr Überschwingen erzeugt das Filter. Gerade wenn eine hohe Linearität
    > angestrebt wird (was man ja erreichen möchte), wären solche Filter ein
    > graus.
    Du hast recht, da hab ich stuss geschrieben. Was ich meinte, ist, dass man alle Frequenzen über 2*f_max gerne los wäre. Mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln würde das natürlich in dem von dir genannten Überschwingen resultieren. Ist also eher ein theoretischer Wunschgedanke ;)


    > Es gibt allerdings einen ganz praktischen Grund, warum man lieber mit hohen
    > Abtastraten arbeitet: Das Quantisierungsrauschen. Zwischen 48kKz und 96kHz
    > halbiert sich der Rauschspannungsanteil um 6dB.
    Das war mir noch gar nicht bewusst. Ich hab daher gerade den Wiki Artikel zu Rauschformung gelesen, interessantes Thema. Danke für die Info!

  14. Re: Sitzabstand

    Autor: HubertHans 25.01.17 - 11:26

    bccc1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AllDayPiano schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Oberhalb 2*f_max hat man sonst Störsignale.
    > >
    > > Die dürfen da auch gerne sein. Nur hört man sie nicht.
    >
    > Man sollte sie zwar nicht hören, aber wie du selbst sagst, der
    > AD/DA-Wandler ist nur ein Glied in der Kette. Die späteren Glieder der
    > Kette können bei dem Versuch diese unhörbar hohen Frequenzen wiederzugeben
    > Verzerrungen verursachen. Wenn der Verstärker zB bis 40kHz arbeitet und
    > somit der Hochtöner des Lautsprechers die Störungen abkriegt, könnte es
    > z.B. Intermodulationsverzerrungen im hörbaren Bereich geben. Ob das
    > wirklich zu einer wahrnehmbaren Beeinträchtigung führt hängt natürlich von
    > dem Lautsprecher ab und in vielen Fällen wäre es wahrscheinlich alleine
    > durch den Einfluss der Raumakustik egal.
    >
    Naja, speziell bei Geraeten, die 96KHz usw wiedergeben koennen, ist oft ein Bandpass am werkeln. 20Hz bis 20/ 22KHz. Ist aber kein muss. Meine Aureon Firewire 7.1 hatte es glaub ich nicht, wenn ich mich recht entsinne. Die rennt fleissig in den Ultraschall. Zumindest habe ich bei der ab 96Khz beim Wandeln der Daten von der X-Fi stellenweise das gefuehl als wuerde mir was in die Ohren pieksen. Das habe ich mit der Sound Blaster X7 nicht mehr.

    >
    > > > Idealerweise würde man also
    > > > direkt bei 2*f_max ein unendlich steilen Tiefpass setzen, aber sowas
    > > geht
    > > > natürlich nicht.
    > >
    > > Das will man aber auch gar nicht. Je steiler die Filtercharakteristik,
    > umso
    > > mehr Überschwingen erzeugt das Filter. Gerade wenn eine hohe Linearität
    > > angestrebt wird (was man ja erreichen möchte), wären solche Filter ein
    > > graus.
    > Du hast recht, da hab ich stuss geschrieben. Was ich meinte, ist, dass man
    > alle Frequenzen über 2*f_max gerne los wäre. Mit den uns zur Verfügung
    > stehenden Mitteln würde das natürlich in dem von dir genannten
    > Überschwingen resultieren. Ist also eher ein theoretischer Wunschgedanke
    > ;)
    >
    > > Es gibt allerdings einen ganz praktischen Grund, warum man lieber mit
    > hohen
    > > Abtastraten arbeitet: Das Quantisierungsrauschen. Zwischen 48kKz und
    > 96kHz
    > > halbiert sich der Rauschspannungsanteil um 6dB.
    > Das war mir noch gar nicht bewusst. Ich hab daher gerade den Wiki Artikel
    > zu Rauschformung gelesen, interessantes Thema. Danke für die Info!

  15. Re: Sitzabstand

    Autor: HaMa1 25.01.17 - 11:41

    55" ist wohl die aktuelle Standardgröße für TVs. Und hier sieht man den Unterschied zwischen FHD und UHD durchaus bei normalem Sitzabstand.

    Zudem geht es ja in den Artikel insbesondere um HDR, das unabhängig vom Sitzabstand ist.

  16. Re: Sitzabstand

    Autor: AllDayPiano 25.01.17 - 12:19

    HubertHans schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, speziell bei Geraeten, die 96KHz usw wiedergeben koennen, ist oft ein
    > Bandpass am werkeln. 20Hz bis 20/ 22KHz. Ist aber kein muss. Meine Aureon
    > Firewire 7.1 hatte es glaub ich nicht, wenn ich mich recht entsinne. Die
    > rennt fleissig in den Ultraschall. Zumindest habe ich bei der ab 96Khz beim
    > Wandeln der Daten von der X-Fi stellenweise das gefuehl als wuerde mir was
    > in die Ohren pieksen. Das habe ich mit der Sound Blaster X7 nicht mehr.

    Also ohne Filterung im Nachgang nach der DA-Wandlung geht es wirklich nicht. Normalerweise sollte die Endstufe durch ihre Bandbreitenbegrenzung dort ohnehin keine derart hohen Frequenzen durchlassen (Endstufen haben bei hohen Frequenzen eine hohe Gegenkopplung, weil Ultraschall die Endstufe grillen kann und zum Schwingen führt).

    Bei Kopfhörern fällt das natürlich raus und die Schallwandler sind auch klein genug, um diese Frequenzen durchzulassen.

    Fiepen im Ohr (oder auch Druckgefühl auf den Ohren) erinnert mich an das Frequensband >= 24kHz. Das kann enorm unangenehm sein, und sollte eigentlich durch Filter unterdrückt werden.

    > Ich kann nur das Wiedergeben was ich davon verstehe. Ich bin ja kein Fachmann in dem
    > Sinne. Und wenn ich was nicht weiß frag ich halt jemanden, der Ahnung hat. Ich hatte
    > Nachrichtentechnik nur kurzzeitig. Bin jedoch nicht vom "Fach".

    > Die Formeln usw. wuerden mich jetzt vor ein problem stellen. Die Theorie dahinter
    > verstehe ich jedoch. Und man kann sie auch nachvollziehen, wenn man an sienem
    > Equipment spielt/ sich damit beschaeftigt.

    Schön. Du bist also kein Nörgler, sondern hast Praxiserfahrung.

    Nimms mir nicht böse, dass ich das in Frage gestellt habe. Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass alles, was in die Richtung "audiophil" geht, von Nachplapperern und Ahnungslosen dominiert wird. Und Zack kommt die Fanboy und Haterfraktion aus ihren Löchern. Es ist eigentlich schade, dass man sich nicht mehr fundiert über solche Themen unterhalten kann. Daher auch meine Skepsis.

  17. Re: Sitzabstand

    Autor: HaMa1 25.01.17 - 20:09

    Lügenbold schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wohnzimmer 2-3m entfernt auf der Couch bin, dann gibt es bis 65 Zoll
    > Bilddiagonale keinen für unser Auge auflösbaren Unterschied zwischen 1080p
    > und Full HD.

    Und wo hast du diese Weisheit her? Quellen?
    65" ist nämlich schon groß, bei 2m Abstand kann man klar den Unterschied zwischen 1080p und UHD sehen.

  18. Re: Sitzabstand

    Autor: Labbm 26.01.17 - 18:17

    Lügenbold schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das liegt daran, dass Flachbildschirme erst jetzt langsam ein technisches
    > Optimum erreichen und nicht an UHD. Mit neuesten Geräten sieht auch Full HD
    > um Welten besser aus, als mit den ersten Geräten.
    >

    Genau das. Ich selbst habe auch nicht schlecht gestaunt als ich mir endlich einen qualitativ hochwertigen Blu Ray Player gekauft hab, in Verbindung mit gutem Material ist auch das nochmal ein gewaltiger Qualitätssprung zwischen 08/15 FullHD und richtigem FullHD. Klar ist 4k ohne Frage vom Prinzip her schon besser, aber deswegen schmeiße ich meine Gerätschaften jetzt auch nicht weg. Denn so gewaltig ist der Sprung auch nicht mehr.

  19. Re: Sitzabstand

    Autor: havok2 27.01.17 - 00:02

    Anonymouse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und mehr als 30FPS ist auch quatsch, weil das menschliche Auge das nicht
    > wahrnimmt.


    Ich bin zwar kein Fan von >25fps, aber gerade bei extrem schnellen Bewegungen merkt man den Unterschied zu 50fps schon - nicht, dass ich mehr als die 30fps wahr nehme, aber ich merke dann weniger ruckeln. Beziehungsweise nehme ich die Bewegung als solches wahr. Angenommen etwas schnipst für drei Frames über den Bildschirm, dann merke ich, dass es nur drei waren. Bei 50fps sind es dann 6 Frames und es wirkt viel flüssiger.

    Trotzdem empfinde ich 24 oder 25fps am schönsten. Mich stört schon 30fps-Look

  20. Re: Sitzabstand

    Autor: AllDayPiano 27.01.17 - 07:44

    havok2 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Trotzdem empfinde ich 24 oder 25fps am schönsten. Mich stört schon
    > 30fps-Look

    Ohhh ja, der ist total übel!

    Vor allem, wenn das Bildmaterial nicht nativ damit aufgezeichnet wurde (wie der Hobbit) sondern durch Zwischenbildberechnung erreicht wird.

    Das sieht alles dermaßen künstlich und hässlich aus o.O

    Ich finde dann die Menschen sau lustig, die im Mediamarkt stehen, und die tolle Zwischenbildberechnung beklatschen. Ich denke mir da immer "Ein fetter Bildschirm, am besten OLED und HDR, aber sehen nicht, dass das Bild total scheiße ist!"...

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