1. Foren
  2. Kommentare
  3. Audio/Video
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Echo Studio: Amazons teuerster…

klingt so, wie der Künstler es beabsichtigt hat.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. klingt so, wie der Künstler es beabsichtigt hat.

    Autor: ChristophAugenAuf 25.09.19 - 23:39

    Ich kenne keinen Künstler bei dem es jemals so klingt, wie er es beabsichtigt hat.
    Was sich das Sony Marketing da wieder ausgedacht hat, ist der absolute Oberhammer. Wahrscheinlich fragen einen die Masterengineers demnächst:
    Ich kann euch noch Zusatzmaster machen für
    Apple, Sony, eins für die Beatskopfhörer. Ihr könnt dann im Digitalvertrieb schöne Icons einblenden lassen.

    Lasst euch nicht verschaukeln. Wer nah an dem sein will, was Künstler und Produzent am Ende abesegnet haben, legt sich ein etwas teureres Audio interface, eine normale Stereoanlage inkl. 2 Wege Stereoboxen mit linearem Frequenzgang zu. Dann das ganze in einem möblierten Raum aufstellen, Equalizer ausstellen, frontal zu den Lautsprechern positioniert genießen.

    Wenn man aber von den Konsumentenlösungen kommt, muss man sich erstmal dran gewöhnen. Ich behaupte Bass in der Musik ist wie Salz im Essen:
    Gewohnheitssache und es muss was dran sein, aber zu viel ist ungesund.

  2. Re: klingt so, wie der Künstler es beabsichtigt hat.

    Autor: sevenacids 26.09.19 - 00:14

    Das ist nur eine Seite der Medaille. Oftmals gefällt mir als Hörer vielleicht gar nicht das, was der Künstler/Produzent abgesegnet hat und ich möchte es an meine Bedürfnisse anpassen. Da gehören immer zwei dazu. Der Künstler/Produzent kann eigentlich nur eine Referenz liefern, das Optimum erreicht man aber immer nur durch Anpassung an das eigene Hörempfinden.

    Das ist das große Problem bei Audio: Du kannst z.B. zwei Leute vor denselben Lautsprecher stellen, einer sagt, er ist scheiße, der andere findet ihn top - und beide haben recht und unrecht. Darum kann man auch relativ wenig auf irgendwelche Produkttestergebnisse geben, denn dazu ist das Klangempfinden einfach zu subjektiv geprägt und man muss immer selber ausprobieren. Die meisten Menschen befassen sich nur nicht damit, sie nehmen viele Dinge so hin wie sie sind und dann oftmals erstaunt was möglich ist wenn man selbst mal ein bisschen herum experimentiert und weiterdenkt.

    Für zu basslastige Inhalte kann aber am Ende auch das Audioequipment nichts. :D



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.09.19 00:16 durch sevenacids.

  3. Re: klingt so, wie der Künstler es beabsichtigt hat.

    Autor: SuperHorst 26.09.19 - 07:47

    Gibt auch Künstler die für Kopfhörer optimiert produzieren lassen. Man kann das nicht nur aufgrund des eigenen Hörempfindens nicht pauschalisieren, sondern weil es auch beim Künstler nicht möglich ist pauschal zu sagen, er hat es nur genau dafür produziert.

  4. Re: klingt so, wie der Künstler es beabsichtigt hat.

    Autor: Glitti 26.09.19 - 08:45

    sevenacids schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das ist das große Problem bei Audio: Du kannst z.B. zwei Leute vor
    > denselben Lautsprecher stellen, einer sagt, er ist scheiße, der andere
    > findet ihn top - und beide haben recht und unrecht. Darum kann man auch
    > relativ wenig auf irgendwelche Produkttestergebnisse geben, denn dazu ist
    > das Klangempfinden einfach zu subjektiv geprägt und man muss immer selber
    > ausprobieren.

    Ich empfehle jeden mal einen Blick in Hifi Foren zu werfen. Gerne in die Unterforen wo es um hochpreiseige Komponenten geht. Da sind die Apple - Android / Mercedes - BMW / Schalke - Dortmund zwiekämpfe geradezu zivilisiert.

  5. Das geht (bei mir) schon gar nicht, da jeder Mensch anders hört.

    Autor: Pecker 26.09.19 - 09:10

    ChristophAugenAuf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kenne keinen Künstler bei dem es jemals so klingt, wie er es
    > beabsichtigt hat.
    > Was sich das Sony Marketing da wieder ausgedacht hat, ist der absolute
    > Oberhammer. Wahrscheinlich fragen einen die Masterengineers demnächst:
    > Ich kann euch noch Zusatzmaster machen für
    > Apple, Sony, eins für die Beatskopfhörer. Ihr könnt dann im Digitalvertrieb
    > schöne Icons einblenden lassen.

    Ich höre bestimmte hohe Frequenzen einfach schlechter als andere Menschen. Kann man ganz einfach mit einem Hörtest beim Arzt rausfinden. Also höre ich die Musik eh schon anders, als andere Menschen. Das Aha Erlebnis kam, als ich mal Musik durch einen "eingemessenen" Kopfhörer gehört habe. Da wird am Anfang ein Test gemacht, ab wann ich bestimmte Frequenzen höre. Danach werden dann die Lautstärken der einzelnen Frequenzen angepasst damit sich dann wieder ein einheitliches Klangbild für mich ergibt ergibt. Das war Anfangs ungewohnt, klang aber extrem gut.

    > Wenn man aber von den Konsumentenlösungen kommt, muss man sich erstmal dran
    > gewöhnen. Ich behaupte Bass in der Musik ist wie Salz im Essen:
    > Gewohnheitssache und es muss was dran sein, aber zu viel ist ungesund.

    Es kommt auch ganz klar auf die Musik an, die man hört, bzw. wie diese produziert wurde. Zu Milchreis passt halt kein Salz.

    In dem Bereich gibts 1000 Meinungen und es schwingt auch viel Esotherik mit und das subjektive Empfinden ist auch wichtig. Ich hab früher zum Sport immer billige In Ear Kopfhörer benutzt für unter 20¤ und war meistens recht zufrieden. Da diese aber immer nach 6 Monaten den Geist aufgegeben haben, habe ich mal welche um 100¤ gekauft und war vom Klang regelrecht schockiert.

  6. Re: klingt so, wie der Künstler es beabsichtigt hat.

    Autor: uschatko 26.09.19 - 09:26

    sevenacids schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das ist das große Problem bei Audio: Du kannst z.B. zwei Leute vor
    > denselben Lautsprecher stellen, einer sagt, er ist scheiße, der andere
    > findet ihn top - und beide haben recht und unrecht.

    Das ist auch logisch, jeder hat andere Hörfähigkeiten (Frequenzen, Empfindlichkeit) .
    Ich habe über 2 Jahre sehr schlecht hohe Frequenzen gehört, bei allen Lautsprechern im Umfeld die Höhen absolut überbetont damit ich überhaupt etwas höre. Dann OP an den Trommelfellen und das erste war die Höhen runternehmen weil der Klang sowas von bescheiden war.
    Unter den persönlichen Konditionen hätte ich einen 1000 Euro Lautsprecher kaum von einem Echo Dot 1. Gen unterscheiden können ;).

  7. Re: klingt so, wie der Künstler es beabsichtigt hat.

    Autor: kendon 26.09.19 - 12:36

    > Lasst euch nicht verschaukeln. Wer nah an dem sein will, was Künstler und
    > Produzent am Ende abesegnet haben, legt sich ein etwas teureres Audio
    > interface, eine normale Stereoanlage inkl. 2 Wege Stereoboxen mit linearem
    > Frequenzgang zu. Dann das ganze in einem möblierten Raum aufstellen,
    > Equalizer ausstellen, frontal zu den Lautsprechern positioniert genießen.

    Bin aktuell sehr zufrieden mit meiner Lösung:
    Alten Laptop als Zuspieler am Onkyo-AV-Receiver, per HDMI angeschlossen, damit macht der AVR die D/A-Wandlung. Am AVR hängen ein paar alte Onkyo SC90 MKII mit überholten Frequenzweichen, beschickt wird das ganze dann mit Lossless vom Laptop.

    Gibt sicher Audiophilisten oder "Audiophilisten" denen das nicht reicht, mir als normalem Menschen mit gehobenem Anspruch an den Klang gefällt das sehr gut und die Kosten bleiben im Rahmen.

  8. Re: klingt so, wie der Künstler es beabsichtigt hat.

    Autor: mainframe 26.09.19 - 15:48

    Es kommt auch immer darauf an, wie das Mastering ist. Heute wird sehr viel gequetscht. Dadurch ergibt sich nicht mehr so viel Dynamik. Aber man muss immer lauter und Basslastiger sein als die Konkurenz.

    Einfach mal Loudness War googlen

  9. Re: klingt so, wie der Künstler es beabsichtigt hat.

    Autor: kendon 26.09.19 - 16:49

    Einfach mal die Baumansicht einschalten?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Müller-BBM Active Sound Technology GmbH, Planegg
  2. DATAGROUP Köln GmbH, Köln
  3. USP SUNDERMANN CONSULTING Unternehmens- und Personalberatung, Fürth
  4. FINARX GmbH, Darmstadt

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 80,99€
  2. (-56%) 17,50€
  3. 3,61€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Frauen in der IT: Ist Logik von Natur aus Männersache?
Frauen in der IT
Ist Logik von Natur aus Männersache?

Wenn es um die Frage geht, warum es immer noch so wenig Frauen in der IT gibt, kommt früher oder später das Argument, dass Frauen nicht eben zur Logik veranlagt seien. Kann die niedrige Zahl von Frauen in dieser Branche tatsächlich mit der Biologie erklärt werden?
Von Valerie Lux

  1. IT-Jobs Gibt es den Fachkräftemangel wirklich?
  2. Arbeit im Amt Wichtig ist ein Talent zum Zeittotschlagen
  3. IT-Freelancer Paradiesische Zustände

ZFS erklärt: Ein Dateisystem, alle Funktionen
ZFS erklärt
Ein Dateisystem, alle Funktionen

Um für möglichst redundante und sichere Daten zu sorgen, ist längst keine teure Hardware mehr nötig. Ein Grund dafür ist das Dateisystem ZFS. Es bietet Snapshots, sichere Checksummen, eigene Raid-Level und andere sinnvolle Funktionen - kann aber zu Anfang überfordern.
Von Oliver Nickel

  1. Dateisystem OpenZFS soll einheitliches Repository bekommen
  2. Dateisystem ZFS on Linux unterstützt native Verschlüsselung

Gardena: Open Source, wie es sein soll
Gardena
Open Source, wie es sein soll

Wenn Entwickler mit Zeitdruck nach Lösungen suchen und sich dann für Open Source entscheiden, sollte das anderen als Vorbild dienen, sagen zwei Gardena-Entwickler in einem Vortrag. Der sei auch eine Anleitung dafür, das Management von der Open-Source-Idee zu überzeugen - was auch den Nutzern hilft.
Ein Bericht von Sebastian Grüner

  1. Linux-Kernel Machine-Learning allein findet keine Bugs
  2. KernelCI Der Linux-Kernel bekommt einheitliche Test-Umgebung
  3. Linux-Kernel Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen

  1. Datenschmuggel: US-Gericht schränkt Durchsuchungen elektronischer Geräte ein
    Datenschmuggel
    US-Gericht schränkt Durchsuchungen elektronischer Geräte ein

    US-Grenzbeamte dürfen nicht mehr so einfach die Smartphones und Laptops von Einreisenden untersuchen. Es muss ein begründeter Verdacht auf Datenschmuggel vorliegen.

  2. 19H2-Update: Microsoft veröffentlicht Windows 10 v1909
    19H2-Update
    Microsoft veröffentlicht Windows 10 v1909

    Das November-Update ist da: Bei Microsoft steht Windows 10 v1909 zum Download bereit. Laut Hersteller handelt es sich um ein Feature Update, die Installation geht schnell und die Neuerungen sind überschaubar.

  3. Sparvorwahlen: Tele2 feiert Rettung von Call-by-Call
    Sparvorwahlen
    Tele2 feiert Rettung von Call-by-Call

    Verbände und die Deutsche Telekom haben sich auf die freiwillige Weiterführung von Call-by-Call und Pre-Selection verständigt. Es gibt immer noch Nutzer dieser Sparvorwahlen.


  1. 17:23

  2. 17:00

  3. 16:45

  4. 16:30

  5. 16:12

  6. 15:30

  7. 15:15

  8. 15:00