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Kenn jemand den technischen Hintergrund?

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  1. Kenn jemand den technischen Hintergrund?

    Autor: John2k 24.03.22 - 11:00

    Warum können nicht alle Bidschirme 120Hz? Die fallen doch sicher alle mehr oder weniger aus derselben Fabrik. Oled haben doch generell Schaltzeiten, die jenseits von 120 Hz liegen.
    Sind die Pixel zu langsam oder fehlt die Motivation, die Controller entsprechend auszulegen (Eventuell auch um Produktabstände zu wahren?)

  2. Re: Kenn jemand den technischen Hintergrund?

    Autor: trkiller 24.03.22 - 12:56

    60H ist Standard, alles über Basis kostet halt mehr Geld und ist eine Quelle um mehr Gewinne zu erzielen

  3. Re: Kenn jemand den technischen Hintergrund?

    Autor: bazoom 24.03.22 - 15:11

    trkiller schrieb:
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    > 60H ist Standard, alles über Basis kostet halt mehr Geld und ist eine
    > Quelle um mehr Gewinne zu erzielen

    Ich glaube Ihn hätten mehr die technsichen Hintergründe interesseiert...

  4. Re: Kenn jemand den technischen Hintergrund?

    Autor: SkyBeam 24.03.22 - 15:14

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum können nicht alle Bidschirme 120Hz? Die fallen doch sicher alle mehr
    > oder weniger aus derselben Fabrik. Oled haben doch generell Schaltzeiten,
    > die jenseits von 120 Hz liegen.
    > Sind die Pixel zu langsam oder fehlt die Motivation, die Controller
    > entsprechend auszulegen (Eventuell auch um Produktabstände zu wahren?)

    Dafür gibt es mehrere Gründe. In erster Linie die Interface-Chips. Wie du ja schon schreibst sind die Chips in der Regel vom gleichen Hersteller.
    Für 4K120 braucht man aber mindestens eine HBR3 Link, also DisplayPort 1.3 und entsprechende Kabel (siehe Wikipedia). Natürlich kann man argumentieren, dass DP 1.3 seit 2014 zur Verfügung steht. Aber so richtig in Fahrt kommt die Nachfrage erst mit Spielkonsolen und insbesondere mit der aktuellen Generation mit 120Hz. Diese verwenden aber HDMI 2.1 und die entsprechenden Chips sind noch immer schlecht verfügbar und auch die Grafikkarten und Endgeräte mit HDMI 2.1 sind noch dünn gesäht.

    Für reine Büro-Monitore sind High-Refresh-Rate Displays einfach noch zu wenig gefragt auch wenn ich mich inzwischen immer nerve wenn auf meinem Büro-Laptop die Texte beim Scrollen über den Bildschirm ruckeln oder die Fenster beim verschieben eher springen als sich fliessend verschieben zu lassen.

    Viele Monitore kommen auch heute noch mit DP 1.2 und HDMI 2.0 auf den Markt. Die Chips sind billig und für die immer noch geläufigen Display-Auflösungen ausreichend. Ich wüsste auch nicht warum man ein FHD Display mit 1920x1080 mit HDMI 2.1 und DP 1.4 ausstatten sollte.

    Vermutlich geht die Adaptierung von DP 2.0 dann leider noch länger - auch wenn die nächste Grafikkarten-Generation wohl als erstes mit DP 2.0 kommen wird.

  5. Re: Kenn jemand den technischen Hintergrund?

    Autor: John2k 24.03.22 - 15:40

    SkyBeam schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dafür gibt es mehrere Gründe. In erster Linie die Interface-Chips. Wie du
    > ja schon schreibst sind die Chips in der Regel vom gleichen Hersteller.
    > Für 4K120 braucht man aber mindestens eine HBR3 Link, also DisplayPort 1.3
    > und entsprechende Kabel (siehe Wikipedia). Natürlich kann man
    > argumentieren, dass DP 1.3 seit 2014 zur Verfügung steht. Aber so richtig
    > in Fahrt kommt die Nachfrage erst mit Spielkonsolen und insbesondere mit
    > der aktuellen Generation mit 120Hz. Diese verwenden aber HDMI 2.1 und die
    > entsprechenden Chips sind noch immer schlecht verfügbar und auch die
    > Grafikkarten und Endgeräte mit HDMI 2.1 sind noch dünn gesäht.

    Nur mal rein theoretisch bei Schaltzeiten von 5ms sollten ja die Bildschirme locker ca. 200Hz vertragen können.
    Also limitiert der Controller auf dem Board und das Interface zum Display hin? Am Displays selbst ist, ja glaube ich auch noch Elektronik dran.
    Vermutlich wie immer das Henne-Ei-Problem. Wenn es keiner anbietet, wird es keine Hardware geben, die das unterstützen. Schade, dass kaum ein Hersteller das damals vorangetrieben hat.

    HDMI 1.4b (spezifiziert10.2011) - 1920 × 1080p @120 Hz

  6. Re: Kenn jemand den technischen Hintergrund?

    Autor: SkyBeam 24.03.22 - 17:01

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur mal rein theoretisch bei Schaltzeiten von 5ms sollten ja die
    > Bildschirme locker ca. 200Hz vertragen können.
    > Also limitiert der Controller auf dem Board und das Interface zum Display
    > hin? Am Displays selbst ist, ja glaube ich auch noch Elektronik dran.
    > Vermutlich wie immer das Henne-Ei-Problem. Wenn es keiner anbietet, wird es
    > keine Hardware geben, die das unterstützen. Schade, dass kaum ein
    > Hersteller das damals vorangetrieben hat.
    >
    > HDMI 1.4b (spezifiziert10.2011) - 1920 × 1080p @120 Hz

    Die Geschichte mit der Panel-Ansteuerung ist auch nicht ganz so simpel wie es erscheinen mag. Schau dir mal ein paar aktuelle High-Refresh-Monitor Reviews an. Bei höhreren Refresh-Raten benötigt man auch Tricks wie wie Overdrive und es führt auch häufig dazu, dass manche Monitore bei gewissen Refresh-Raten besser abgestimmt sind als in anderen. Die Ansteuerung ist recht komplex und Panel-abhängig.

    Ich bin selber auch unzufrieden mit der Situation aber der Markt regelt das wohl. Wenn keine Nachfrage nach High-Refresh da ist baut es auch keiner. Ausserdem heisst HDMI 1.4 noch lange nicht, dass man auch 1920x1080@120 nutzen könnte auch wenn die HDMI-Spezifikation das her gibt. Gerade kürzlich hatte ein Kollege an einem NUC der gemäss Spezifikation HDMI 2.0 unterstützt versucht einen Monitor mit 3440x1440@100Hz anzuschliessen. Das müsste mit rund 16Gbps machbar sein und HDMI 2.0 bietet 18Gbps Bandbreite. Dummerweise bietet aber die eingebaute Iris Plus 640 Grafik über HDMI nur rund 10Gbps Bandbreite und das reicht bei diesem Monitor nur für knapp 60Hz und nicht mal das lief stabil.

    Also ja, ich vermute die Receiver-Chips in den Monitoren die üblicherweise verbaut werden können schlicht nicht die gesamte Bandbreite von HDMI/DP verarbeiten sondern nur Datenraten welche die Hersteller für "sinnvoll" halten um die Kosten niedrig zu halten. Da die Nachfrage auch nicht besonders gross ist baut auch niemand überdimensionierte Chips ein nur damit dann 99% davon irgendwo im Büro verwendet werden wo keiner nach mehr als 60Hz fragt.
    Ich hab' gefühlt ewig gewartet bis Monitore mit 4K@120 verfügbar wurden und hab' jetzt beim AOC Agon AG324UX zugeschlagen und möchte auch nicht mehr auf weniger als 120Hz zurück. Allerdings müssen auch noch weitere Probleme mal angegangen werden. Viele Monitore (auch mein AG324UX) verwenden für hohe Refresh-Raten "reduced Blanking". Selbst wenn das mit dem gebotenen Pixel-Clock nicht notwendig wäre. Als Folge davon funktioniert das Power-Management vieler Grafikarten nicht mehr. Siehe dazu auch Threads über Grafikkarten mit maximalem Memory-Clock im Ruhezustand. Auch Adaptive-Sync macht noch ähnliche Probleme (Power-Management, insbesondere bei mehreren Monitoren) und ähnliche Probleme.

    Im Grunde funktioniert auch die Bildübertragung über DP/HDMI immer noch gleich wie damals bei CRT-Monitoren, einfach in digitaler Form. Vielleicht wäre es mal Zeit die Monitore intelligenter zu machen und mit einem Framebuffer auszustatten um den Bildinhalt im Monitor zu speichern. Somit könnte die Übertragung vom PC her intelligenter gestaltet werden und bei statischen Bildern müsste gar kein Refresh durch den PC stattfinden. Das würde ggf. auch den Stromverbrauch senken - aber potentiell die Latenz erhöhen.

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