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Irrtum: 720p bieten keine "flüssigere" Bewegungsdarstellung!

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  1. Irrtum: 720p bieten keine "flüssigere" Bewegungsdarstellung!

    Autor: grooveminister 21.08.09 - 16:52

    Bitte verbreitet nicht die wiederholte, bewußt falsche Darstellung des ZDF!!!

    Dort preist man 720p auch immer wieder mit der 5fachen Auflösung, dabei verdoppelt sich gerade mal die Pixelzahl - die kritischere Zeilenauflösung steigt gerade um 25% von 576 auf 720 Zeilen.

    720p50 und 1080i50 Videoproduktionen unterscheiden NICHT in der Flüssigkeit der Bewegungsdarstellung!

    Bei beiden Formaten werden 50 Bewegungszustände pro Sekunde eingefangen - salopp also 50 Fotos/Sek. geschossen.

    Da die Deinterlacer in den TVs grundsätzlich Videomode beherrschen, basteln sich aus den 50 Halbbildern mit 1080x540er auflösung auch 50 Vollbilder à 1920x1080.

    25 Bilder/Sek. gibt es nur bei Kinofilmen und Serien (und manchen Dokus), die auf Film oder im Filmlook auf Videokameras gedreht wurden!

    Die kann 1080i50 mit zeitgleichen Halbbildern verlustfrei übertragen - gute TVs rechnen daraus wieder 25 perfekte Vollbilder (Filmmode-Deinterlacing).
    Bei Filmen/Serien in 720p wird zwei mal redundant das gleiche Vollbild gesendet - nachdem es zuvor seiner Auflösung beraubt wurde.

    Darum gewinnt der Tatort auch kaum an Qualität in 720p.

  2. Re: Irrtum: 720p bieten keine "flüssigere" Bewegungsdarstellung!

    Autor: HansPeter013 21.08.09 - 23:55

    bitte schau dir dein posting nochmals an...

    grooveminister schrieb:
    (..)

    > 720p50 und 1080i50 Videoproduktionen unterscheiden NICHT in der Flüssigkeit
    > der Bewegungsdarstellung!
    >
    > Bei beiden Formaten werden 50 Bewegungszustände pro Sekunde eingefangen -
    > salopp also 50 Fotos/Sek. geschossen.
    >

    nein. 720p(50) und 1080i(50) unterscheiden sich. das "p" bedeutet "progressiv", d.h. es werden vollbilder aufgezeichnet. das "i" steht für "interlaced", d.h. hier werden halbbilder aufgezeichnet.

    > Da die Deinterlacer in den TVs grundsätzlich Videomode beherrschen, basteln
    > sich aus den 50 Halbbildern mit 1080x540er auflösung auch 50 Vollbilder à
    > 1920x1080.

    in deutschland läuft jeder fernseher mit 25 bildern pro sekunde. 50 vollbilder/sek. gibt es nicht. richtig ist, dass aus 50 halbbildern 25 vollbilder "errechnet" werden.

    >
    > 25 Bilder/Sek. gibt es nur bei Kinofilmen und Serien (und manchen Dokus),
    > die auf Film oder im Filmlook auf Videokameras gedreht wurden!

    falsch. kinofilme werden mit 24 bildern in der sekunde aufgenommen (falls auf film gedreht wurde).

    >
    > Die kann 1080i50 mit zeitgleichen Halbbildern verlustfrei übertragen - gute
    > TVs rechnen daraus wieder 25 perfekte Vollbilder (Filmmode-Deinterlacing).
    > Bei Filmen/Serien in 720p wird zwei mal redundant das gleiche Vollbild
    > gesendet - nachdem es zuvor seiner Auflösung beraubt wurde.
    >
    > Darum gewinnt der Tatort auch kaum an Qualität in 720p.

    siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/High_Definition_Television

  3. Re: Irrtum: 720p bieten keine "flüssigere" Bewegungsdarstellung!

    Autor: grooveminister 22.08.09 - 05:28

    Am besten wäre, Du hättes mein Posting gelesen - und versucht es zu verstehen!

    720p50 und 1080i50 unterscheiden sich nicht in der Flüssigkeit der Bewegungsdarstellung sondern in der Auflösung dieser 50 Frames bwz. Fields.

    Es gibt keine Fernseher die nur 25fps darstellen.
    RöhrenTVs stellen 50 Halbbilder dar, Vollbilder entstehen erst im Auge des Betrachters dank Nachleuchten der Phosphorschicht am Schirm.

    Jeder einzelne Flachbildschirm zeigt mindestens 50 Vollbilder an!
    (Ausnahme spezielle Interlaced-Plasma Panels die sich etwa so wie Röhren verhalten)
    Sonst hätten wir bei jeder Live-Sendung (Sport/News) den Look von Kinofilmen wie sie sich im TV darstellen.

    Kinofilme und Serien werden IM TV mit 25fps gezeigt, weil der TV halt nunmal keine 24fps anzeigen kann.
    Man spricht hier von einem PAL-Upspeed - Kinofilme werden um ein Filmbild pro Sekunde schneller abgespielt damit sie überhaupt im TV gezeigt werden können.
    Darum sind praktisch alle DVDs (Ausnahme: 24p BluRays!) 4% kürzer als im Kino.

    Und TV-Serien wie TV-Filme werden gleich mit 25 Bildern pro Sekunde gedreht, wenn eine Vermarktung im Kino gar nicht erst geplant ist.

    Also: Erst nachvollziehen - dann belehren!

  4. Re: Irrtum: 720p bieten keine "flüssigere" Bewegungsdarstellung!

    Autor: spanther 27.02.10 - 03:59

    Da mit 1080i60 aufgezeichnet wird, kann kein Bildvorteil bei 720p50 Umrechnung entstehen!

    Das Quellmaterial ist interlaced und selbst wenn man durch Umrechnung das Interlacing entfernt und somit echte 50 Vollbilder pro Sekunde erhält, wird das bild dadurch nicht schärfer oder besser. Denn es kann nur so gut sein, wie es im Ausgangsmaterial (1080i) war. Es wird ja nicht in 720p50 aufgezeichnet, sondern in 1080i. Es wird später nur auf 720p umgerechnet. Es hat dann aber trotzdem noch die Qualität des Interlaced Materials, mit zusätzlichem Qualitätsverlust durch die vorgenommene Umrechnung runter von 1080 auf 720 und später im TV wieder hoch auf 1080...

    Da kannste im Grunde bald echt direkt bei PAL bleiben...

    720p ist nur einen Ticken besser als DVD und wird HDTV nicht gerecht. Warum setzt wohl die ganze Welt sonst auf 1080i? Nur hier wird wieder Schwachsinn verbreitet von angeblichem Bildvorteil bei Bewegungen, der de Fakto garnicht existiert da das Ausgangsmaterial interlaced aufgezeichnet wird und somit real nur 25 Vollbilder pro Sekunde existieren, egal wieviele man dazudichtet über Umrechnungen...

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